Beschreibung
Port-en-Bessin, der Außenhafen bei Flut ist ein Gemälde von Georges Seurat aus dem Jahr 1888: Von einem grasbewachsenen Hang fällt der Blick hinab auf das ruhige Hafenwasser mit Molen und Segelbooten, rechts erhebt sich über dem Dorf mit hellen Dächern ein grünes Kap, und dahinter öffnet sich das Meer bis zum Horizont. Das Original, Ölfarben auf Leinwand, misst 82 x 66 cm und befindet sich im Musée d’Orsay in Paris unter der Nummer RF 1952 1. Bei uns entsteht es als Kunstgemälde, handgemalt mit Ölfarben auf Leinwand, in acht Formaten oder nach Ihren Maßen; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Port-en-Bessin, der Außenhafen bei Flut |
| Weitere Titel: | »Port-en-Bessin, avant-port, marée haute« |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1888 |
| Originalgröße: | 82 cm x 66 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Pointillismus – Malerei in Punkten |
| Standort: | Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 1952 1) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Formate von 46 x 38 cm bis 150 x 120 cm, auf Wunsch nach Maß |
Port-en-Bessin, der Außenhafen bei Flut – Georges Seurat
Was zeigt das Gemälde?
Den Hafen eines kleinen Küstenortes, von oben gesehen. Im Vordergrund zieht sich unten und rechts ein grasbewachsener Hang entlang, aus dem sich vor der Wasserfläche dünne Grashalme erheben. Darunter liegt das ruhige Wasser des Hafens. Quer durch die Mitte verläuft eine lange, niedrige Mole, dahinter eine zweite, die von links zum Ufer reicht. Auf der vorderen Mole steht ein langgestrecktes Gebäude mit einer Reihe dunkler Öffnungen, und daneben sowie auf den Molen sind einige winzige Gestalten zu erkennen, nur mit wenigen Tupfen angedeutet. Links liegen Segelboote: ein großes mit hohem Segel an der hinteren Mole, zwei kleinere unten links, weiter draußen ein kleines Segel und am Horizont kaum sichtbare Segel. Rechts steigt am Ufer ein Dorf mit einer Gruppe von Häusern mit hellen Dächern und einigen hohen Masten an, darüber erhebt sich ein grünes Kap, über das ein Pfad führt. Dahinter zeigt sich nach links ein weiteres, ferneres Kap. Oben breitet sich ein weiter Himmel mit grauen Wolken aus.
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Eine Leinwand im Querformat, auf der alles, vom Gras bis zu den Wolken, aus winzigen Punkten reiner Farbe aufgebaut ist, die nebeneinander gesetzt sind. Diese Malweise nennt man Pointillismus: Die Farben werden nicht auf der Palette gemischt, sondern erst im Auge des Betrachters. Klare Linien halten die Komposition zusammen. Der Hang im Vordergrund verläuft in einem Bogen von der linken unteren Ecke zum rechten Rand, die beiden Molen liegen fast waagrecht und teilen das Wasser in zwei Streifen. Der Umriss des Kaps rechts senkt sich in eine weiche Uferkurve, und der Horizont liegt hoch, im oberen Drittel. Weil der Blick von oben kommt, öffnet sich das Wasser als große, ruhige Fläche, in der sich die Segel spiegeln. Die Farben auf unserer Aufnahme des Originals stammen von einer älteren Fotografie und können kräftiger sein als auf der Leinwand im Museum; deshalb beschreiben wir hier Motiv und Komposition, nicht die genauen Farbtöne.
Warum ist dieses Gemälde bedeutend?
Weil es in einem einzigen Blick alles vereint, was einen Hafen ausmacht: Wasser, Molen, Boote, Dorf, Kap und offenes Meer. Kein Detail drängt sich vor, alles ist gleichmäßig in das Gewebe der Punkte eingewoben, und so wirkt das Gemälde geordnet, fast geometrisch, und doch voller Licht. Georges Seurat, ein französischer Maler, zeigt hier kein Ereignis, sondern einen Zustand: Der Titel sagt, dass im Hafen Flut herrscht, das Wasser steht hoch und still, die Segelboote liegen auf dem Wasser. Das Original gehört zur Sammlung des Musée d’Orsay in Paris. Für Käufer ist es eine helle, luftige Meeresszene mit viel Raum und Tiefe, gut geeignet für ein Zimmer, in dem man sich einen Blick in die Ferne wünscht.
Was bedeutet die Szene?
Der Museumseintrag deutet die Szene nicht, und so deuten auch wir sie nicht weiter, als das Auge sieht. Wir sehen einen ruhigen Tag an der Küste: Das Dorf ist still, die Menschen auf den Molen sind winzig, die Segelboote warten oder gleiten ohne Eile dahin. Der Blick von der Anhöhe gibt das Gefühl, auf einer Wiese über dem Ort zu stehen und hinunter aufs Wasser und hinaus zum Horizont zu schauen. Das Gemälde erzählt keine Geschichte, sondern lädt ein, den Blick langsam vom Gras im Vordergrund über den Hafen bis zum Kap und zum Meer wandern zu lassen. Zu Hause wirkt es ruhig und offen; die grünen und hellen Töne passen gut zu Holz, Leinen, weißen Wänden und Pflanzen.
Welchen Platz hat dieses Gemälde unter Seurats Werken?
Das Museum datiert das Gemälde auf 1888 und nennt es »Port-en-Bessin, avant-port, marée haute«. Denselben Außenhafen, jedoch bei Ebbe, wie schon der Titel sagt, zeigt die Leinwand Port-en-Bessin, der Außenhafen bei Ebbe, die das Saint Louis Art Museum verwahrt; das eine Werk zeigt die Flut, das andere die Ebbe. Aus dem Ort, den die Titel nennen, gibt es bei uns außerdem Port-en-Bessin, Hafeneinfahrt, dessen Original das MoMA in New York verwahrt, und Port-en-Bessin (Minneapolis), das sich in Minneapolis befindet. Wer mehrere Ansichten desselben Ortes an der Wand haben möchte, kann diese Kunstwerke zusammen aufhängen; das Paar aus Flut und Ebbe eignet sich dafür besonders.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer Vorlage des Originals und setzt die Punkte einen nach dem anderen, sodass sich die Farben wie bei Seurat erst im Auge mischen. Die pointillistische Technik verlangt Geduld: Der Grashang, das Wasser, die Dächer der Häuser und die Wolken bestehen aus Tausenden winziger Tupfen. Besondere Sorgfalt gilt der ruhigen Wasserfläche, die hell und einheitlich bleiben muss, den dünnen Grashalmen vor dem Wasser und den kleinen Segeln am Horizont. Weil alles von Hand entsteht, gleichen sich zwei Leinwände nie ganz, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Eigene Aufnahmen eines fertigen Gemäldes haben wir von diesem Motiv noch nicht; sobald wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und veröffentlichen die Aufnahmen hier.
Welches Format für welche Wand?
Wenn Sie nicht sicher sind, welches Format Sie wählen sollen, nehmen Sie 80 x 65 cm. Das ist unser Format, das dem Original am nächsten kommt: Das Original misst 82 x 66 cm, unser Gemälde ist 2 cm schmaler und 1 cm niedriger. Das Querformat passt über ein Sofa, eine Kommode oder das Bett. 46 x 38 und 50 x 40 cm eignen sich für kleinere Wände, Flure und das Arbeitszimmer; 60 x 50 und 70 x 60 cm füllen allein eine mittelgroße Wand im Schlaf- oder Esszimmer; 80 x 65 und 90 x 75 cm sind Formate fürs Wohnzimmer, in denen die Punkte schön zur Geltung kommen; 120 x 100 und 150 x 120 cm sind für große, leere Wände gedacht, an denen sich der Hafen mit dem Meer fast wie ein Fenster öffnet. Alle Leinwandgemälde mit diesem Motiv entstehen auf Bestellung.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Formate zu Ihrer Wand, malen wir das Gemälde nach Ihren Maßen und wahren die Proportionen des Originals, damit Hang, Molen und Kap im Gleichgewicht bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand liefern wir auf einen Holzkeilrahmen gespannt, fertig zum Aufhängen. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die an diesem Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; die Anwendung dient nur der Rahmenwahl. Sehen, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, können Sie mit unserem separaten Dienst zur Raumvisualisierung.
Lieferung und Garantie
Jede Leinwand malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; rechnen Sie je nach Format mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden sie gespannt, für den Transport geschützt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb Sloweniens und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Motive von Seurat finden Sie in der Galerie Georges Seurat; unser Artikel über Georges Seurat zeigt, wann eine Reproduktion eines berühmten Gemäldes wirklich gelungen ist.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Musée d’Orsay in Paris, unter der Nummer RF 1952 1. Laut Museumseintrag wurde es 1952 mit Mitteln einer anonymen kanadischen Spende angekauft.
Sind auf dem Gemälde Menschen zu sehen?
Ja, aber sehr kleine: einige Gestalten auf den Molen und beim Gebäude auf der vorderen Mole, jeweils nur mit ein paar Punkten angedeutet.
Was bedeutet der französische Titel?
»Avant-port« ist der Außenhafen, »marée haute« die Flut. Unser deutscher Titel ist eine Übersetzung des Museumstitels.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk ist handgemaltes Öl auf Leinwand; Punkte und Pinselspuren sind sichtbar und fühlbar.
Welches Format soll ich wählen?
Für das Format, das dem Original am nächsten kommt, 80 x 65 cm. Die ausführliche Anleitung steht weiter oben.
Kann ich ein Format bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und wahren das Seitenverhältnis des Originals.
Ist das Neoimpressionismus?
Der Museumseintrag ordnet das Gemälde keiner Stilrichtung zu, deshalb tun auch wir es nicht. Sichtbar ist eine Oberfläche aus winzigen Punkten reiner Farben, die nebeneinander gesetzt sind.
Sind die Farben auf der Aufnahme des Originals genau?
Nicht ganz. Die Aufnahme stammt von einer älteren Fotografie, deshalb können die Farben kräftiger sein als am Original; Motiv und Komposition sind jedoch vollständig zu sehen.
Steht das Original zum Verkauf?
Nein. Die Leinwand gehört zur Sammlung des Museums und ist nicht verkäuflich; als handgemaltes Gemälde aus unserem Atelier können Sie das Motiv aber zu Hause haben.
Wie hoch soll ich das Gemälde aufhängen?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; kleinere Formate hängen Sie tiefer, näher an den Platz, an dem Sie sitzen.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, besonders für alle, die das Meer, die Küste und Segelboote lieben. Möchten Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: der Hafen von Port-en-Bessin bei Flut mit Molen, Segelbooten, Dorf und grünem Kap, gesehen von einem Grashang – 1888
- Original: 82 x 66 cm, Ölfarben auf Leinwand, Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 1952 1)
- Unsere Ausführung: handgemaltes Gemälde, acht Formate von 46 x 38 bis 150 x 120 cm, immer auf Keilrahmen gespannt, auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: Denselben Außenhafen bei Ebbe zeigt eine verwandte Leinwand in Saint Louis, wie die Titel beider Gemälde verraten









































