Beschreibung
»Port-en-Bessin (Minneapolis)« ist ein Gemälde von Seurat aus dem Jahr 1888: ein Hafen mit hellem Kai, links eine Reihe steinerner Häuser unter einem grünen Hügel, rechts ein überdachter Pavillon, im Vordergrund ein kleiner Steg mit Geländer und einige Menschen auf dem Kai. Das Original, Öl auf Leinwand im Format 83,2 x 66 cm, bewahrt das Minneapolis Institute of Art unter der Nummer 55.38 auf. Bei uns entsteht es als Kunstgemälde, handgemalt mit Ölfarben auf Leinwand, in acht Formaten oder nach Ihren Maßen; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Port-en-Bessin (Minneapolis) |
| Weitere Titel: | Port-en-Bessin |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1888 |
| Originalgröße: | 83,2 cm x 66 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Pointillismus – Malen mit Punkten |
| Standort: | Minneapolis Institute of Art, Minneapolis (Inv.-Nr. 55.38) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Formate von 46 x 38 cm bis 150 x 120 cm, auf Wunsch nach Maß |
Port-en-Bessin (Minneapolis) – Georges Seurat
Wer ist auf dem Gemälde zu sehen?
Einige kleine, ruhige Gestalten auf dem breiten, hellen Kai. Links vorn geht ein Mann in dunkler Kleidung, unter ihm, am unteren Rand, steht ein kleines Kind in Blau. Rechts vom Steg steht eine Frau in langem Rock, und etwas weiter hinten, unter dem Pavillon und daneben, sieht man noch einige winzige Figuren, die der Maler nur mit ein paar Farbtupfen andeutet. Niemand tut etwas Besonderes. Die Menschen gehören hier zum Ort wie die Laterne, das Geländer und die Häuser, und keiner von ihnen ist die Hauptfigur des Gemäldes.
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Eine Leinwand im Querformat, deren untere Hälfte fast ganz von einem blassen, sandgelben Kai eingenommen wird. Links steht eine Reihe hoher Steinhäuser mit steilen Dächern, Schornsteinen und vielen Fenstern; dahinter erhebt sich ein grün bewachsener Hügel, der nach rechts hin abfällt. Auf der rechten Seite steht ein langer, niedriger Pavillon mit rötlichen Säulen und hellem Dach, davor verläuft die Mauer des Kais. Vorn links führt ein kleiner Steg mit dünnem Geländer, dahinter steht eine Laterne. Der Himmel ist blassblau, mit einer Reihe kleiner weißer Wolken. Alles ist mit winzigen Punkten reiner Farbe gemalt; am Rand der Leinwand läuft ein dunkler, gepunkteter Rahmen, den Seurat selbst gemalt hat und der zur Leinwand gehört. Unten rechts steht die Signatur in Orange: Seurat.
Warum ist dieses Gemälde bedeutend?
Weil es auf einer einzigen Leinwand Seurats Methode vollständig zeigt. Der Pointillismus ist hier konsequent durchgeführt: Jede Fläche, vom Sand auf dem Kai bis zu den Hausmauern, besteht aus winzigen Punkten, die erst im Auge des Betrachters verschmelzen. Diese Richtung der Malerei heißt Neoimpressionismus. Eine Besonderheit dieser Leinwand ist auch der gemalte, gepunktete Rahmen, der die Darstellung wie ein Rand abschließt und Bestandteil des Werks ist, kein Rahmen aus Holz. Für Liebhaber von Küste und Architektur ist es eine ruhige, klare Hafenszene.
Was bedeutet das Gemälde?
Der Museumseintrag deutet die Szene nicht, und so deuten auch wir sie nicht weiter, als das Auge reicht. Wir sehen einen Hafen in einem stillen Moment: keine Schiffe im Vordergrund, kein Gedränge, nur ein paar Menschen, die sich langsam über den großen hellen Kai bewegen. Häuser, Pavillon und Steg sind zu klaren, fast geometrischen Formen geordnet, der Himmel darüber ist leicht und hell. Auf dieser Leinwand erzählt Seurat, ein französischer Maler, keine Geschichte, sondern hält das Licht und die Ordnung eines Ortes fest. Zu Hause wirkt diese Ruhe entspannend; der blasse Sand, der blaue Himmel und der grüne Hügel passen gut zu hellen, schlichten Räumen.
Welchen Weg hat das Original genommen?
Das Museum veröffentlicht eine Kette von Besitzern, die wir hier Station für Station zusammenfassen, mit allen Vorbehalten des Museums. Am Anfang steht, mit einem Fragezeichen versehen, die Pariser Galerie Barbazanges; das Museum bestätigt sie also nicht als Eigentümerin. Danach besaß Salomon van Deventer aus Wassenaar und Den Haag das Gemälde, und zwar von 1913 bis 1937; spätestens 1934–1935 teilte er es mit Étienne Bignou aus Paris. 1937 war es bei der Kunsthandlung Paul Rosenberg & Co. in New York, die es an das Londoner Haus Reid and Lefevre verkaufte; dieses verkaufte es im selben Jahr weiter (im Eintrag: »sold to Beatty«). Von 1937 bis zu ihrem Tod 1952 gehörte es Mrs. Alfred Chester Beatty (Edith Dunn); danach erbte es Sir Alfred Chester Beatty aus Dublin, der es von 1952 bis 1955 besaß und an Rosenberg verkaufte. 1955 war es erneut bei Paul Rosenberg and Co. in New York, von wo es am 7. Dezember an das Museum verkauft wurde. Als Mittel des Erwerbs nennt der Eintrag den Fonds The William Hood Dunwoody Fund. Die Händler stehen im Eintrag in eckigen Klammern; alle Stationen folgen dem Museumseintrag.
Welchen Platz hat dieses Gemälde unter Seurats Werken?
Das Museum datiert es auf 1888; es zeigt Port-en-Bessin. Vom selben Ort bieten wir außerdem die Leinwand Port-en-Bessin, Hafeneinfahrt an, die das Museum of Modern Art in New York verwahrt, sowie die Küstenszene Meereslandschaft bei Port-en-Bessin, Normandie. Neu in unserem Angebot ist auch die Leinwand Port-en-Bessin, der Außenhafen bei Ebbe. Wer mehrere Ansichten desselben Ortes an der Wand haben möchte, kann diese Kunstwerke zusammen aufhängen.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, nie mit dem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer Vorlage des Originals und setzt die Punkte einen nach dem anderen, sodass sich die Farben wie bei Seurat erst im Auge mischen. Die pointillistische Technik verlangt Geduld: Der Sand auf dem Kai, die Hauswände und der Himmel bestehen aus Tausenden winziger Tupfen. In unser Gemälde übernehmen wir auch Seurats gemalten, gepunkteten Rahmen am Rand der Leinwand, denn er gehört zum ursprünglichen Werk, ebenso wie die Signatur unten rechts. Weil alles von Hand entsteht, gleichen sich zwei Leinwände nie ganz, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Eigene Aufnahmen einer fertigen Leinwand haben wir von diesem Motiv noch nicht; sobald wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und zeigen die Aufnahmen an dieser Stelle.
Welches Format für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welches Format Sie wählen sollen, nehmen Sie 80 x 65 cm. Das ist unser Format, das dem Original mit 83,2 x 66 cm am nächsten kommt: Es ist 3,2 cm schmaler und 1 cm niedriger. Das Querformat passt über ein Sofa, eine Kommode oder das Bett. 46 x 38 und 50 x 40 cm eignen sich für kleinere Wände, Flure und das Arbeitszimmer; 60 x 50 und 70 x 60 cm füllen allein eine mittelgroße Wand; 80 x 65 und 90 x 75 cm sind Formate fürs Wohnzimmer; 120 x 100 und 150 x 120 cm schließlich sind für große, leere Wände gedacht, an denen sich der helle Kai fast wie ein Fenster öffnet. Alle Leinwandgemälde mit diesem Motiv entstehen auf Bestellung.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Formate zu Ihrer Wand, malen wir das Gemälde nach Ihren Maßen und wahren die Proportionen des Originals, damit Häuser, Pavillon und Kai im Gleichgewicht bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand liefern wir auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die für dieses Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand aussieht, zeigt Ihnen unser separater Dienst zur Raumvisualisierung.
Lieferung und Garantie
Jede Leinwand malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; rechnen Sie daher je nach Format mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden sie gespannt, für den Transport geschützt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb Sloweniens und in die EU ohne Zoll. Bevor das Paket auf den Weg geht, schicken wir Ihnen eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Motive von Seurat finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und in unserem Artikel über Georges Seurat lesen Sie, wann die Reproduktion eines berühmten Gemäldes wirklich gut ist.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Minneapolis Institute of Art, unter der Nummer 55.38. Das Museum kaufte es am 7. Dezember von der Kunsthandlung Paul Rosenberg and Co. in New York.
Sind auf dem Gemälde Menschen?
Ja, einige kleine Gestalten: ein Mann links, ein Kind unten, eine Frau rechts vom Steg und ein paar Menschen beim Pavillon.
Gehört der Rahmen aus Punkten zum Gemälde?
Ja. Den dunklen, gepunkteten Rand hat Seurat selbst auf die Leinwand gemalt, deshalb malen auch wir ihn.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk wird von Hand mit Ölfarbe auf die Leinwand gemalt; Punkte und Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.
Welches Format soll ich wählen?
Für das Format, das dem Original am nächsten kommt, 80 x 65 cm. Die ausführliche Anleitung steht weiter oben.
Kann ich ein Format bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und wahren das Seitenverhältnis des Originals.
Ist das Gemälde signiert?
Ja. Unten rechts steht in Orange die Signatur: Seurat.
Was sagt das Gemälde in einem Satz?
Dass ein ruhiger Tag in einem kleinen Hafen, mit Häusern, Kai und ein paar Menschen, allein aus Licht und winzigen Punkten gemalt sein kann.
Steht das Original zum Verkauf?
Nein. Die Leinwand gehört zur Sammlung des Museums und ist nicht verkäuflich; das Motiv können Sie aber als handgemaltes Gemälde von uns zu Hause aufhängen.
Wie hoch soll ich das Gemälde aufhängen?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; kleinere Formate hängen Sie tiefer, näher an den Platz, an dem Sie sitzen.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, besonders für Menschen, die Meer und Küste lieben. Möchten Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: der Hafen von Port-en-Bessin mit Häusern, Pavillon, Steg und einigen Menschen auf dem Kai – 1888
- Original: 83,2 x 66 cm, Ölfarben auf Leinwand, Minneapolis Institute of Art (Inv.-Nr. 55.38)
- Unsere Ausführung: handgemalt, acht Formate von 46 x 38 bis 150 x 120 cm, immer auf Keilrahmen gespannt, auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: den dunklen, gepunkteten Rahmen am Rand hat Seurat selbst gemalt; er gehört zur Leinwand









































