Georges Seurat – Port-en-Bessin, Hafeneinfahrt

ab 155,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1676__ Kategorie:

Beschreibung

Port-en-Bessin, Hafeneinfahrt entstand 1888, als Seurat den Sommer in einem kleinen normannischen Hafen verbrachte. Das Original misst 65,1 x 54,9 Zentimeter, ist Öl auf Leinwand und wird in New York vom Museum of Modern Art unter der Inventarnummer 126.1934 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme zur Freigabe.

Titel:Port-en-Bessin, Hafeneinfahrt
Weitere Titel:Port-en-Bessin, L’avant-port, marée haute (1892, Museum: Titel falsch)
Maler:Georges Seurat (Paris 1859–1891)
Entstehungsjahr:1888
Originalgröße:65,1 cm x 54,9 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Pointillismus, der normannische Sommer 1888; Neoimpressionismus
Standort:The Museum of Modern Art, New York (Inv.-Nr. 126.1934, Sammlung Lillie P. Bliss, im Museum seit 1934)
Unsere Reproduktion:handgemalt, Öl auf Leinwand, 8 Größen von 70 x 55 cm bis 246 x 197 cm, auf Wunsch nach Maß

Port-en-Bessin, Hafeneinfahrt – Georges Seurat

Was ist zu sehen – und was sagt das Museum nicht?

Der Titel nennt die Hafeneinfahrt. Port-en-Bessin ist ein kleiner Fischerhafen in der Normandie, wo Seurat den Sommer 1888 verbrachte, und das Museum datiert das Werk in dasselbe Jahr.

Hier müssen wir innehalten. Das Museum of Modern Art veröffentlicht zu diesem Werk den Titel, das Jahr, die Technik, die Maße, den Erwerb, die Abteilung, die Ausstellungen und die Eigentümerkette – eine Beschreibung veröffentlicht es nicht. Deshalb beschreiben auch wir die Szene nicht genauer, als der Titel des Museums sie benennt. Früher stand auf dieser Seite, was genau im Vordergrund liegt und wo die Segelboote stehen; das ließ sich durch den Museumseintrag nicht belegen, also haben wir es gestrichen und sagen hier, warum.

Was wir aus der Methode wissen, ist dagegen sicher. Ein Kunstgemälde von 1888 entstand zu einer Zeit, in der der Pointillismus voll entwickelt war: die Farbe steht in winzigen Punkten, die sich erst im Auge der Betrachtenden mischen, und genau darum hat das Licht über dem Wasser diesen gleichmäßigen, ruhigen Wert. In diesen Küstenleinwänden ist die Methode am konsequentesten.

Der Sommer 1888 in der Normandie

Seurat fuhr jeden Sommer nach Norden ans Meer und brachte von dort Küstenleinwände mit. 1888 war er in Port-en-Bessin; ein Museum in Washington verwahrt ein weiteres Werk aus demselben Sommer.

In unserer Galerie stehen mehrere davon: Meereslandschaft bei Port-en-Bessin, Normandie stammt aus demselben Hafen und demselben Jahr, Boote bei Ebbe, Grandcamp von der Küste, an der Seurats Meer begann, und Abend, Honfleur aus einem normannischen Hafen zwei Jahre zuvor.

Zwei Jahre später tat er dasselbe am Kanal von Gravelines. Der Kanal von Gravelines, Abend verwahrt dasselbe Museum in New York wie dieses Werk, Der Kanal von Gravelines, Grand Fort-Philippe London und Der Kanal von Gravelines, Petit Fort-Philippe Indianapolis. Es sind Kunstwerke derselben Küste.

Die Eigentümerkette, wie das Museum sie veröffentlicht

Das Museum of Modern Art nimmt auch dieses Werk in sein Provenienzforschungsprojekt auf und veröffentlicht die ganze Eigentümerkette mit sieben Anmerkungen. Weil es sie veröffentlicht, fassen wir sie hier zusammen – und alles Folgende ist der Eintrag des Museums und nicht unser Schluss.

Nach dem Tod des Malers 1891 war das Werk bei seiner Mutter Ernestine Seurat in Paris. 1899 erbte es Léon Appert, der Schwager des Malers, 1925 dessen Sohn Maurice Appert. Ein Vierteljahrhundert blieb es also in der Familie.

Dann kaufte es der Pariser Händler Etienne Bignou, 1926 das Londoner Haus Alexandre Reid & Lefevre. Diesen Namen trifft man in unserer Galerie bereits zum dritten Mal: in den Museumseinträgen beider Gravelines-Leinwände steht dasselbe Londoner Haus.

1926 bis 1934: von London nach New York und ins Museum

Im Dezember 1926 teilten sich Reid & Lefevre und das New Yorker Haus Knoedler & Co. das Werk. 1927 verkaufte Knoedler es an Lillie P. Bliss in New York, 1934 kam es mit ihrer Sammlung an das Museum of Modern Art. Seither führt das Museum es als Sammlung Lillie P. Bliss.

Das Museum nennt in den Anmerkungen auch die beiden Ausstellungen jener Jahre: bei den Lefevre Galleries im April und Mai 1926 und bei Knoedler im Januar 1927. Für die zweite nennt es sogar die Lagernummer des Händlers.

Wir geben diese Geschichte wieder, weil das Haus, das das Werk verwahrt, sie selbst veröffentlicht. Das Gemälde, das wir als Kopie verkaufen, hat diesen Weg hinter sich, und es gehört auch hierher und nicht nur in einen Museumskatalog.

Ein Titel, den das Museum selbst als falsch bezeichnet

Die interessanteste Einzelheit dieses Werkes ist eine Anmerkung des Museums. 1892, ein Jahr nach Seurats Tod, war es zweimal ausgestellt: im Salon der Unabhängigen in Paris unter der Nummer 1100 und bei der Gruppe Les XX in Brüssel unter der Nummer 12. Beide Male unter dem Titel Port-en-Bessin, L’avant-port, marée haute, und beide Male verliehen von der Mutter des Malers.

Das Museum führt diesen Titel an – und schreibt daneben, dass er falsch ist. Vor uns steht also ein Haus, das eine alte Angabe veröffentlicht und zugleich sagt, dass sie nicht stimmt. Genau das tun wir in unserer Galerie mit unseren eigenen Angaben.

Deshalb führen wir diesen alten Titel in der Tabelle unter den weiteren Titeln auf, mit Jahreszahl und mit dem Hinweis des Museums. Der Neoimpressionismus war damals erst wenige Jahre alt und die Werktitel noch nicht gefestigt; eben darum zählt der Museumskatalog und nicht ein Ausstellungszettel.

Wo war es ausgestellt?

Das Museum hat dieses Werk auf Aufnahmen seiner eigenen Hängungen wiedererkannt und veröffentlicht die Liste. Im November und Dezember 1929 war es in der Ausstellung Cezanne, Gauguin, Seurat, van Gogh; von Mai bis Oktober 1931 in der Gedächtnisausstellung der Sammlung der verstorbenen Lillie P. Bliss; im Frühjahr 1958 in Seurat Paintings and Drawings.

Es folgen 1964, die Hängung Painting & Sculpture II zwischen 2004 und 2005 sowie der Saal 502, Lillie P. Bliss gewidmet, vom Herbst 2021 bis zum Frühjahr 2023.

Die erste Jahreszahl dieser Liste ist älter als der Besitz des Museums. Im November 1929 gehörte das Werk noch nicht dem Haus – es war noch immer ihres. Die beiden Museumseinträge widersprechen einander hier nicht, sie ergänzen sich, und beide sind veröffentlicht. Heute hängt es nicht: das Museum vermerkt für dieses Werk, dass es nicht zu sehen ist.

Wie entsteht unsere handgemalte Ausführung?

Mit der Hand und dem Pinsel, nie mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet mit Ölfarben auf Leinwand, und bei diesem Motiv ist das Schwerste die Gleichmäßigkeit: die Szene ist aus ruhigen waagerechten Bändern gefügt, und gerät eines davon in Bewegung, kippt das ganze Gleichgewicht. Darum ist jede handgemalte Kopie ein Einzelstück und keine zwei sind ganz gleich.

Für dieses Motiv haben wir derzeit keine eigenen Aufnahmen des fertigen Werkes aus dem Atelier. Wenn wir es das nächste Mal malen, nehmen wir es auf, und die Aufnahmen erscheinen auf dieser Seite. Bis dahin gilt, was für jedes Leinwandgemälde von uns gilt: vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme genau jener Leinwand, die für Sie gemalt wurde, und eine Reproduktion eines berühmten Gemäldes verlässt das Atelier erst, wenn Sie sie freigegeben haben.

Welche Größe für welche Wand?

Das Original misst 65,1 x 54,9 Zentimeter, also zuerst die Breite und dann die Höhe, wie wir Maße überall angeben. Das Format ist quer und nur leicht gestreckt.

Bei diesem Werk kommt unser kleinstes Maß dem Original näher als bei jedem anderen in unserer Galerie: 70 x 55 cm ist 4,9 Zentimeter breiter und einen einzigen Millimeter höher. Es ist nicht dieselbe Zahl, und wir nennen es auch nicht so – es ist nur eine Größe, die auf dieses Werk fast genau passt. Fürs Wohnzimmer empfehlen wir 100 x 80 oder 120 x 100 cm; 140 x 110 und 160 x 130 cm füllen eine größere Wand; 180 x 140, 200 x 160 und 246 x 197 cm sind für Räume, in denen die Punkte auseinandertreten und atmen können.

Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine der acht Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und halten das Seitenverhältnis des Originals, damit die Szene nie gedehnt wirkt; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar kommt auf einen Holzkeilrahmen gespannt und hängefertig.

Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung. Bei einer Szene, die von waagerechten Bändern lebt, wird ein breiter Rahmen schnell stärker als das Werk: ein schmaler, zurückhaltender lässt ihm seinen Raum. Wie es an Ihrer Wand wirkt, zeigt unser eigener Dienst zur Visualisierung des Gemäldes an Ihrer Wand.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also je nach Größe mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden es gespannt und geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, innerhalb der Europäischen Union ohne Zoll. Vor dem Versand geben Sie eine Aufnahme frei, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Georges Seurat, und über seine Arbeit schreibt unser Artikel über Georges Seurat.

Häufige Fragen

Wo ist das Original?

In New York, im Museum of Modern Art, unter der Inventarnummer 126.1934. Es kam 1934 mit der Sammlung Lillie P. Bliss ins Haus.

Aus welchem Jahr ist es?

Das Museum nennt 1888 – eine einzige Jahreszahl, und so geben wir sie auch an.

Wie groß ist das Original?

Das Museum nennt 54,9 x 65,1 Zentimeter nach Höhe und Breite, was in unserer Schreibweise Breite mal Höhe 65,1 x 54,9 cm ergibt.

Warum beschreiben Sie das Werk nicht genauer?

Weil das Museum keine Beschreibung veröffentlicht. Es nennt Titel, Jahr, Technik, Maße, Ausstellungen und die Eigentümerkette, eine Beschreibung aber nicht, also fügen wir keine hinzu.

Hängt das Werk?

Nein. Das Museum vermerkt, dass es derzeit nicht zu sehen ist, veröffentlicht aber die Liste der Ausstellungen, in denen es war.

Warum steht in der Tabelle ein anderer Titel?

Weil das Werk 1892 zweimal unter dem Titel Port-en-Bessin, L’avant-port, marée haute ausgestellt war. Das Museum führt diesen Titel an und schreibt daneben, dass er falsch ist.

Wer war Lillie P. Bliss?

Eine Sammlerin, die das Werk 1927 kaufte; mit ihrer Sammlung kam es 1934 ins Museum, das auch einen Saal nach ihr benannt hat.

Welche Größe soll ich wählen?

Fürs Wohnzimmer 100 x 80 cm. Dem Original am nächsten ist 70 x 55 cm, nur wenige Zentimeter breiter und einen Millimeter höher.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja. Wir malen nach Ihrem Maß und halten das Seitenverhältnis des Originals.

Ist das ein Druck?

Nein. Das Werk ist von Hand mit Ölfarben gemalt; die Striche sind zu sehen und zu ertasten, was ein Druck nicht nachahmen kann.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja. Das Motiv ist ruhig und hell und verträgt jeden Raum. Wenn Sie die Wahl den Beschenkten überlassen möchten, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: die Hafeneinfahrt von Port-en-Bessin, der normannische Sommer 1888
  • Original: 65,1 x 54,9 cm, Öl, Museum of Modern Art, New York (126.1934)
  • Unsere Ausführung: handgemalte Leinwand, acht Größen von 70 x 55 bis 246 x 197 cm
  • Bemerkenswert: Seurat, ein französischer Maler, hat denselben Hafen mehrfach gemalt – eine dieser Leinwände steht ebenfalls bei uns

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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