Beschreibung
Der Steinklopfer ist ein kleines Ölgemälde Seurats auf Holz, entstanden um 1882: Ein Mann in weißem Hemd und blauer Hose beugt sich über einen großen Haufen heller Steine und holt mit der Spitzhacke aus, hinter ihm zieht sich ein Streifen dunklen Grüns entlang. Das Original im Format 24,1 x 14,6 cm verwahrt die National Gallery of Art in Washington unter der Nummer 2014.18.50. Bei uns entsteht es als Kunstgemälde, handgemalt mit Ölfarben auf Leinwand, in acht Formaten oder nach Ihren Maßen; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Der Steinklopfer |
| Weitere Titel: | »The Stone Breaker«; »Le Casseur de pierres« |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | um 1882 |
| Originalgröße: | 24,1 cm x 14,6 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Holz |
| Malstil: | Ölgemälde auf Holz – kurze, sich kreuzende, sichtbare Pinselzüge |
| Standort: | National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 2014.18.50) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Formate von 25 x 16 cm bis 150 x 100 cm, auf Wunsch nach Maß |
Der Steinklopfer – Georges Seurat
Wer ist auf dem Gemälde zu sehen?
Ein einzelner Mann bei schwerer Arbeit, den der Museumseintrag nicht namentlich nennt. Das Museum führt das Werk unter dem Titel »The Stone Breaker«, also ein Mann, der Steine zerschlägt, und genau das sehen wir auch. Er steht etwas rechts von der Mitte, tief nach vorn gebeugt, den Kopf zu den Steinen gesenkt. Er trägt ein weißes Hemd, um die Taille einen rötlichen Gürtel oder ein Band und darunter eine blaue Hose. Der Kopf ist dunkel; ob es Haare sind oder eine Mütze, lässt sich auf einer so kleinen Tafel nicht sagen. Mit beiden Händen hält er die Spitzhacke, die er gerade angehoben hat: Stiel und Kopf des Werkzeugs heben sich oben vor dem dunkelgrünen Hintergrund ab. Sein Gesicht sehen wir nicht, denn die gebeugte Haltung und der Schatten verdecken es. Andere Menschen, ein Wagen oder eine Straße kommen nicht vor. Weitere Angaben zu diesem Mann macht der Eintrag nicht, deshalb erfinden wir auch nichts über ihn.
Was ist auf der Holztafel zu sehen?
Eine Holztafel im Querformat, 24,1 cm breit und 14,6 cm hoch. Die unteren zwei Drittel füllt ein großer Steinhaufen in hellen Ocker-, Sand- und Rosatönen; links steigt er zu einem breiten Hügel an, rechts hebt er sich am Rand erneut, und in der Mitte steht der Arbeiter darin. Der obere Streifen ist dunkelgrün, aus kurzen, schrägen Zügen, die an dichtes Gebüsch oder Laub im Hintergrund denken lassen. Himmel gibt es keinen. Alles ist mit kurzen, sich kreuzenden Pinselzügen gemalt, die übereinanderliegen und in alle Richtungen laufen, sodass die Steine fast funkeln. Der Haufen besteht nicht aus einzeln gezeichneten Steinen, sondern aus einer Menge kleiner heller und dunklerer Pinselhiebe. Punkte gibt es auf der Tafel keine, nur Züge. Eine Signatur oder einen Stempel nennt der Eintrag nicht. Die Farben auf unserer Aufnahme sind nur annähernd, deshalb beschreiben wir vor allem Motiv und Anordnung.
Warum ist dieses Gemälde bedeutend?
Weil es auf einem sehr kleinen Stück Holz zeigt, wie Georges Seurat, ein französischer Maler, um 1882 gewöhnliche körperliche Arbeit sah. Wer bei ihm den Pointillismus sucht, findet hier etwas anderes: Statt gleichmäßiger Punkte sieht er schnelle, gekreuzte Züge, die Weiß, Blau, Ocker und Grün einander berühren lassen. Etiketten wie Neoimpressionismus schreiben wir diesem Gemälde nicht zu; wir halten uns an das, was auf der Tafel sichtbar ist und was der Museumseintrag angibt. Gerade die geringe Größe ist hier entscheidend: Auf wenigen Zentimetern ist eine ganze Bewegung festgehalten, von der erhobenen Hacke bis zum gebeugten Rücken, und jeder Pinselzug trägt seinen Teil des Gewichts.
Was bedeutet die Szene?
Arbeit, gezeigt ohne Geschichte und ohne Beschönigung. Der Mann schaut nicht zu uns, er ruht nicht und posiert nicht; er ist ganz im Augenblick vor dem Schlag. Der Steinhaufen ist so groß, dass er den Arbeiter fast umschließt, und das gibt der Szene ein Gefühl von Ausdauer: Es gibt viel Arbeit und nur einen Menschen. Symbole fügen wir der Szene nicht hinzu, und wir behaupten auch nicht zu wissen, was der Maler damit sagen wollte. Zu Hause bringt das Gemälde die Wärme heller Sandtöne in den Raum, und der Arbeiter mit der Hacke verleiht ihm eine stille Kraft, die jeder kennt, der schon einmal selbst gegraben, getragen oder Stein gebrochen hat.
Welchen Weg hat das Original genommen?
Das Museum veröffentlicht den Weg der Tafel. Zuerst blieb sie beim Maler, bis zu seinem Tod; im Nachlassinventar seines Ateliers ist sie unter der Nummer 4 verzeichnet. Danach besaßen sie bis 1956 Jacques und Pierre Puybonnieux in Paris, die Söhne von Marie Puybonnieux, einer Cousine Seurats, die das Gemälde laut Museum wahrscheinlich von Seurats Mutter geerbt hatte. Die Brüder liehen es wahrscheinlich auch 1933 für die Ausstellung »Seurat et ses amis« aus. Es folgt der Kunsthändler Wildenstein in Paris, ohne Jahresangabe. Danach gehörte es Paul Mellon aus Upperville in Virginia, der es 1999 der National Gallery of Art vermachte, mit einem lebenslangen Nießbrauch zugunsten seiner Frau Rachel Lambert Mellon (1910–2014). Alle Angaben folgen dem Museumseintrag.
Welchen Platz hat dieses Gemälde unter Seurats Werken?
Es gehört zu den kleinen Arbeiten auf Holz mit Szenen der Arbeit, die wir in unserer Galerie anbieten. Am nächsten steht ihm Bauer mit Hacke: Auch dieses Gemälde verwahrt die National Gallery of Art in Washington, es entstand ebenfalls um 1882 und misst genauso 24,1 x 14,6 cm. In unserem Angebot finden Sie außerdem die Kunstwerke Bäuerinnen bei der Arbeit und Der Gärtner. Wer ein Paar an der Wand möchte, kann zum »Steinklopfer« den »Bauer mit Hacke« in derselben Größe wählen, denn die beiden Originale sind gleich groß.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer hochaufgelösten Fotografie des Originals und bewahrt, was diese Tafel lebendig macht: die kurzen, sich kreuzenden Züge im Steinhaufen, das Weiß des Hemdes, das aus den Sandtönen hervortritt, und den dunkelgrünen Streifen oben. Eine pointillistische Technik wäre hier die falsche Wahl, denn sie würde aus den schnellen, gekreuzten Hieben ein anderes, geordneteres Werk machen. Weil alles von Hand entsteht, gleichen sich zwei Leinwände nie ganz, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Eigene Aufnahmen eines fertigen Gemäldes haben wir von diesem Motiv noch nicht; sobald wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und veröffentlichen die Aufnahmen hier.
Welches Format für welche Wand?
Wenn Sie nicht sicher sind, welches Format Sie wählen sollen, nehmen Sie 60 x 40 cm. Unser kleinstes Format, 25 x 16 cm, kommt in unserem Angebot der Größe des Originals am nächsten: Gegenüber der Tafel, die 24,1 x 14,6 cm misst, ist es 0,9 cm breiter und 1,4 cm höher. Das Querformat passt gut über eine schmale Kommode, über das Bett oder in eine Gruppe kleinerer Werke. 50 x 30 und 60 x 40 cm sind die häufigste Wahl für Flur oder Schlafzimmer; 70 x 45 und 80 x 50 cm wirken für sich allein über dem Schreibtisch; 90 x 60 cm ist das Format fürs Wohnzimmer, und 120 x 75 und 150 x 100 cm machen aus der kleinen Tafel ein großes, helles Gemälde, in dem die Pinselzüge noch stärker zur Geltung kommen. Alle Leinwandgemälde mit diesem Motiv entstehen auf Bestellung.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Formate zu Ihrer Wand, malen wir das Gemälde nach Ihren Maßen und wahren die Proportionen des Originals, damit Arbeiter, Steinhaufen und grüner Streifen im Gleichgewicht bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Das Gemälde können Sie in drei Ausführungen bestellen: als gerollte Leinwand ohne Keilrahmen, auf einen Holzkeilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen oder gerahmt; die Ausführung wählen Sie bei der Bestellung. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die an diesem Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; sie ist nur für die Rahmenwahl gedacht. Wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, zeigt Ihnen unser separater Dienst zur Raumvisualisierung.
Lieferung und Garantie
Jede Leinwand malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; rechnen Sie je nach Format mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden sie in der Ausführung, die Sie bestellt haben – gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder gerahmt –, für den Transport geschützt, innerhalb Sloweniens und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Motive von Seurat finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und unser Artikel über Georges Seurat sagt auch, wie eine gute Reproduktion eines berühmten Gemäldes aussieht.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In der National Gallery of Art in Washington, in der öffentlichen Sammlung des Museums unter der Nummer 2014.18.50; »Collection of Mr. and Mrs. Paul Mellon« ist die Herkunftsangabe des Museums.
Wer ist der Mann auf dem Gemälde?
Ein namenloser Arbeiter, der Steine zerschlägt; der Museumseintrag nennt ihn nicht. Er trägt ein weißes Hemd, einen rötlichen Gürtel und eine blaue Hose.
Was hält er in den Händen?
Eine Spitzhacke, die er zum Schlag erhoben hat; Stiel und Kopf des Werkzeugs sind oben vor dem dunkelgrünen Hintergrund zu sehen.
Warum steht bei der Datierung um 1882?
Weil das Museum um 1882 angibt und kein genaues Jahr. So schreiben wir es auch.
Sind auf dem Gemälde Punkte zu sehen?
Nein. Steinhaufen und Grün sind mit kurzen, sich kreuzenden Zügen gemalt, nicht mit Punkten, und so malen wir sie auch.
Ist das ein Druck?
Nein. Wir malen unser Gemälde von Hand, in Öl auf Leinwand; die Pinselzüge sind sichtbar und fühlbar.
Warum ist Ihr Gemälde nicht auf Holz gemalt?
Das Original ist auf Holz gemalt, wir malen auf Leinwand; so ist das Gemälde leichter und in allen Formaten gleich beständig. Sie erhalten es nach Ihrer Wahl als gerollte Leinwand ohne Keilrahmen, auf einen Keilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen oder gerahmt.
Welches Format soll ich wählen?
Für Flur oder Schlafzimmer 60 x 40 cm; für das Format, das dem Original am nächsten kommt, 25 x 16 cm. Die ausführliche Anleitung steht weiter oben.
Kann ich ein Format bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und wahren das Seitenverhältnis des Originals.
Steht das Original zum Verkauf?
Nein. Die Tafel gehört zur öffentlichen Sammlung des Museums in Washington und ist nicht verkäuflich; ihr Motiv malen wir Ihnen aber von Hand auf Leinwand.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, besonders für jemanden, der Handarbeit schätzt oder selbst mit Stein arbeitet. Möchten Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: ein gebeugter Arbeiter mit Spitzhacke über einem großen Steinhaufen, dahinter dunkles Grün – um 1882
- Original: 24,1 x 14,6 cm, Öl auf Holz, National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 2014.18.50)
- Unsere Ausführung: handgemaltes Gemälde in Ölfarben auf Leinwand, acht Formate von 25 x 16 bis 150 x 100 cm, als gerollte Leinwand, auf Keilrahmen gespannt oder gerahmt – nach Ihrer Wahl
- Wissenswert: Der Steinhaufen füllt zwei Drittel der Tafel und besteht ganz aus kurzen, gekreuzten Pinselzügen









































