Beschreibung
Der Steinklopfer ist Seurats frühe Ölskizze von 1882: ein Arbeiter, der am Straßenrand Steine zerschlägt. Das Original misst 24,8 x 15,6 Zentimeter, ist auf eine Holztafel gemalt und wird in Washington von The Phillips Collection unter der Objektnummer 1727 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme zur Freigabe.
| Titel: | Der Steinklopfer |
| Weitere Titel: | The Stone Breaker · Le Casseur de pierres |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1882 |
| Originalgröße: | 24,8 cm x 15,6 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf parkettierter Holztafel |
| Malstil: | Frühe Ölskizze (Croqueton) – noch vor dem Pointillismus |
| Standort: | The Phillips Collection, Washington (Inv.-Nr. 1727, erworben 1940) |
| Unsere Reproduktion: | handgemalt, Öl auf Leinwand, 8 Größen von 25 x 16 cm bis 150 x 100 cm, auf Wunsch nach Maß |
Der Steinklopfer – Georges Seurat
Was ist auf dem Gemälde zu sehen?
Ein einzelner Arbeiter, der Steine für die Straße zerschlägt. Das Museum sagt wo: in Le Raincy, nordöstlich von Paris. Die Szene ist klein und gedrängt, ohne Erzählung und ohne Unterschrift – Mensch, Werkzeug, Steine und sonnige Straße, sonst nichts. Ein Kunstgemälde dieser Art will nichts erklären; es will nur, dass Sie hinsehen.
Das Museum weist auch darauf hin, was nicht darin steckt. Seurat wählte das Motiv nach dem Beispiel von Jean-François Millet, doch anders als Millet wollte er kein ideologisches oder gesellschaftliches Urteil über die Härte des Bauernlebens. Näher stand ihm Courbet, der dasselbe Motiv dreißig Jahre zuvor gemalt hatte: Der Steinklopfer ist der Darstellung wert, ohne dass man ihm Literatur über seine Gefühle andichtet. Das ist die Beschreibung des Museums und nicht unsere.
Was ist ein Croqueton?
Eine kleine Ölskizze auf Holz. Das Museum sagt, Seurat habe zwischen 1880 und 1883, ganz am Anfang seines Weges, mehrere solcher Skizzen gemacht, und man nannte sie Croquetons. Meist sind es gedrängte Szenen von Arbeitern – Schnittern, Gärtnern, Mähern, Steinklopfern – bei der Arbeit auf den sonnigen Feldern und Straßen der Pariser Umgebung.
Für unsere Galerie ist das aus einem Grund wichtig: Eine solche Skizze ist keine verkleinerte Leinwand, sondern eine eigene Werkform. Sie entstand rasch und vor Ort, und deshalb steckt mehr Strich als Detail darin. Dieselbe Arbeitsweise, nur wenige Jahre später, zeigt Der Morgenspaziergang in London.
Sind auf diesem Werk Punkte?
Nein, und das ist die wichtigste Angabe dazu. Es entstand 1882, also einige Jahre bevor Seurat seine Methode winziger getrennter Punkte überhaupt entwickelte. Das Museum stellt ihn hier neben Millet und Courbet und nicht neben die Farbtheorie, und von Punkten spricht es nicht.
Das Verfahren der feinen Punkte kam später und führte zu der großen Szene, die das Art Institute of Chicago verwahrt – Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte. Wer Kunstwerke mit Punkten sucht, findet in unserer Galerie mehrere; dieses gehört nicht dazu, und wir schreiben es nicht anders, weil es sich so besser verkaufte. Derselbe Weg führt auch zu den Küstenleinwänden, etwa zum Kanal von Gravelines aus dem letzten Jahr seiner Arbeit, wo der Punkt vollständig ausgeformt ist.
Warum eine parkettierte Tafel?
Weil es Holz ist. Das Museum nennt den Träger genau: Öl auf parkettierter Holztafel. Eine Parkettierung ist ein Gitter aus Leisten, auf die Rückseite der Tafel geleimt, damit sie flach bleibt und sich nicht wirft – das Museum nennt sogar das Maß mit ihr eigens, 16,8 x 26,0 Zentimeter, und das Maß mit Rahmen, 27,9 x 36,8 Zentimeter. In der Tabelle geben wir das Maß der Tafel selbst an, 24,8 x 15,6 cm, denn das ist die Größe der gemalten Szene.
Unsere Ausführung ist Ölfarbe auf Leinwand und nicht auf Holz, und das verschleiern wir nicht. Was wir übertragen, ist Strich und Farbe; den Träger ahmen wir nicht nach, denn Leinwand und Tafel wirken nicht gleich, und wir wollen nicht versprechen, dass sie es täten.
Wo steht dieses Werk in Seurats Schaffen?
Ganz am Anfang. Unter den Werken in unserer Galerie ist es das früheste, und gerade deshalb ist es interessant: Es zeigt einen Maler, der noch nicht das ist, wofür wir ihn kennen. Dieselben Menschen bei der Arbeit zeigen Bäuerinnen bei der Arbeit, ebenfalls vom frühen Ende seines Weges. Wenige Jahre später wandte sich derselbe Blick auf den Vorort dem Fluss zu: so Die Seine bei Courbevoie, die wir in unserer Galerie ohne Jahr und Maß anbieten, weil sie in Privatbesitz ist und niemand sie erfasst hat.
Die Richtung, die er später anführte, heißt Neoimpressionismus, ihr Verfahren Pointillismus. Wer sehen will, woher er kam, beginnt bei solchen Skizzen: Eine Reproduktion eines berühmten Gemäldes mit feinen Punkten ist aus diesen kleinen, rasch gemalten Tafeln hervorgegangen.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit den Händen und dem Pinsel, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet mit Ölfarben auf Leinwand, und bei diesem Motiv ist die Zurückhaltung das Schwerste: Die Szene muss Skizze bleiben und darf kein durchgearbeitetes Werk werden. Der Strich muss breit und entschieden sein, sonst geht genau das verloren, wofür die Arbeit da ist. Jede handgemalte Kopie ist deshalb ein Einzelstück und keine zwei sind ganz gleich. Vor dem Versand fotografieren wir das Werk und schicken Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.
Für dieses Motiv haben wir derzeit keine eigenen Atelieraufnahmen des fertigen Werkes. Wenn wir es das nächste Mal malen, fotografieren wir es, und die Aufnahmen erscheinen auf dieser Seite.
Welche Größe für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welche: 60 x 40 cm. Das Original ist sehr klein – 24,8 x 15,6 cm – und unsere kleinste Größe, 25 x 16 cm, liegt nur wenige Millimeter davon entfernt. Wollen Sie das Werk in der Größe, in der es entstand, ist genau das dieses Maß.
Das Format ist liegend und niedrig, sitzt also gut über einer Tür, zwischen Fenstern oder als schmales Band über einer Kommode. 25 x 16 cm für Regal oder Tisch; 50 x 30 und 60 x 40 cm fürs Wohnzimmer; 70 x 45 und 80 x 50 cm wirken eigenständig; 90 x 60, 120 x 75 und 150 x 100 cm machen aus der Skizze ein großes Werk, was bei so breitem Strich mühelos geht. Jedes Leinwandgemälde dieses Motivs entsteht auf Bestellung.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keine der acht Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis des Originals bei, damit die Szene nie gedehnt wird; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar kommt auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und aufhängefertig. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die alle Profile nebeneinander zeigt. Bei diesem Motiv ist das nicht nebensächlich: Das Museum nennt für das Original auch das Maß mit Rahmen, was zeigt, wie viel ein Rahmen bei einem so kleinen Werk hinzufügt. Um zu sehen, wie es an Ihrer Wand aussieht, gibt es unseren gesonderten Dienst zur Visualisierung des Gemäldes an Ihrer Wand.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen je nach Maß. Wir versenden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, innerhalb der EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und seine frühen Skizzen beschreibt unser Artikel über Georges Seurat.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In Washington, in The Phillips Collection, unter der Objektnummer 1727. Das Museum gibt an, es 1940 erworben zu haben.
Aus welchem Jahr stammt es?
Das Museum datiert es auf 1882 – eine einzige Jahreszahl, deshalb geben wir sie so an.
Wie groß ist das Original?
Das Museum nennt 15,56 x 24,77 Zentimeter, in unserer Schreibweise Breite mal Höhe also 24,8 x 15,6 cm. Das ist eine sehr kleine Tafel.
Was ist eine Parkettierung?
Ein Gitter aus Holzleisten, auf die Rückseite der Tafel geleimt, damit sie flach bleibt. Das Museum nennt das Maß damit eigens: 16,8 x 26,0 Zentimeter.
Ist das Malerei in Punkten?
Nein. Das Werk stammt von 1882, einige Jahre vor der Methode der feinen Punkte, und das Museum stellt es neben Millet und Courbet, nicht neben die Farbtheorie.
Was heißt Croqueton?
Eine kleine Ölskizze auf Holz. Das Museum sagt, Seurat habe zwischen 1880 und 1883 mehrere solcher Skizzen gemacht, meist von Arbeitern bei der Arbeit.
Wo wurde es gemalt?
In Le Raincy, nordöstlich von Paris; so gibt es das Museum an.
Welche Größe soll ich wählen?
Fürs Wohnzimmer 60 x 40 cm. Wollen Sie die Originalgröße, wählen Sie 25 x 16 cm.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk ist mit Ölfarben von Hand auf Leinwand gemalt; die Striche sind zu sehen und zu ertasten, was ein Druck nicht nachahmen kann.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja. Das Motiv ist still und ernst, und kleine Maße wirken persönlich. Möchten Sie die Wahl überlassen, gibt es einen Geschenkgutschein.
- Motiv: ein Arbeiter, der an der Straße in Le Raincy Steine zerschlägt – eine kleine, rasche Skizze
- Original: 24,8 x 15,6 cm, Öl auf Holztafel, The Phillips Collection, Washington (1727)
- Unsere Ausführung: handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand, acht Größen von 25 x 16 bis 150 x 100 cm
- Wichtig: ein französischer Maler malte dies vor den Punkten – die gibt es hier noch nicht









































