Beschreibung
| Entstehungsjahr: | Nicht gesichert datiert |
| Originalgröße: | 23 cm x 19 cm |
| Malstil: | Naive Malerei (Primitivismus), Epoche des Postimpressionismus |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Standort: | Musée Picasso, Paris, Frankreich |
Porträt der zweiten Frau des Künstlers ist ein Werk des Malers Henri Rousseau, Öl auf Leinwand; das Werk ist nicht gesichert datiert. Das Original misst 23 cm x 19 cm; Sammlung: Musée Picasso, Paris, Frankreich (Inv. RF 1973-89). Das Werk zeigt: eine ältere Frau mit dunklem Haar und gestreiftem Kleid vor blassem Vorhang, links eine brennende vergoldete Öllampe.
Porträt der zweiten Frau des Künstlers – handgemalte Reproduktion
Der Hintergrund ist ein blassgrau-weißer Vorhang, der in weichen senkrechten Falten fällt.
Links steht auf einem blassblau-weißen Fuß eine BRENNENDE ÖLLAMPE: ein reich gearbeiteter
vergoldeter Körper, darüber ein durchbrochener kronenartiger Kranz und oben eine kleine blasse
Flamme mit schwachem Schein darum. Die rechten zwei Drittel füllen Kopf und Schultern einer
ÄLTEREN FRAU, ganz leicht gewendet, die Augen auf den Betrachter gerichtet. Ihr dunkles Haar
ist in der Mitte gescheitelt und straff über die Ohren nach hinten in einen Knoten genommen.
Das Gesicht ist stark durchfurcht: dunkle Augen mit schweren Lidern, dunkle Brauen, tiefe
Falten von der Nase zu den Mundwinkeln, ein fest geschlossener Mund, gerötete Wangen und ein
kräftiges Kinn mit einem Grübchen. Am sichtbaren Ohr hängt ein kleiner goldener Ohrring. Sie
trägt ein dunkles rotbraunes Kleid mit feinen Streifen, die schräg über Mieder und Schultern
laufen, mit hohem Kragen; am Hals sitzt eine rechteckige blasse Brosche mit zwei Reihen blasser
Steine.
Die Lampe und das Gesicht
Das Werk enthält nur zwei Dinge: ein Gesicht und eine brennende Lampe. Alles andere ist
Vorhang. Die Flamme erhellt den Raum nicht dramatisch – die Leinwand bleibt durchgehend gleich
hell – sondern steht neben dem Gesicht als zweite Anwesenheit. Diese Schmucklosigkeit lässt die
Leinwand eher wie eine Aufzeichnung wirken als wie eine Szene. Ein vergleichbar strenger Kopf
ohne Umgebung erscheint bei Porträt des Vaters des Künstlers.
Was der Titel sagt und was nicht
Der Titel des Eintrags beschreibt ein Verhältnis, keine Person: er spricht von der zweiten
Frau des Künstlers und nennt keinen Namen. Das geben wir wieder und hören auf – wir fügen
keinen Namen, keine Daten und keine Lebensgeschichte hinzu. Datiert ist das Werk ebenfalls
nicht: der Eintrag nennt ein Jahrzehnt statt eines Jahres, daher trägt diese Seite keine
Jahreszahl. Die anderen Familienbildnisse derselben Hand in dieser Gruppe sind L’Enfant à la poupée und
Porträt einer Frau.
Was das an der Wand bedeutet
Das Original misst 23 cm x 19 cm und gehört zu den kleinsten Leinwänden dieser Gruppe –
etwa so groß wie eine Postkarte. Genau deshalb wiegt die Wahl der Größe hier so schwer: im
Originalmaß ist dies ein privates, beinahe verborgenes Werk, bei einem halben Meter wird
daraus ein Bildnis, das eine Wand trägt. Da das Motiv an sich ruhig und dunkel ist, wirkt es
auch gut im Paar mit einer zweiten Leinwand gleicher Größe. Wir geben die Leinwände nicht im
Originalmaß wieder; die Größe wählen Sie nach Ihrer Wand. Für den Gegenfall, eine weite helle
Szene, sehen Sie Blick auf die Brücke von Sèvres.
Wie eine handgemalte Reproduktion entsteht
Jede Leinwand wird von Hand in Öl gemalt, auf Bestellung und in der von Ihnen gewählten
Größe. Der Maler arbeitet nach einer hochaufgelösten Aufnahme des Originals, Schicht für
Schicht, damit die schrägen Streifen des Kleides, die Steine der Brosche und der Zierrat der
Lampe auch in kleineren Maßen lesbar bleiben. Weil es Handarbeit ist, unterscheiden sich zwei
Leinwände gleicher Größe immer ein wenig; das ist kein Fehler, sondern der Unterschied zwischen
einem Gemälde und einem Druck. Die Preise auf dieser Seite beginnen bei 155 EUR für das
kleinste Maß.









































