Beschreibung
| Titel: | Porträt des Künstlers mit der Lampe |
| Weitere Titel: | Portrait de l’artiste à la lampe (Titel im Eintrag) |
| Maler: | Henri Rousseau (1844–1910) |
| Entstehungsjahr: | Nicht zuverlässig datiert |
| Originalgröße: | 23 cm x 19 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | naive Kunst (Primitivismus), Zeit des Postimpressionismus |
| Aufbewahrungsort: | Musée Picasso, Paris, Frankreich (Inv. RF1973-88) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, zehn Größen oder Maßanfertigung |
Porträt des Künstlers mit der Lampe ist ein Gemälde von Henri Rousseau, Öl auf Leinwand; die Arbeit ist nicht zuverlässig datiert. Das Original misst 23 cm in der Höhe und 19 cm in der Breite und wird vom Musée Picasso in Paris unter der Inventarnummer RF1973-88 bewahrt. Zu sehen ist: ein Mann mit hoher Stirn und großem Schnurrbart in schwarzem Jackett vor einem blassen Vorhang, rechts eine brennende Öllampe mit gläsernem Zylinder.
Porträt des Künstlers mit der Lampe
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Der Hintergrund ist ein blass grauweißer Vorhang in weichen senkrechten Falten. Rechts steht eine brennende Öllampe: ein vergoldeter Behälter mit geringelter Oberfläche auf blass blaugrünem Fuß, darüber ein dunkler gezahnter Ring, und ein hoher klarer Glaszylinder, der eine blasse aufrechte Flamme einschließt. Die linken zwei Drittel füllen Kopf und Schultern eines Mannes mittleren bis späteren Alters, leicht gedreht, die Augen auf den Betrachter gerichtet. Er hat eine hohe kahle Stirn, dunkles Haar, dicht an den Seiten und nach hinten über die Ohren gekämmt, schwere dunkle Brauen, blaugraue Augen unter schweren Lidern, eine kräftige Nase, volle Wangen und ein volles Kinn, dazu einen großen dunklen Schnurrbart mit nach oben gedrehten Spitzen. Er trägt ein schwarzes Jackett, einen weißen Stehkragen und eine dunkelblaue Fliege. Mehr ist nicht zu sehen.
Warum hat diese Leinwand ein Gegenstück?
Diese Arbeit steht nicht für sich: sie ist das Gegenstück zu Porträt der zweiten Frau des Künstlers. Beide Leinwände stammen aus derselben Sammlung, beide messen 23 cm x 19 cm, beide haben denselben blassen Vorhang hinter sich und dieselbe brennende Öllampe, mit einem Unterschied, der erst auffällt, wenn man sie nebeneinander stellt: die Lampe ist gespiegelt. Im Frauenporträt steht sie links, hier steht sie rechts, sodass sich die beiden Lampen beim Hängen als Paar nach innen wenden. Das ist keine Vermutung von uns, sondern das, was der Vergleich der beiden Aufnahmen zeigt.
Was sagt der Titel und was nicht?
Der Titel im Eintrag spricht vom Künstler, und das Feld zur Urheberschaft nennt Henri Rousseau. Wir geben den Titel so wieder, wie er geschrieben steht, und gehen nicht weiter: wir behaupten nicht, dass der Dargestellte wirklich der Maler ist, wir nennen keine Lebensdaten für ihn und stellen die Arbeit nicht in sein Leben. Der Schluss mag naheliegen, aber ziehen darf ihn der Eintrag und nicht wir. Ebenso datieren wir die Arbeit nicht, weil der Eintrag kein Jahr nennt. Zwei weitere Familienporträts derselben Hand in dieser Gruppe sind Porträt des Vaters des Künstlers und L’Enfant à la poupée.
Wie groß ist das Original, und was heißt das an der Wand?
Das Original misst 23 cm x 19 cm, etwa Postkartengröße. Da es zu einem Paar gehört, ist dieselbe Größe für beide Leinwände und das Hängen nebeneinander die sinnvollste Wahl; dann stehen die Lampen in der Mitte und die Gesichter blicken nach außen. Bei unseren kleinsten Maßen lesen sich der gezahnte Ring an der Lampe und die Spitzen des Schnurrbarts bereits besser als auf dem Original, und bei einem halben Meter Breite ist jede Haarsträhne zu erkennen. Dem Seitenverhältnis des Originals kommt 55 x 66 cm am nächsten. Wir geben Leinwände nicht im Originalmaß wieder; die Größe wählen Sie nach der Wand, und Maßanfertigungen bestellen Sie über die Seite Gemälde nach Maß. Für den umgekehrten Fall, eine breite helle Szene, sehen Sie Blick auf die Brücke von Sèvres.
Wie entsteht eine handgemalte Reproduktion?
Jedes Kunstwerk wird von Hand in Öl gemalt, auf Bestellung und in der Größe, die Sie wählen. Der Maler arbeitet nach einer hochauflösenden Aufnahme des Originals, Schicht für Schicht, damit der Glaszylinder der Lampe, der gezahnte Ring darunter und die Spitzen des Schnurrbarts auch bei kleineren Maßen lesbar bleiben. Da es Handarbeit ist, unterscheiden sich zwei Leinwände gleicher Größe immer ein wenig; das ist kein Fehler, sondern der Unterschied zwischen einem Gemälde und einem Druck. Die Leinwand wird auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und zum Hängen vorbereitet. Die gesamte Sammlung der Leinwände dieses Malers finden Sie in der Galerie Henri Rousseau.
Häufige Fragen
Wo wird das Original bewahrt?
Im Musée Picasso in Paris, unter der Inventarnummer RF1973-88. Einen Link auf den Eintrag des Museums geben wir hier nicht an, weil er von hier aus nicht zu öffnen und zu prüfen war.
In welchem Jahr ist die Arbeit entstanden?
Das sagen wir nicht. Der Eintrag datiert die Arbeit nicht auf ein einzelnes Jahr, deshalb nennen wir weder ein Jahr noch schätzen wir eines.
Wie groß ist das Original?
23 cm Höhe und 19 cm Breite, Öl auf Leinwand, also etwa Postkartengröße.
Ist das ein Druck?
Nein. Jede Leinwand wird von Hand in Öl gemalt, auf Bestellung. Der Farbauftrag ist sichtbar und spürbar, was ein Druck nicht nachahmen kann.
Eignet sich das Werk als Geschenk?
Ja, besonders als Paar mit dem Frauenporträt, denn zusammen gehängt wenden sich die beiden Lampen einander zu. Wenn Sie die Wahl lieber überlassen möchten, gibt es einen Geschenkgutschein.
- Motiv: ein Mann mit hoher Stirn und großem Schnurrbart in schwarzem Jackett vor einem blassen Vorhang, rechts eine brennende Öllampe mit gläsernem Zylinder.
- Original: Öl auf Leinwand, 23 x 19 cm (Höhe x Breite), Musée Picasso, Paris, Inv. RF1973-88; das Jahr ist nicht zuverlässig datiert.
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl, zehn Größen von 55 x 66 bis 110 x 130 cm oder Maßanfertigung.
- Wissenswert: die Leinwand steht nicht allein, sondern gehört zu einem Paar, und die Lampe ist zwischen beiden gespiegelt, sodass sie sich zusammen gehängt nach innen wenden.









































