Beschreibung
Briefschreiberin und Dienstmagd ist ein Gemälde von Johannes Vermeer aus den Jahren 1670–1671: In einem Raum, den ein hohes Fenster links erhellt, sitzt eine Dame in Weiß an einem Tisch mit rot gemustertem Teppich und schreibt, während hinter ihr die Magd mit verschränkten Armen aus dem Fenster schaut. Das Original, Öl auf Leinwand, misst 71,1 cm in der Höhe und 58,4 cm in der Breite und gehört der National Gallery of Ireland in Dublin. Wir malen es auf Bestellung von Hand mit Ölfarben auf Leinwand, in einem von 8 Hochformaten zwischen 43 x 53 und 172 x 200 cm oder in Ihrem eigenen Maß, und noch vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Briefschreiberin und Dienstmagd |
| Weitere Titel: | Schrijvende vrouw met dienstbode · Lady Writing a Letter with her Maid |
| Maler: | Johannes Vermeer (1632–1675) |
| Entstehungsjahr: | 1670–1671 |
| Originalgröße: | 71,1 cm x 58,4 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Barock, Niederländisches Goldenes Zeitalter |
| Standort: | National Gallery of Ireland, Dublin (Inv.-Nr. NGI.4535) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Briefschreiberin und Dienstmagd – Johannes Vermeer
Was zeigt dieses Gemälde von Vermeer?
Wir blicken in ein helles Zimmer eines Bürgerhauses. Eine junge Dame in weißem Kleid sitzt am Tisch, über ein Blatt gebeugt, und schreibt. Die Feder ist in Bewegung, der Blick bleibt auf dem Papier, als wäre sonst niemand im Raum.
Hinter ihr steht die Magd in braunem Kleid und blauer Schürze. Sie hat die Arme verschränkt und schaut nicht zu ihrer Herrin, sondern zum Fenster links, das ein Vorhang zum Teil verdeckt.
Über den Tisch ist ein roter, gemusterter Teppich gebreitet, den Boden bedecken schwarze und weiße Fliesen. An der Rückwand hängt ein großes Gemälde, das fast die ganze Fläche hinter den beiden Frauen einnimmt.
Vorn auf dem Boden liegen ein zerknüllter Brief und ein Siegel. Man übersieht sie leicht, und doch beginnt bei ihnen die ganze Geschichte.
Welche Geschichte erzählt der Brief?
Nach der gängigen Deutung, die auch Wikipedia wiedergibt, schreibt die Dame einen Liebesbrief. Die Magd dient offenbar als Botin zwischen ihr und einem Geliebten, den wir nicht sehen, und wartet darauf, den fertigen Brief fortzutragen.
Die beiden Frauen sind sich räumlich nah und innerlich doch getrennt. Die Herrin ist ganz ins Schreiben versunken, die Magd wirkt mit ihren verschränkten Armen und dem Blick nach draußen unruhig, beinahe gelangweilt.
Nicht alle Kunsthistoriker folgen dieser Lesart ganz. Nach Pascal Bonafoux zeigt schon die bloße Anwesenheit der Magd bei etwas so Vertraulichem wie einem Liebesbrief, dass zwischen den beiden eine gewisse Nähe besteht.
Warum ist dieses Gemälde so besonders?
Es gilt als Brücke zwischen der stillen Zurückhaltung von Vermeers Werken der 1660er Jahre und seiner kühleren Malerei der 1670er Jahre. Zugleich ist es sein erster Versuch mit einer Komposition, die den Blick nicht nur in der Mitte der Leinwand festhält, und erst das dritte Werk, in dem das Geschehen nicht auf einer einzigen Figur ruht.
Spürbar ist seine Freude an Geometrie: an den Fliesen und an den Senkrechten der Kleider, des Fensterrahmens und des Gemäldes an der Wand. Die Leinwand stammt fast sicher vom selben Stoffballen wie die der Frau mit der Laute, und angeregt wurde Vermeer womöglich zum Teil von einer Szene Ter Borchs, in der eine Frau einen Brief siegelt.
Briefe kehren bei Vermeer immer wieder. Eine Magd, die ihrer Herrin ein Schreiben bringt, zeigt auch das Gemälde Dame mit Dienstmagd und Brief, und um ein Schreiben dreht sich ebenso Der Liebesbrief.
Mehr zur Geschichte und zu den Deutungen bietet der Artikel in der Wikipedia (auf Englisch).
Wo hängt das Original heute?
Das Original befindet sich in der National Gallery of Ireland in Dublin, Inventarnummer NGI.4535. Die Leinwand ist 71,1 cm hoch und 58,4 cm breit.
Seine Geschichte ist bewegt. 1974 wurde es mit anderen Werken aus Russborough House in Irland gestohlen und schon acht Tage später wiedergefunden. 1986 nahm es eine Bande des Dubliner Gangsters Martin Cahill mit; zurück kam es 1993, als sich eine Übergabe am Flughafen Antwerpen als Falle der irischen Polizei erwies.
Noch während es verschwunden war, hatte man es der Nationalgalerie in Dublin geschenkt. Dort können Sie es heute wieder im Original sehen.
Dieses Gemälde oder ein anderer Vermeer?
Als Kunstgemälde passt die Szene dorthin, wo geschrieben und nachgedacht wird: ins Arbeitszimmer, an den Sekretär oder ins Schlafzimmer. Das helle Weiß des Kleides und das Rot des Teppichs beleben auch einen Flur oder ein Esszimmer.
Wer Frauen mit Briefen mag, sollte sich auch Briefleserin in Blau ansehen, wo eine Frau allein ihren Brief liest. Für die Küche oder eine kleinere Wand eignet sich Junge Frau mit Wasserkanne, eine weitere Szene am Fenster.
Einen Überblick über jedes Vermeer Gemälde aus unserem Angebot gibt die Seite Johannes Vermeer.
Wie entsteht Ihr Gemälde bei unserem Maler?
Sobald die Bestellung da ist, legt der Maler die großen Flächen auf der Leinwand an: das helle Fenster, die weiße Gestalt am Tisch, die braune Figur der Magd und die dunkle Wand dahinter. Dann baut er das Gemälde in Öl auf, Schicht um Schicht.
Zwei Dinge verlangen die meiste Sorgfalt. Das weiße Kleid muss weiß bleiben und doch voller warmer und kühler Töne sein, die das Fensterlicht hineinlegt. Und der Fliesenboden muss der Perspektive genau folgen, sonst kippt der Raum.
Zum Schluss kommen die kleinen Dinge: das Muster des Teppichs, die Feder, das Siegel und der zerknüllte Brief. So entsteht eine handgemalte Reproduktion mit Pinselstrichen, die Sie mit den Fingern spüren, etwas, das kein Druck nachahmen kann.
Ein Ölgemälde verändert sich außerdem mit dem Tageslicht in Ihrem Raum, ganz ähnlich wie das Licht in Vermeers Zimmer.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: 43 x 53 oder 55 x 66 cm für den Schreibtisch oder neben das Bett, 64 x 76 oder 80 x 96 cm über eine Kommode oder in den Flur, 90 x 107 oder 115 x 145 cm über das Sofa und 130 x 162 oder 172 x 200 cm für eine hohe, freie Wand.
Die 8 Hochformate (Breite x Höhe) sind: 43 x 53, 55 x 66, 64 x 76, 80 x 96, 90 x 107, 115 x 145, 130 x 162 und 172 x 200 cm. Am nächsten am Original liegt 55 x 66 cm, es ist 3,4 cm schmaler und 5,1 cm niedriger.
Weil die Szene viele kleine Einzelheiten enthält, vom Siegel bis zum Teppichmuster, kommen die größeren Formate besonders gut zur Geltung. Als Gemälde fürs Wohnzimmer über dem Sofa bewährt sich 90 x 107 cm; der untere Rand sollte etwa 20 bis 25 cm über der Lehne hängen.
Ist ein anderes Maß oder ein Rahmen möglich?
Ja. Das Original hat ungefähr das Seitenverhältnis 4 : 5, deshalb malen wir es auch in einem Maß, das nicht in der Liste steht, ohne dass Fenster oder Brief am Boden verloren gehen. Nennen Sie uns Breite und Höhe auf der Seite für Gemälde nach Maß, und wir antworten mit Preis und Lieferzeit.
Die Briefschreiberin reist zu Ihnen gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder bereits gerahmt. Spannen und Rahmen erledigt unsere Werkstatt in Slowenien, die auf dieselbe Weise jedes Gemälde auf Leinwand aus unserem Haus vorbereitet. Den Rahmen suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die allein der Rahmenwahl dient; eine Ansicht an Ihrer eigenen Wand ist ein gesonderter Service.
Zum weißen Kleid und zum roten Teppich passt ein schlichter dunkler Holzrahmen, eine warme Goldleiste hebt das Licht hervor, das durchs Fenster fällt.
Wann und wie kommt das Gemälde zu mir?
Die Anfertigung dauert 15 bis 45 Werktage ab Eingang der Bestellung. Bevor wir das Gemälde verschicken, senden wir Ihnen ein Foto, und wenn Sie eine Änderung wünschen, nehmen wir sie vor.
Innerhalb der EU, also auch nach Deutschland und Österreich, fällt kein Zoll an; für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Eine Szene mit einem Brief ist ein schönes Geschenk für jemanden, der noch Briefe von Hand schreibt, für ein Paar zum Jahrestag oder für Liebhaber der niederländischen Meister. Wer die Wahl des Formats lieber der beschenkten Person überlässt, findet die Lösung im Geschenkgutschein.
Häufige Fragen
Wo kann man das Original sehen?
In der National Gallery of Ireland in Dublin, unter der Nummer NGI.4535.
Worauf wartet die Magd?
Nach der üblichen Deutung darauf, den fertigen Brief der Dame fortzubringen.
Wurde das Original wirklich gestohlen?
Ja, zweimal, 1974 und 1986, und beide Male wurde es wiedergefunden; heute hängt es in Dublin.
Handelt es sich um einen Druck?
Nein. Jedes Exemplar ist eine handgemalte Kopie, mit Pinsel und Ölfarbe auf Leinwand gemalt.
Welche Maße hat das Original?
71,1 cm hoch und 58,4 cm breit; unser nächstliegendes Format ist 55 x 66 cm.
Passt es ins Schlafzimmer?
Ja, die ruhige Szene am Fenster passt ins Schlafzimmer, ins Arbeitszimmer oder in eine Leseecke.
Gibt es das Gemälde in meinem eigenen Maß?
Ja. Schreiben Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, dann nennen wir Ihnen Preis und Fertigstellungstermin.
Wie lange muss ich warten?
15 bis 45 Werktage; bevor die Briefschreiberin auf die Reise geht, sehen Sie sie auf einem Foto.
- Motiv: eine Dame in Weiß schreibt an einem Tisch mit rotem Teppich einen Brief, hinter ihr schaut die Magd mit verschränkten Armen aus dem Fenster; am Boden liegen ein zerknüllter Brief und ein Siegel.
- Original: um 1670–1671, Öl auf Leinwand, 71,1 x 58,4 cm, National Gallery of Ireland, Dublin.
- Unsere Fassung: auf Bestellung in Öl auf Leinwand gemalt, in 8 Hochformaten von 43 x 53 bis 172 x 200 cm oder in einem Maß, das Sie festlegen.
- Gut zu wissen: das Original wurde zweimal gestohlen und beide Male wiedergefunden; heute hängt es in Dublin.









































