Amedeo Modigliani – Jean Cocteau

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1541__ Kategorie:

Beschreibung

Jean Cocteau ist ein Porträt des Dichters aus dem Jahr 1916, das die Sammlung Henry und Rose Pearlman unter der Nummer L.1988.62.18 verwahrt und dem Princeton University Art Museum als Dauerleihgabe überlassen hat. Der Dargestellte sitzt aufrecht in einem rotbraunen Sessel, im blauschwarzen Anzug und mit schwarzer Fliege, vor einer in Felder geteilten blauen Wand. Bei uns entsteht er als handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, auf Bestellung, in acht Maßen oder in einem Maß, das Sie uns nennen; vor dem Versand senden wir Ihnen eine Aufnahme der fertigen Leinwand.

Titel:Jean Cocteau
Weitere Titel:Porträt von Jean Cocteau · Ritratto di Jean Cocteau (so bei Wikidata geführt)
Maler:Amedeo Modigliani (1884–1920)
Entstehungsjahr:1916 (signiert modigliani oben links)
Originalgröße (Breite × Höhe):81,3 × 100,4 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Expressionismus, École de Paris
Standort:Sammlung Henry und Rose Pearlman, Dauerleihgabe an das Princeton University Art Museum (Inv. L.1988.62.18)
Unsere Reproduktion:handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, acht Maße oder ein Maß nach Wunsch

Jean Cocteau – Amedeo Modigliani

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Ein junger Mann sitzt frontal vor uns in einem tiefen Sessel, dessen rotbraune Wangen zu beiden Seiten aufsteigen. Der Kopf ist lang und leicht geneigt, das dunkle Haar aus einer hohen Stirn nach hinten genommen, die Brauen zu Bögen gezogen, die Augen dunkle Mandeln, die Wangen rosig. Der Hals ist sehr lang und trägt einen weißen Kragen und eine schwarze Fliege. Der Anzug ist blauschwarz und dreiteilig, aus der Tasche schaut ein weißes Einstecktuch. Beide Hände liegen tief im Schoß gefaltet. Hinter ihm ist eine blaue Wand in Felder geteilt, oben rechts von einem braunen Band unterbrochen. Für einen Modigliani ist das eine ungewöhnlich geordnete Darstellung: Sie ist aus geraden Kanten und rechten Winkeln gebaut, und der Dargestellte wird darin gehalten.

Warum mochte die Runde den Dichter nicht?

Der Eintrag der Sammlung erzählt, wie es zu der Sitzung kam. Im Frühjahr 1916 brachte Pablo Picasso den Dichter Jean Cocteau zu den Malern und Dichtern, die sich im Atelier von Moïse Kisling am Montparnasse versammelten, in jenen Kreis, der heute École de Paris heißt. Cocteau war ein Dichter des rechten Ufers und ging der Runde vom linken auf die Nerven: Der Dichter Pierre Reverdy erinnerte sich später, Cocteau habe ununterbrochen geredet, mit einer Stimme wie Regen, der aufs Dach trommelt, während ihn alle übergingen. In jener Saison malten ihn Modigliani und Kisling beide. Es war Kisling, der diese Leinwand später an den Wirt des Café de la Rotonde verkaufte, und von dort beginnt die lange Kette namentlich genannter Besitzer. Modigliani malte den Mann mit geschlossenem Mund und den Händen im Schoß.

Der Eintrag zum Original und der Weg der Leinwand

Das Original ist Öl auf Leinwand; die Sammlung misst es 100,4 cm hoch und 81,3 cm breit, weshalb auf unserer Seite, wo die Breite zuerst steht, 81,3 × 100,4 cm zu lesen ist. Das Jahr 1916, die Technik und die Nummer L.1988.62.18 sind Angaben der Sammlung, und das L in dieser Nummer bezeichnet eine Leihgabe: Das Werk gehört der Henry and Rose Pearlman Foundation und wird vom Museum in Princeton verwahrt. Die Besitzkette ist auf ganzer Länge benannt – von Cocteau selbst über Léopold Zborowski und Paul Guillaume nach New York bis 1944 und zu Henry Pearlman bis 1951. Unter den Leinwänden dieses Regals ist eine derart vollständige Kette selten. Eine Abweichung nennen wir offen: Die Seiten des Museums in Princeton weisen unsere Anfragen ab, deshalb verweisen wir auf den Eintrag der Sammlung Pearlman statt auf ihren und übernehmen nichts von einer Seite, die wir nicht lesen konnten. Das Werk hat auch einen eigenen Wikidata-Eintrag.

Das Motiv im Werk des Malers

Jeder Händler dieser Kette ist auf diesem Regal selbst ein Dargestellter, und genau darum lohnt es, diese Gruppe zusammen zu sehen: Bildnis Léopold Zborowski, Bildnis Paul Guillaume und Bildnis Moïse Kisling – der Mann, in dessen Atelier diese Sitzung stattfand und der seine eigene Fassung malte. Aus demselben Jahr führt das Regal Das Dienstmädchen, ein Gesicht ohne alles Mobiliar, das dieses hier hat. Die ganze Auswahl steht in der Galerie Amedeo Modigliani, und über den Maler haben wir einen längeren Artikel geschrieben.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Ein Maler malt sie, mit dem Pinsel, in Öl auf Leinwand, auf Ihre Bestellung. Jedes Kunstgemälde entsteht über einige Wochen, und jede Kopie fällt ein wenig eigen aus; das ist die Folge davon, dass ein Mensch arbeitet und keine Maschine. Bei diesem Motiv ist die Schwierigkeit die Geometrie. Das Blau des Anzugs und das Blau der Wand liegen nahe beieinander, und die Gestalt muss sich von der Vertäfelung dahinter lösen, ohne dass eines der beiden Blau aus dem Ton gerät. Der Sessel ist die einzige rote Masse und entscheidet über das Gleichgewicht: zu kräftig verschluckt er den Dargestellten, zu schwach zerfällt die Komposition. Einstecktuch und Kragen sind die einzigen hellen Punkte und müssen klein bleiben. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme der fertigen Leinwand und geben sie frei. Ein Druck ist es nie.

Welche Größe für welche Wand?

Für dieses Motiv schlagen wir 70 × 90 cm vor. Die Darstellung ist modern und geometrisch – das Blau des Anzugs, das Blau der Wand und eine einzige rote Masse Sessel – und wirkt daher dort, wo ein Werk Ordnung tragen soll und keine Stimmung: im Büro, im Arbeitszimmer, im Eingangsbereich. Unter den Maßen, die wir anbieten, folgt 43 × 53 cm den Proportionen des Originals am genauesten; es ist zugleich das kleinste und passt an eine schmale Wand oder über einen Schreibtisch. Für eine Hauptwand trägt 90 × 110 cm sie bequem. Ein postimpressionistisches Gemälde in einem Maß, das nicht aufgeführt ist, ist kein Problem: Wir fertigen es nach Wunsch.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In der Sammlung Henry und Rose Pearlman, Nummer L.1988.62.18, als Dauerleihgabe im Princeton University Art Museum.

Wer ist der Dargestellte?

Jean Cocteau, der französische Dichter, Dramatiker und Filmemacher, gemalt 1916, als er Mitte zwanzig war.

Ist Porträt von Jean Cocteau dasselbe Werk?

Ja. Das ist die längere Form desselben Titels; es handelt sich um dieselbe Leinwand.

Hat Cocteau auf diesem Gemälde Pupillen?

Nur eine. Im rechten Auge des Betrachters sitzt eine runde schwarze Pupille mit Weiß daneben, das linke ist eine dunkle Fläche ohne sie. Unter Modiglianis Porträts ist diese Ungleichheit selten. Wir haben alle 76 Werke gezählt: welche Pupillen haben.

Wie genau folgt unsere Leinwand den Proportionen des Originals?

Das Original misst 81,3 × 100,4 cm. Am nächsten kommt unser Maß 43 x 53 cm, das vom Verhältnis des Originals um 0,19 % abweicht.

  • Motiv: junger Mann aufrecht in einem rotbraunen Sessel, blauschwarzer Anzug und schwarze Fliege, sehr langer Hals, dahinter eine in Felder geteilte blaue Wand
  • Original: 81,3 × 100,4 cm, Öl auf Leinwand, 1916, Sammlung Henry und Rose Pearlman, Inv. L.1988.62.18
  • Unsere Fassung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Maße oder nach Maß, mit einer Aufnahme zur Freigabe vor dem Versand
  • Wissenswert: Cocteau war dafür bekannt, mehr zu reden als alle anderen im Raum, und Modigliani malte ihn schweigend, mit den Händen im Schoß

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