Amedeo Modigliani – Das Dienstmädchen

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1540__ Kategorie:

Beschreibung

Das Dienstmädchen ist eine Leinwand von 1916, die das Kunsthaus Zürich unter der Inventarnummer 1851 verwahrt und seit 1927 als Geschenk der Ulrico-Hoepli-Stiftung besitzt. Die Dargestellte ist bis zur Brust zu sehen, ohne Requisit und ohne Raum um sich, vor einer dunkelgrünen Wand, und die ganze Leinwand wird vom Gesicht getragen. Bei uns entsteht sie als handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, auf Bestellung, in acht Maßen oder in einem Maß, das Sie uns nennen; vor dem Versand senden wir Ihnen eine Aufnahme der fertigen Leinwand.

Titel:Das Dienstmädchen
Weitere Titel:La Petite Servante · La servetta · The Servant Girl · The Waitress (alle vom Museum oder von Wikidata geführt)
Maler:Amedeo Modigliani (1884–1920)
Entstehungsjahr:1916 (signiert modigliani oben links, in Rot)
Originalgröße (Breite × Höhe):54 × 73 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Expressionismus, École de Paris
Standort:Kunsthaus Zürich (Inv. 1851, Geschenk der Ulrico-Hoepli-Stiftung, 1927)
Unsere Reproduktion:handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, acht Maße oder ein Maß nach Wunsch

Das Dienstmädchen – Amedeo Modigliani

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Die junge Frau ist frontal dargestellt und füllt fast die ganze Fläche. Das dunkle Haar ist kurz geschnitten, mit geradem Pony tief auf der Stirn. Die Lider sind schwer und dunkel umrandet, die Augen fast geschlossen – sie schläft nicht, sie sieht nach unten. Die Nase ist lang, der Mund klein und orangerot. Der Hals ist gesättigt orangeocker und die wärmste Fläche der Leinwand; darunter beginnt ein dunkles blauschwarzes Kleidungsstück mit hohem Kragen, das fast mit dem Grund verschmilzt. Der Grund ist dunkelgrün, mit sichtbaren Strichen gearbeitet und nach links hin etwas heller. Es gibt kein Möbel, kein Fenster und keinen Gegenstand: Der Maler hat alles entfernt, was uns sagen würde, wo sie ist.

Was weiß das Museum über diese Leinwand?

Mehr als über die meisten. Der Eintrag hält fest, dass das Werk oben links in Rot signiert ist – eine ungewöhnliche Wahl, denn Modigliani signiert sonst in einer dunklen Farbe. Festgehalten ist auch, was auf der Rückseite der Leinwand steht: Modigliani. 3 Joseph Bara. Paris. Das ist die Adresse des damaligen Pariser Ateliers des Malers, die Leinwand trägt ihren Entstehungsort also auf dem Rücken. Das Werk ist in beiden großen Werkverzeichnissen Modiglianis erfasst, als Ceroni 124 und als Patani 127. Das Museum gibt an, dass die Digitalisierung seines Bestands noch andauert, und veröffentlicht zu diesem Werk keine Besitzgeschichte – also nennen wir auch keine. Wo der Eintrag schweigt, schweigen wir. Das Werk hat auch einen eigenen Wikidata-Eintrag.

Der Titel nennt einen Beruf, keine Person

Neben dem französischen Titel führen Museum und Werkverzeichnisse das Werk als La servetta, The Servant-girl und, bei Wikidata, als The Waitress. Jeder dieser Namen nennt eine Tätigkeit. Keiner nennt sie. Kein Eintrag, den wir erreichen, gibt der Dargestellten einen Namen, und wir ergänzen keinen – das Sicherste, was sich über dieses Gesicht sagen lässt, ist, dass 1916 in Paris jemand dafür saß, der für seinen Lebensunterhalt arbeitete. Es war das Jahr, in dem Modigliani die Menschen unmittelbar um sich herum malte, und der Kreis, in dem er das tat, heißt heute École de Paris.

Das Motiv im Werk des Malers

Das Regal führt weitere Gesichter aus denselben Pariser Jahren, und zusammen lesen sie sich besser als jedes für sich: L’Enfant gras von 1915 und Der Knabe, beide mit ebenso wenig Umgebung wie hier. Für dieselbe Behandlung eines Gesichts, das der Maler gut kannte, steht Bildnis Moïse Kisling. Die ganze Auswahl steht in der Galerie Amedeo Modigliani, und über den Maler haben wir einen längeren Artikel geschrieben.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Ein Maler malt sie, mit dem Pinsel, in Öl auf Leinwand, auf Ihre Bestellung. Jedes Kunstgemälde entsteht über einige Wochen, und jede Kopie fällt ein wenig eigen aus; das ist die Folge davon, dass ein Mensch arbeitet und keine Maschine. Bei diesem Motiv ist die Schwierigkeit das Dunkel. Kleidung und Grund sind beide dunkel und müssen zwei verschiedene Dunkelheiten bleiben, sonst versinkt die Gestalt in der Wand und die Leinwand verliert ihre einzige Kante. Das Orangeocker des Halses ist der warme Ton, der das Ganze zusammenhält, und muss genau so warm bleiben, wie es ist – ein wenig zu weit und sie wirkt sonnenverbrannt, ein wenig zu wenig und das Werk wird kalt. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme der fertigen Leinwand und geben sie frei. Ein Druck ist es nie.

Welche Größe für welche Wand?

Für dieses Motiv schlagen wir 50 × 70 cm vor. Es ist eine stille, in sich geschlossene Darstellung, die es lohnt, aus der Nähe zu betrachten, und steht daher gut auf Augenhöhe in einem Raum, in dem man sich aufhält und den man nicht nur durchquert. Unter den Maßen, die wir anbieten, folgt 60 × 80 cm den Proportionen des Originals am genauesten. Da die Leinwand dunkel ist, hält sie einen Raum mit warmem Licht – ein Esszimmer, die Wand neben Bücherregalen, eine Ecke, in der ein helles Werk kein Gewicht hätte – und bei 80 × 110 cm trägt sie auch eine größere Wand, ohne dünn zu werden. Ein postimpressionistisches Gemälde in einem Maß, das nicht aufgeführt ist, ist kein Problem: Wir fertigen es nach Wunsch.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

Im Kunsthaus Zürich, Inventarnummer 1851, Geschenk der Ulrico-Hoepli-Stiftung von 1927.

Wer ist die junge Frau?

Kein Eintrag, den wir erreichen, nennt sie. Der Titel sagt, womit sie ihren Lebensunterhalt verdiente, nicht wer sie war.

Ist La Petite Servante dasselbe Werk?

Ja. Das ist der französische Titel, und La servetta, The Servant Girl und The Waitress sind dieselbe Leinwand in anderen Sprachen.

Wie genau folgt unsere Leinwand den Proportionen des Originals?

Das Original misst 54 × 73 cm. Am nächsten kommt unser Maß 60 x 80 cm, das vom Verhältnis des Originals um 1,39 % abweicht.

  • Motiv: junge Frau bis zur Brust, dunkles kurz geschnittenes Haar, Augen fast geschlossen und nach unten gerichtet, orangeockerfarbener Hals vor dunkelgrünem Grund
  • Original: 54 × 73 cm, Öl auf Leinwand, 1916, Kunsthaus Zürich, Inv. 1851
  • Unsere Fassung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Maße oder nach Maß, mit einer Aufnahme zur Freigabe vor dem Versand
  • Wissenswert: Auf der Rückseite steht die damalige Atelieradresse des Malers, so wie der Eintrag sie gibt, 3 Joseph Bara, Paris – den Namen der Dargestellten hat niemand festgehalten

Die Augen auf dieser Leinwand sind ohne Pupillen gemalt. Wir haben alle 76 Werke Modiglianis auf diesem Regal gezählt: 53 sind so, 17 nicht – Werk für Werk.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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