Beschreibung
Léon Indenbaum – Gemäldereproduktion nach Amedeo Modigliani
Léon Indenbaum ist ein Modigliani-Porträt von 1916 und als Gemäldereproduktion eines der zurückhaltendsten Motive dieses Regals: ein Männergesicht von vorn, ohne Umraum, in Grau und Grün. Der Nachname des Dargestellten ist über den oberen Rand gemalt. Das Original gehört der Sammlung Henry und Rose Pearlman. Bei uns entsteht daraus ein Ölgemälde, handgemalt, Öl auf Leinwand.
Was auf der Leinwand zu sehen ist
Der Mann ist bis zur Brust gegeben, frontal, und füllt fast die ganze Tafel. Die Stirn ist hoch, blass und gewölbt, das Haar weicht an beiden Schläfen zurück, in der Mitte des Haaransatzes steht ein dunkler Schopf. Das Gesicht ist lang und schmal, die Augen schwerlidrige Mandeln ohne Iris, die Nase lang und gerade, der Mund klein und rosa, die Ohren ausgeprägt. Der Hals ist lang und geht in ein graugrünes Kleidungsstück mit hohem Kragen über. Der Grund ist graugrün und geteilt: eine dunklere Bahn links, ein helleres Feld rechts. Über den oberen Rand läuft in großen Lettern der Nachname des Dargestellten, vom Kopf in zwei Hälften geschnitten. Die Signatur steht unten rechts in Versalien.
Wer der Dargestellte war
Die Sammlung schreibt in ihrem Eintrag, Léon Indenbaum sei Schöpfer von Skulpturen gewesen, in Wilna geboren und an ukrainischen Kunstschulen ausgebildet, 1911 nach Paris gekommen und habe Modigliani wahrscheinlich in den Künstlerkreisen des Montparnasse kennengelernt. Das Wort “wahrscheinlich” stammt von ihr und nicht von uns, und wir machen keine Gewissheit daraus. Das Porträt gehört zu Modiglianis Gewohnheit, Freunde und Kollegen zu malen; der über den oberen Rand gesetzte Name weist den Dargestellten ausdrücklich als einen von ihnen aus. Eine Merkwürdigkeit sei offen gesagt: der Eintrag der Sammlung widerspricht sich beim Todesjahr des Künstlers und nennt an zwei Stellen zwei verschiedene, weshalb wir gar kein Todesjahr angeben.
Der Eintrag zum Original
Das Original ist Öl auf Leinwand. Die Sammlung misst es 54,6 cm hoch und 45,7 cm breit; wir nennen zuerst die Breite, bei uns steht also 45,7 x 54,6 cm, und die Reihenfolge ist in der Tabelle zusätzlich ausgeschrieben. Die Angaben stammen aus dem eigenen Eintrag der Sammlung Pearlman: Jahr 1916, Technik Öl auf Leinwand, Nummer L.1988.62.19, unten rechts signiert, der Name über den oberen Rand geschrieben. Der Buchstabe L bezeichnet eine Leihgabe — das Werk gehört der Henry and Rose Pearlman Foundation und wird vom Museum in Princeton verwahrt. Die Seiten des Princeton-Museums konnten wir nicht lesen, der Server verweigert den Zugriff, daher behaupten wir daraus nichts. Die Besitzfolge ist namentlich: vom Dargestellten selbst 1916 über Georges Chéron und eine Auktion im Hôtel Drouot im Juli 1937 zur Galerie Zak und bis 1949 zu Henry Pearlman.
Was Sie erhalten
Unser Maler führt die Arbeit von Hand aus, Öl auf Leinwand, in der von Ihnen gewählten Größe. Das Motiv ist beinahe quadratisch und ruhig, ohne starke Farbe, und wirkt dort, wo ein Gemälde nicht laut werden soll: im Arbeitszimmer, im Büro, in der Bibliothek, im Entree. Die graugrüne Skala verträgt sich gut mit Holz und mit erdfarbenen Wänden, während sie an einer sehr dunklen Wand etwas von ihrer Ruhe verliert. Ist die Leinwand fertig, fotografieren wir sie und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe, bevor sie das Atelier verlässt. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung. Jedes Gemälde bei uns ist handgemalt, niemals gedruckt.
| Entstehungsjahr: | 1916 |
| Originalgröße (Breite × Höhe): | 45,7 x 54,6 cm |
| Malstil: | Expressionismus |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Standort: | Sammlung Henry und Rose Pearlman, Dauerleihgabe an das Princeton University Art Museum (Inv. L.1988.62.19) |
Aus derselben Sammlung steht auf diesem Regal auch Jean Cocteau — die benachbarte Nummer L.1988.62.18 — und daneben das Porträt von Léon Bakst, ein weiterer Mann seines Fachs.









































