Claude Monet – Bordighera

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Bordighera ist eine handgemalte Reproduktion von Monets Szene an der italienischen Riviera: quer über die Leinwand steigen gewundene, helle Stämme, dazwischen öffnet sich ein Band blauen Meeres, und auf der Anhöhe darunter leuchtet die Stadt mit einem schmalen Glockenturm. Das Original misst 80,8 x 65 cm, ist Öl auf Leinwand und gehört dem Art Institute of Chicago unter der Inventarnummer 1922.426. Das Museum datiert es auf 1884 und nennt die Signatur unten links, „Claude Monet 84“. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Bordighera
Weitere Titel:Antibes (unter diesem Namen zeigte es das Museum 1910)
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:1884; signiert unten links „Claude Monet 84“
Originalgröße:80,8 cm x 65 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:Art Institute of Chicago (Inv.-Nr. 1922.426)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Bordighera – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Die Szene ist völlig überwachsen. Die oberen zwei Drittel füllt eine dichte, zweifarbige Krone: blaugrün im Schatten, gelbgrün dort, wo die Sonne sie trifft. Durch sie winden sich Stämme, hell, fast weiß, dünn und unnatürlich gekrümmt, so dass sie zweimal knicken, ehe sie im Laub verschwinden: einer in der Mitte, einer vom linken Rand zur Mitte, einer am rechten Rand hinab. Dahinter liegt ein schmales Band Meer, dunkelblau und glatt. Darunter, auf der Anhöhe, steht die Stadt: niedrige rosa und weiße Dächer und dazwischen ein schmaler, spitzer Glockenturm. Das untere Drittel ist bewachsener Hang, die Signatur steht unten links.

Warum war Monet in Bordighera?

Anfang 1884 reiste er nach Bordighera, ein Städtchen an der italienischen Riviera nahe der Grenze zu Frankreich. Drei Wochen wollte er bleiben, fast drei Monate wurden daraus. Das Museum zitiert seinen Brief an den Künstler Auguste Rodin, in dem er seinen Kampf mit dem dortigen Licht so beschreibt: er fechte und ringe mit der Sonne. In anderen Briefen klagte er, im üppigen Grün sei kein brauchbares Motiv zu finden. Genau diese Not steht auf der Leinwand: statt einer Aussicht malte er ein Hindernis, durch das die Aussicht kaum dringt.

Was sagt das Museum selbst zur Szene?

Das Art Institute of Chicago hält zweierlei fest. Erstens, dass das Werk von einem Hügel aus gemalt wurde, also von einem höheren Standpunkt, von dem der Blick zur Küste hinabfällt. Und zweitens, dass das Meer kaum sichtbar sei durch die verflochtenen Stämme der dortigen Kiefern. Die Baumart ist also nicht unsere Vermutung, sondern die Angabe des Museums; von der Leinwand selbst lesen wir nur ab, dass die Stämme hell, dünn und stark gewunden sind. Das Museum nennt die Szene sonnendurchtränkt, und genau das unterscheidet dieses Werk von Monets nördlichen Arbeiten, in denen das Licht zerstreut und grau ist.

Wie ist das Werk datiert?

Mit einem einzigen Jahr, und das aus zwei voneinander unabhängigen Quellen. Das Museum nennt unter Datierung 1884, ohne Spanne und ohne vorsichtiges „um“. Auf der Leinwand steht eine Inschrift, die das Museum abschreibt: unten links „Claude Monet 84“. Da Museumseintrag und Jahreszahl auf der Leinwand übereinstimmen, nennen wir auf dieser Seite 1884 ohne Vorbehalt. Selbstverständlich ist das nicht; manche Werke Monets in diesem Regal tragen eine Spanne statt einer Jahreszahl, weil das Museum sie so datiert, und dort nennen wir nirgends ein Jahr.

Was sagt der Museumseintrag zu den Maßen?

Das Art Institute of Chicago misst 65 x 80,8 cm, in der Reihenfolge Höhe mal Breite; unsere Tabelle stellt die Breite voran, deshalb lesen wir hier 80,8 x 65 cm. Mit Rahmen misst das Ganze 80,4 x 96,6 x 8,3 cm, und das Werk hängt in Saal 240. Diese Zahl korrigiert die, die vorher auf dieser Seite stand: wir nannten 64,8 x 81,3 cm. Das sind in Wahrheit Zollmaße aus einer Datenbank, 25 1/2 und 32 Zoll, umgerechnet — das Museum misst seine Leinwand jedoch selbst. Wo Museum und Datenbank auseinandergehen, gilt das Museum.

Der Weg nach Chicago: die Sammlung Potter Palmer

Das Museum veröffentlicht die vollständige Kette der Eigentümer, und jede Station stammt von ihm, nicht von uns. Das Werk blieb beim Maler bis September 1891, als Isidore Montaignac aus Paris es kaufte, der als Vermittler des New Yorker Hauses Knoedler and Company auftrat. Im selben Monat erwarb es Potter Palmer aus Chicago, einer der ersten amerikanischen Sammler der Impressionisten. Nach seinem Tod 1902 blieb es in der Familie, 1922 schenkten die Palmers es dem Museum — daher der Name der Sammlung. Das Museum vermerkt, dass es diesen Teil nach dem Wildenstein-Katalog von 1996 wiedergibt. Dasselbe Haus besitzt zwei weitere Monets aus diesem Regal: Äpfel und Trauben und Felsen bei Port-Goulphar.

Fünfzehn Bordigheras — welches ist unseres?

Aus jenen drei Monaten blieb eine ganze Reihe von Leinwänden, und eine Verwechslung ist eine reale Möglichkeit: allein in öffentlichen Sammlungen tragen fünfzehn Bordighera im Titel. Unseres ist das einzige, dem das Art Institute of Chicago den bloßen Namen Bordighera gibt, unter der Inventarnummer 1922.426. Der trügerischste Nachbar ist Blick auf Bordighera im Hammer Museum in Los Angeles, das 81,8 x 66 cm misst — also genau einen Zentimeter mehr als unseres in beiden Maßen. Drei besitzt das Museum Barberini in Potsdam, darunter Bordighera, Italien mit 73 x 60 cm. Das Musée d’Orsay hat Villen in Bordighera, das Metropolitan Palmen in Bordighera. Und eine Verwirrung ist die des Museums selbst: 1910 zeigte es eben diese Leinwand unter dem Titel Antibes.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, mit Ölfarben auf Baumwoll- oder Leinengewebe. Ein Gemälde auf Leinwand entsteht bei uns ohne Druck, ohne Übertragung und ohne maschinellen Zwischenschritt. Dieses Motiv ist wegen des Laubs anspruchsvoll: die Krone ist keine Fläche einer Farbe, sondern tausende kurze Striche in einem Dutzend Tönen von Grün, Blau und Gelb. Mischt der Maler das Grün und trägt es gleichmäßig auf, erstarrt die Krone und verliert das Flimmern des Originals. Deshalb entsteht sie in Schichten, vom dunklen Grund aufwärts. Jedes Ölgemälde aus unserer Werkstatt ist ein wenig eigen; zwei Bestellungen desselben Motivs decken sich nie ganz. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe.

Welche Größe für welche Wand?

Acht Größen stehen zur Wahl, von 45 x 38 bis 150 x 120 cm. Das Original ist 80,8 cm breit und 65 cm hoch, ihm am nächsten kommt der Größe nach 80 x 60 cm, dem Seitenverhältnis nach 50 x 40 und 150 x 120 cm, die beide bei 1,25 gegenüber 1,24 des Originals liegen. Die Szene ist dicht und in der unteren Hälfte dunkel, sie verträgt daher ein größeres Maß, als man erwarten würde: unter 60 cm Breite geht die Stadt im Hintergrund verloren. Als Kunstgemälde im Esszimmer oder als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt 90 x 70 cm kräftig genug, damit die Krone lesbar bleibt. Verwandte Motive finden Sie in der Galerie Claude Monet; von derselben Reise stammt Cap Martin bei Menton, aus Italien Venedig, Palazzo Dario.

Anfertigung nach Maß, Keilrahmen und Rahmen

Keine der acht Größen wiederholt das Verhältnis des Originals genau. Wollen Sie eben dieses Verhältnis, führt nur die Anfertigung nach Maß dorthin: senden Sie Breite und Höhe in Zentimetern. Die Leinwand kann auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig geliefert werden, oder gerollt in der Hülse, wenn Sie selbst rahmen lassen. Ein Rahmen ist im Preis nicht enthalten. Zu dieser Szene passt ein warmer Holzrahmen in Nuss oder Olive, der die Farbe der Stämme fortsetzt; ein kalter silberner Rahmen streitet mit der Krone. Das Museum verwahrt sein Original in einem Rahmen, mit dem das Ganze 80,4 x 96,6 cm misst.

Lieferung und Garantie

Die Anfertigung dauert in der Regel zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger, denn das Öl muss zwischen den Schichten antrocknen. Gespannte Leinwände versenden wir im festen Karton mit geschützten Ecken, gerollte in der Hülse. Kommt das Werk beschädigt an oder weicht es deutlich von der freigegebenen Aufnahme ab, tauschen wir es oder erstatten den Kaufpreis. Eine handgemalte Kopie ist kein Fabrikerzeugnis, kleine Abweichungen im Strich sind zu erwarten; ein Schaden oder ein falsches Motiv sind es nicht. Wir liefern in die Länder der Europäischen Union.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In Chicago, im Art Institute of Chicago, unter der Inventarnummer 1922.426. Das Museum zeigt es in Saal 240.

Welche Stadt ist gemalt?

Bordighera in Ligurien, an der italienischen Riviera nahe der französischen Grenze. Sie ist von einem Hügel über der Stadt aus zu sehen, durch die Bäume.

Ist das Werk im Hammer Museum dieselbe Leinwand?

Nein. Blick auf Bordighera misst 81,8 x 66 cm und ist eine andere Leinwand, obwohl sie im selben Frühjahr entstand und fast gleich groß ist.

Ist das ein Druck?

Nein. Eine Reproduktion entsteht bei uns immer von Hand, in Öl auf Leinwand. Gedruckte oder maschinell übertragene Werke verkaufen wir nicht.

Welches Maß soll ich wählen?

Messen Sie die Breite der Wand oder des Möbels darunter und wählen Sie eine Leinwand, die etwa zwei Drittel dieser Breite einnimmt. Bei diesem dichten Motiv lieber größer als kleiner.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?

Ja. Die Anfertigung nach Ihrem Maß ist bei uns üblich und hält als einzige das Verhältnis des Originals von 80,8 zu 65 ein.

Wie kommt das Werk zu mir?

Auf den Keilrahmen gespannt im festen Karton oder gerollt in der Hülse, nach Ihrer Wahl, mit Sendungsverfolgung. Zuvor erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes.

Was sagt das Werk in einem Satz?

Dass es im Süden zu viel Licht und zu viel Grün gab und dass der Maler diese Not gemalt hat, statt sie zu verbergen.

Ist das Original zu verkaufen und was ist es wert?

Nein. Es ist seit 1922 in öffentlicher Sammlung und nicht am Markt. Einen Preis setzt ihm deshalb niemand, und wir nennen auch keinen.

Wie hoch soll ich es aufhängen?

Die Mitte etwa 145 cm über dem Boden, über einem Möbel die Unterkante 20 bis 30 cm darüber. Mehr zum Hängen schreiben wir in unserem Blog.

Eignet sich das Werk als Geschenk?

Ja, und wenn Sie nicht wissen, welches Maß Sie wählen sollen, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die Beschenkten Maß und Motiv selbst wählen.

  • Motiv. Gewundene helle Stämme über die ganze Leinwand, dahinter ein schmales Band blauen Meeres, auf der Anhöhe die Stadt Bordighera mit spitzem Glockenturm, unten ein bewachsener Hang.
  • Original. Öl auf Leinwand, 80,8 x 65 cm, 1884, signiert unten links „Claude Monet 84“; Art Institute of Chicago, Inv.-Nr. 1922.426, Sammlung Potter Palmer, Saal 240.
  • Unseres. Acht Größen von 45 x 38 bis 150 x 120 cm oder Anfertigung nach Ihrem Maß, die als einzige das Verhältnis des Originals hält.
  • Wissenswert. Fünfzehn Leinwände Monets tragen Bordighera im Titel; unsere ist die, die das Museum 1910 unter dem Namen Antibes zeigte.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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