Claude Monet – Venedig, Palazzo Dario

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1519__ Kategorie:

Beschreibung

Venedig, Palazzo Dario ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand im Art Institute of Chicago: die Fassade des venezianischen Palazzo Dario mit runden Marmormedaillons und Bogenfenstern steht über dem Wasser, vor dem mittleren Tor liegt eine Gondel vertäut, links ragt ein rosafarbener Nachbarpalast auf, rechts ein grünes Haus im Schatten. Das Original misst 81,8 x 66,2 cm, ist Öl auf Leinwand und trägt die Inventarnummer 1933.446. Das Museum datiert es auf 1908, die Signatur unten links liest sich »Claude Monet 1908«. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Venedig, Palazzo Dario
Weitere Titel:Venice, Palazzo Dario (der Name im Museumseintrag); Le Palais Dario (Ausstellung Bernheim-Jeune, 1912); im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 1757
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:1908 nach dem Museumseintrag; die Signatur unten links liest sich »Claude Monet 1908«, die Jahreszahlen stimmen überein
Originalgröße:81,8 cm x 66,2 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:Art Institute of Chicago (Inv.-Nr. 1933.446)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Venedig, Palazzo Dario – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Die obere Hälfte füllt die Fassade des Palazzo Dario, fast frontal vom Wasser aus gesehen. Sie ist hell cremefarben, durchzogen von lila, blauen und rosa Strichen: in drei Geschossen reihen sich Rundbogenfenster, rechts sitzen zwei große runde Medaillons, und über die Mitte läuft ein Band kleiner Rosetten. Im Erdgeschoss öffnen sich drei Bögen; vor dem mittleren, größten liegt eine dunkelblaue Gondel.

Von links schiebt sich ein rosafarbener Nachbarpalast mit spitzen gotischen Bögen und einem Balkon in die Leinwand, rechts steht ein grünblaues Haus im Schatten mit zwei Schornsteinen, und dazwischen bleibt ein schmaler Streifen blassen Himmels. Die untere Hälfte nimmt das Wasser ein, in kurzen waagerechten Strichen in Grün, Türkis und Lila.

Wie ist die Leinwand entstanden?

Das Museum schreibt, dass der Maler Venedig lange weder besuchen noch malen wollte, weil es auf dem Kunstmarkt schon zu viele Darstellungen der Stadt gab. Als man ihn 1908 doch zur Reise überredete, begeisterten ihn Farben und Atmosphäre, und doch fürchtete er weiter, nur abgedroschene »Souvenirs« zu malen.

Zum ersten Mal ausgestellt war die Leinwand im Mai und Juni 1912 in der Pariser Galerie Bernheim-Jeune, in der Ausstellung Claude Monet: »Venise«, unter der Nummer 19 und mit dem Titel Le Palais Dario; der Katalog hatte ein Vorwort von Octave Mirbeau.

Was sagt der Museumseintrag über das Werk?

Das Werk verwahrt das Art Institute of Chicago unter der Inventarnummer 1933.446; die Maße nennt es in der Reihenfolge Höhe und Breite, 66,2 x 81,8 cm, mit Rahmen 79,7 x 94 cm. Die Kreditzeile lautet Mr. and Mrs. Lewis Larned Coburn Memorial Collection, die Leinwand hängt in Saal 243, und im Wildenstein-Katalog trägt sie die Nummer 1757.

Die Signatur unten links, in Rot auf dem Wasser, liest sich »Claude Monet 1908«, und so gibt sie auch das Museum an. Wikidata nennt dasselbe Jahr und dieselben Maße auf die Nachkommastelle, die Quellen weichen hier also nicht ab.

Durch wessen Hände ist die Leinwand gegangen?

Das Museum veröffentlicht die ganze Kette der Eigentümer mit Preisen, also geben wir sie so wieder, wie es sie gibt. Am 10. April 1912 verkaufte der Maler die Leinwand je zur Hälfte an die Galerie Bernheim-Jeune und an Durand-Ruel in Paris, für 10.000 Franc. Durand-Ruel verkaufte sie im Oktober desselben Jahres an sein New Yorker Haus, und am 26. Dezember 1912 kaufte sie Arthur B. Emmons aus Newport für 7.500 Dollar.

Am 27. Mai 1913 verkaufte Emmons sie für 37.600 Franc an Durand-Ruel in New York zurück und kaufte sie am selben Tag für 6.500 Dollar wieder. Auf seiner Versteigerung bei der American Art Association in New York am 14. Januar 1920 lag sie unter der Nummer 42 und ging je zur Hälfte an Durand-Ruel und Knoedler, für 5.800 Dollar. Am 8. Februar 1923 kaufte sie Annie Swan Coburn aus Chicago für 9.735 Dollar zuzüglich Steuer; sie starb 1932 und vermachte das Werk dem Museum, wo es seit 1933 ist.

Ist dies die einzige Leinwand mit dem Palazzo Dario?

Nein. Wikidata führt unter den Wildenstein-Nummern 1757 bis 1760 vier Leinwände des Palazzo Dario aus dem Jahr 1908; eine davon, NMW A 2481, verwahrt das Nationalmuseum von Wales in Cardiff. Den Titel Le Palais Dario, unter dem unsere Leinwand 1912 ausgestellt war, gibt Wikidata auf Französisch auch anderen.

Aus demselben Jahr stammt eine weitere venezianische Fassade, einst in derselben Privatsammlung, Palazzo da Mula, Venice in der National Gallery of Art in Washington, Nummer 1963.10.182, 80,5 x 61,4 cm, unten links in Kobaltblau bezeichnet »Claude Monet 1908«. Beide Leinwände besaß Arthur B. Emmons, und beide verkaufte er auf derselben Versteigerung in New York am 14. Januar 1920: unsere als Nummer 42, die Washingtoner als Nummer 39.

Warum ist dieses Werk wichtig?

Wegen der Art, wie der Stein gemalt ist. Das Museum schreibt, der Maler habe die festen Marmorbauten ebenso gemalt wie das Wasser und ihre Formen sanft aufgelöst, als schwebten sie im venezianischen Dunst.

London über dem Wasser hatte er schon zuvor gemalt: Waterloo Bridge, grauer Tag stammt von 1903, London, das Parlament im Nebel von 1904, und aus London bieten wir auch die Leinwand Die Charing-Cross-Brücke, London an. Eine Fassade, die fast die ganze Leinwand füllt, hatte er schon in Rouen gemalt, wie Kathedrale von Rouen, Portal und Turm Saint-Romain zeigt; zwei Jahre vor Venedig entstand die Leinwand Seerosen, die dasselbe Museum verwahrt. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art ist keine Ansichtskarte von Venedig, und genau davor fürchtete sich der Maler nach dem Museumseintrag.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Baumwoll- oder Leinengewebe. So entstehen alle unsere Gemälde auf Leinwand, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist in den hellen Tönen anspruchsvoll: Die Fassade muss cremefarben bleiben und zugleich voller kleiner Farbakzente, sonst wird sie eine flache weiße Wand.

Die zweite Probe ist das Wasser. Die Striche müssen kurz und getrennt bleiben, damit Gondel und Spiegelung nicht zu einer Fläche verschmelzen. Eine Reproduktion dieser Art hängt daran, ob die Grenze zwischen Stein und Wasser weich bleibt. Ein solches Ölgemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt unseres matt. Eine handgemalte Kopie ist keine Nachahmung bis ins Detail; zwei Leinwände gleicher Größe unterscheiden sich immer im Strich.

Welche Größe für welche Wand?

Es gibt acht Größen, von 45 x 38 bis 150 x 120 cm. Der Größe nach steht 80 x 60 cm dem Original am nächsten, 1,8 cm schmaler und 6,2 cm niedriger, dem Verhältnis nach aber mit 1,3333 merklich breiter als das Original mit 1,2356. Dem Verhältnis nach am nächsten sind 50 x 40 und 150 x 120 cm, beide bei 1,2500.

Wer die Form des Originals an einer großen Wand will, nimmt 150 x 120; für einen kleineren Raum bleibt 50 x 40. Die kühlen Grün- und Blautöne wirken in einem ruhigen Raum gut, deshalb ist dies ein gutes Gemälde fürs Schlafzimmer. Alle Maße stehen beim Produkt in unserer Galerie Claude Monet.

Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen

Für ein Maß, das nicht auf der Liste steht, sind Maße nach Wunsch der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe, das Verhältnis des Originals behalten wir bei. Die Leinwand wird auf einen Holzkeilrahmen gespannt. Ein Rahmen ist nicht im Preis enthalten; der des Museums misst 94 x 79,7 cm und ist 6,1 cm tief.

Lieferung und Garantie

Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger. Das Werk kommt auf den Keilrahmen gespannt in einer festen Schachtel oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung. Kommt es beschädigt an oder weicht es sichtbar von der freigegebenen Aufnahme ab, ersetzen wir es oder erstatten den Preis. Kleine Unterschiede im Strich sind bei Handarbeit zu erwarten; ein Schaden ist es nicht.

Häufige Fragen

Wo ist das Original?

In Chicago, im Art Institute of Chicago, unter der Inventarnummer 1933.446, ausgestellt in Saal 243.

Aus welchem Jahr stammt es?

Aus dem Jahr 1908; so datiert es das Museum, und so ist es unten links bezeichnet.

Was zeigt es?

Die Fassade des Palazzo Dario in Venedig über dem Wasser, mit einer Gondel vor dem Tor, einem rosafarbenen Nachbarpalast links und einem grünen Haus rechts.

Ist Le Palais Dario dasselbe Werk?

Ja, unter diesem Titel war es 1912 ausgestellt. Da Wikidata denselben französischen Titel auch anderen Leinwänden gibt, gehen Sie nach der Inventarnummer 1933.446.

Ist das ein Druck?

Nein. Bei uns entsteht es immer von Hand, in Öl auf Leinwand; Gedrucktes verkaufen wir nicht.

Welche Größe soll ich wählen?

50 x 40 oder 150 x 120 cm, wenn Ihnen die Form des Originals wichtig ist, und 80 x 60 cm, wenn Ihnen seine Größe wichtig ist.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?

Ja. Ein Werk nach Ihrem Maß behält das Verhältnis des Originals bei jeder Breite.

Wie kommt das Werk zu mir?

Auf den Keilrahmen gespannt in einer festen Schachtel oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung.

Worum geht es in einem Satz?

Um eine Marmorfassade, die so weich gemalt ist wie das Wasser darunter.

Ist das Original zu kaufen und was ist es wert?

Nicht zu kaufen: Es gehört einer Museumssammlung. Einen Wert schätzen wir nicht; die Preise von 1912 bis 1923 sind Angaben des Museums zu früheren Verkäufen.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, und wenn Sie beim Maß unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person wählt.

  • Motiv. Die Fassade des Palazzo Dario in Venedig über dem Wasser, mit einer Gondel vor dem mittleren Tor.
  • Original. Öl auf Leinwand, 81,8 x 66,2 cm, 1908; Signatur unten links »Claude Monet 1908«; Art Institute of Chicago, Inv.-Nr. 1933.446.
  • Unseres. Acht Größen; 80 x 60 cm kommt der Größe am nächsten, 50 x 40 und 150 x 120 cm dem Verhältnis.
  • Wissenswert. Derselbe Sammler, Arthur B. Emmons, verkaufte 1920 auf derselben Versteigerung eine weitere venezianische Leinwand von 1908, die heute in Washington ist.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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