Beschreibung
Die Charing-Cross-Brücke, London ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand im Art Institute of Chicago: quer durch einen Nebel in Grau, Grün und Gelb zieht sich eine blasse Brücke, links darüber steigt eine Rauchwolke auf, rechts stehen im gelben Dunst hohe Türme wie Schatten, und der Fluss darunter wiederholt alles in Lila und Türkis. Das Original misst 92,2 x 65 cm, ist Öl auf Leinwand, unten rechts mit »Claude Monet 1901« signiert, stammt von 1901 und trägt die Inventarnummer 1933.1150. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe vor dem Versand.
| Titel: | Die Charing-Cross-Brücke, London |
| Weitere Titel: | Charing Cross Bridge, London (Titel des Museums); Londres, Charing Cross Bridge, soleil couchant, 1901 (Eintrag im Lagerbuch von Durand-Ruel 1905); im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 1527 |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1901 |
| Originalgröße: | 92,2 cm x 65 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Art Institute of Chicago (Inv.-Nr. 1933.1150) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß |
Die Charing-Cross-Brücke, London – Claude Monet
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Nebel füllt fast die ganze Leinwand, in weichen Strichen in Grau, blassem Grün und Gelb aufgetragen. Quer durch die Mitte läuft die Brücke, ein langes blasstürkises Band, dessen Pfeiler sich im Wasser darunter spiegeln. Darüber steigt nach links eine Rauchwolke in Türkis, Rosa und Weiß auf.
Rechts steigen hohe blasse Türme in einen gelben Dunst, der oben rechts am hellsten ist; das Museum sieht in ihnen die geisterhafte Silhouette des Londoner Parlaments. Der Fluss nimmt das untere Drittel in Lila, Grau und Türkis ein und fängt unten rechts das Gelb des Himmels auf. Die Signatur steht unten rechts in Blau.
Wann ist es entstanden, und von wo aus?
Das Museum datiert die Leinwand auf 1901, Wikidata nennt dasselbe Jahr, ebenso die Aufschrift unten rechts, die Claude Monet 1901 lautet. Der Museumseintrag sagt, Monet habe ab September 1899 in London fast hundert Gemälde der Themse geschaffen, die nur drei Ansichten zeigen: die Charing-Cross-Brücke und die Waterloo-Brücke, beide vom Savoy Hotel aus gemalt, und das Parlament, gemalt vom St Thomas’ Hospital aus.
Der Museumseintrag zu Waterloo Bridge, Sonnenlicht ergänzt, wie die Tage verliefen: morgens malte er die Waterloo-Brücke, mittags und nachmittags die Charing-Cross-Brücke, beide aus seinem Fenster im fünften Stock des Savoy; an allen Londoner Leinwänden arbeitete er in seinem Atelier in Giverny und schickte keine davon an seinen Händler, bevor er mit ihnen als Ganzem zufrieden war.
Was sagt der Museumseintrag über das Werk?
Das Werk verwahrt das Art Institute of Chicago unter der Inventarnummer 1933.1150, in der Mr. and Mrs. Martin A. Ryerson Collection. Das Museum gibt die Maße mit 65 x 92,2 cm an, die Höhe zuerst, und mit Rahmen 87 x 113,1 x 11,2 cm; Wikidata nennt dieselben 65 x 92,2 cm. Die Technik ist Öl auf Leinwand, im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 1527.
Der Eintrag lautet »Inscribed lower right: Claude Monet 1901«, also Aufschrift unten rechts. Auf unserer Datei steht sie dort in Blau, mit der Jahreszahl hinter dem Namen, was mit dem Museum übereinstimmt. Das Museum sieht in den geraden, skelettartigen Linien der Brücke einen Anklang an die Brücken japanischer Holzschnitte, die Monet sammelte. Unsere Datei stimmt byteweise mit der Aufnahme überein, auf die sich Wikidata beruft, misst 3000 x 2099 Pixel und hat das Verhältnis 1,4292, die Leinwand 1,4185. Ob die Aufnahme beschnitten ist, konnten wir nicht messen, weil der Server, der die Aufnahmen des Museums ausliefert, unsere Anfragen abweist.
Wo war die Leinwand überall?
Das Museum nennt die ganze Kette. Monet verkaufte die Leinwand am 30. Oktober 1905 für 8.000 Franc an Durand-Ruel in Paris; der Händler trug sie in sein Lagerbuch als Londres, Charing Cross Bridge, soleil couchant, 1901 ein. Am 20. Dezember 1905 kaufte sie Adrien Hébrard für 15.000 Franc als Beauftragter des Prince de Wagram, und am 4. April 1914 ging sie für dieselben 15.000 Franc an Durand-Ruel in Paris zurück.
Durand-Ruel gab sie am 11. November oder 9. Dezember 1915 an sein New Yorker Haus weiter; das Museum nennt beide Tage. Am 23. Februar 1916 übernahm sie Martin A. Ryerson aus Chicago, gestorben 1932, im Tausch gegen ein Gemälde von Renoir, Pivoines, und 1.000 Dollar in bar, und 1933 kam sie durch Vermächtnis an das Art Institute of Chicago.
Dieselbe Angabe der Sammlung Ryerson tragen zwei weitere Leinwände, die wir anbieten: Das Zollhäuschen bei Varengeville von 1897, das Ryerson ebenfalls von Durand-Ruel kaufte, 1914, und Seerosen von 1906.
Welche Charing-Cross-Brücke ist das?
Monet hat diese Brücke mehrmals gemalt, der Titel allein bestimmt also keine Leinwand. Die Harvard Art Museums verwahren eine von 1903, Charing Cross Bridge: Fog on the Thames, Öl auf Leinwand, 73,7 x 92,4 cm, Objektnummer 1979.329. Unsere ist 1933.1150 im Art Institute of Chicago, datiert 1901 und 65 x 92,2 cm groß; wer genau dieses Werk sucht, gehe nach dieser Nummer.
Warum ist dieses Werk wichtig?
Wegen dessen, was Monet sich nach dem Museumseintrag in London vornahm: In der verrauchten Industriestadt stellte er sich die Aufgabe, Wirkungen von Licht einzufangen, das man durch einen dichten Schleier der Atmosphäre sieht. Hier sind Brücke, Rauch und Türme in denselben wenigen blassen Farben gegeben, und nur ihre Ränder trennen sie.
In unserem Regal stehen zwei weitere Londoner Leinwände: Waterloo Bridge, grauer Tag, die andere Brücke, die das Museum als vom Savoy aus gemalt nennt, und London, das Parlament im Nebel, das Gebäude, dessen Silhouette hier im Dunst steht. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art erzählt nichts, es zeigt Licht, durch Nebel gesehen.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Baumwoll- oder Leinengewebe. So entstehen alle unsere Gemälde auf Leinwand, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist im Nebel anspruchsvoll: Die blassen Striche müssen getrennt und in der Helligkeit nah beieinander bleiben, sonst verschwinden Brücke und Türme oder werden hart.
Die zweite Probe ist das Gelb oben rechts, das leuchten muss, ohne das Grau um sich herum flach zu machen. Eine Reproduktion dieser Art hängt daran, ob alle Farben blass genug bleiben, um in dieselbe Luft zu gehören. Ein solches Ölgemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt unseres matt. Eine handgemalte Kopie ist keine Nachahmung bis ins Detail; zwei Leinwände gleicher Größe unterscheiden sich immer im Strich.
Welche Größe für welche Wand?
Es gibt acht Größen, von 50 x 35 bis 150 x 110 cm. Der Größe nach steht 90 x 65 cm dem Original am nächsten, 2,2 cm schmaler und gleich hoch, dem Verhältnis nach mit 1,3846 etwas weniger gestreckt als das Original mit 1,4185. Dem Verhältnis nach am nächsten sind 70 x 50 und 105 x 75 cm, beide bei 1,4000.
Wer fast die Größe des Originals will, nimmt 90 x 65; wer seine Form an einer größeren Wand will, 105 x 75. Die blassen, gleichmäßigen Farben fügen sich ruhig in einen Raum, den man jeden Tag nutzt, deshalb ist dies ein gutes Gemälde fürs Wohnzimmer. Alle Maße stehen beim Produkt in unserer Galerie Claude Monet.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Für ein Maß, das nicht auf der Liste steht, sind Maße nach Wunsch der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe, das Verhältnis des Originals behalten wir bei. Die Leinwand wird auf einen Holzkeilrahmen gespannt. Ein Rahmen ist nicht im Preis enthalten; der des Museums misst 113,1 x 87 cm und ist 11,2 cm tief.
Lieferung und Garantie
Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger. Das Werk kommt auf den Keilrahmen gespannt in einer festen Schachtel oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung. Kommt es beschädigt an oder weicht es sichtbar von der freigegebenen Aufnahme ab, ersetzen wir es oder erstatten den Preis. Kleine Unterschiede im Strich sind bei Handarbeit zu erwarten; ein Schaden ist es nicht.
Häufige Fragen
Wo ist das Original?
In Chicago, im Art Institute of Chicago, unter der Inventarnummer 1933.1150.
Aus welchem Jahr stammt es?
Aus dem Jahr 1901. Museum, Wikidata und die Aufschrift unten rechts nennen dasselbe Jahr.
Was zeigt es?
Die Charing-Cross-Brücke in London im Nebel, mit Rauch darüber und hohen Türmen im gelben Dunst dahinter.
Von wo aus hat Monet sie gemalt?
Vom Savoy Hotel aus, wie das Museum festhält; sein Eintrag zur Waterloo-Brücke nennt das Fenster im fünften Stock.
Ist das ein Druck?
Nein. Bei uns entsteht es immer von Hand, in Öl auf Leinwand; Gedrucktes verkaufen wir nicht.
Welche Größe soll ich wählen?
90 x 65 cm, wenn Sie fast die Größe des Originals wollen, und 70 x 50 oder 105 x 75 cm, wenn Ihnen das Verhältnis wichtig ist.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?
Ja. Ein Werk nach Ihrem Maß behält das Verhältnis des Originals bei jeder Breite.
Wie kommt das Werk zu mir?
Auf den Keilrahmen gespannt in einer festen Schachtel oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung.
Worum geht es in einem Satz?
Um eine Brücke, eine Rauchwolke und eine Reihe von Türmen, alle durch denselben Londoner Nebel gesehen.
Ist das Original zu kaufen und was ist es wert?
Nicht zu kaufen: Es gehört einer Museumssammlung, und einen Wert schätzen wir nicht.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, und wenn Sie beim Maß unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person wählt.
- Motiv. Die Charing-Cross-Brücke im Nebel, mit Rauch darüber und hohen Türmen im gelben Dunst.
- Original. Öl auf Leinwand, 92,2 x 65 cm, 1901; Signatur unten rechts »Claude Monet 1901«; Art Institute of Chicago, Inv.-Nr. 1933.1150.
- Unseres. Acht Größen; 90 x 65 cm kommt der Größe am nächsten, 70 x 50 und 105 x 75 cm dem Verhältnis.
- Wissenswert. Nach dem Museumseintrag übernahm Ryerson diese Leinwand 1916 von Durand-Ruel im Tausch gegen ein Gemälde von Renoir und 1.000 Dollar.









































