Beschreibung
Das Zollhäuschen bei Varengeville ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand im Art Institute of Chicago: auf der Klippe steht ein Steinhaus in Rosa, Lila und Grau, von oben gesehen, von ihm läuft ein Zaun aus dünnen dunklen Pfählen am Klippenrand entlang, und das Meer füllt den oberen Teil der Leinwand in blassem Türkis, das nach oben in Weiß übergeht. Das Original misst 92,8 x 65,6 cm, ist Öl auf Leinwand, unten links mit »Claude Monet 97« signiert, stammt von 1897 und trägt die Inventarnummer 1933.1149. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe vor dem Versand.
| Titel: | Das Zollhäuschen bei Varengeville |
| Weitere Titel: | The Customs House at Varengeville (Titel des Museums); La cabane du douanier (Titel in der Ausstellung der Sammlung Masson 1911); im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 1455 |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1897 |
| Originalgröße: | 92,8 cm x 65,6 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Art Institute of Chicago (Inv.-Nr. 1933.1149) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß |
Das Zollhäuschen bei Varengeville – Claude Monet
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Ein Steinhaus auf der Klippe, von oben und etwas von hinten gesehen. Es steht links der Mitte, seine Mauern sind in kleinen Strichen in Rosa, Lila, Grau und Blau gemalt, und in der Giebelwand links sitzt ein kleines blassblaues Fenster. Das lange Dach fällt nach rechts in lila Grau ab, am First steigt ein rötlich rosa Schornstein auf, und die nach rechts gewandte Wand ist dunkler, mit rötlichen Öffnungen im Schatten.
Rechts läuft vom Haus aus ein niedriger Zaun aus dünnen dunklen Pfählen und Gestrüpp am Klippenrand entlang und hinab bis zum Rand der Leinwand. Im Vordergrund liegt ein Hang aus rosa Erde mit Büscheln von grünem und türkisfarbenem Gras. Über allem und hinter allem füllt das Meer den oberen Teil der Leinwand, blass türkis, nach oben immer weißer, ohne Boot und ohne Figur.
Wann ist es entstanden, und wie oft malte Monet dieses Haus?
Das Museum datiert die Leinwand auf 1897, Wikidata nennt dasselbe Jahr, und neben der Signatur steht 97. Der Museumseintrag sagt, Monet habe das Zollhaus von Varengeville an der normannischen Küste Frankreichs 1882 viermal und 1897 noch viermal gemalt.
Jedes Mal, so der Eintrag, wählte er einen ähnlichen Standpunkt und blickte von oben auf das kleine Gebäude, das aus der Klippe zu wachsen scheint; die Maße dieser Leinwand sind fast gleich denen der drei anderen vom zweiten Aufenthalt.
Was sagt der Museumseintrag über das Werk?
Das Werk verwahrt das Art Institute of Chicago unter der Inventarnummer 1933.1149, in der Mr. and Mrs. Martin A. Ryerson Collection. Das Museum gibt die Maße mit 65,6 x 92,8 cm an, die Höhe zuerst, und mit Rahmen 83,5 x 110,2 x 5,7 cm; Wikidata nennt dieselben 65,6 x 92,8 cm. Die Technik ist Öl auf Leinwand, im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 1455.
Der Eintrag lautet »Inscribed lower left: Claude Monet 97«, also Aufschrift unten links. Auf unserer Datei steht sie dort in Rot, mit der 97 hinter dem Namen, was mit dem Museum übereinstimmt. Die Datei stimmt byteweise mit der Aufnahme überein, auf die sich Wikidata beruft, misst 3000 x 2089 Pixel und hat das Verhältnis 1,4361, die Leinwand 1,4146. Ob die Aufnahme beschnitten ist, konnten wir nicht messen, weil der Server, der die Aufnahmen des Museums ausliefert, unsere Anfragen abweist; deshalb behauptet diese Seite darüber nichts.
Wo war die Leinwand überall?
Das Museum nennt die ganze Kette. Monet verkaufte die Leinwand im Februar 1899 für 6.000 Franc an die Galerie Allard et Noël, wie sein eigenes Rechnungsbuch festhält. Bis zum 27. Februar 1911 gehörte sie Maurice Masson in Paris, und bei seiner Versteigerung im Hôtel Drouot am 22. Juni 1911 kaufte sie Durand-Ruel in Paris als Los 23 für 9.020 Franc. Im Sommer 1913 ging sie an das Haus Durand-Ruel in New York; die Pariser und die New Yorker Lagerbücher nennen verschiedene Tage, den 21. Juli oder den 6. August, und das Museum führt beide an. Am 10. Februar 1914 kaufte Martin A. Ryerson aus Chicago, gestorben 1932, sie für 7.500 Dollar, und 1933 kam sie durch Vermächtnis an das Art Institute of Chicago.
Am selben Tag, so das Museum, kaufte Ryerson laut einer Quittung von Durand-Ruel zusammen mit dieser Leinwand zwei weitere Gemälde: Waterloo Bridge, London von 1903, Wildenstein 1586, und Les nymphéas, paysage d’eau von 1906, Wildenstein 1683. Die Leinwand Waterloo Bridge, Sonnenlicht im Art Institute of Chicago ist auf 1903 datiert und trägt dieselbe Wildenstein-Nummer 1586. Dieselbe Angabe der Sammlung Ryerson tragen im Museum zwei weitere Leinwände, die wir anbieten: Seerosen von 1906 und Die Charing-Cross-Brücke, London von 1901.
Welches Zollhaus ist das?
Monet hat dieses Haus nach der Zählung des Museums achtmal gemalt, der Titel allein bestimmt also keine Leinwand. Die Harvard Art Museums verwahren eine von 1882, deren Titel den Ort nennt, House of the Customs Officer, Varengeville, Öl auf Leinwand, 61 x 74,9 cm, Objektnummer 1934.27. Sie kam durch Vermächtnis von Annie Swan Coburn nach Harvard; derselbe Name steht in der Provenienz von Venedig, Palazzo Dario im Art Institute of Chicago, und der Name Coburn auch in der Sammlungsangabe von Spaziergang auf der Klippe bei Pourville von 1882. Unsere ist 1933.1149 in Chicago, datiert 1897 und 65,6 x 92,8 cm groß; wer genau dieses Werk sucht, gehe nach dieser Nummer.
Warum ist dieses Werk wichtig?
Weil es den Maler bei der Arbeit an der Oberfläche zeigt, nicht nur am Motiv. Nach dem Museumseintrag mischte Monet hier mehr Weiß in seine Farben, um feinere Wirkungen der Atmosphäre einzufangen, und kratzte die noch weiche Farbe stellenweise ab oder wischte sie weg, damit darunterliegende Farben zum Vorschein kamen. Im Wasser, so der Eintrag, zeigen Lücken in der blassgrauen Farbe ein kräftiges Grün darunter, das der Maler mit weiteren Tupfen ähnlichen Grüns darauf betonte.
1990 war die Leinwand in der Ausstellung Monet in the ’90s: The Series Paintings zu sehen, als Katalognummer 69. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art erzählt nichts, es zeigt, wie es gemalt ist.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Baumwoll- oder Leinengewebe. So entstehen alle unsere Gemälde auf Leinwand, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist in den Steinen anspruchsvoll: Jede Mauer braucht ihre kleinen getrennten Striche in Rosa, Lila und Grau, sonst wird das Haus ein flacher rosa Block.
Die zweite Probe ist das Meer, das blass und voller Weiß bleiben muss, ohne kreidig zu werden. Eine Reproduktion dieser Art hängt daran, wie viel Weiß in die Farbe kommt, genau das, worauf der Museumseintrag hinweist. Ein solches Ölgemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt unseres matt. Eine handgemalte Kopie ist keine Nachahmung bis ins Detail; zwei Leinwände gleicher Größe unterscheiden sich immer im Strich.
Welche Größe für welche Wand?
Es gibt acht Größen, von 50 x 35 bis 150 x 110 cm. Der Größe nach steht 90 x 65 cm dem Original am nächsten, 2,8 cm schmaler und 0,6 cm niedriger, dem Verhältnis nach mit 1,3846 etwas weniger gestreckt als das Original mit 1,4146. Dem Verhältnis nach am nächsten sind 70 x 50 und 105 x 75 cm, beide bei 1,4000.
Wer fast die Größe des Originals will, nimmt 90 x 65; wer seine Form an einer größeren Wand will, 105 x 75. Die blassen Farben und das einzelne Haus lesen sich gut über einem Tisch, wo man eine Leinwand im Sitzen betrachtet, deshalb ist dies ein gutes Gemälde fürs Esszimmer. Alle Maße stehen beim Produkt in unserer Galerie Claude Monet.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Für ein Maß, das nicht auf der Liste steht, sind Maße nach Wunsch der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe, das Verhältnis des Originals behalten wir bei. Die Leinwand wird auf einen Holzkeilrahmen gespannt. Ein Rahmen ist nicht im Preis enthalten; der des Museums misst 110,2 x 83,5 cm und ist 5,7 cm tief.
Lieferung und Garantie
Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger. Das Werk kommt auf den Keilrahmen gespannt in einer festen Schachtel oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung. Kommt es beschädigt an oder weicht es sichtbar von der freigegebenen Aufnahme ab, ersetzen wir es oder erstatten den Preis. Kleine Unterschiede im Strich sind bei Handarbeit zu erwarten; ein Schaden ist es nicht.
Häufige Fragen
Wo ist das Original?
In Chicago, im Art Institute of Chicago, unter der Inventarnummer 1933.1149.
Aus welchem Jahr stammt es?
Aus dem Jahr 1897. Museum und Wikidata nennen dasselbe Jahr, und neben der Signatur steht 97.
Was zeigt es?
Ein steinernes Zollhaus auf der Klippe über einem blass türkisfarbenen Meer und einen Zaun aus dünnen Pfählen am Klippenrand.
Wie oft hat Monet dieses Haus gemalt?
Nach der Zählung des Museums achtmal: 1882 viermal und 1897 noch viermal.
Ist das ein Druck?
Nein. Bei uns entsteht es immer von Hand, in Öl auf Leinwand; Gedrucktes verkaufen wir nicht.
Welche Größe soll ich wählen?
90 x 65 cm, wenn Sie fast die Größe des Originals wollen, und 70 x 50 oder 105 x 75 cm, wenn Ihnen das Verhältnis wichtig ist.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?
Ja. Ein Werk nach Ihrem Maß behält das Verhältnis des Originals bei jeder Breite.
Wie kommt das Werk zu mir?
Auf den Keilrahmen gespannt in einer festen Schachtel oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung.
Worum geht es in einem Satz?
Um ein kleines Steinhaus auf der Klippe, das der Maler fünfzehn Jahre nach den ersten Leinwänden noch einmal malte.
Ist das Original zu kaufen und was ist es wert?
Nicht zu kaufen: Es gehört einer Museumssammlung, und einen Wert schätzen wir nicht.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, und wenn Sie beim Maß unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person wählt.
- Motiv. Ein steinernes Zollhaus auf der Klippe über blass türkisfarbenem Meer, mit einem Zaun am Klippenrand.
- Original. Öl auf Leinwand, 92,8 x 65,6 cm, 1897; Signatur unten links »Claude Monet 97«; Art Institute of Chicago, Inv.-Nr. 1933.1149.
- Unseres. Acht Größen; 90 x 65 cm kommt der Größe am nächsten, 70 x 50 und 105 x 75 cm dem Verhältnis.
- Wissenswert. Nach dem Museumseintrag malte Monet dieses Haus 1882 viermal und 1897 noch viermal.









































