Beschreibung






| Titel: | Seerosen |
| Weitere Titel: | Nymphéas · Water Lilies · Les nymphéas, paysage d’eau |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1906 |
| Originalgröße: | 94,1 cm x 89,9 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Art Institute of Chicago, Chicago, USA (Inv.-Nr. 1933.1157) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate von 50 x 50 bis 150 x 140 cm oder nach Maß |
Seerosen ist Monets Blick geradewegs in den Wassergarten von Giverny: ohne Himmel, ohne Ufer und ohne Horizont, nur die Fläche mit Inseln von Seerosenblättern und einem breiten schrägen Band offenen Wassers. Das Original bewahrt das Art Institute of Chicago unter der Inventarnummer 1933.1157 und datiert es auf 1906. Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht Formaten oder nach Ihrem Maß, mit einem Foto des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
Seerosen, 1906 – Claude Monet
Was ist auf dem Gemälde zu sehen?
Der Wassergarten, den Monet sich 1893 in Giverny anlegte und in dem er Seerosen zog. Auf der Leinwand stehen keine Menschen, es gibt kein Ufer und keine Erzählung — das Motiv ist die Teichfläche, von oben gesehen. Vom Ende der 1890er Jahre bis zu seinem Tod 1926 war genau dieser Teich sein fast einziges Thema. Der Museumseintrag datiert das Werk auf 1906 und führt es als Öl auf Leinwand mit den Maßen 94,1 x 89,9 cm. Als Gemälde auf Leinwand ist das eine ungewöhnliche Entscheidung: im Motiv gibt es nichts außer Wasser, woran sich das Auge halten könnte.
Was zeigt die Leinwand?
Die Leinwand ist fast quadratisch, und es gibt darauf weder Himmel noch Ufer noch Horizont — zu sehen ist ausschließlich die Wasserfläche. Das obere rechte Drittel füllen dichte Inseln aus Seerosenblättern, gemalt in hellgrünen und cremefarbenen Flecken mit gelben Akzenten; die Blätter sammeln sich zu waagerechten Bändern, die sich zum oberen Rand hin eng zusammenschieben. Oben links ist das Wasser dunkler, fast kieferngrün, mit einigen blassen Blättern und kleinen rosa Tupfern. Über die Mitte läuft ein breites schräges Band offenen Wassers von der unteren linken Ecke nach rechts, gemalt in langen, leicht gebogenen Zügen aus Blaugrün und Türkis; es wirkt wie eine langsame Strömung. Im unteren Drittel schwimmen einzelne runde Blätter, viel größer als die oberen, und zwischen ihnen sind fünf oder sechs dunkelrote Knospen zu erkennen. Am unteren Rand und in der linken Ecke wird das Wasser blauviolett. Die fünfte und die sechste Aufnahme unter der Beschreibung sind aus der Nähe auf unserer Leinwand entstanden und zeigen genau diese beiden Aufträge: die Blätter in dicken Tupfern und das Wasser in einer dünnen, gezogenen Schicht.
Warum ist dieses Gemälde wichtig?
Weil es zeigt, wo Monet die Landschaft hinter sich ließ. Sieben Jahre früher malte er denselben Teich mit der japanischen Brücke und mit Ufer: Der Seerosenteich von 1899 in der Londoner National Gallery misst 88,3 x 93,1 cm, die Brücke schließt darin den Blick ab und das Grün markiert den Rand des Wassers. Auf dieser Leinwand von 1906 gibt es weder Brücke noch Ufer noch Himmel — es bleibt allein die Fläche. Als impressionistisches Gemälde ist das ein äußerster Schritt: ohne Horizont hat der Betrachter keine Linie, an der er Entfernung messen könnte, und das Motiv liest sich zugleich als Oberfläche und als Tiefe. Die Tiefe trägt allein die Größe der Blätter — unten sind sie breit und einzeln, oben klein und dicht an dicht.
Warum beginnt die Inventarnummer mit 1933?
Weil das Werk nicht direkt aus dem Atelier ins Museum kam. Nach der Notiz in der Museumsakte verkaufte die New Yorker Galerie Durand-Ruel die Leinwand am 10. Februar 1914 an den Chicagoer Sammler Martin A. Ryerson für 5.000 Dollar; auf der Rechnung steht sie als Nummer 3768, Les nymphéas, paysage d’eau, 1906 — daher auch der weitere Titel in der Tabelle oben. Ryerson starb 1932, und das Werk kam 1933 mit seinem Nachlass an das Museum. Daher die Inventarnummer 1933.1157, die mit einer Jahreszahl siebenundzwanzig Jahre nach der Entstehung beginnt, und die Sammlungsangabe Mr. and Mrs. Martin A. Ryerson Collection. Heute hängt es in Saal 243.
Welche Seerosen von Monet sind das?
Monet malte den Wassergarten immer wieder, deshalb lohnt es sich zu wissen, welche Leinwand Sie vor sich haben. Dies ist die Fassung aus Chicago: fast quadratisch, 94,1 x 89,9 cm, ohne Brücke und ohne Ufer, mit Blattinseln oben rechts und einem schrägen Band offenen Wassers über der Mitte, datiert auf 1906. Wer im Motiv die Brücke sucht, sieht Der Seerosenteich (Japanische Brücke). Die Fassung, die das bewachsene Ufer noch zeigt, ist Der Seerosenteich. Wie weit Monet das Motiv später in die reine Farbe trieb, zeigen Die Seerosen – Grüne Spiegelungen und Blaue Seerosen.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Der Maler arbeitet mit Pinsel und Ölfarbe, nicht mit einem Drucker, und baut die Fläche in zwei Geschwindigkeiten auf: zuerst das breit angelegte offene Wasser in langen gezogenen Zügen, dann Blätter und Knospen als dichterer Auftrag darüber. Auf der ersten Aufnahme steht die fertige Leinwand in einer goldenen Leiste gerahmt auf der Staffelei in unserer Werkstatt, frontal fotografiert. Die zweite und die dritte Aufnahme sind von der Seite entstanden, von links und von rechts, sodass Profil und Tiefe der Leiste zu sehen sind und wie der Rahmen am Werk sitzt. Die vierte Aufnahme zeigt die obere rechte Ecke aus der Nähe: dort sieht man den Rand der Leinwand mit der Farbe darüber und das Gewebe unter dem Auftrag. Genau dieses Relief kann ein Druck nicht geben, weil es auf einem Abzug nichts gibt, was Schatten wirft. Jedes Exemplar entsteht einzeln, deshalb ist eine handgemalte Kopie immer ein eigenes Werk; jedes Ölgemälde, das die Werkstatt verlässt, unterscheidet sich ein wenig vom vorigen, und vor dem Versand wird es bei Tageslicht fotografiert.
Welches Format für welche Wand?
Wenn Sie unsicher sind: 93 x 88 cm. Dieses Maß kommt dem Original mit seinen 94,1 x 89,9 cm am nächsten und ist damit die treueste Wahl. Die kleinen Maße 50 x 50 cm und 60 x 60 cm gehören in den Flur, ins Treppenhaus oder zwischen zwei Fenster; 70 x 70 cm und 80 x 80 cm stehen gut über einer Kommode. Ab 110 x 100 cm geht es um große Wände: 130 x 120 cm und 150 x 140 cm nehmen das ganze Blickfeld ein und wirken wie ein Fenster ins Wasser. Da die Palette dunkel und grün ist, lebt ein solches Kunstgemälde am besten auf einer hellen Wand und bei genug Licht; über dunklen Möbeln schließt es sich. Als Wandgemälde enthält es keine Erzählung, und gerade deshalb beruhigt es als Gemälde fürs Wohnzimmer den Raum, statt ihn zu betonen.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Wenn keines der acht Maße zu Ihrer Wand passt, malen wir das Werk nach Ihren Maßen; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Da das Original fast quadratisch ist, halten wir das Seitenverhältnis auch bei eigenen Maßen, damit Blätter und Wasserband nicht in die Länge gezogen werden. Jedes Exemplar kommt auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und aufhängefertig an. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie alle unsere Leisten — Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz im Vergleich, bevor Sie sich entscheiden. Sie dient ausschließlich der Rahmenwahl und stellt das Werk nicht in Ihrem Raum dar; dafür gibt es unseren gesonderten Einfügedienst.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Maß; die beiden größten Formate liegen meist am oberen Ende dieser Spanne. Wir versenden gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, innerhalb Sloweniens und der EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot finden Sie in der Galerie Claude Monet, der Weg des Malers ist im Artikel über Claude Monet beschrieben.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Art Institute of Chicago, unter der Inventarnummer 1933.1157, in der Mr. and Mrs. Martin A. Ryerson Collection. Der Museumseintrag führt es als Öl auf Leinwand, 94,1 x 89,9 cm, ausgestellt in Saal 243.
Aus welchem Jahr stammt es?
Aus 1906. Das Museum nennt diese Jahreszahl ohne Vorbehalt, deshalb nennen wir sie ebenso.
Wer ist auf dem Gemälde?
Niemand. Auf der Leinwand sind keine Personen — das Motiv ist die Teichfläche in Giverny, kein Porträt.
Ist das ein Druck?
Nein. Es ist handgemaltes Öl auf Leinwand; die Züge sind sichtbar und tastbar, was auf der fünften und der sechsten Aufnahme aus der Nähe zu sehen ist.
Welches Format soll ich wählen?
93 x 88 cm, wenn Sie das Maß des Originals möchten. Für kleinere oder größere Wände sehen Sie den Formatführer oben — acht Maße stehen zur Wahl.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß; bei diesem Motiv halten wir das fast quadratische Verhältnis, damit Blätter und offenes Wasser nicht verzerrt werden.
Wie wird geliefert?
Auf den Keilrahmen gespannt und gerahmt, wenn Sie das gewählt haben, in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie das Foto des fertigen Werks freigegeben haben.
Warum fehlt der Himmel?
Weil Monet ihn bewusst weggelassen hat. Der Blick geht nach unten ins Wasser, sodass der Betrachter keine Kante hat, an der er sich hält — und genau das gibt dem Motiv seine Ruhe.
Wie hoch soll ich es hängen?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; über dem Sofa 15–25 cm über der Lehne. Das fast quadratische Format verträgt auch eine etwas tiefere Hängung.
Wie unterscheidet sich dieses Motiv von den Blauen Seerosen?
Dieses ist von 1906 und grün: Blattinseln oben rechts und ein schräges Band offenen Wassers. Die Blauen Seerosen sind später, violettblau und doppelt so groß.
Eignet sich das Werk als Geschenk?
Ja. Gerahmt und gespannt kommt es aufhängefertig an, und das Motiv gehört zu den bekanntesten bei Monet. Da jedes Exemplar auf Bestellung gemalt wird, rechnen Sie die Herstellungszeit ein; ist das Geschenk nah, gibt es den Geschenkgutschein.
- Motiv: nur die Wasserfläche in Giverny — Inseln aus Seerosenblättern oben rechts und ein schräges Band offenen Wassers über der Mitte, 1906.
- Original: 94,1 x 89,9 cm, Öl auf Leinwand, Art Institute of Chicago (Inv. 1933.1157), Saal 243.
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate von 50 x 50 bis 150 x 140 cm; 93 x 88 cm kommt dem Original am nächsten.
- Wissenswert: sieben Jahre früher hatte derselbe Teich noch Brücke und Ufer; hier fehlt beides.









































