Beschreibung
| Titel: | Fischerboote am Strand von Étretat |
| Weitere Titel: | Fischerboote am Strande von Étretat · Falaises et barques à Étretat · Hollowed Cliff near Étretat |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1884 |
| Originalgröße: | 100,5 cm x 73,5 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Wallraf-Richartz-Museum, Köln (Inv. WRM 3120) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate oder nach Maß |
Fischerboote am Strand von Étretat ist eine handgemalte Reproduktion von Monets Leinwand aus dem Jahr 1884: Boote, auf den Kies gezogen unter der Kreidefelswand, aufgewühltes Meer über der ganzen oberen Hälfte und umgedrehte Fischerhütten im Vordergrund. Das Original misst 100,5 x 73,5 cm und wird im Wallraf-Richartz-Museum in Köln verwahrt. Wir malen es in acht Formaten oder nach Ihrem Maß, mit einem Foto des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
Fischerboote am Strand von Étretat – Claude Monet
Was ist zu sehen?
Links steigt die Kreidefelswand auf, und in ihr steht ein Bogen, durch den heller Himmel schaut — das ist die berühmte Porte d’Aval, für die Étretat bekannt ist. Der Felsen liegt im Schatten, braungrau, und nimmt den ganzen linken Rand ein. Die obere Hälfte der Leinwand gehört dem Meer: graugrün, zerfurcht, mit weißen Kämmen, die einer hinter dem anderen zur Küste laufen. Unten liegt der Kies, rosabraun und glatt. Darauf liegen die heraufgezogenen Boote: ein dunkles mit hellem Rand links, ein grünes etwas weiter, ein leuchtend orangefarbenes rechts der Mitte und noch dunklere am rechten Rand; dazwischen stehen Masten und Riemen schräg. Ganz vorn stehen zwei umgedrehte Fischerhütten — eine mit Strohdach, eine mit grauen Brettern. Rechts in der Mitte stehen ein paar winzige Gestalten. Dieses Ölgemälde hat kein Ereignis: es hat einen Tag, an dem man nicht hinausfährt.
Warum liegen die Boote auf dem Kies und nicht im Wasser?
Weil das Meer sie an Land getrieben hat. Die Wellen brechen über die ganze Breite in weißen Kämmen, und genau deshalb sind alle Boote hoch auf den Kies gezogen und die Masten schräg gestellt. Die umgedrehten Hütten im Vordergrund gehören zur selben Welt: in der Normandie kippte man ausgediente Fischerboote auf den Kiel, deckte sie mit Stroh oder Brettern und bewahrte darin die Netze auf. Ein Gemälde auf Leinwand erzählt hier also vom Warten und nicht vom Fischfang — und ist gerade deshalb ruhig, obwohl das Meer aufgewühlt ist.
Angaben aus dem Verzeichnis
Die Leinwand ist unter der Inventarnummer WRM 3120 im Wallraf-Richartz-Museum in Köln geführt, auf 1884 datiert, die Technik ist Öl auf Leinwand, das Maß 73,5 x 100,5 cm; das Museum nennt die Höhe zuerst, bei uns steht die Breite vorn — also 100,5 cm Breite und 73,5 cm Höhe. Im Verzeichnis der Gemälde Monets trägt sie die Nummer 822. Die Jahreszahl ist keine Schätzung: sie steht als volles Jahr ohne Vorbehalt, und unten rechts auf der Leinwand steht die Signatur mit der Jahreszahl. Ein impressionistisches Gemälde aus diesem Jahr gehört zu Monets Aufenthalten in der Normandie, als er mehrere Winter hintereinander nach Étretat zurückkehrte. Der Eintrag zu dieser Leinwand steht hier, und die Sammlung des 19. Jahrhunderts, zu der sie gehört, stellt das Museum auf seiner Seite vor.
Warum trägt das Werk mehrere Namen?
Weil es in drei Sprachen verzeichnet ist und jede einen anderen Teil der Szene gewählt hat. Der amtliche Titel ist der deutsche, „Fischerboote am Strande von Étretat“, mit dem alten Dativ-e. Wir führen es als Fischerboote am Strand von Étretat — derselbe Name, ein Buchstabe weniger. Auf Französisch heißt es „Falaises et barques à Étretat“, Felsen und Barken, und der englische Eintrag führt es als durchbrochenen Felsen. Alle drei meinen dieselbe Leinwand: der erste zählt die Boote, der zweite nimmt den Felsen dazu, der dritte sieht nur den Bogen im Stein. Deshalb stehen die anderen Namen oben in der Tabelle — suchen Sie das Werk anderswo, finden Sie es unter jedem von ihnen.
Weitere Küstenmotive Monets bei uns
Vom selben Strand, nur ein Jahr später und beim Auslaufen, stammt Der Aufbruch der Boote, Étretat. Fischerboote auf offener See, aus Monets frühen Jahren, sind Fischerboote auf dem Meer. Die Felsen einige Dutzend Kilometer weiter an der Küste zeigt Spaziergang auf der Klippe bei Pourville. Und was das Meer tut, wenn es mit voller Kraft anschlägt, sagt Sturm an der Küste von Belle-Île.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Dieses Motiv ist wegen des Meeres anspruchsvoll. Weiße Gischt ist keine weiße Farbe, sondern ein Grau, das heller ist als alles um es herum; malt der Maler sie mit reinem Weiß, erstarrt das Meer zu Schnee. Also beginnt er mit Himmel und Wasserfläche, weil sie das Licht alles Übrigen bestimmen, dann kommt der Felsen, der dunkel und ruhig bleiben muss, und erst zuletzt die Boote. Die sind klein, tragen aber die ganze Farbe des Werks — der grüne und der orangefarbene Rumpf sind die einzigen reinen Farben auf der Leinwand, und der Maler hebt sie sich für den Schluss auf, damit sie leuchten. Ein Kunstgemälde dieser Größe braucht mehrere Tage, und eine handgemalte Kopie entsteht in genau dieser Reihenfolge.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: über dem Sofa 101 x 74 cm, das Maß, das dem Original am nächsten kommt — 5 mm breiter und 5 mm höher; für eine kleinere Wand 80 x 60 cm; für eine große offene Wand 150 x 110 cm. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Sofabreite einnehmen. Das Motiv liegt quer und hat Tiefe — der Felsen links, das Meer bis zum Horizont —, also wirkt es über einem längeren Möbelstück gut. Wer ein Gemälde für den Flur oder das Treppenhaus sucht, findet hier eines, das den Gang aushält. Dort geht man quer daran vorbei: dann zeigt sich der Bogen im Felsen erst, wenn man nah heran ist.
Wie hoch Sie das Gemälde hängen: die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden. Weil der Horizont hoch liegt, wirkt es auch etwas tiefer gut — dann liegt das Meer auf Augenhöhe.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Maße, fertigen wir nach Maß — schicken Sie Breite und Höhe, und wir nennen Preis und Termin. Die Leinwand ist auf einen Holzkeilrahmen gespannt und die Kanten sind mitgemalt, deshalb wirkt das Werk auch ohne Rahmen nicht unfertig. Zu diesem Motiv passt kühleres, graubraunes Holz oder eine schmale dunkle Leiste; ein warmer goldener Rahmen zieht das Werk ins Gelbe, und das Meer verliert die Kühle, die hier die Hauptsache ist.
Lieferung und Garantie
Wir liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union, darunter Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien und Ungarn, in Schutzfolie gewickelt und im festen Karton. Vor dem Versand schicken wir ein Foto des fertigen Werks; stimmt darauf etwas nicht, wird korrigiert, bevor es die Werkstatt verlässt. Bei großen Maßen ist die Fertigungszeit länger. Weitere Motive Monets finden Sie in der Galerie Claude Monet, über das Malen und die Wahl der Motive schreiben wir im Blog.
Wenn Sie das Gemälde verschenken und bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: Der Beschenkte wählt Größe und Motiv selbst.
Häufige Fragen
Aus welchem Jahr stammt das Original?
Aus dem Jahr 1884. Die Jahreszahl steht im Verzeichnis als volles Jahr, nicht als Schätzung, und unten rechts auf der Leinwand steht die Signatur mit der Jahreszahl.
Wo ist das Original?
Im Wallraf-Richartz-Museum in Köln, unter der Inventarnummer WRM 3120. Das Museum hat für diese Leinwand keine öffentliche Seite, auf der Sie sie ansehen könnten, deshalb nennen wir auch keine.
Was sind die beiden runden Dinge im Vordergrund?
Umgedrehte Boote. In der Normandie kippte man ausgediente Fischerboote auf den Kiel, deckte sie mit Stroh oder Brettern und bewahrte darin Netze und Gerät auf; am Strand standen mehrere Reihen davon.
Warum malte Monet Étretat so oft?
Ihn zogen die Kreidefelsen und die drei natürlichen Felsbögen an. Monet kam von 1883 bis 1886 jedes Jahr nach Étretat und malte dort mehr als fünfzig Leinwände, dieselbe Küste in wechselndem Licht und Wetter.
- Handgemalt. Öl auf Leinwand, kein Druck und kein maschineller Auftrag.
- Acht Formate oder nach Maß. Von 50 x 40 bis 150 x 110 cm; 101 x 74 cm ist 5 mm breiter und 5 mm höher als das Original.
- Foto vor dem Versand. Sie sehen das Werk fertig, bevor es die Werkstatt verlässt.
- Angaben aus dem Verzeichnis. Jahr, Maß, Technik und Inventarnummer stehen so, wie der Eintrag zu dieser Leinwand sie führt.









































