Beschreibung

| Titel: | Das Mittagessen |
| Weitere Titel: | Le Déjeuner. Panneau décoratif · The Luncheon |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | um 1873 |
| Originalgröße: | 201 cm x 160 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Musée d’Orsay, Paris (Inv. RF 2774) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, neun Formate oder nach Maß |
Das Mittagessen ist eine handgemalte Reproduktion von Monets Gartenszene aus der Zeit um 1873: ein Tisch nach dem Essen, der noch nicht abgeräumt ist, ein Kind, das im Schatten am Boden spielt, und ein sonniger Weg, der daran vorbeiführt. Das Original misst 201 x 160 cm und wird im Pariser Musée d’Orsay verwahrt. Wir malen es in neun Formaten oder nach Ihrem Maß, mit einem Foto des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
Das Mittagessen – Claude Monet
Was ist zu sehen?
Der Tisch ist mit einem weißen Tuch gedeckt und leicht von oben gesehen. Darauf stehen eine flache Schale mit Orangen, ein hohes Glas mit dunklem Wein, eine blau-weiße Tasse mit Deckel, eine silberne Kanne auf einem dunklen Tablett und ein Teller mit Gebäck; über das Tuch sind rosa Rosen gestreut. Rechts daneben steht ein geflochtener Teewagen aus hellem Korbgeflecht, darauf ein Korb mit Birnen und Orangen und ein zweites Glas. Dahinter liegt im tiefen Schatten eine Bank mit einer weißen Serviette und einer dunklen Tasche. Unten links sitzt ein Kind mit Strohhut und rotem Band am Boden und spielt mit Holzklötzchen. Hinter dem Tisch führt ein ockerfarbener Sandweg in die Sonne, daneben steht ein grüner Blumentopf, links und rechts steigen dichte Beete mit rotorangen und weißen Blüten auf. Oben rechts hängt ein Strohhut mit schwarzem Band an einem Zweig, weiter hinten am Weg stehen zwei Gestalten. Dieses Ölgemälde hat kein Ereignis — es hat den Augenblick, in dem alle kurz weggegangen sind.
Warum ist der Tisch noch nicht abgeräumt?
Weil genau das gemalt ist. Das Musée d’Orsay hält in seinem Eintrag fest, dass der Tisch am Ende der Mahlzeit nicht abgeräumt wurde und dass der Hut am Zweig, die Tasche und der Sonnenschirm auf der Bank wirken, als habe man sie dort vergessen. Deshalb wirkt die Szene wie etwas eben Geschehenes und nicht wie ein gestelltes Arrangement: das Glas ist halb leer, das Tuch ist zerknittert, das Kind spielt allein. Ein Kunstgemälde mit diesem Motiv ist dadurch ungewöhnlich vertraut — man sieht kein Ereignis, sondern einen Nachmittag, den man kennt.
Was sagt das Museum zu dieser Leinwand?
Die Jahreszahl gibt es nicht genau an: im Eintrag steht „vers 1873“, also um 1873, und eben deshalb schreiben auch wir um. Ins Museum kam sie 1896 als Vermächtnis von Gustave Caillebotte. Das Museum hält außerdem fest, dass die Leinwand 1876 auf der zweiten impressionistischen Ausstellung gezeigt wurde, und zwar als „Dekorationspanneau“ — daher der zweite Titel in der Tabelle oben. Ein impressionistisches Gemälde dieser Größe ist bei Monet selten: nach 1870 malte er große Leinwände kaum noch. Maß, Technik und Inventarnummer nennt ebenso der öffentliche Katalogeintrag.
Wie sieht unsere Fassung aus?
Auf dem ersten Foto steht unsere fertige Reproduktion auf einer hölzernen Staffelei in unserer Rahmenwerkstatt, gerahmt in einer grün-goldenen Leiste, links und rechts Regale mit Rahmenmustern. Das Foto hilft deshalb vor allem bei der Rahmenwahl: man sieht, wie eine goldene Kante neben dem gelben Weg und dem weißen Tuch wirkt und wie viel der Rahmen zum Endmaß hinzufügt. Ein Gemälde auf Leinwand dieser Größe entsteht über mehrere Tage, und jedes fällt ein wenig anders aus als das auf dem Foto.
Weitere Motive Monets aus diesen Jahren
Aus denselben Jahren und demselben Ort stammt ein weiteres Motiv: Mohnfeld bei Argenteuil. Die Brücke über die Seine, die Monet täglich sah — Die Brücke von Argenteuil. Einige Jahre zuvor setzte er dieselben Figuren im Garten in eine große hochformatige Leinwand — Frauen im Garten. Und dasselbe Kind, nur im Zimmer und einige Jahre später — Eine Ecke der Wohnung.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Dieses Motiv ist wegen des Tischtuchs anspruchsvoll. Ein weißes Tuch in der Sonne ist nicht weiß: es hat blaue, graue und gelbe Schatten, und vereinfacht der Maler sie, flacht der Tisch zu Papier ab. Also beginnt er mit dem besonnten Weg und dem Tuch, weil sie das Licht alles Übrigen bestimmen, dann kommen die Dinge auf dem Tisch, die klein und genau bleiben müssen, und erst zuletzt die Beete, die am hellsten sind. Das Kind und die beiden Gestalten am Weg entstehen in wenigen Strichen — malt man sie zu weit aus, werden sie zu Porträts und die Szene bleibt stehen. Eine handgemalte Kopie dieser Größe braucht länger als eine kleine.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: über dem Sofa 120 x 90 cm; für eine kleinere Wand 80 x 65 cm; für eine große offene Wand 200 x 160 cm, unser größtes Format und nur einen Zentimeter unter der Breite des Originals. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Sofabreite einnehmen. Weil das Motiv quer liegt und Tiefe hat — der Weg führt nach hinten —, wirkt es an einer längeren Wand gut, wo man es auch von der Seite sieht. Ein Gemälde mit diesem Motiv verträgt auch das Esszimmer: der Tisch auf der Leinwand und der Tisch im Raum kommen gut miteinander aus.
Wie hoch Sie das Gemälde hängen: die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden. Bei großen Maßen lieber etwas tiefer, damit die obere Kante nicht aus dem Blickfeld gerät, wenn man nahe davorsteht.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der neun Maße, fertigen wir nach Maß — schicken Sie Breite und Höhe, und wir nennen Preis und Termin. Die Leinwand ist auf einen Holzkeilrahmen gespannt und die Kanten sind mitgemalt, deshalb wirkt das Werk auch ohne Rahmen nicht unfertig. Wie das Foto zeigt, steht diesem Motiv eine warme goldene oder grün-goldene Leiste; ein kalter silberner Rahmen erschlägt den ockerfarbenen Weg, der hier die Hauptsache ist.
Lieferung und Garantie
Wir liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union, darunter Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien und Ungarn, in Schutzfolie gewickelt und im festen Karton. Vor dem Versand schicken wir ein Foto des fertigen Werks; stimmt darauf etwas nicht, wird korrigiert, bevor es die Werkstatt verlässt. Bei großen Maßen ist die Fertigungszeit länger. Weitere Motive Monets finden Sie in der Galerie Claude Monet, über das Malen und die Wahl der Motive schreiben wir im Blog.
Wenn Sie das Gemälde verschenken und bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: Der Beschenkte wählt Größe und Motiv selbst.
Häufige Fragen
Aus welchem Jahr stammt das Original?
Das Musée d’Orsay datiert es um 1873 — in seinem Eintrag steht „vers 1873“. Da das Museum die Jahreszahl nicht genauer angibt, tun wir es auch nicht.
Wo ist das Original?
Im Musée d’Orsay in Paris, unter der Inventarnummer RF 2774. Es kam 1896 als Vermächtnis des Malers Gustave Caillebotte ins Museum.
Wer ist das Kind auf der Leinwand?
Das Museum nennt ihn: es ist Jean Monet, der Sohn des Malers, der im Schatten mit Holzklötzchen spielt. Die übrigen Gestalten nennt das Museum nicht, und wir nennen sie deshalb auch nicht.
Wo wurde es gemalt?
Im Garten des Hauses, das Monet in Argenteuil an der Seine bei Paris mietete; dort lebte er von 1871 bis 1878 und malte viele seiner bekanntesten frühen impressionistischen Szenen.
- Handgemalt. Öl auf Leinwand, kein Druck und kein maschineller Auftrag.
- Neun Formate oder nach Maß. Von 50 x 40 bis 200 x 160 cm; das größte ist 1 cm schmaler als das Original und ebenso hoch.
- Foto vor dem Versand. Sie sehen das Werk fertig, bevor es die Werkstatt verlässt.
- Angaben aus dem Museum. Jahr, Maß, Technik und Inventarnummer stehen so, wie das Musée d’Orsay sie führt.









































