Claude Monet – Eine Ecke der Wohnung

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1464__ Kategorie:

Beschreibung

Eine Ecke der Wohnung ist eine handgemalte Reproduktion einer der seltenen Innenszenen von Monet: Auf dem Parkett mitten im Raum steht ein Kind in dunkler Kleidung, dahinter ein runder Tisch mit weißer Decke und hinter ihm links eine sitzende Frau, und links wie rechts rahmt hohes kleinblättriges Laub die Szene. Das Original misst 60 x 81,5 cm, ist Öl auf Leinwand und wird vom Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2776 verwahrt. Das Museum datiert es auf 1875, ohne Vorbehalt, und auf der Leinwand steht »Claude Monet 75«. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Eine Ecke der Wohnung
Weitere Titel:Intérieur d’appartement ; Un coin d’appartement (Name im Museumseintrag, mit beiden Teilen)
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:1875; Museumseintrag und Signatur »Claude Monet 75« stimmen überein
Originalgröße:60 cm x 81,5 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2776)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Eine Ecke der Wohnung – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Ein Blick durch einen dunklen Raum auf ein helles Fenster. Etwas rechts der Mitte, auf einem Fischgrätparkett, steht ein Kind in dunkler Kleidung mit hellem Kragen; das Gesicht ist klein und blass, die Arme hängen herab. Dahinter steht ein runder Tisch mit weißer Decke, und hinter ihm links sitzt eine Frau in dunkler Kleidung, von der nur Kopf und Schultern zu sehen sind. Über dem Tisch hängt eine Lampe mit dunklem kegelförmigem Schirm, höher senkt sich von einem dunklen Deckenbalken ein Leuchter mit aufrechten Kerzen herab. Links und rechts senkt sich vom oberen Rand hohes kleinblättriges Laub herab und rahmt die Szene; unten stehen in beiden Ecken blauweiße Porzellangefäße mit breiten, spitzen Blättern. Hinten das Fenster mit weißen Gardinen, die einzige helle Fläche. Am unteren Rand, links der Mitte, steht eine Signatur.

Wer sind die Figuren?

Der Museumseintrag sagt es nicht. Er nennt Titel, Datierung, Maße, Technik und Erwerbungsart — Namen der Dargestellten stehen nicht darin. Deshalb nennen auch wir niemanden: auf der Leinwand steht ein Kind und sitzt eine Frau am Tisch, und mehr lässt sich mit einer Quelle in der Hand nicht behaupten. Bei einem Nachbarwerk desselben Hauses konnten wir einen Namen nennen, weil ein anderes Museum ihn zu einer verwandten Leinwand festhält; hier haben wir kein solches Haus gefunden. Auf dieser Seite stand früher, das Kind sei Monets Sohn Jean. Diesen Namen nennt weder der Museumseintrag noch Wikidata, deshalb haben wir ihn entfernt. Wo die Quelle fehlt, ist ein leeres Feld besser als eine Vermutung.

Warum hat das Werk zwei Namen?

Weil das Museum ihm beide gibt. In seinem Eintrag steht »Intérieur d’appartement ; Un coin d’appartement« — zwei Namen, getrennt durch das Semikolon des Museums. Der erste ist allgemeiner, der zweite genauer: nicht der ganze Innenraum, sondern seine Ecke. Unser Titel folgt dem zweiten. Wir führen beide in der Tabelle, weil in Katalogen und Sammlungen beide vorkommen und ein Leser, der den ersten sucht, sonst ein anderes Werk vermuten würde.

Wie ist das Werk datiert, und was steht auf der Leinwand?

Das Museum datiert auf 1875, ohne Spanne und ohne vorsichtiges »um«. Am unteren Rand steht eine Signatur, die wir auf der Aufnahme des Museums als »Claude Monet 75« lesen. Der Museumseintrag nennt keine Inschrift, die Lesung ist also unsere, von der Aufnahme — und die Jahreszahlen stimmen überein. Das ist der dritte Fall in dieser Reihe unserer Seiten: beim Portal von Rouen gehen Museumsjahr und Signatur um zwei Jahre auseinander, bei der Morgensonne ist die Signatur nicht zu lesen, und hier decken sich Eintrag und Leinwand. Jedes Mal sagen wir, welche Quelle was sagt.

Was sagt der Museumseintrag zu den Maßen?

Verwahrt wird das Werk vom Musée d’Orsay unter der Inventarnummer RF 2776. Die Maße nennt es in der Folge Höhe mal Breite, 81,5 x 60 cm; unsere Tabelle stellt die Breite voran, deshalb lesen Sie bei uns 60 x 81,5 cm. Das ist eine doppelte Korrektur. Erstens die Reihenfolge. Zweitens die Zahl: bisher nannte diese Seite eine Höhe von 81 cm, und das ist die Angabe aus Wikidata, dort in Millimetern geführt und gerundet; das Museum vermisst seine Leinwand selbst und erhält 81,5 cm. Wo Haus und Datenbank auseinandergehen, halten wir uns an das Haus. Mit Rahmen misst das Ganze 95,5 x 115,5 cm.

Vermächtnis Gustave Caillebotte, 1896

Eine einzige Zeile, und die stammt vom Museum: »Legs Gustave Caillebotte, 1896«. Caillebotte war Maler und Sammler, und sein Nachlass brachte mehrere impressionistische Werke auf einmal in die französischen Nationalsammlungen. Zwei davon führen auch wir: Schneeeffekt in Vétheuil, vom Museum unter RF 3755 geführt, und Les Tuileries ; esquisse unter RF 2705, bei uns als Tuileriengarten. Bei allen dreien lautet die Erwerbungszeile gleich, was Sie im Eintrag des Museums nachlesen können.

Noch eine Innenszene von Monet

Monet hat Innenräume selten gemalt, und in der Übersicht seiner Werke, die wir angefertigt haben, tragen nur zwei einen Innenraum im Titel. Das andere ist »Intérieur, Après dîner« in der National Gallery of Art in Washington, unter der Nummer 1983.1.26, 65,4 x 50,2 cm — Querformat, wo unseres hochformatig ist, und eine Leinwand mit rund zwei Dritteln unserer Fläche. Auch die Datierung fällt anders aus: dort ist sie nur auf ein Jahrzehnt genau vermerkt, bei unserem nennt das Museum ein einzelnes Jahr. Zu verwechseln sind die beiden also kaum, aber da es nur diese zwei sind, nennen wir sie zusammen.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, mit Ölfarben auf Baumwoll- oder Leinenleinwand. Ein Gemälde auf Leinwand entsteht bei uns ohne Druck, ohne Übertragung und ohne maschinellen Zwischenschritt. Dieses Motiv ist wegen der Spanne zwischen Dunkel und Hell anspruchsvoll: das Fenster hinten ist fast weiß, der Raum davor fast schwarz, und hellt der Maler die Mitte zu stark auf, verschwindet die Tiefe und die Szene wird zur Fläche. Die dunklen Partien entstehen deshalb in lasierenden Schichten, das Fenster in einem dichten Auftrag. Die Blätter der Pflanzen müssen einzelne Striche bleiben, sonst kleben sie zu einem grünen Fleck zusammen. Jedes Ölgemälde, das unsere Werkstatt verlässt, ist darum ein wenig eigen. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Welche Größe für welche Wand?

Acht Größen stehen zur Wahl, von 50 x 65 bis 120 x 160 cm, und bei diesem Werk gilt etwas Ungewöhnliches: 60 x 80 cm hat genau die Breite des Originals und ist nur anderthalb Zentimeter niedriger. Wollen Sie die Leinwand so gut wie in wirklicher Größe, dann ist dies das Maß. Im Seitenverhältnis liegt 110 x 150 cm am nächsten. Die Szene ist hoch und tief und wirkt deshalb am Ende eines Flurs oder an einer Wand, die man von weitem sieht. Als Kunstgemälde im Esszimmer wirkt 68 x 90 cm, als Gemälde fürs Wohnzimmer 90 x 120 cm. Verwandte Motive finden Sie in der Galerie Claude Monet: Meditation, Madame Monet auf dem Sofa und Das Mittagessen.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Wenn Sie das Seitenverhältnis des Originals genau wollen, führt nur die Maßanfertigung dorthin: senden Sie Breite und Höhe in Zentimetern — obwohl 60 x 80 cm hier in der Breite schon dem Original gleicht. Die Leinwand kann auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig geliefert werden, oder wir senden sie gerollt in der Hülse. Der Rahmen ist nicht im Preis enthalten. Zu dieser Szene passt ein dunkler schmaler Rahmen, der das Dunkel des Raumes fortsetzt; ein breiter goldener Rahmen wetteifert mit Leuchter und Fenster. Das Museum verwahrt sein Original in einem Rahmen, mit dem das Ganze 95,5 x 115,5 cm misst.

Lieferung und Garantie

Die Anfertigung dauert in der Regel zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger, weil das Öl zwischen den Schichten durchtrocknen muss. Gespannte Leinwände versenden wir im festen Karton mit geschützten Ecken, gerollte in der Hülse. Kommt das Werk beschädigt an oder weicht es deutlich von der freigegebenen Aufnahme ab, tauschen wir es oder erstatten den Kaufpreis. Eine handgemalte Kopie ist kein Fabrikprodukt, und kleine Abweichungen im Duktus sind zu erwarten; Schaden oder falsches Motiv sind es nicht. Wir liefern in die Länder der Europäischen Union.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In Paris, im Musée d’Orsay, unter der Inventarnummer RF 2776, wohin es 1896 mit dem Vermächtnis Gustave Caillebottes kam.

Aus welchem Jahr stammt das Werk?

Aus 1875. Das ist einer der seltenen Fälle, in denen das Museumsjahr und die Jahreszahl in der Signatur übereinstimmen.

Wer sind das Kind und die Frau?

Der Museumseintrag nennt sie nicht, also nennen wir sie auch nicht. Wir beschreiben nur, was zu sehen ist: das Kind steht auf dem Parkett, die Frau sitzt am Tisch.

Warum haben Sie die Größe korrigiert?

Weil die frühere Höhe von 81 cm aus Wikidata stammte, während das Museum seine Leinwand selbst vermisst und 81,5 cm erhält.

Ist das ein Druck?

Nein. Eine Reproduktion wird bei uns immer von Hand gemalt, mit Öl auf Leinwand. Gedruckte oder maschinell übertragene Arbeiten führen wir nicht.

Welche Größe soll ich wählen?

60 x 80 cm: dieselbe Breite wie das Original und anderthalb Zentimeter niedriger. Sonst messen Sie die Wand und nehmen etwa zwei Drittel ihrer Breite.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja. Die Anfertigung nach Ihrem Maß ist bei uns üblich, auch wenn hier eines der Standardmaße schon fast genau passt.

Wie kommt das Werk zu mir?

Auf den Keilrahmen gespannt im festen Karton oder gerollt in der Hülse, nach Ihrer Wahl, mit Sendungsverfolgung.

Was sagt das Werk in einem Satz?

Dass Monet, den man von der Freiluftmalerei kennt, das Licht auch von innen fangen konnte, mit einem dunklen Raum als Hintergrund für ein einziges helles Fenster.

Wie hoch soll ich es aufhängen?

Die Mitte etwa 145 cm über dem Boden, über Möbeln die Unterkante 20 bis 30 cm darüber. Mehr zum Hängen schreiben wir in unserem Blog.

Eignet sich das Werk als Geschenk?

Ja, und wenn Sie nicht wissen, welche Größe es sein soll, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person Größe und Motiv selbst wählt.

  • Motiv. Ein Kind auf dem Parkett mitten im dunklen Raum, dahinter ein Tisch mit weißer Decke und eine sitzende Frau; seitlich zwei hohe Pflanzen, hinten ein helles Fenster.
  • Original. Öl auf Leinwand, 60 x 81,5 cm, 1875; Musée d’Orsay, Inv.-Nr. RF 2776, Vermächtnis Gustave Caillebotte 1896.
  • Unseres. Acht Größen; 60 x 80 cm hat genau die Breite des Originals und ist anderthalb Zentimeter niedriger.
  • Wissenswert. Der Museumseintrag nennt weder das Kind noch die Frau, also nennen wir sie auch nicht.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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