Beschreibung

| Titel: | Der Seerosenteich (Japanische Brücke) |
| Weitere Titel: | Bridge over a Pond of Water Lilies · Le Bassin aux nymphéas |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1899 |
| Originalgröße: | 73,7 cm x 92,7 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Metropolitan Museum of Art, New York (Inv.-Nr. 29.100.113) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate von 40 x 50 bis 150 x 190 cm oder nach Maß |
Der Seerosenteich (Japanische Brücke) ist Monets Gartenmotiv von 1899: über die hochformatige Leinwand spannt sich der Bogen einer hölzernen Brücke, darüber eine dichte Wand aus Laub, darunter die Wasserfläche voller Seerosenblätter. Himmel gibt es auf dem Werk nicht. Das Original bewahrt das Metropolitan Museum of Art in New York unter der Inventarnummer 29.100.113 und führt es als Öl auf Leinwand, 73,7 x 92,7 cm. Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht Formaten oder nach Ihrem Maß, mit einem Foto des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
Der Seerosenteich (Japanische Brücke), 1899 – Claude Monet
Was ist auf dem Gemälde zu sehen?
Der Wassergarten, den Monet sich in Giverny anlegte, und der hölzerne Steg, den er darüber setzen ließ. Menschen kommen in der Szene nicht vor. Der Museumseintrag führt das Werk als Bridge over a Pond of Water Lilies und datiert es auf 1899 — in das Jahr, in dem Monet diese Brücke immer wieder malte, vom selben Standort und zu verschiedenen Tageszeiten. Als Gemälde auf Leinwand ist es ein Garten und keine Landschaft: ein Motiv, das der Maler selbst gepflanzt und dann bis an sein Lebensende gemalt hat.
Was zeigt die Leinwand?
Die Leinwand ist hochformatig, und Himmel gibt es darauf nicht. Das obere Drittel schließt eine dichte Wand aus Laub — gelbgrüne, ockerfarbene und blassrosa Züge, die von oben wie ein Vorhang herabfallen; links sind darin die langen hängenden Strähnen einer Weide zu erkennen. Über diese Wand spannt sich in flachem Bogen eine hölzerne Brücke mit blass grüngrauem Geländer: zwei waagerechte Balken und dazwischen eine dichte Reihe kurzer senkrechter Stäbe. Der Bogen steigt zur Mitte an, und beide Enden laufen über den Rand der Leinwand hinaus, sodass nicht zu sehen ist, wo die Brücke beginnt und wo sie endet. Darunter liegt der Teich. Die Seerosenblätter sind als kurze waagerechte Striche in Creme, Weiß und Grün gemalt, zu Bändern geschichtet, die sich zum unteren Rand hin weiten. An beiden Ufern stehen Büschel von Schwertlilien und Gräsern in senkrechten gelbgrünen Zügen. Der untere Teil der Fläche ist dunkler, mit rotbraunen und grünen Spiegelungen.
Warum ist dieses Gemälde wichtig?
Weil die Brücke hier eine waagerechte Klammer ist und kein Übergang. Beide Enden sind vom Rand abgeschnitten, sie führt also nirgendwohin: sie hält das Laub oben und das Wasser unten zusammen. Da Himmel und Horizont fehlen, fehlt auch die Tiefe im gewohnten Sinn — Raum entsteht allein daraus, dass die Blätter unten größer und weiter auseinander liegen und oben klein und gedrängt. Als impressionistisches Gemälde ist es deshalb eher gebaut als beobachtet: die Waagerechten der Brücke und die Bänder der Blätter laufen parallel, die senkrechten Büschel an den Ufern unterbrechen sie. Genau dieses Motiv führte Monet zu den späten Seerosen, in denen die Brücke verschwand und nur die Fläche übrig blieb.
Warum beginnt die Inventarnummer mit 1929?
Weil das Werk nicht direkt aus dem Atelier ins Museum kam. Nach dem Museumseintrag gehört die Leinwand zur H. O. Havemeyer Collection, die Louisine Havemeyer dem Museum 1929 vermachte — daher die Inventarnummer 29.100.113, die mit dem Jahr des Nachlasses beginnt, dreißig Jahre nach der Entstehung. Die Havemeyer-Schenkung ist eine der größten in der Geschichte des Hauses, und sie brachte auch diese Brücke nach New York. Heute hängt das Werk in Saal 819.
Welche japanische Brücke von Monet ist das?
Monet malte dieselbe Brücke mehrfach, deshalb lohnt es sich zu wissen, welche Leinwand Sie vor sich haben. Dies ist die hochformatige Fassung von 1899, 73,7 x 92,7 cm, ohne Himmel, mit beiden Brückenenden am Rand abgeschnitten — die aus dem Metropolitan Museum. Aus demselben Jahr stammt auch die Fassung im Querformat, The Water-Lily Pond in der Londoner National Gallery, die 88,3 x 93,1 cm misst und fast quadratisch ist: dieselbe Brücke, dasselbe Jahr, ein anderes Format und ein anderes Museum. Denselben Teich ohne Brücke, nur als Fläche, zeigt Seerosen; vom Ufer aus gesehen Der Seerosenteich. Wie weit Monet das Motiv später in die reine Farbe auflöste, zeigen Blaue Seerosen und Die Seerosen – Grüne Spiegelungen.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Der Maler arbeitet mit Pinsel und Ölfarbe, nicht mit einem Drucker, und baut die Leinwand in zwei Aufträgen auf: zuerst Laub und Wasser in dichten kurzen Tupfern, dann das Geländer der Brücke als dünner, fast glatter Zug darüber. Auf der ersten Aufnahme unter der Beschreibung steht das fertige Werk auf der Staffelei in unserer Werkstatt, gerahmt in eine helle Leiste aus Naturholz mit grüner Innenkante und bereits in Schutzfolie für den Versand — so, wie es die Werkstatt verlässt. Genau diesen Unterschied im Auftrag kann ein Druck nicht geben: ein Abzug legt die Farbe in eine gleichmäßig dünne Schicht, sodass Laub, Geländer und Wasser gleich glatt sind und beim Vorbeigehen nichts vor dem anderen aufleuchtet. Jedes Exemplar entsteht einzeln, deshalb ist eine handgemalte Kopie immer ein eigenes Werk; jedes Ölgemälde, das die Werkstatt verlässt, unterscheidet sich ein wenig vom vorigen, und vor dem Versand wird es bei Tageslicht fotografiert.
Welches Format für welche Wand?
Wenn Sie unsicher sind: 73 x 92 cm. Dieses Maß kommt dem Original mit seinen 73,7 x 92,7 cm am nächsten und ist damit die treueste Wahl. Das Format ist hoch, im Verhältnis von etwa 4 : 5. 40 x 50 cm und 50 x 60 cm passen in den Flur oder an eine schmale Wand zwischen Türen; 60 x 70 cm ist das übliche Maß über einer Kommode; 80 x 100 cm und 90 x 110 cm sind über Sofa oder Bett ausgewogen; 120 x 150 cm und 150 x 190 cm sind für hohe Wände gedacht, wo sich die Brücke über die ganze Breite spannt. Da das obere Drittel dunkler und dichter ist, wirkt ein solches Kunstgemälde besser etwas höher gehängt, damit das Gewicht des Laubs nicht auf Augenhöhe fällt. Als Wandgemälde lebt es am besten an einer hellen, ruhigen Wand ohne Muster, und als Gemälde fürs Wohnzimmer bringt es Grün in den Raum, ohne ihn kühl zu machen.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Wenn keines der acht Maße zu Ihrem Raum passt, malen wir das Werk in dem Maß, das Sie bestimmen; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Das Seitenverhältnis halten wir dabei, damit der Bogen der Brücke ganz bleibt. Jedes Exemplar kommt auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und aufhängefertig an. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie alle unsere Leisten, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden — sie dient ausschließlich der Rahmenwahl und stellt das Werk nicht in Ihrem Raum dar. Wenn Sie sehen möchten, wie es an Ihrer Wand wirkt, ist das unser gesonderter Einfügedienst.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Maß; die größten Formate liegen meist am oberen Ende dieser Spanne. Wir versenden gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, innerhalb Sloweniens und der EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot finden Sie in der Galerie Claude Monet, der Weg des Malers ist im Artikel über Claude Monet beschrieben.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Metropolitan Museum of Art in New York, unter der Inventarnummer 29.100.113, in der H. O. Havemeyer Collection. Der Museumseintrag führt es als Öl auf Leinwand, 73,7 x 92,7 cm, ausgestellt in Saal 819.
Aus welchem Jahr stammt es?
Aus 1899. Das Museum nennt diese Jahreszahl ohne Vorbehalt, deshalb nennen wir sie ebenso.
Wer ist dargestellt?
Niemand. Auf der Leinwand sind keine Personen — das Motiv ist die Brücke und die Wasserfläche des Teichs in Giverny.
Ist das ein Druck?
Nein. Es ist handgemaltes Öl auf Leinwand; die Züge sind sichtbar und tastbar, was auf der Aufnahme unter der Beschreibung sogar durch die Schutzfolie zu sehen ist.
Welches Format soll ich wählen?
73 x 92 cm, wenn Sie dem Original am nächsten kommen möchten. Für kleinere oder größere Wände sehen Sie den Formatführer oben — acht Maße stehen zur Wahl.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß; bei diesem Motiv halten wir das hohe Verhältnis, damit der Bogen der Brücke ganz bleibt.
Wie wird geliefert?
Auf den Keilrahmen gespannt und gerahmt, wenn Sie das gewählt haben, in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie das Foto des fertigen Werks freigegeben haben.
Warum fehlt der Himmel?
Weil Monet den Blick nach unten und nach vorn richtete, ins Laub und ins Wasser. Ohne Himmel kein Horizont, ohne Horizont keine gewohnte Tiefe — den Raum trägt allein die Größe der Seerosenblätter.
Wie hoch soll ich es hängen?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden, bei diesem hohen Format lieber etwas höher, damit das Gewicht des Laubs nicht auf Augenhöhe fällt.
Wie unterscheidet sich diese Brücke von der Londoner?
Diese ist hochformatig, 73,7 x 92,7 cm, und gehört dem Metropolitan Museum of Art. Die Londoner Fassung aus demselben Jahr ist fast quadratisch, 88,3 x 93,1 cm, und hängt in der National Gallery.
Eignet sich das Werk als Geschenk?
Ja. Gerahmt und gespannt kommt es aufhängefertig an, und das Motiv gehört zu den bekanntesten bei Monet. Da jedes Exemplar auf Bestellung gemalt wird, rechnen Sie die Herstellungszeit ein; ist das Geschenk nah, gibt es den Geschenkgutschein.
- Motiv: die hölzerne Brücke über den Teich in Giverny, ohne Himmel, beide Brückenenden am Rand abgeschnitten, 1899.
- Original: 73,7 x 92,7 cm, Öl auf Leinwand, Metropolitan Museum of Art, New York (Inv. 29.100.113), Saal 819.
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate von 40 x 50 bis 150 x 190 cm; 73 x 92 cm kommt dem Original am nächsten.
- Wissenswert: aus demselben Jahr gibt es eine Fassung im Querformat in London — dieselbe Brücke, ein anderes Format.









































