Beschreibung
| Titel: | Fischerboote auf dem Meer |
| Weitere Titel: | Bateaux de pêche en mer · Fishing Boats at Sea |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1868, unten links signiert |
| Originalgröße: | 128,9 cm x 94,8 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Hill-Stead Museum, Farmington, Connecticut |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate oder nach Maß |
Fischerboote auf dem Meer ist Monets Marine von 1868: zwei Fischerboote mit dunklen Dreieckssegeln ziehen über ein grünes Meer, und über dem Horizont liegt ein schmaler rosa Lichtstreifen. Das Original hängt im Hill-Stead Museum in Farmington, Connecticut. Bei uns entsteht daraus eine handgemalte Reproduktion, Öl auf Leinwand, in acht Formaten oder nach Ihrem Maß, mit einem Foto des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
Fischerboote auf dem Meer – Claude Monet
Was ist dargestellt?
Offenes Meer gegen Ende des Tages und drei Segel. Keine Küste, kein Hafen, keine Felsen — nur Wasser, Himmel und Boote, die sich entfernen. Monet war damals Mitte zwanzig und malte an der normannischen Küste, an der er aufgewachsen war; Fischerboote mit dunklen Segeln waren dort Alltag und kein Ausstellungsmotiv. Genau deshalb ist die Leinwand so ruhig: es geschieht nichts, niemand kämpft mit dem Meer, der Tag geht einfach zu Ende.
Was steht auf der Leinwand?
Das Format ist quer und etwa in Drittel geteilt: die unteren zwei nimmt das Meer ein, das obere der Himmel. Links der Mitte, nah am Betrachter, zieht ein Boot mit dunklem Dreiecksegel, das fast bis an den oberen Rand reicht; der Rumpf ist schwarz mit einer dünnen roten Linie knapp über dem Wasser, am Heck ist eine kleine Gestalt angedeutet. Rechts der Mitte folgt ein zweites, kleineres Boot mit zwei dunklen Segeln in derselben Richtung. Ganz links ist im Dunst kaum ein drittes Segel zu erkennen — nur eine Silhouette ohne Rumpf. Das Meer ist grün und blaugrün, in kurzen waagerechten Zügen mit weißen Kämmen gemalt, die sich zum unteren Rand hin häufen. Der Himmel ist graulila mit langen cremefarbenen Wolkenbändern, knapp über dem Horizont läuft ein warmer pfirsichfarbener Streifen, und auf dem Wasser selbst liegt eine schmale, hell rosa Linie gespiegelten Lichts. Unten links ist das Ölgemälde signiert.
Warum ist dieses Werk wichtig?
Es ist der früheste Monet dieser Sammlung und einer der frühen überhaupt. Der Stil ist noch nicht impressionistisch im späteren Sinn: die Farbe ist nicht in kleine Tupfer zerlegt, sondern in breiten, ruhigen Flächen aufgetragen. Und doch ist alles, was den Impressionismus später ausmacht, schon da — das Interesse am Licht statt an der Erzählung, eine Szene ohne Handlung, und eine Szene, die der Akademie als unfertig gelten musste. Ein Kunstgemälde dieser Art war damals ein Wagnis. Ein impressionistisches Gemälde, wie wir es heute erwarten, ist aus solchen Versuchen erst entstanden.
Warum hat der Salon es abgelehnt?
Das Museum nennt selbst drei Gründe: den breiten Zug, die ungewöhnlich flächige Anlage ohne Tiefenstaffelung und den harten Kontrast von Dunkel und Hell. Die Segel sind als geschlossene dunkle Flächen ohne gezeichnetes Tauwerk gemalt und wirken deshalb wie ausgeschnittene Formen, die auf dem Himmel liegen statt in ihm. Für den Pariser Salon von 1869 war das zu wenig ausgeführt, und die Arbeit wurde zurückgewiesen. Monet war damals achtundzwanzig; das folgende Jahrzehnt führte ihn von den Marinen fort zum Licht, zum Wetter und zur Luft, also genau in die Richtung, die der Salon abgelehnt hatte. Alfred Pope kaufte das Werk 1894 bei Durand-Ruel in Paris; es war der letzte Monet, den er kaufte, und der früheste, den er besaß. 1907 ließ er dafür einen Rahmen nach dem Entwurf von Herman Dudley Murphy anfertigen.
Welche Marine Monets ist das?
Das Meer ohne Küste kehrt bei Monet wieder, jedes Mal anders. Kommt die Welle heran und füllt die ganze Fläche, entsteht Die grüne Welle; bricht sich das Meer an Felsen, Sturm an der Küste von Belle-Île. Dieselben Boote, auf den Sand gezogen, zeigt das Werk Fischerboote am Strand von Étretat, und der bekannteste Morgenhafen ist Impression, Sonnenaufgang. Dieses Motiv unterscheidet sich dadurch, dass die Boote bereits auf offener See sind und das ganze Werk an einer einzigen rosa Linie über dem Horizont hängt. Dasselbe Thema dreizehn Jahre später und viel bewegter sind die Fischerboote im Denver Art Museum.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Der Maler beginnt mit Himmel und Meer, nicht mit den Booten: zuerst die langen, gezogenen Züge des Himmels, dann die kurzen, unruhigen des Wassers, und erst zuletzt die Segel, die auf beidem liegen müssen. Die rosa Linie über dem Horizont kommt als letztes, in einem Zug — sie ist der hellste Ton der Leinwand und verträgt keine Korrektur. Da dieses Motiv fast ohne Einzelheiten auskommt, hängt alles am Verhältnis der drei dunklen Flächen zum hellen Himmel dahinter; genau dieses Verhältnis prüfen wir beim Malen am genauesten. Bevor das Werk die Werkstatt verlässt, schicken wir Ihnen ein Foto der fertigen Leinwand.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: fürs Wohnzimmer 120 x 90 cm, für eine schmalere Wand 80 x 60 cm, für eine große offene Wand 130 x 98 cm. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite von Sofa oder Sideboard einnehmen. Die kleinen Formate, 40 x 30 und 50 x 40 cm, sind für Flur, Regal oder Büro gedacht, wo man nah davorsteht. Die mittleren 60 x 40, 70 x 50 und 90 x 70 cm decken die meisten Schlaf- und Esszimmer ab. Ein Wandgemälde mit diesem Motiv ist dunkel und ruhig und wirkt deshalb gut auf einer hellen Wand, vor der sich die dunklen Segel klar abheben.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der genannten Maße, fertigen wir nach Maß — schicken Sie Breite und Höhe, und wir nennen Preis und Termin. Das Original misst 128,9 x 94,8 cm, also ein Verhältnis von etwa 1 : 1,36; wenn Sie genau dieses Verhältnis wollen, sagen Sie es, und wir richten uns danach. Das Gemälde auf Leinwand ist auf einen Holzkeilrahmen gespannt, die Kanten sind mitgemalt, deshalb wirkt es auch ohne Rahmen nicht unfertig. Ein Rahmen ist nicht nötig, Sie können aber jede Leiste aus unserer Werkstatt wählen.
Lieferung und Garantie
Wir liefern nach Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien und Ungarn, in Schutzfolie gewickelt und im festen Karton. Vor dem Versand schicken wir ein Foto des fertigen Werks; stimmt darauf etwas nicht, wird korrigiert, bevor es die Werkstatt verlässt. Die Fertigungszeit hängt von Maß und Auslastung ab. Weitere Motive Monets finden Sie in der Galerie Claude Monet, über das Malen und die Wahl der Motive schreiben wir im Blog.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Hill-Stead Museum in Farmington, Connecticut, in dem Haus, das die Sammlung Alfred Popes nie verlassen hat.
Aus welchem Jahr stammt es?
Aus 1868. Das Museum nennt außerdem die Signatur unten links und das Maß 94,8 x 128,9 cm, also 128,9 cm breit und 94,8 cm hoch.
Ist »Bateaux de pêche en mer« dasselbe Werk?
Ja, das ist der französische Name desselben Werks; auf Englisch heißt es Fishing Boats at Sea, auf Slowenisch Ribiške ladje na morju, auf Kroatisch Ribarski brodovi na moru, auf Italienisch Barche da pesca sul mare und auf Ungarisch Halászhajók a tengeren.
Ist das ein Druck?
Nein. Jedes Stück ist eine handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, eigens für die Bestellung gemalt. Der Zug bleibt sichtbar und die Oberfläche ist nicht glatt, was bei einer gedruckten Reproduktion unmöglich ist.
Welches Maß soll ich wählen?
Messen Sie die Breite des Möbels unter der Wand und nehmen Sie etwa zwei Drittel davon. Bei einem üblichen Dreisitzer sind das 120 x 90 cm.
Bekomme ich auch ein Maß, das nicht gelistet ist?
Ja. Maßanfertigung ist bei uns der Normalfall; schicken Sie Breite und Höhe, wir nennen Preis und Termin, bevor wir beginnen.
Wie wird geliefert?
Auf den Keilrahmen gespannt, in Schutzfolie gewickelt und im festen Karton. Haben Sie einen Rahmen bestellt, ist das Werk schon bei uns gerahmt.
Hat das Original eine Inventarnummer?
Das Museum veröffentlicht keine, und in den frei zugänglichen Datenbanken steht auch keine, deshalb finden Sie in der Tabelle oben keine. Wir geben an, was das Museum selbst festhält: Titel, Jahr, Technik, Maß und Signatur.
Wie hoch soll ich es hängen?
Die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden. Über einem Sofa lassen Sie rund fünfundzwanzig Zentimeter Luft zwischen Lehne und Unterkante.
Ist das Original signiert?
Ja, unten links, mit Claude Monet. Auf unserer Reproduktion malen wir die Signatur dorthin, wo sie auch im Original steht, ohne eine Jahreszahl zu ergänzen, die das Original nicht trägt.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, und wenn Sie das Maß nicht wählen möchten, gibt es einen Geschenkgutschein — dann sucht die beschenkte Person Motiv und Maß selbst aus.
- Handgemalt. Öl auf Leinwand, kein Druck und kein maschineller Auftrag.
- Acht Formate oder nach Maß. Von 40 x 30 bis 130 x 98 cm, sonst nach Ihrem Maß.
- Foto vor dem Versand. Sie sehen das Werk fertig, bevor es die Werkstatt verlässt.
- Angaben aus dem Museum. Jahr, Maß und Signatur stehen so, wie das Hill-Stead Museum sie angibt.









































