Beschreibung
Morgen an der Seine bei Giverny ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand im Museum of Fine Arts in Boston: von links hängt eine dichte Masse aus Grün und violettem Laub über den Fluss, rechts zeichnen sich im Morgennebel kaum bläuliche Baumkronen ab, und der blassrosa Himmel spiegelt sich im ruhigen Wasser. Das Original misst 93 x 73,7 cm, ist Öl auf Leinwand, unten links mit »Claude Monet 96« signiert, stammt von 1896 und trägt die Inventarnummer 39.655. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe vor dem Versand.
| Titel: | Morgen an der Seine bei Giverny |
| Weitere Titel: | Morning on the Seine, near Giverny (Titel des Museums); im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 1435 |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1896 |
| Originalgröße: | 93 cm x 73,7 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Museum of Fine Arts, Boston (Inv.-Nr. 39.655) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß |
Morgen an der Seine bei Giverny – Claude Monet
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Die linken zwei Drittel der Leinwand gehören dem Grün. Aus der oberen linken Ecke hängt eine große Masse Laub in graugrünen und violetten Tönen, darunter fällt das Ufer in helleren gelbgrünen Strichen zum Wasser ab. Rechts oben ist der Himmel blassrosa und lila, davor stehen im Nebel zwei blauviolette Baumgruppen, deren Umrisse sich auflösen.
Etwa auf zwei Dritteln der Höhe läuft eine helle waagrechte Uferlinie durch die rechte Hälfte. Darunter wiederholt das Wasser alles, was darüber liegt: den rosa Himmel, die bläulichen Kronen und das dunkle Grün links. Auf der Leinwand gibt es keine Boote und keine Menschen. Die Signatur steht unten links in rötlicher Farbe.
Wann und wo ist es entstanden?
Das Museum datiert die Leinwand auf 1896, ohne Spanne, Wikidata nennt dasselbe Jahr, und die Inschrift unten links lautet Claude Monet 96. Nach dem Eintrag des Museums stellte Monet in den Sommern 1896 und 1897 jeden Morgen um halb vier seine Staffelei in einem Boot auf, das dicht am Ufer nahe seinem Haus in Giverny festgemacht war. Dort malte er eine Reihe von einundzwanzig Leinwänden, zu der auch diese gehört.
Was sagt der Eintrag des Museums über das Werk?
Das Werk befindet sich im Museum of Fine Arts in Boston unter der Inventarnummer 39.655, mit dem Vermerk Juliana Cheney Edwards Collection. Das Museum gibt die Maße mit 73,7 x 93 cm an, zuerst die Höhe, dazu die Technik Öl auf Leinwand und die Inschrift »Lower left: Claude Monet 96«. Zur Zeit der archivierten Fassung hing die Leinwand in der Lorna and Robert Rosenberg Gallery (Gallery 252). Die Reihe beschreibt das Museum mit grauen Wirkungen des Morgennebels, im Dämmerlicht halb sichtbaren Bäumen und schimmernden Spiegelungen und nennt sie wohl die feinste, die Monet je malte.
Die Website des Museums nimmt unsere automatisierten Anfragen nicht an, deshalb haben wir den Eintrag in der archivierten Fassung derselben Seite im Internet Archive vom 26. Juni 2024 gelesen. Unsere Datei stimmt Byte für Byte mit der Fotografie überein, auf die Wikidata verweist, misst 1024 x 812 Pixel und hat ein Verhältnis von Breite zu Höhe von 1,2611, die Leinwand von 1,2619.
Wo war die Leinwand überall?
Das Museum veröffentlicht die ganze Kette der Besitzer. Am 28. November 1898 verkaufte Monet die Leinwand an das Pariser Haus Durand-Ruel, das sie unter der Nummer 3152 eintrug und dann an seine New Yorker Niederlassung weitergab, wo sie die Nummer 1900 erhielt. Dort kaufte sie am 29. Januar 1901 Mrs. Potter Palmer aus Chicago, die sie am 3. März 1902 an Durand-Ruel in New York zurückverkaufte, diesmal unter der Nummer 2511.
Am 22. März 1905 verkaufte Durand-Ruel sie an Arthur B. Crosby in New York. Crosby verkaufte sie genau ein Jahr später, am 22. März 1906, weiter, nach einer Notiz des Museums wahrscheinlich an Durand-Ruel. 1907 war sie bei D. H. Cochran junior, der sie am 19. Februar 1907 an Durand-Ruel in New York verkaufte, unter der Nummer 2789.
Am 21. März 1907 erwarb sie Grace M. Edwards in Boston, die 1938 starb; 1939 kam die Leinwand als ihr Vermächtnis ins Museum, das sie am 11. Oktober 1939 eintrug. Das Museum fügt hinzu, dass die Geschwister Edwards gemeinsam sammelten und sich nicht immer feststellen lässt, wem welches Werk gehörte.
Welcher Morgen an der Seine ist das?
Die Reihe umfasst nach dem Museum einundzwanzig Leinwände, darum gibt es denselben Titel mehrfach. Das Metropolitan Museum in New York besitzt Morning on the Seine near Giverny von 1897, Öl auf Leinwand, 81,6 x 93 cm, Inventarnummer 56.135.4, mit dem Vermerk »Bequest of Julia W. Emmons, 1956«. Auch das Bostoner Museum hat nach Wikidata eine zweite Leinwand dieses Titels, 11.1261 von 1897, 81,3 x 92,7 cm. Unsere ist 39.655, von 1896, 73,7 x 93 cm, unten links signiert.
Warum ist dieses Werk wichtig?
Weil es zeigt, wie weit Monet das Malen von Licht in seinen Reihen trieb. Das Motiv ist auf allen einundzwanzig Leinwänden fast dasselbe, es wechseln die Stunde und der Nebel. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art erzählt nicht von einem Ort, sondern von den Minuten, in denen sich der Nebel vom Fluss hebt.
Reihen finden sich in unserem Angebot auch sonst: Eine Reihe von Pappeln, in Privatbesitz unter der Wildenstein-Nummer 1293, und Pappeln aus dem Metropolitan Museum, Inv. 29.100.110, stammen beide von 1891. Den Fluss bei Giverny zeigt auch Die Seine bei Giverny von 1897 in der National Gallery of Art in Washington, Inv. 1963.10.180; ältere Flussszenen sind Die Seine bei Port-Villez, um 1890, Musée d’Orsay, RF 2009, und Die Ufer der Seine bei Vétheuil von 1880, National Gallery of Art, 1963.10.177.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Leinwand, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt; so entsteht jedes Gemälde auf Leinwand, das wir verschicken. Bei diesem Kunstgemälde liegt die Schwierigkeit im Nebel: die Übergänge zwischen Baum, Himmel und Wasser müssen weich bleiben, ohne harte Kanten, sonst wird aus dem Morgen ein Nachmittag.
Die zweite Prüfung ist die Spiegelung. Was über der Uferlinie liegt, muss sich darunter in denselben Tönen wiederholen, nur dunkler und verflossener. Eine handgemalte Kopie dieser Art hängt auch an der Palette: Grün, Violett und Rosa müssen leise bleiben, nicht trüb. Ein Ölgemälde mit so geringen Kontrasten verträgt keinen Glanzfirnis, deshalb bleibt unseres matt. Eine Handarbeit ist kein Faksimile: zwei Leinwände gleicher Größe unterscheiden sich immer im Pinselstrich.
Welche Größe für welche Wand?
Es gibt acht Größen, von 45 x 38 bis 150 x 120 cm. Der Größe nach kommt 90 x 70 cm dem Original am nächsten, 3 cm schmaler und 3,7 cm niedriger, mit einem Verhältnis von 1,2857 aber etwas gestreckter als das Original mit 1,2619. Dem Verhältnis nach kommen 50 x 40 und 150 x 120 cm mit 1,2500 am nächsten, danach 90 x 70 cm.
Für beinahe die Größe des Originals wählen Sie 90 x 70, für eine große Wand 150 x 120, für eine kleinere 50 x 40. Die leisen Farben und die Spiegelung beruhigen einen Raum, das macht es zu einem Gemälde fürs Wohnzimmer oder Schlafzimmer. Alle Größen stehen beim Produkt in unserer Galerie Claude Monet.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Steht die gewünschte Größe nicht auf der Liste, wählen Sie eine Anfertigung nach Maß: Schicken Sie uns Breite und Höhe, das Verhältnis des Originals behalten wir bei. Die Leinwand spannen wir auf einen Keilrahmen aus Holz, ein Rahmen ist im Preis nicht enthalten.
Lieferung und Garantie
Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Formaten einige Tage länger. Wir versenden die Leinwand auf den Keilrahmen gespannt in einem festen Karton oder gerollt in einer Rolle, immer mit Sendungsverfolgung. Kommt sie beschädigt an oder weicht sie deutlich von der freigegebenen Aufnahme ab, ersetzen wir sie oder erstatten den Preis.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In Boston, im Museum of Fine Arts, Inventarnummer 39.655.
Aus welchem Jahr stammt es?
Von 1896. Das Museum, Wikidata und die Inschrift unten links nennen dasselbe Jahr.
Von wo aus malte Monet?
Nach dem Museum aus einem Boot, das dicht am Ufer nahe seinem Haus in Giverny festgemacht war.
Ist die Leinwand im Metropolitan Museum dasselbe Werk?
Nein. Sie gehört zur selben Reihe, ist aber von 1897 und größer, 81,6 x 93 cm.
Ist das ein Druck?
Nein. Unser Werk wird immer von Hand in Öl auf Leinwand gemalt; Drucke verkaufen wir nicht.
Welche Größe soll ich wählen?
90 x 70 cm für beinahe die Größe des Originals, 50 x 40 oder 150 x 120 cm für das nächste Verhältnis.
Kann ich eine Größe bekommen, die nicht aufgeführt ist?
Ja. Nach Ihrem Maß behalten wir das Verhältnis des Originals bei jeder Breite bei.
Wie kommt das Werk zu mir?
Auf den Keilrahmen gespannt in einem festen Karton oder gerollt, mit Sendungsverfolgung.
Worum geht es in diesem Werk, in einem Satz?
Um den Morgennebel über der Seine, in dem Bäume, Himmel und Wasser fast ineinander übergehen.
Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?
Es ist nicht verkäuflich, da es sich in einer Museumssammlung befindet, und wir schätzen keinen Wert.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja. Wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Wertgutschein, mit dem die beschenkte Person die Größe wählt.
- Motiv. Grün über der Seine, bläuliche Baumkronen im Nebel und ein rosa Himmel, der sich im Wasser spiegelt.
- Original. Öl auf Leinwand, 93 x 73,7 cm, 1896; Inschrift unten links »Claude Monet 96«; Museum of Fine Arts, Boston, Inv.-Nr. 39.655.
- Unsere Fassung. Acht Größen; 90 x 70 cm kommt der Größe nach am nächsten, 50 x 40 und 150 x 120 cm dem Verhältnis nach.
- Gut zu wissen. Nach dem Museum stellte Monet die Staffelei im Boot jeden Morgen um halb vier auf.









































