Beschreibung
Die Seine bei Giverny ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand aus der National Gallery of Art in Washington: an einem nebligen Morgen steigt rechts der Mitte eine große runde Baumkrone auf, die sich im ruhigen Wasser nach unten wiederholt, links steht ein niedrigerer Streifen Bäume, und Himmel und Wasserfläche sind aus derselben blassen Creme- und Rosafarbe, sodass die Kante dazwischen kaum zu sehen ist. Das Original misst 100,5 x 81,5 cm, ist Öl auf Leinwand und trägt die Inventarnummer 1963.10.180. Das Museum datiert es auf 1897, die Signatur unten links lautet »Claude Monet«, ohne Jahreszahl. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
| Titel: | Die Seine bei Giverny |
| Weitere Titel: | The Seine at Giverny (der Name im Museumseintrag); im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 1494; das Museum nennt auf seiner Seite auch die Kennung Wikidata Q20190589 |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1897 nach dem Museumseintrag, ohne Vorbehalt; die Signatur unten links lautet »Claude Monet«, ohne Jahreszahl |
| Originalgröße: | 100,5 cm x 81,5 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 1963.10.180) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß |
Die Seine bei Giverny – Claude Monet
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Ein nebliger Morgen am Fluss. Rechts der Mitte steigt eine große runde Krone aus kurzen Strichen in Blaugrün, Bräunlich und mildem Gelb auf; darunter wiederholt sie sich im Wasser nach unten, etwas dunkler und in die Länge gezogen. Links steht ein niedrigerer Streifen Bäume in Bläulich und Grün, der sich ebenso verdoppelt.
Der Himmel darüber und die Wasserfläche darunter sind mit denselben langen, leicht gebogenen Strichen in blassem Creme und Rosa gemalt. Genau deshalb gibt es kaum eine Kante dazwischen: Wo man ein Ufer erwartet, ist nur die Stelle, an der die Striche ihre Richtung wechseln. Die Farbskala ist eng, und auf der Leinwand steht keine Gestalt, kein Gebäude und kein Boot.
Das Museum veröffentlicht eine eigene Beschreibung und nennt darin dasselbe: gerundete, federartige Kronen im ruhigen Wasser gespiegelt, der größte Baum rechts der Mitte, der Horizont quer durch die Mitte sowie Himmel und Spiegelung in längeren Strichen von Pergamentweiß und blassem Muschelrosa. Was oben steht, ist unsere Lesart der Museumsaufnahme bei 9119 mal 7359 Punkten und deckt sich damit.
Was steht auf der Leinwand?
Unten links, in der blassen Wasserfläche, steht die Signatur in blauen Zügen: Claude Monet. Eine Jahreszahl folgt nicht.
Das Museum gibt sie genau so an — »unten links: Claude Monet« — und fügt keine Jahreszahl hinzu. Das ist erwähnenswert, weil die Leinwand derselben Gruppe und desselben Jahres in Chicago eine hat: dort steht »Claude Monet 97«. Hier setzt der Museumseintrag das Jahr, nicht der Maler.
Was sagt der Museumseintrag über das Werk?
Das Werk verwahrt die National Gallery of Art in Washington unter der Inventarnummer 1963.10.180. Die Maße veröffentlicht sie in der Reihenfolge Höhe und Breite, 81,5 und 100,5 cm; unsere Tabelle stellt die Breite voran, deshalb lesen Sie hier 100,5 x 81,5 cm. Mit Rahmen nennt sie 102,6 x 121,6 x 9,5 cm, der Zusatz lautet Chester Dale Collection, und das Werk hängt im Saal 80 des Erdgeschosses im Westbau.
Im Werkverzeichnis von Daniel Wildenstein trägt es die Nummer 1494. Das Museum nennt auf seiner Seite auch die Kennung Wikidata Q20190589 — also denselben Eintrag, den wir selbst über Inventarnummer und Sammlung gefunden hatten, bevor wir die Museumsseite überhaupt geöffnet haben. Dieser Eintrag nennt dasselbe Jahr und dieselben Maße, die Quellen weichen also nicht ab; wir sagen das, weil Schweigen über eine Abweichung und eine nie geprüfte Quelle auf der Seite gleich aussehen.
Durch wessen Hände ist die Leinwand gegangen?
Das Museum veröffentlicht die ganze Kette der Eigentümer, und wir geben sie so wieder, wie es sie gibt. Der Maler verkaufte die Leinwand an James F. Sutton aus New York, der 1915 starb; durch Erbfolge ging sie an seine Frau über. Auf der Sutton-Auktion bei der American Art Association in New York am 26. Oktober 1933 wurde sie unter der Nummer 72 verkauft.
Dort erwarb sie George Roberts für Chester Dale. Dale, der von 1882 bis 1962 lebte, vermachte sie 1963 dem Museum. Für das letzte Glied nennt das Museum seine Quelle: Kopien der Dale-Papiere in den Kuratorenakten des Hauses.
Was geschah am 26. Oktober 1933?
Auf der Sutton-Auktion jenes Tages wurden mindestens drei Leinwände verkauft, die auch wir anbieten, und alle drei landeten später beim selben Sammler und in demselben Vermächtnis. Das ist kein Schluss, sondern die Summe dreier Museumseinträge: diese Leinwand als Nummer 72, Die Ufer der Seine bei Vétheuil als Nummer 48 und Kathedrale von Rouen, Portal als Nummer 58.
Die ersten beiden bekam Dale sofort, die dritte ersteigerte Wilbur L. Cummings und verkaufte sie ihm 1935. Alle drei kamen 1963 mit demselben Vermächtnis ins Museum. Wer unsere drei Seiten ansieht, liest denselben Tag in drei Einträgen zu drei verschiedenen Werken.
Das Museum veröffentlicht auch, wo das Werk hängt: Saal 80 im Erdgeschoss des Westbaus. Im selben Saal stehen nach seinen Einträgen zwei weitere Leinwände, die wir anbieten — die Vétheuiler von oben und Die Weiden, die das Museum ebenfalls auf 1880 datiert. Drei Leinwände in einem Raum, drei Jahre und zwei Vermächtnisse; wir nennen sie, weil es eine Angabe des Museums ist und keine Anordnung von uns.
Wie viele Leinwände hat die Morgengruppe von 1897?
Wie viele es sind, behaupten wir nicht, denn das steht im Museumseintrag nicht. Wir behaupten, was dort steht: Das Art Institute of Chicago verwahrt Bras de Seine près de Giverny aus demselben Jahr 1897, misst 92,7 x 89,9 cm, Öl auf Leinwand, bezeichnet unten links »Claude Monet 97«.
Unsere beiden Seiten aus diesem Kreis sind Morgen an der Seine bei Giverny und diese hier. Beide zeigen dasselbe: eine enge Skala, eine neblige Wasserfläche und Bäume, die ebenso fest nach unten wachsen wie nach oben.
Warum ist dieses Werk wichtig?
Weil es fast alles wegnimmt. Auf der Leinwand steht keine Gestalt, kein Gebäude, kein Boot; es bleiben nur die Baummasse und ihre Wiederholung auf dem Wasser, in einer Skala, die von blassem Creme bis Blaugrün enger ist als bei den meisten Werken des Malers. Ein solches impressionistisches Gemälde erzählt nichts und setzt alles auf das Licht.
Neunundzwanzig Jahre früher malte derselbe Maler am selben Fluss Am Ufer der Seine bei Bennecourt, wo noch eine Frau, ein Dorf und ein Kahn auf der Leinwand stehen und das Original 100,7 x 81,5 cm misst — zwei Millimeter breiter als dieses. Derselbe Fluss, fast dieselbe Größe, und dazwischen ist alles verschwunden, was nicht Wasser und Spiegelung ist.
Das Dritte ist die Grenze. Weil Himmel und Wasser aus derselben Farbe sind, sieht der Betrachter den Horizont nicht als Linie, sondern erschließt ihn aus der Richtung der Striche. Eine handgemalte Fassung dieser Art hängt daher ganz am Strich und nicht an der Zeichnung.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Baumwolle oder Leinen. So verlässt jedes Gemälde auf Leinwand unser Haus, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist genau in dem anspruchsvoll, was fehlt: Himmel und Wasserfläche müssen aus derselben Farbe bleiben, aber in verschiedener Strichrichtung, sonst zerfällt die Leinwand in zwei Streifen und der Nebel ist weg.
Die zweite Probe ist die Krone. Blaugrüne, bräunliche und gelbe Striche dürfen nicht zu einer einheitlichen Masse verlaufen, sonst wird der Baum eine Silhouette. Ein solches Ölgemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt unseres matt. Eine handgemalte Kopie ist keine Nachahmung bis ins Detail; zwei Leinwände gleicher Größe unterscheiden sich immer im Strich.
Welche Größe für welche Wand?
Es gibt acht Größen, von 45 x 38 bis 150 x 120 cm. Der Größe nach steht 90 x 70 cm am nächsten, 10,5 cm schmaler und 11,5 cm niedriger als das Original. Dem Verhältnis nach sind 50 x 40 und 150 x 120 cm am nächsten, beide bei 1,2500 gegenüber 1,2331; 60 x 50 und 120 x 100 liegen bei 1,2000 weiter weg.
Für eine große Wand bleibt 150 x 120 cm, zugleich eines der beiden treuesten Maße. Da die Skala still ist und keinen starken Akzent hat, wirkt dieses Gemälde fürs Schlafzimmer auch dort, wo ein farbiges Motiv zu viel wäre. Alle Maße stehen beim Produkt in unserer Galerie Claude Monet.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Für ein Maß, das nicht auf der Liste steht, ist die Maßanfertigung der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe, das Verhältnis behalten wir bei. Die Leinwand spannen wir auf einen Keilrahmen. Ein Zierrahmen ist nicht im Preis; der des Museums misst 121,6 x 102,6 cm und ist 9,5 cm tief.
Lieferung und Garantie
Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage mehr. Das Werk kommt auf den Keilrahmen gespannt im festen Karton oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung. Kommt es beschädigt an oder weicht es merklich von der freigegebenen Aufnahme ab, tauschen wir es oder erstatten. Kleine Unterschiede im Strich sind Handarbeit; ein Schaden ist es nicht.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In Washington, in der National Gallery of Art, Inventarnummer 1963.10.180, Saal 80.
Wen oder was zeigt es?
Niemanden. Auf der Leinwand stehen Bäume an der Seine bei Giverny, ihre Spiegelung und Nebel.
Ist Bras de Seine près de Giverny dasselbe Werk?
Nein. Das ist eine Leinwand desselben Jahres in Chicago, 92,7 x 89,9 cm, signiert mit 97.
Ist das ein Druck?
Nein. Bei uns entsteht es von Hand, in Öl auf Leinwand; Gedrucktes verkaufen wir nicht.
Welche Größe soll ich wählen?
90 x 70 cm, wenn die Größe zählt, und 150 x 120 cm, wenn das Verhältnis zählt.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht gelistet ist?
Ja. Eine Anfertigung nach Ihrem Maß hält das Verhältnis bei jeder Breite.
Wie kommt das Werk zu mir?
Auf den Keilrahmen gespannt im festen Karton oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung.
Worum geht es in einem Satz?
Um einen Morgen, an dem die Grenze zwischen Wasser und Himmel verloren geht.
Ist das Original zu kaufen und was ist es wert?
Nicht zu kaufen: Es gehört einer Museumssammlung und kam 1963 als Vermächtnis. Wir schätzen keinen Wert.
Wie hoch soll ich es hängen?
Die Mitte etwa 150 cm über dem Boden, damit die Krone auf Augenhöhe bleibt.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, und wenn Sie beim Maß unsicher sind, gibt es einen Wertgutschein, mit dem die beschenkte Person wählt.
- Motiv. Ein nebliger Morgen an der Seine bei Giverny: eine große runde Krone rechts der Mitte, ihre Spiegelung im ruhigen Wasser, Himmel und Fläche aus derselben blassen Cremefarbe.
- Original. Öl auf Leinwand, 100,5 x 81,5 cm, 1897; unten links Claude Monet, ohne Jahreszahl; National Gallery of Art, Washington, Inv.-Nr. 1963.10.180.
- Unseres. Acht Größen; 90 x 70 cm der Größe nach am nächsten, 50 x 40 und 150 x 120 dem Verhältnis nach.
- Wissenswert. Die Leinwand wurde am 26. Oktober 1933 auf der Sutton-Auktion als Nummer 72 verkauft; am selben Tag gingen zwei weitere Werke weg, die wir anbieten.









































