Beschreibung
Die Seine bei Port-Villez ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand im Pariser Musée d’Orsay: quer durch die Mitte liegt eine flache Insel mit buschigen Bäumen in blaugrünen und gelben Strichen, davor ein Streifen rosa Ufer, links ragt eine hohe Baumgruppe auf, hinter der Insel ziehen sich violette Hügel, und darüber steht ein blassblauer Himmel mit rosa Wolken. Das Original misst 92,5 x 65,5 cm, ist Öl auf Leinwand und trägt die Inventarnummer RF 2009. Das Museum datiert es mit »vers 1890«, also um 1890. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe vor dem Versand.
| Titel: | Die Seine bei Port-Villez |
| Weitere Titel: | La Seine a Port-Villez ; L’ilot (Seine a Port-Villez) (der maschinenlesbare Museumseintrag, der Akzente weglässt); La Seine à Port-Villez (der französische Titel bei Wikidata); im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 1263 |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | um 1890: das Museum schreibt »vers 1890«, also mit Vorbehalt |
| Originalgröße: | 92,5 cm x 65,5 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2009) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß |
Die Seine bei Port-Villez – Claude Monet
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Ein heller Tag am Fluss. Quer durch die Mitte liegt eine lange, flache Insel mit buschigen Bäumen, gemalt in dichten, gedrehten Strichen in Blaugrün und Gelblich. Vor den Bäumen zieht sich ein Streifen rosa Ufer mit grünen Pflanzenbüscheln, darunter das Wasser in kurzen waagerechten Strichen in Blau und Rosa. Links am Rand steigt eine hohe Baumgruppe auf, rechts hinter der Insel öffnet sich noch ein Stück Wasser.
Hinter der Insel ziehen sich violette und blaue Hügel. Der Himmel nimmt etwa die obere Hälfte ein: blassblau, bedeckt mit rosa und cremefarbenen Wolken in dicken Strichen.
Wann ist es entstanden, und warum steht dort »vers«?
Das Museum schreibt in seinem Eintrag »vers 1890«, also um 1890; ein genaues Jahr behauptet es nicht.
Lieber keine Angabe als eine, die niemand behauptet.
Was sagt der Museumseintrag über das Werk?
Das Werk verwahrt das Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2009. Die Maße veröffentlicht es in der Reihenfolge Höhe und Breite, 65,5 und 92,5 cm, mit Rahmen 83,6 und 110,3 cm, die Technik als Öl auf Leinwand. Wikidata nennt den französischen Titel mit Akzent, La Seine à Port-Villez, und die Nummer 1263 im Wildenstein-Katalog.
Ein Feld für Aufschriften hat der Museumseintrag nicht, die Lesung der Signatur ist also unsere: unten links steht in rotbrauner Farbe »Claude Monet«, ohne Jahreszahl.
Neben der kleineren Aufnahme, die das Museum selbst veröffentlicht, stehen Insel, Wolkenband und Signatur an denselben Stellen.
Wie kam die Leinwand ins Museum?
Das Museum nennt eine einzige Angabe: »Legs comte Isaac de Camondo, 1911«, also das Vermächtnis des Grafen Isaac de Camondo von 1911. Das ist eine Erwerbungsart und keine Kette von Eigentümern, deshalb schreiben wir hier kein Kapitel über die Herkunft der Leinwand.
Dasselbe Vermächtnis brachte dem Museum auch zwei Leinwände, die wir anbieten: London, das Parlament im Nebel, Inventarnummer RF 2007, und Kathedrale von Rouen, Portal und Turm Saint-Romain, Inventarnummer RF 2001.
Welche Seine bei Port-Villez ist das?
Der Titel ist nicht eindeutig. Die Tate in London führt unter N06182 eine Leinwand mit demselben englischen Titel, The Seine at Port-Villez, Öl auf Leinwand, die sie auf 1894 datiert. Der Museumseintrag unserer Leinwand sagt »vers 1890«, die Inventarnummer ist RF 2009; wer genau dieses Werk sucht, gehe nach ihr und nicht nach dem Titel.
Warum ist dieses Werk wichtig?
Weil es zeigt, wie der Maler zum selben Motiv zurückkehrt, dem Fluss. In unserem Angebot steht die Seine von 1880 bis 1897, jede Leinwand so datiert, wie ihre eigene Seite es angibt: Die Ufer der Seine bei Vétheuil von 1880, Barque sur la Seine à Jeufosse von 1884, diese Leinwand um 1890 und Die Seine bei Giverny von 1897.
Auf dieser Leinwand ist der Fluss ruhig und hell; die meiste Arbeit leisten die Bäume auf der Insel, deren Striche sichtbar gedreht sind, und die Wolken, fast so dicht gemalt wie das Laub. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art erzählt nichts, es hält das Licht eines Tages auf dem Wasser fest.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Baumwoll- oder Leinengewebe. So entstehen alle unsere Gemälde auf Leinwand, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist in den Bäumen anspruchsvoll: Die Striche müssen dick und gedreht bleiben, sonst wird die Insel ein flacher grüner Fleck.
Die zweite Probe ist das rosa Ufer, das neben dem kühlen blauen Wasser warm bleiben muss, sonst erlischt die Mitte der Leinwand. Eine Reproduktion dieser Art hängt daran, ob Himmel und Wasser aus getrennten Strichen bestehen bleiben. Ein solches Ölgemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt unseres matt. Eine handgemalte Kopie ist keine Nachahmung bis ins Detail; zwei Leinwände gleicher Größe unterscheiden sich immer im Strich.
Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme der fertigen Leinwand. Prüfen Sie darauf drei Dinge: ob die Bäume auf der Insel noch getrennte, gedrehte Striche zeigen, ob das rosa Ufer neben dem Wasser warm bleibt und ob die Signatur unten links steht wie auf dem Original. Stimmt eines davon nicht, sagen Sie es uns, bevor Sie freigeben.
Welche Größe für welche Wand?
Es gibt acht Größen, von 50 x 35 bis 150 x 110 cm. Der Größe nach steht 90 x 65 cm dem Original am nächsten, nur 2,5 cm schmaler und 0,5 cm niedriger, dem Verhältnis nach mit 1,3846 etwas weniger gestreckt als das Original mit 1,4122. Dem Verhältnis nach am nächsten sind 70 x 50 und 105 x 75 cm, beide bei 1,4000.
Wer fast die Größe des Originals will, nimmt 90 x 65; wer seine Form an einer größeren Wand will, 105 x 75. Die gestreckte Form und der ruhige Fluss passen gut in einen schmalen Raum, deshalb ist dies ein gutes Gemälde für den Flur. Alle Maße stehen beim Produkt in unserer Galerie Claude Monet.
Das Licht ist so wichtig wie die Größe. Die Leinwand ist aus hellen Tönen gebaut, Himmel, rosa Ufer und helles Wasser, darum wirkt sie am besten bei Tageslicht oder warmem Seitenlicht; unter kaltem Licht verlieren die Rosatöne ihre Wärme. Hängen Sie sie so, dass die Insel, die quer durch die Mitte läuft, etwa auf Augenhöhe liegt.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Für ein Maß, das nicht auf der Liste steht, sind Maße nach Wunsch der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe, das Verhältnis des Originals behalten wir bei. Die Leinwand wird auf einen Holzkeilrahmen gespannt. Ein Rahmen ist nicht im Preis enthalten; der des Museums misst 110,3 x 83,6 cm.
Lieferung und Garantie
Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger. Das Werk kommt auf den Keilrahmen gespannt in einer festen Schachtel oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung. Kommt es beschädigt an oder weicht es sichtbar von der freigegebenen Aufnahme ab, ersetzen wir es oder erstatten den Preis. Kleine Unterschiede im Strich sind bei Handarbeit zu erwarten; ein Schaden ist es nicht.
Wenn Sie das Gemälde verschenken und bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: Der Beschenkte wählt Größe und Motiv selbst.
Häufige Fragen
Wo ist das Original?
In Paris, im Musée d’Orsay, unter der Inventarnummer RF 2009.
Aus welchem Jahr stammt es?
Das Museum schreibt »vers 1890«, also um 1890.
Was zeigt es?
Eine flache Insel mit Bäumen in der Seine bei Port-Villez, ein rosa Ufer, violette Hügel und einen bewölkten Himmel.
Worum geht es in einem Satz?
Um einen hellen Tag am Fluss, an dem die Bäume auf der Insel und die Wolken darüber dasselbe Gewicht bekommen.
- Motiv. Eine flache Insel mit buschigen Bäumen in der Seine bei Port-Villez, davor ein rosa Ufer, dahinter Hügel und Wolken.
- Original. Öl auf Leinwand, 92,5 x 65,5 cm, um 1890; Signatur unten links »Claude Monet«, ohne Jahreszahl; Musée d’Orsay, Paris, Inv.-Nr. RF 2009.
- Unseres. Acht Größen; 90 x 65 cm kommt der Größe am nächsten, 70 x 50 und 105 x 75 cm dem Verhältnis.
- Wissenswert. Die Tate in London führt eine Leinwand mit demselben englischen Titel und datiert sie auf 1894.









































