Beschreibung
Die Ufer der Seine bei Vétheuil sind eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand aus der National Gallery of Art in Washington: die untere Hälfte nimmt ein dichter Streifen Wildblumen in Weiß und Gelb ein, dahinter zieht sich über die ganze Breite der blaue Fluss, und am anderen Ufer stehen Pappeln und niedriges Gebüsch unter einem bewegten grau-blauen Himmel. Das Original misst 100,5 x 73,4 cm, ist Öl auf Leinwand und trägt die Inventarnummer 1963.10.177. Das Museum datiert es auf 1880 und nennt eine Signatur unten rechts, in Rot. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
| Titel: | Die Ufer der Seine bei Vétheuil |
| Weitere Titel: | Banks of the Seine, Vétheuil (der Name im Museumseintrag); Au Bord de la Seine, près de Vétheuil (der französische Name bei Wikidata); im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 597 |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1880 nach dem Museumseintrag, ohne Vorbehalt; das Museum nennt die Signatur unten rechts, in Rot, »Claude Monet 80«, die Jahreszahlen stimmen also überein |
| Originalgröße: | 100,5 cm x 73,4 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 1963.10.177) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß |
Die Ufer der Seine bei Vétheuil – Claude Monet
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Die untere Hälfte ist ein Streifen Blumen am Wasser, und genau er ist der Hauptteil. Er besteht aus kurzen senkrechten Strichen in Moos-, Lorbeer- und Kieferngrün, darüber gestreut weiße und zitronengelbe Blüten, einzeln und in Büscheln. Kein Strich ist in den nächsten verwischt; erst aus einigen Schritten Abstand setzen sie sich zu Gras und Blumen zusammen.
Über diesem Streifen zieht der Fluss über die ganze Breite, in waagerechten Strichen in Blau. Am gegenüberliegenden Ufer steht eine Reihe hoher schmaler Pappeln — der Baum, dem der Maler später ganze Leinwände widmete, darunter Pappeln —, dazwischen niedrigeres Gebüsch und ein grüner Wall, alles schmaler und dunkler als der Vordergrund.
Das obere Drittel nimmt der Himmel ein, in verlaufenen Strichen aus Schieferblau und Cremeweiß. Rechts ist er heller, als bräche die Sonne durch die Wolken. Der Horizont liegt etwa zwei Drittel hoch.
Was steht auf der Leinwand?
Das Museum nennt eine Signatur unten rechts, in Rot: »Claude Monet 80«. Das ist einer der seltenen Fälle in diesem Regal, in denen die Jahreszahl auf der Leinwand und die der Institution zusammenfallen: das Museum datiert das Werk auf 1880, die Signatur trägt die letzten beiden Ziffern desselben Jahres, 80.
Die rote Farbe der Signatur ist eine Besonderheit. Der Maler signierte meist in dunklem Oliv oder Blau; hier wählte er die Farbe, die in der unteren rechten Ecke, mitten im Grün, am besten zu sehen ist.
Was sagt der Museumseintrag über das Werk?
Das Werk verwahrt die National Gallery of Art in Washington unter der Inventarnummer 1963.10.177. Die Maße veröffentlicht sie in der Reihenfolge Höhe und Breite, 73,4 und 100,5 cm; unsere Tabelle stellt die Breite voran, deshalb lesen Sie hier 100,5 x 73,4 cm. Mit Rahmen nennt sie 100,3 x 127,6 x 9,5 cm, der Zusatz lautet Chester Dale Collection, und das Werk hängt im Saal 80 des Hauptgeschosses im Westbau.
Im Werkverzeichnis von Daniel Wildenstein trägt es die Nummer 597. Das Museum nennt auf seiner Seite auch die Kennung Wikidata Q20188857, die mit ihm in der Jahreszahl und in beiden Maßen übereinstimmt; die Quellen weichen also nicht ab, und wir schreiben das hin, weil Schweigen über eine Abweichung und eine nie geprüfte Quelle gleich aussehen.
Durch wessen Hände ist die Leinwand gegangen?
Das Museum veröffentlicht die ganze Kette, und wir geben sie so wieder, wie es sie gibt. Der Maler verkaufte die Leinwand an James F. Sutton aus New York, der 1915 starb; durch Erbfolge ging sie an seine Frau über. Auf der Sutton-Auktion bei der American Art Association in New York am 26. Oktober 1933 wurde sie unter der Nummer 48 verkauft und von Chester Dale erworben, der von 1882 bis 1962 lebte. 1963 vermachte er sie dem Museum.
An jenem Tag wurden mindestens drei Leinwände verkauft, die wir anbieten. Neben dieser waren es Die Seine bei Giverny unter der Nummer 72 und Kathedrale von Rouen, Portal unter der Nummer 58; alle drei landeten bei Dale und in demselben Vermächtnis von 1963. Das ist kein Schluss, sondern die Summe dreier Museumseinträge.
Was hängt sonst im Saal 80?
Das Museum veröffentlicht auch, wo das Werk hängt, und im selben Saal verwahrt es Die Seine bei Giverny, die wir ebenfalls anbieten, von 1897 und in den Maßen 100,5 x 81,5 cm. Siebzehn Jahre trennen sie, und beide kamen mit demselben Vermächtnis.
Nebeneinander gestellt zeigen sie, was sich in dieser Zeit geändert hat. Hier ist der Vordergrund voller einzelner Striche und erkennbarer Blüten; dort gibt es weder Gestalt noch Gebäude mehr, nur die Baummasse und ihre Spiegelung. Derselbe Fluss, siebzehn Jahre und zwei verschiedene Arten, ihn zu malen.
Welche unserer Vétheuil-Leinwände ist welche?
Vétheuil ist ein Ort an der Seine, wohin der Maler zog und wo mehrere Werke entstanden, die wir anbieten. Diese Leinwand ist die sommerliche, mit dem Ufer in Blüte; die zweite ist die winterliche, Schnee-Effekt bei Vétheuil, wo dasselbe Ufer unter Schnee liegt.
Wer ein bestimmtes Stück sucht, gehe nach der Inventarnummer und nicht nach dem Ort: unter dem Namen Vétheuil gibt es bei diesem Maler mehrere Dutzend Werke, und die Titel unterscheiden sich nur wenig.
Warum ist dieses Werk wichtig?
Wegen der unteren Hälfte. Der Blumenstreifen besteht aus kurzen Strichen, nebeneinandergesetzt und nirgends verlaufen; aus der Nähe eine Fläche aus Farbe, aus einigen Schritten Gras, Gebüsch und Blüten. Das ist keine Eile, sondern eine Entscheidung: der Maler hat das Verfahren sichtbar gelassen. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art zeigt, wie es gemacht ist.
Zwölf Jahre früher setzte derselbe Maler auf der Leinwand Am Ufer der Seine bei Bennecourt noch eine Frau, einen Kahn und ein Dorf ans Ufer. Hier ist davon nichts; es bleibt nur das Ufer. Siebzehn Jahre später wird in Giverny auch das verschwinden.
Das Dritte ist der Anteil. Die Blumen nehmen etwa die Hälfte der Leinwand ein, was für eine Landschaft viel ist; der Horizont steht deshalb hoch und der Himmel ist nur ein Streifen. Eine Reproduktion dieser Art hängt daher daran, ob der Vordergrund bewegt bleibt, und nicht an Einzelheiten in der Ferne.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Baumwolle oder Leinen. So verlässt jedes Gemälde auf Leinwand unser Haus, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist im Vordergrund anspruchsvoll: die Striche müssen getrennt und verschieden lang bleiben, sonst wird der Blumenstreifen eine einheitliche grüne Fläche.
Die zweite Probe ist der Himmel. Die verlaufenen Striche aus Schieferblau und Cremeweiß müssen weich bleiben, sonst entsteht über dem scharfen Vordergrund ein harter Streifen. Ein solches Ölgemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt unseres matt. Eine handgemalte Kopie ist keine Nachahmung bis ins Detail; zwei Leinwände gleicher Größe unterscheiden sich immer im Strich.
Welche Größe für welche Wand?
Es gibt acht Größen, von 50 x 40 bis 150 x 110 cm, und hier gehen die Antworten auseinander. Der Größe nach steht 100 x 80 cm dem Original am nächsten, nur einen halben Zentimeter schmaler — dem Verhältnis nach ist es aber das schlechteste aller acht, bei 1,2500 gegenüber 1,3692.
Dem Verhältnis nach ist das größte Maß am nächsten, 150 x 110 cm bei 1,3636. Wer die Größe will, nehme 100 x 80; wer die Form will, 150 x 110. Eine einzige richtige Antwort wäre leichter zu schreiben, aber sie wäre nicht wahr. Für eine ruhige Wand geht auch 120 x 90. Alle Maße stehen beim Produkt in unserer Galerie Claude Monet, wo ein Gemälde fürs Wohnzimmer dieser Art gut zu Holz und Textil passt.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Für ein Maß, das nicht auf der Liste steht, ist die Maßanfertigung der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe, das Verhältnis behalten wir bei. Die Leinwand spannen wir auf einen Keilrahmen. Ein Zierrahmen ist nicht im Preis; der des Museums misst 127,6 x 100,3 cm und ist 9,5 cm tief.
Lieferung und Garantie
Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage mehr. Das Werk kommt auf den Keilrahmen gespannt im festen Karton oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung. Kommt es beschädigt an oder weicht es merklich von der freigegebenen Aufnahme ab, tauschen wir es oder erstatten. Kleine Unterschiede im Strich sind Handarbeit; ein Schaden ist es nicht.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In Washington, in der National Gallery of Art, Inventarnummer 1963.10.177, Saal 80.
Wen oder was zeigt es?
Niemanden. Das Ufer der Seine bei Vétheuil mit einem Streifen Wildblumen, den Fluss und Pappeln drüben.
Ist Au Bord de la Seine, près de Vétheuil dasselbe Werk?
Ja. Das ist der französische Name derselben Leinwand, wie ihn Wikidata nennt.
Ist das ein Druck?
Nein. Bei uns entsteht es von Hand, in Öl auf Leinwand; Gedrucktes verkaufen wir nicht.
Welche Größe soll ich wählen?
100 x 80 cm, wenn die Größe zählt, und 150 x 110 cm, wenn das Verhältnis zählt.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht gelistet ist?
Ja. Eine Anfertigung nach Ihrem Maß hält das Verhältnis bei jeder Breite.
Wie kommt das Werk zu mir?
Auf den Keilrahmen gespannt im festen Karton oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung.
Worum geht es in einem Satz?
Um ein Ufer, das aus der Nähe Farbe ist und erst auf Abstand Blumen.
Ist das Original zu kaufen und was ist es wert?
Nicht zu kaufen: Es gehört einer Museumssammlung und kam 1963 als Vermächtnis dorthin. Wir schätzen keinen Wert.
Wie hoch soll ich es hängen?
Die Mitte etwa 150 cm über dem Boden, damit die Wasserfläche auf Augenhöhe liegt.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, und wenn Sie beim Maß unsicher sind, gibt es einen Wertgutschein, mit dem die beschenkte Person wählt.
- Motiv. Das Ufer der Seine bei Vétheuil: die untere Hälfte ein Streifen Wildblumen in Weiß und Gelb, dahinter der blaue Fluss, am anderen Ufer Pappeln unter grau-blauem Himmel.
- Original. Öl auf Leinwand, 100,5 x 73,4 cm, 1880; das Museum nennt eine Signatur unten rechts in Rot, Claude Monet 80; National Gallery of Art, Washington, Inv.-Nr. 1963.10.177.
- Unseres. Acht Größen; 100 x 80 cm der Größe nach am nächsten, 150 x 110 cm dem Verhältnis nach, und das sind nicht dieselben Maße.
- Wissenswert. Die Leinwand wurde am 26. Oktober 1933 auf der Sutton-Auktion als Nummer 48 verkauft; am selben Tag gingen zwei weitere Werke weg, die wir anbieten.









































