Beschreibung
Kathedrale von Rouen, Portal von vorn ist eine handgemalte Reproduktion einer von Monets Ansichten der Fassade von Rouen: Die Fassade füllt die Leinwand von Rand zu Rand, unten öffnet sich das tief eingezogene Portal, darüber steht eine blasse runde Fensterrose, und vom Himmel bleiben nur zwei schmale Streifen in den oberen Ecken. Das Original misst 74 x 107 cm, ist Öl auf Leinwand und wird vom Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2779 verwahrt. Das Museum datiert es auf 1892, ohne Vorbehalt. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
| Titel: | Kathedrale von Rouen, Portal von vorn |
| Weitere Titel: | La Cathédrale de Rouen. Le Portail vu de face ; Harmonie brune (Name im Museumseintrag, mit beiden Teilen) |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1892 nach dem Museumseintrag; auf der Leinwand steht »Claude Monet 94« |
| Originalgröße: | 74 cm x 107 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus, Serie |
| Standort: | Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2779) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß |
Kathedrale von Rouen, Portal von vorn – Claude Monet
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Die Fassade und sonst nichts. Sie reicht an alle vier Ränder, und vom Himmel bleiben nur zwei schmale Dreiecke in den oberen Ecken. Unten in der Mitte öffnet sich das große Portal: ein Spitzbogen, tief in die Mauer zurückgesetzt, mit einer Reihe eingezogener Bögen hintereinander und einer dunklen Tür am Grund. Links und rechts davon stehen kleinere Portale, ebenfalls zurückgesetzt. Über dem Hauptbogen hängt eine blasse runde Fensterrose, darüber steigt die durchbrochene Giebelwand mit steinernen Blüten auf. Die Farben sind in der oberen Hälfte gräulich violett, in den unteren Portalen warm braun und ziegelfarben. Der Auftrag ist dick und körnig, sodass die Oberfläche fast so rau ist wie der Stein, den sie zeigt. Menschen kommen nicht vor. Unten links steht eine Signatur in rötlicher Farbe.
Was bedeutet »Harmonie brune«?
Es ist der zweite Teil des Namens, den das Museum dem Werk selbst gibt. In seinem Eintrag steht »La Cathédrale de Rouen. Le Portail vu de face ; Harmonie brune« — zwei Namen, getrennt durch das Semikolon des Museums: der erste sagt, was gemalt ist und von wo, der zweite, in welchem Farbklang. Alle fünf Kathedralen von Rouen, die dieses Haus verwahrt, tragen einen solchen zweiten Teil: harmonie brune, harmonie grise, harmonie bleue, harmonie blanche und harmonie bleue et or. Weil es eine Serie desselben Motivs ist, unterscheidet gerade dieser zweite Teil die Leinwände voneinander — und deshalb führen wir ihn in der Tabelle neben dem ersten.
Wie ist das Werk datiert, und was steht auf der Leinwand?
Das Museum datiert auf 1892, ohne Spanne und ohne vorsichtiges »um«, deshalb nennen wir die Jahreszahl ohne Vorbehalt. Auf der Leinwand selbst steht jedoch etwas anderes: unten links eine Signatur in rötlicher Farbe, die wir als »Claude Monet 94« lesen. Der Museumseintrag nennt keine Inschrift — das Feld ist leer — die Lesung ist also unsere, von der Aufnahme des Museums, und keine Übertragung aus dem Eintrag. Wir veröffentlichen beide Tatsachen, jede mit ihrer Quelle: das Jahr stammt vom Museum, die Signatur von der Aufnahme.
Was sagt der Museumseintrag zu den Maßen?
Verwahrt wird das Werk vom Musée d’Orsay unter der Inventarnummer RF 2779. Die Maße nennt es in der Folge Höhe mal Breite, 107 x 74 cm; unsere Tabelle stellt die Breite voran, deshalb lesen Sie bei uns 74 x 107 cm. Das ist eine Korrektur: Bisher stand hier die Museumsform mit der Höhe zuerst, und neben unseren Keilrahmenmaßen, die von der Breite ausgehen, führte sie in die Irre. Mit Rahmen misst das Ganze 87 x 120 cm. Bei diesem Werk stimmt Wikidata mit dem Museum in allem überein — in der Jahreszahl und in beiden Maßen — was wir eigens vermerken, weil es bei Nachbarwerken dieser Serie nicht so war.
Wie kam das Werk ins Museum?
Mit einer einzigen Zeile, und die stammt vom Museum: »Achat a Claude Monet, 1907«, also Ankauf unmittelbar bei Claude Monet im Jahr 1907, fünfzehn Jahre nach der Entstehung und neunzehn vor dem Tod des Malers. Das unterscheidet es von den übrigen vier Kathedralen von Rouen derselben Sammlung: Die kamen 1911 mit dem Vermächtnis des Grafen Isaac de Camondo. Eine längere Besitzerkette veröffentlicht das Museum zu dieser Leinwand nicht, also stellen auch wir keine zusammen.
Fünf Kathedralen von Rouen in einem Haus — und warum die Maße sie nicht trennen
Das Musée d’Orsay verwahrt fünf Leinwände dieser Serie. Unsere ist RF 2779, 74 x 107 cm. Daneben stehen RF 1999 »temps gris ; harmonie grise«, 65,4 x 100,2 cm; RF 2000 »soleil matinal ; harmonie bleue«, 63 x 92,2 cm; RF 2001 »le Portail et la Tour Saint-Romain, effet du matin ; harmonie blanche«, 73,2 x 106,5 cm; und RF 2002 »plein soleil ; harmonie bleue et or«, 73,5 x 107 cm. Die letzte ist von unserer fünf Millimeter in der Breite und null in der Höhe entfernt — über die Maße sind sie also nicht zu trennen. Es trennt sie der Name des Museums: unsere ist das Portal »von vorn«, jene das Portal und der Turm Saint-Romain.
Welche unserer Leinwände von Rouen ist das?
Die, die das Museum harmonie brune nennt und beim Maler gekauft hat. In der Galerie Claude Monet führen wir fünf weitere Ansichten derselben Fassade, jede mit eigenem Farbklang oder eigener Stunde: Kathedrale von Rouen, Morgensonne; Kathedrale von Rouen, graues Wetter; Kathedrale von Rouen, Portal und Turm Saint-Romain; und Kathedrale von Rouen, Portal. Wollen Sie mehrere zusammen hängen, bedenken Sie: Im Seitenverhältnis liegen sie nah beieinander, in der Farbe nicht — und genau darin liegt ihr Sinn.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, mit Ölfarben auf Baumwoll- oder Leinenleinwand. Ein Gemälde auf Leinwand entsteht bei uns ohne Druck, ohne Übertragung und ohne maschinellen Zwischenschritt. Dieses Motiv ist wegen des Auftrags anspruchsvoll: Der Stein ist hier nicht gezeichnet, sondern aus dicken Schichten aufgetragen, und glättet der Maler sie, wird die Fassade papieren. Die Farbe entsteht deshalb in Lagen, die man antrocknen lässt, damit die nächste obenauf bleibt. Jedes Ölgemälde, das unsere Werkstatt verlässt, ist darum ein wenig eigen. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
Welche Größe für welche Wand?
Acht Größen stehen zur Wahl, von 38 x 55 bis 120 x 170 cm. Der Größe nach kommt 70 x 100 cm dem Original am nächsten: vier Zentimeter schmaler und sieben niedriger. Im Seitenverhältnis sind ihm die kleinste und die drittgrößte fast gleich — 38 x 55 cm und 90 x 130 cm weichen um weniger als ein Tausendstel ab. Wollen Sie also das richtige Verhältnis in großem Maß, ist 90 x 130 cm die Wahl und nicht 100 x 150 cm, die zwar größer, aber gestreckter ist. Die Szene ist hoch und schmal und füllt deshalb eine schmale Wand, den Platz zwischen zwei Fenstern oder die Wand am Treppenaufgang. Als Kunstgemälde im Flur wirkt 60 x 90 cm, als Gemälde fürs Wohnzimmer 90 x 130 cm.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Wenn Sie das Seitenverhältnis des Originals genau oder seine wirkliche Größe wollen, führt nur die Maßanfertigung dorthin: senden Sie Breite und Höhe in Zentimetern. Die Leinwand kann auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig geliefert werden, oder wir senden sie gerollt in der Hülse. Der Rahmen ist nicht im Preis enthalten. Zu dieser Szene passt ein schmaler Rahmen in gedämpftem Gold oder dunklem Holz, der mit dem Stein nicht wetteifert; ein breiter geschnitzter Rahmen streitet mit der Fassade, denn die Fassade ist selbst schon Schnitzwerk. Das Museum verwahrt sein Original in einem Rahmen, mit dem das Ganze 87 x 120 cm misst.
Lieferung und Garantie
Die Anfertigung dauert in der Regel zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger, weil das Öl zwischen den Schichten durchtrocknen muss. Gespannte Leinwände versenden wir im festen Karton mit geschützten Ecken, gerollte in der Hülse. Kommt das Werk beschädigt an oder weicht es deutlich von der freigegebenen Aufnahme ab, tauschen wir es oder erstatten den Kaufpreis. Eine handgemalte Kopie ist kein Fabrikprodukt, und kleine Abweichungen im Duktus sind zu erwarten; Schaden oder falsches Motiv sind es nicht. Wir liefern in die Länder der Europäischen Union.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In Paris, im Musée d’Orsay, unter der Inventarnummer RF 2779. Das Museum kaufte es 1907 unmittelbar bei Claude Monet.
Aus welchem Jahr stammt das Werk?
Das Museum nennt 1892, ohne Vorbehalt, und diese Jahreszahl führen auch wir. Die Signatur auf der Leinwand lesen wir dagegen als »Claude Monet 94«; das ist eine Beobachtung an der Aufnahme, keine Angabe aus dem Eintrag.
Warum stimmen Jahreszahl und Signatur nicht überein?
Der Museumseintrag erklärt es nicht, also erklären wir es auch nicht. Wir veröffentlichen beide Tatsachen und sagen, woher jede stammt.
Wie viele Kathedralen von Rouen verwahrt dieses Haus?
Fünf: RF 1999, RF 2000, RF 2001, RF 2002 und unsere RF 2779.
Ist das ein Druck?
Nein. Eine Reproduktion wird bei uns immer von Hand gemalt, mit Öl auf Leinwand. Gedruckte oder maschinell übertragene Arbeiten führen wir nicht.
Welche Größe soll ich wählen?
Der Größe nach 70 x 100 cm, dem Verhältnis nach 38 x 55 oder 90 x 130 cm. Sonst messen Sie die Wand und nehmen etwa zwei Drittel ihrer Breite.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja. Die Anfertigung nach Ihrem Maß ist bei uns üblich und hier sinnvoll, wenn Sie genau 74 x 107 cm wünschen.
Wie kommt das Werk zu mir?
Auf den Keilrahmen gespannt im festen Karton oder gerollt in der Hülse, nach Ihrer Wahl, mit Sendungsverfolgung.
Was sagt das Werk in einem Satz?
Dass derselbe Stein zu einer anderen Stunde nicht dieselbe Szene ist, und dass Monet das bewies, indem er die Fassade immer wieder malte.
Wie hoch soll ich es aufhängen?
Die Mitte etwa 145 cm über dem Boden, über Möbeln die Unterkante 20 bis 30 cm darüber. Mehr zum Hängen schreiben wir in unserem Blog.
Eignet sich das Werk als Geschenk?
Ja, und wenn Sie nicht wissen, welche Größe es sein soll, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person Größe und Motiv selbst wählt.
- Motiv. Die Fassade von Rouen von Rand zu Rand, unten das tief eingezogene Portal, darüber eine blasse Fensterrose; oben gräulich violett, in den Portalen warm braun.
- Original. Öl auf Leinwand, 74 x 107 cm, vom Museum auf 1892 datiert; Musée d’Orsay, Inv.-Nr. RF 2779, 1907 beim Maler gekauft.
- Unseres. Acht Größen; der Größe nach liegt 70 x 100 cm am nächsten, dem Verhältnis nach 38 x 55 und 90 x 130 cm.
- Wissenswert. Das Haus verwahrt fünf Leinwände der Serie; RF 2002 ist von unserer fünf Millimeter in der Breite und null in der Höhe entfernt, die Maße trennen sie also nicht.









































