Beschreibung
Kathedrale von Rouen, Portal ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand in der National Gallery of Art in Washington: die Fassade füllt die ganze Höhe der Leinwand und ist leicht nach links gedreht, über dem großen Portal hängt eine dunkle runde Fensterrose, die Spitze des Giebels schneidet sie an, und vom Himmel bleibt nur ein Streifen am oberen Rand. Das Original misst 65,9 x 100,1 cm, ist Öl auf Leinwand und trägt die Inventarnummer 1963.10.49. Das Museum datiert es auf 1894, die Signatur unten links liest sich »Claude Monet 94«. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
| Titel: | Kathedrale von Rouen, Portal |
| Weitere Titel: | Rouen Cathedral, West Façade (heutiger Name im Museumseintrag); Rouen Cathedral, Portal (älterer Name, den auch der Wikidata-Eintrag Q17436687 trägt); im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 1351 |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1894 nach dem Museumseintrag; auf der Leinwand steht die Signatur »Claude Monet 94«, die dazu passt |
| Originalgröße: | 65,9 cm x 100,1 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 1963.10.49) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß |
Kathedrale von Rouen, Portal – Claude Monet
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Wir blicken hinauf zu einer Kirchenfassade, die über die ganze Höhe der hochformatigen Leinwand reicht. Die Wand ist leicht nach links gedreht, sodass die rechte Seite in die Tiefe zurückweicht. In der Mitte steht der Haupteingang: eine rechteckige Tür in gestuften Spitzbögen, die in einen schmalen, hohen Dreiecksgiebel aufsteigen.
Die Spitze dieses Giebels überschneidet die runde Fensterrose darüber. Die Rose ist dunkel, fast blaugrau, die dunkelste Fläche der ganzen Leinwand, und genau so breit wie das Portal darunter. Seitlich steigen Türmchen auf, die der obere Rand abschneidet.
Vom Himmel bleibt nur ein Streifen am oberen Rand, aufgebrochen in Striche von Weiß und blassem Blau. Der Stein ist nicht grau: Azurblau, Pfirsich, Graulila und Kamelbraun, aus der Nähe einzelne Züge, aus der Ferne wieder eine Wand.
Eine Sache erwähnt der Museumseintrag nicht, auf der Leinwand ist sie mühelos zu finden: zwischen der Giebelspitze und dem Scheitel des großen Bogens sitzt ein kleines rundes Fenster, ein blasser Kranz mit warm goldenem Kern. Wir haben es auf unserer Aufnahme des Originals nachgesehen, 1776 mal 2500 Punkte.
Was steht auf der Leinwand?
Unten links, dicht über der Kante, steht die Signatur in dunklem Rotbraun. Sie liest sich Claude Monet, danach zwei Ziffern, 94. Kein Apostroph davor, und keine Tausenderstelle.
Dasselbe gibt das Museum an, das im Feld für Inschriften »lower left: Claude Monet 94« notiert. Abschrift und Leinwand stimmen also in der Ecke, im Namen und in der Jahreszahl überein. Selbstverständlich ist das nicht: bei der Nachbarleinwand desselben Museums stimmt nicht einmal die Ecke.
Warum steht hier 1894 und vorher stand 1893?
Die Seite des Museums trägt unter dem Titel die Jahreszahl 1894. Der Eintrag Q17436687 bei Wikidata nennt 1893, und 1893 trug auch unsere ältere Beschreibung, in allen sechs Sprachen.
Hier ist die erste Berichtigung. Die Einrichtung, die das Werk verwahrt, geht der Datenbank vor, und diesmal steht ein dritter Zeuge auf ihrer Seite: die Leinwand. Die Signatur endet auf 94, nicht auf 93, das Museum schreibt sie so ab und wir lesen sie so. Zwei Zeugnisse gegen eines, deshalb steht in der Tabelle nun 1894.
Was sagt der Museumseintrag zur Größe?
Das Werk verwahrt die National Gallery of Art in Washington unter der Inventarnummer 1963.10.49. Die Maße veröffentlicht sie als Höhe mal Breite, 100,1 x 65,9 cm; unsere Tabelle setzt die Breite an die erste Stelle, deshalb lesen Sie hier 65,9 x 100,1 cm. Mit Rahmen gibt sie 121,6 x 88,3 cm an.
Hier ist die zweite Berichtigung. Unsere ältere Beschreibung hatte die richtigen Zahlen, aber in der Reihenfolge des Museums, mit der Höhe zuerst, unter einer Tabelle, die überall die Breite voranstellt.
Zwei Leinwände, die auch das Museum vertauscht hat
Dasselbe Museum verwahrt eine zweite Rouener Fassade, unter der Nummer 1963.10.179 und mit dem Titel Rouen Cathedral, West Façade, Sunlight. Sie misst 100,1 x 65,8 cm, einen Millimeter schmaler als unsere, ist ebenso auf 1894 datiert, kam ebenso aus der Sammlung Chester Dale und hängt im selben Saal 80. Über die Maße sind sie nicht zu trennen.
Dass das keine theoretische Gefahr ist, sagt das Museum selbst in seinem Literaturverzeichnis. Der Ausstellungskatalog von 1980 druckte unter Nummer 28 die falsche Tafel ab, die von 1963.10.179. Und der museumseigene Katalog European Paintings von 1985 druckte, wie es dort heißt, die Tafel für 1963.10.49 beim Eintrag für 1963.10.179 und umgekehrt. Beide Anmerkungen sind die des Museums; unsere Lesart ist keine davon.
Es trennen sie vier Dinge, alle vier aus den Beschreibungen, die das Museum für blinde Besucher veröffentlicht. Unsere: unten links signiert, ohne Apostroph, dunkle Rose, ein Himmel aus Strichen von Weiß und blassem Blau, keine Figuren. Die andere: unten rechts signiert, mit Apostroph vor der Jahreszahl, eine Rose, die nicht dunkel ist, ein Himmel als geschlossenes Feld aus blassem Lapisblau, und nahe der unteren linken Ecke einige winzige Striche, die das Museum als kleine Figuren liest. Unsere Aufnahme stimmt in allen vier Punkten mit der ersten überein.
Welche unserer Rouener Kathedralen ist welche?
Wir verkaufen sechs Rouener Fassaden. Fünf hängen in Paris, diese eine in Washington, und das ist der schnellste Weg, sie auseinanderzuhalten.
Im Pariser Museum hängen Kathedrale von Rouen, graues Wetter unter der Nummer RF 1999, 65,4 x 100,2 cm; Kathedrale von Rouen, Morgensonne unter RF 2000, 63 x 92,2 cm; Kathedrale von Rouen, Portal von vorn unter RF 2779, 74 x 107 cm; Kathedrale von Rouen, Portal und Turm Saint-Romain unter RF 2001, 73,2 x 106,5 cm; und Kathedrale von Rouen, Portal und Turm Saint-Romain bei vollem Sonnenlicht unter RF 2002, 73,5 x 107 cm.
Wer eine bestimmte Leinwand sucht, sehe auf die Inventarnummer und nicht auf den Titel. Die Titel wiederholen sich in dieser Reihe, die Nummern nicht.
Wem gehörte sie, bevor sie nach Washington kam?
Das Museum veröffentlicht eine Kette von Eigentümern und nennt darin auch die Auktion. Die Leinwand geht vom Maler an James F. Sutton (gestorben 1915) nach New York; seine Frau erbt sie; dann kommt sie in die Sutton-Auktion beim Haus American Art Association in New York, am 26. Oktober 1933, als Nummer 58, wo Wilbur L. Cummings aus Greenwich in Connecticut sie kauft; 1935 verkauft er sie an Chester Dale (1882–1962) nach New York; 1963 erhält das Museum sie aus Dales Nachlass.
Zwischen Maler und Museum stehen also vier private Eigentümer. Öffentlich gezeigt wurde das Werk zuerst 1895 bei Durand-Ruel in Paris, unter Nummer 20, ein Jahr später in New York im Haus The American Art Galleries, in einer Ausstellung mit dem Titel Marvelous Paintings of Cathedral Rouen by Claude Monet; dazu merkt das Museum an, die Katalognummer sei unsicher.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, mit Öl auf Baumwoll- oder Leinengewebe. So entstehen alle unsere Gemälde auf Leinwand, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist im Stein anspruchsvoll: die Wand muss ein Mosaik getrennter Züge bleiben, sonst sackt die Fassade zu einer gleichmäßig grauen Fläche zusammen.
Die zweite Probe ist die Rose. Sie muss der dunkelste Punkt der Leinwand bleiben, sonst hellt die Mitte auf und der Bau verliert sein Gewicht. Ein impressionistisches Gemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt ein Ölgemälde bei uns matt.
Welche Größe für welche Wand?
Zur Wahl stehen acht Größen, von 40 x 60 bis 130 x 200 cm, und diesmal gibt es nicht nur eine Antwort. Der Größe nach ist 70 x 110 cm am nächsten, 4,1 cm breiter und 9,9 cm höher als die Leinwand in Washington. Dem Verhältnis nach ist 99 x 151 cm am nächsten, mit 1,5253 gegenüber 1,5190.
Für eine schmalere Wand bleibt 60 x 90 cm, für Treppenhaus oder große Wand 130 x 200 cm. Als Gemälde fürs Büro wirkt das Motiv, weil es weder Gesicht noch Blick hat, der Aufmerksamkeit fordert. Alle Größen stehen beim Artikel in unserer Galerie Claude Monet.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Für ein Maß, das nicht auf der Liste steht, ist die Maßanfertigung der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe. Ein Rahmen ist nicht im Preis; der des Museums misst 121,6 x 88,3 cm und ist damit deutlich breiter als die Leinwand.
Lieferung und Gewährleistung
Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger. Kommt das Werk beschädigt an oder weicht es deutlich von der freigegebenen Fotografie ab, tauschen wir es oder erstatten den Preis. Eine handgemalte Kopie ist kein Fabrikerzeugnis, kleine Unterschiede im Duktus sind zu erwarten; ein Schaden ist es nicht.
Häufige Fragen
Wo ist das Original?
In Washington, in der National Gallery of Art, unter der Nummer 1963.10.49, im Saal 80 des Hauptgeschosses des Westgebäudes.
Welches Bauwerk zeigt sie?
Die Westfassade der Kathedrale von Rouen in der Normandie, aus der Nähe und seitlich angeschnitten.
Ist Rouen Cathedral, West Façade dasselbe Werk?
Ja. So heißt das Werk heute beim Museum; Portal ist der ältere Name, den unser Artikel und der Wikidata-Eintrag tragen.
Ist das ein Druck?
Nein. Eine Reproduktion entsteht bei uns immer von Hand, mit Öl auf Leinwand; gedruckte Werke verkaufen wir nicht.
Welche Größe soll ich wählen?
70 x 110 cm, wenn Ihnen die Größe wichtig ist, und 99 x 151 cm, wenn Ihnen das Verhältnis wichtig ist.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?
Ja. Eine Anfertigung nach Ihrem Maß gibt Ihnen das Verhältnis des Originals bei jeder Breite.
Wie kommt das Werk zu mir?
Auf den Keilrahmen gespannt in festem Karton oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung.
Worum geht es in diesem Werk, in einem Satz?
Um Stein in einer einzigen Stunde eines Tages, und darum, wie viele Farben in ihm stecken.
Ist das Original käuflich und was ist es wert?
Es ist nicht käuflich, weil es zu einer Museumssammlung gehört. Einen Wert nennen wir nicht; das Museum nennt keinen Preis.
Wie hoch soll ich sie hängen?
Mitte etwa 150 cm über dem Boden, sodass das Portal auf Augenhöhe bleibt und die Rose darüber.
Eignet sie sich als Geschenk?
Ja, und wenn Sie beim Maß unsicher sind, gibt es einen Wertgutschein, bei dem die beschenkte Person selbst wählt.
- Motiv. Die Westfassade der Kathedrale von Rouen über die ganze Höhe der Leinwand, eine dunkle Rose über dem Portal, von der Giebelspitze angeschnitten.
- Original. Öl auf Leinwand, 65,9 x 100,1 cm, 1894; National Gallery of Art, Washington, Inv.-Nr. 1963.10.49, unten links signiert.
- Unsere Ausführung. Acht Größen; 70 x 110 cm ist der Größe nach am nächsten, 99 x 151 cm dem Verhältnis nach.
- Wissenswert. Dasselbe Museum verwahrt eine fast gleiche Leinwand, einen Millimeter schmaler, und hat die beiden Tafeln in seinem eigenen Katalog schon einmal vertauscht.









































