Claude Monet – Kathedrale von Rouen, Portal und Turm Saint-Romain

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Artikelnummer: 1480__ Kategorie:

Beschreibung

Kathedrale von Rouen, Portal und Turm Saint-Romain ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand im Pariser Musée d’Orsay: der Turm Saint-Romain füllt die linke Hälfte, der obere Rand schneidet ihm die Spitze ab, rechts davon steht das Portal mit großem Spitzbogen, blasser Fensterrose und steilem Giebel, und unten links klemmt ein niedriges Haus mit rötlicher Markise und blauen Fensterläden. Das Original ist Öl auf Leinwand, 73,2 x 106,5 cm, Inventarnummer RF 2001. Das Museum datiert es auf 1893; die Signatur unten links lesen wir als »Claude Monet 94«. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Kathedrale von Rouen, Portal und Turm Saint-Romain
Weitere Titel:La Cathédrale de Rouen. Le Portail et la Tour Saint-Romain, effet du matin ; Harmonie blanche (Name im Museumseintrag, mit beiden Teilen); im Wildenstein-Katalog steht das Werk unter der Nummer 1346
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:1893 nach dem Museumseintrag, ohne Vorbehalt; die Signatur auf der Leinwand lesen wir als »Claude Monet 94«, die Jahreszahlen gehen also auseinander
Originalgröße:73,2 cm x 106,5 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2001)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Kathedrale von Rouen, Portal und Turm Saint-Romain – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand?

Die linke Hälfte gehört dem Turm Saint-Romain, dem nördlichen Glockenturm der Kathedrale. Er wächst aus dem unteren Rand und läuft über den oberen hinaus, seine Spitze bleibt ungezeigt; es bleibt eine hohe aufrechte Wand aus lila, blaugrauen und cremefarbenen Aufträgen, mit rosa Flecken dort, wohin das Morgenlicht reicht.

Rechts steht das Portal. Sein großer Spitzbogen ist die dunkelste Stelle der Leinwand, darüber sitzt die blasse Fensterrose als gleichmäßiger Kreis, und höher trägt ein steiler Giebel Fialen und steinernes Maßwerk aus winzigen Punkten. Der rechte Rand schneidet die Fassade ab, der zweite Glockenturm fehlt also ganz, und der Himmel ist nur ein schmaler cremefarbener Streifen am oberen linken Rand.

Hier die erste Berichtigung. Unsere ältere Beschreibung sagte, neben dem Portal sei auch der Nordturm zu sehen, als wäre der Turm eine Zugabe. Auf der Leinwand ist es umgekehrt: der Turm hält die ganze linke Hälfte, und das Portal ist es, das nicht mehr hineinpasst, dem der rechte Rand das Ende nimmt. Geprüft haben wir das an unserer eigenen Aufnahme des Originals und an der Tafel des Museums.

Was steht auf der Leinwand?

Unten links, über dem dunklen Stein am Fuß des Turms, steht die Signatur in dünnen dunklen Strichen. Der Name liest sich mühelos, Claude Monet, dahinter zwei Ziffern, die wir ebenfalls lesen: 9 und 4.

Angesehen haben wir sie auf unserer Aufnahme des Originals, 1619 mal 2449 Punkte, und auf der Tafel des Museums; beide zeigen dasselbe. Der Museumseintrag sagt zu Aufschriften auf dieser Leinwand gar nichts, wir berichtigen hier also nicht das Museum, sondern sagen nur, was wir gesehen haben.

Warum nennt das Museum 1893, während die Leinwand 94 trägt?

Weil das zwei verschiedene Quellen sind und sie auseinandergehen. Das Museum datiert das Werk auf 1893, ohne Vorbehalt und ohne Zeitraum; auf der Leinwand steht 94.

Das ist keine Besonderheit dieser Leinwand. Das Musée d’Orsay bewahrt fünf Rouener Kathedralen Monets und datiert keine einzige auf 1894: zwei tragen 1892, drei tragen 1893. Denselben Widerspruch haben wir auf zwei eigenen Seiten festgehalten, beim grauen Wetter und beim Portal von vorn, beide auf 1892 datiert und mit 94 signiert.

Warum die Jahreszahlen auseinandergehen, behaupten wir nicht, denn der Museumseintrag sagt es nicht. Die Jahreszahl der Tabelle ist die des Museums, die der Leinwand die des Malers.

Was sagt der Museumseintrag zur Größe?

Das Werk bewahrt das Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2001. Die Maße veröffentlicht es mit der Höhe zuerst, 106,5 x 73,2 cm; unsere Tabelle stellt die Breite voran, deshalb lesen Sie hier 73,2 x 106,5 cm. Mit Rahmen misst es 83,8 x 117 cm, ebenso umgestellt.

Hier die zweite Berichtigung. Unsere ältere Beschreibung nannte 106 x 73 cm. Diese Zahlen stammen nicht vom Museum, sondern sind gerundet, und genau so veröffentlicht sie die Datensammlung Wikidata unter dem Eintrag Q3820706. Der Abstand beträgt einen halben Zentimeter in der Höhe und zwei Zehntel in der Breite; nicht seine Größe zählt, sondern die andere Quelle.

Wo Museumseintrag und Datensammlung nicht übereinstimmen, gilt das Museum, denn es bewahrt das Werk und hat es gemessen. Im Übrigen stimmt die Sammlung überein, beim Jahr 1893 und bei der Nummer 1346 im Wildenstein-Katalog.

Woran unterscheidet sich diese Leinwand von ihrem Zwilling?

An der Stunde. Das Musée d’Orsay bewahrt zwei Leinwände mit diesem Ausschnitt, Portal und Turm Saint-Romain, beide von 1893. Unsere trägt im Museumstitel den Zusatz effet du matin ; Harmonie blanche, Morgenwirkung und weiße Harmonie, die zweite Leinwand im selben Haus, RF 2002, dagegen plein soleil ; Harmonie bleue et or, volle Sonne sowie blaue und goldene Harmonie. Diese zweite verkaufen wir als Kathedrale von Rouen, Portal und Turm Saint-Romain bei vollem Sonnenlicht.

Am Maß sind sie kaum zu unterscheiden: unsere misst 73,2 x 106,5 cm, die sonnige 73,5 x 107 cm, drei Millimeter Abstand in der Breite und ein halber Zentimeter in der Höhe. Sehen Sie auf das Licht statt auf die Zahlen: hier ist der Stein blass und kühl, dort weicht das Blau dem Gold.

Hier die dritte Berichtigung. Unsere ältere Beschreibung behauptete, diese Leinwand fasse mehr vom Bauwerk als die übrigen Leinwände der Serie. Prüfen konnten wir nur die fünf dieses Hauses, und dort trifft es zu: zwei tragen im Titel auch den Turm, drei nur das Portal. Die Serie ist größer als diese fünf, die übrigen haben wir nicht gezählt, deshalb wiederholen wir die Aussage über die ganze Serie nicht.

Wie sind sie nach Paris gekommen?

Die fünf sind nicht auf demselben Weg ins Haus gelangt, und der Eintrag sagt das bei jedem Werk. Vier von ihnen, unsere eingeschlossen, kamen mit einem einzigen Vermächtnis: legs comte Isaac de Camondo, 1911, dem Vermächtnis des Grafen Isaac de Camondo.

Die fünfte kaufte das Museum 1907 unmittelbar beim Maler, vier Jahre vor diesem Vermächtnis und fünfzehn Jahre nachdem sie gemalt wurde. Es ist das Portal von vorn, im Eintrag Harmonie brune. Deshalb hängen die Rouener Kathedralen in Paris beisammen, obwohl sie nicht beisammen ankamen.

Welche weiteren Rouener Kathedralen verkaufen wir?

In unserer Galerie Claude Monet kehrt die Rouener Fassade sechsmal wieder, jedes Mal in anderem Licht. Neben dem sonnigen Zwilling stehen zwei weitere Leinwände derselben Pariser Sammlung, Kathedrale von Rouen, Morgensonne unter RF 2000 und Kathedrale von Rouen, graues Wetter unter RF 1999, beide ohne Turm im Titel.

Die sechste stammt nicht aus Paris. Kathedrale von Rouen, Portal gehört der National Gallery of Art in Washington, 1963.10.49, und zeigt dieselbe Fassade aus der Nähe.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, mit Öl auf Baumwoll- oder Leinengewebe. So entstehen alle unsere Gemälde auf Leinwand, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist im Stein anspruchsvoll, der nirgends grau ist: lila, blau, ocker und creme, aus der Nähe in einzelne Punkte zerfallend.

Die zweite Probe ist die Dicke des Auftrags. Monet baute den Stein so dicht auf, dass die Farbe über dem Gewebe steht und die Oberfläche selbst das Licht fängt; geglättet erstarrt die Fassade zur Zeichnung. Ein solches impressionistisches Gemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt das Ölgemälde bei uns matt.

Welche Größe für welche Wand?

Es gibt acht Größen, von 38 x 55 bis 120 x 170 cm, und zwei Antworten. Der Größe nach kommt 70 x 100 cm am nächsten, 3,2 cm schmaler und 6,5 cm niedriger als die Leinwand in Paris. Dem Seitenverhältnis nach ist 38 x 55 cm am nächsten, mit 1,4474 gegenüber 1,4549 des Originals, während 70 x 100 cm bei 1,4286 liegt.

Die Antworten gehen hier weiter auseinander als bei den meisten Motiven, denn das nächstliegende Verhältnis gehört zum kleinsten Maß der Liste. Das ist eine Angabe über die Größenstaffelung und keine Empfehlung: 70 x 100 cm für ein mittelgroßes Zimmer, 80 x 120 cm für einen hohen Raum oder ein Treppenhaus, und 38 x 55 cm dort, wo der Preis oder eine schmale Nische entscheidet. Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt das Motiv, weil es ganz in blassen Tönen bleibt und den Blick nicht an sich zieht.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Wünschen Sie ein Maß, das nicht auf der Liste steht, ist die Maßanfertigung der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe in Zentimetern. Die Leinwand kommt gespannt oder gerollt in einer Hülse. Ein Rahmen ist nicht im Preis; hier passt eine schmale helle Leiste, ein breiter dunkler drückt den Stein in den Schatten.

Lieferung und Garantie

Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen länger, weil das Öl zwischen den Schichten trocknen muss. Gespannte Leinwände reisen in einem festen Karton, gerollte in einer Hülse. Kommt das Werk beschädigt an oder weicht es sichtbar von der freigegebenen Fotografie ab, tauschen wir es oder erstatten den Preis. Eine handgemalte Kopie ist kein Fabrikstück, kleine Unterschiede im Strich sind zu erwarten; ein Schaden ist es nicht.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In Paris, im Musée d’Orsay, unter der RF 2001.

Warum steht in der Tabelle 1893 und auf der Leinwand 94?

Weil die Quellen auseinandergehen. 1893 stammt aus dem Museumseintrag, 94 lesen wir auf der Leinwand.

Ist das dasselbe Werk wie Portal und Turm bei vollem Sonnenlicht?

Nein. Dies ist die Morgenfassung desselben Ausschnitts, RF 2001; die sonnige ist RF 2002.

Was bedeutet Harmonie blanche?

Weiße Harmonie. Der Zusatz gehört zum Titel, den das Museum veröffentlicht, und sagt, in welchem Licht die Leinwand gemalt ist.

Ist das ein Druck?

Nein. Eine Reproduktion entsteht bei uns immer von Hand, mit Öl auf Leinwand; gedruckte Werke verkaufen wir nicht.

Welche Größe soll ich wählen?

70 x 100 cm für die Größe des Originals; 38 x 55 cm liegt dem Verhältnis am nächsten, ist aber das kleinste Maß der Liste.

Kann ich ein Maß erhalten, das nicht auf der Liste steht?

Ja. Ein Werk nach Ihrem Maß ist bei uns üblich und gibt Ihnen das Verhältnis des Originals bei jeder Breite.

Wie kommt das Werk zu mir?

Gespannt in einem festen Karton oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung.

Wie hoch soll ich es hängen?

Die Mitte etwa 150 cm über dem Boden, damit die hohe Leinwand die Möbel frei lässt.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Es ist nicht verkäuflich, denn es gehört zu einer Museumssammlung. Einen Wert nennen wir nicht; das Museum schreibt keinen Preis auf.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, und sind Sie beim Maß unsicher, gibt es den Geschenkgutschein, bei dem die beschenkte Person selbst wählt.

  • Motiv. Der Turm Saint-Romain über der linken Hälfte, rechts davon das Portal, unten links ein niedriges Haus mit rötlicher Markise.
  • Original. Öl auf Leinwand, 73,2 x 106,5 cm, 1893; Musée d’Orsay, Paris, Inv.-Nr. RF 2001.
  • Unsere Ausführung. Acht Größen; 70 x 100 cm ist der Größe nach am nächsten, 38 x 55 cm dem Verhältnis nach.
  • Wissenswert. Das Museum datiert das Werk auf 1893, die Signatur auf der Leinwand lesen wir als »Claude Monet 94«.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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