Claude Monet – Die Seerosen – Grüne Spiegelungen

ab 300,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Die Seerosen – Grüne Spiegelungen sind eine handgemalte Reproduktion einer der großen Wandtafeln aus Monets Zyklus Nymphéas: ein niedriger, achteinhalb Meter breiter Ausschnitt des Teiches in Giverny, ohne Himmel, Ufer und Horizont, auf dem sich Blätter und Blüten an beiden Enden zusammenziehen, während die Mitte offenes, dunkles Wasser bleibt. Das Original misst 850 x 200 cm, besteht aus zwei aneinandergefügten Öltafeln auf Leinwand, die auf die Wand aufgezogen ist, und das Museum datiert es zwischen 1914 und 1926 und bewahrt es unter der Inventarnummer INV 20102 im musée de l’Orangerie in Paris. Wir malen es in sechs Formaten oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Die Seerosen – Grüne Spiegelungen
Weitere Titel:Reflets verts · Les Nymphéas
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:zwischen 1914 und 1926 (das Museum nennt eine Spanne, kein Jahr)
Originalgröße:850 cm x 200 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand, zwei aneinandergefügte Tafeln, auf die Wand aufgezogen
Malstil:Impressionismus
Standort:musée de l’Orangerie, Paris (Inv. INV 20102)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, sechs Formate oder nach Maß

Die Seerosen – Grüne Spiegelungen – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Die Leinwand ist außerordentlich lang gestreckt und niedrig: die Breite beträgt etwa das Viereinhalbfache der Höhe. Zu sehen ist allein die Wasserfläche, von oben und leicht schräg. Am linken Rand ballen sich die Blätter zu einer dunklen Masse, ziehen sich im unteren Streifen weiter zur Mitte und sammeln sich am rechten Rand erneut zu einer breiten Insel. Dazwischen bleibt eine große, fast leere Fläche offenen Wassers, in der oberen Hälfte am dunkelsten, wo sie ins bläuliche Schwarz übergeht. Über das linke Drittel fallen lange senkrechte Bahnen kühleren Blaus — die Spiegelungen der Weiden am Ufer, gemalt so, dass das Ufer selbst nirgends auftaucht. Die Blüten liegen einzeln verstreut: weiß, blass rosa und einige gelbe, jede ein kurzer, dicker Farbtupfer über der Leinwand. Dieses Ölgemälde kennt weder Horizont noch Teichrand.

Warum ist die Leinwand so breit?

Weil sie nie als Schmuck an einer Wand gedacht war, sondern als die Wand selbst. Der Museumseintrag ist ungewöhnlich genau: zwei Öltafeln, aneinandergefügt, auf Leinwand, die auf die Wand aufgezogen ist. Monet malte solche Tafeln für einen Raum, der erst gebaut werden musste, und schenkte sie 1922 dem französischen Staat. Achteinhalb Meter sind ein Maß der Architektur, keines der Staffelei. Das Seitenverhältnis muss deshalb erhalten bleiben: gerade die Länge zwingt den Betrachter, die Szene langsam von einem Ende zum anderen zu lesen. Und selbst unser größtes Format bleibt mit 350 cm unter der Hälfte der ursprünglichen Länge.

Was fehlt auf dieser Leinwand?

Kein Himmel, kein Horizont, kein Ufer, kein Boot, keine Brücke und kein Mensch. Das Sachregister des Museums nennt Landschaft, Blume, Seerose, Wasser, Garten, Pflanzenwuchs, Teich und Spiegelung — keine einzige Person. Ein Kunstgemälde, das jeden Anhaltspunkt fortnimmt, zwingt den Betrachter, nur noch die Oberfläche anzusehen. Die Spiegelungen der Weiden sind die einzige Spur einer Welt außerhalb des Wassers, und dennoch als Teil des Wassers gemalt. Was sonst Hintergrund wäre, ist hier in dieselbe Fläche gedrückt wie der Vordergrund, weshalb das Ganze eher wie ein Blick senkrecht nach unten wirkt als wie eine Landschaft.

Angaben aus dem Museumseintrag

Das Werk ist im Pariser musée de l’Orangerie unter der Inventarnummer INV 20102 geführt. Im Inventar trägt es den Titel „Reflets verts“, als weiterer Titel ist „Les Nymphéas“ vermerkt. Die Maße stehen dort als Höhe 200 und Länge 850 cm; in unserer Tabelle steht die Breite zuerst. Als Material sind Ölfarbe, Holz und Leinwand angegeben, als dargestellter Ort Giverny. Ein Jahr nennen wir bewusst nicht. Wir nennen die Spanne, die die Institution behauptet, und nicht ein Jahr, das niemand behauptet.

Der Weg des Werks vom Maler in die Orangerie

Der Museumseintrag nennt drei Stationen und keine weitere. 1922 ging das Werk als Schenkung des Malers in den Besitz des französischen Staates über; die Schenkungsurkunde trägt das Datum 12. April 1922, das Dekret zur Genehmigung der Schenkung das Datum 14. Juni desselben Jahres. Danach ist das musée du Luxembourg in Paris verzeichnet. 1927 gelangte das Werk in das musée de l’Orangerie, wo es sich bis heute befindet. Die Erwerbsart ist als Schenkung eingetragen. Was zwischen diesen Stationen fehlt — wann die Tafeln die Werkstatt verließen und wo sie lagen — sagt der Eintrag nicht, und deshalb sagen wir es auch nicht.

Das Motiv unter Monets Werken bei uns

Aus demselben Zyklus und derselben Pariser Sammlung stammt Die Seerosen – Klarer Morgen mit Weiden; das Museum führt die Tafel unter der Inventarnummer INV 20106, sie misst 1275 x 200 cm und besteht aus drei aneinandergefügten Teilen, wie aus ihrem Museumseintrag hervorgeht. Denselben Teich im quadratischen Format und mit dichterem Laub zeigt Seerosen. Die violette Fassung mit senkrechten Weidenspiegelungen bieten Blaue Seerosen. Kommt Architektur in die Szene, entsteht Der Seerosenteich (Japanische Brücke).

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Auf der ersten Aufnahme ist die Oberfläche aus der Nähe zu sehen: die Farbe steht über dem Gewebe der Leinwand, und die Blüten sind sichtbar dicker als das Wasser um sie herum. Genau das kann ein Druck nicht: ein gedrucktes Gemälde auf Leinwand legt alle Farbe in eine gleich dünne Schicht. Auf der zweiten Aufnahme hängt dasselbe Werk in einer Essecke, schräg von links aufgenommen, sodass der Rahmen in die Tiefe flieht: ein breiter dunkler Rahmen mit schmaler goldener Leiste, daneben eine Wanduhr und eine beleuchtete Vitrine mit Gläsern. Auf der dritten Aufnahme ist dieselbe Hängung frontal aufgenommen, über den Esstisch hinweg, und vor der Leinwand hängen zwei Pendelleuchten — dasselbe Werk, zwei Standpunkte, und erst beide zusammen zeigen, wie sich ein so langes Gemälde an einer wirklichen Wand verhält. Alle drei Aufnahmen zeigen, was Sie erhalten: eine mit dem Pinsel gemalte Leinwand, fotografiert vor dem Versand.

Der beigefügte fünfzigsekündige Film zeigt die fertige, bereits gerahmte Leinwand dieses Motivs auf einer hölzernen Staffelei in unserer Werkstatt, zwischen Rahmenmustern.

Welches Format für welche Wand?

Kurze Antwort: 216 x 50 cm über ein Dreisitzer-Sofa, 260 x 60 cm über eine breitere Couch, 130 x 30 cm in den Flur. Sechs Formate stehen zur Wahl. 130 x 30 cm und 175 x 40 cm sind waagerechte Akzente über einem schmaleren Bett oder im Durchgang; 216 x 50 cm und 260 x 60 cm sind die üblichen Maße über einer Sitzgruppe; 305 x 70 cm und 350 x 80 cm sind für die große leere Wand gedacht. Dieses Motiv verträgt und verlangt sogar eine tiefere Hängung als üblich, denn die Szene wird von oben nach unten gesehen. Da die Farbskala dunkel und kühl ist, braucht sie eine helle Wand und eher warmes Licht; in einer zu schwach beleuchteten Ecke verschmelzen die Blüten mit dem Wasser.

Wie hoch Sie das Gemälde hängen: die Mitte der Leinwand etwas tiefer als die üblichen 150 cm, ungefähr auf Augenhöhe einer sitzenden Person. Die Szene sieht auf das Wasser hinab und wirkt unterhalb der Augenhöhe besser.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keines der sechs Formate zu Ihrem Raum passt, malen wir das Werk in dem Maß, das Sie selbst festlegen — schicken Sie uns Breite und Höhe, dann nennen wir Preis und Termin. Die Maßanfertigung behält das Seitenverhältnis bei, was bei einem so lang gestreckten Format wichtiger ist als bei jedem anderen: wächst die Höhe nur um wenige Zentimeter, wirkt die Szene nicht mehr als Streifen Wasser. Die Leinwand ist auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und die Kanten sind mitgemalt, sodass sie auch ungerahmt nicht unfertig aussieht. Zu ihr passt eine schmale dunkle Leiste oder ein dunkles Grün mit goldener Innenleiste; ein breiter heller Rahmen nimmt diesem Motiv die Tiefe.

Lieferung und Garantie

Das Werk reist in sechzehn Länder der Europäischen Union — unter anderem nach Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien sowie nach Ungarn — in Schutzfolie gewickelt und in fester Verpackung, bei den größten Formaten in einer entsprechend langen Kiste. Die Fertigungszeit beträgt 15 bis 45 Tage. Eine Fotografie der fertigen Leinwand erhalten Sie vor dem Versand: stimmt darauf etwas nicht, bessern wir nach, solange es in der Werkstatt steht. Weitere Motive von Monet finden Sie in der Galerie Claude Monet, und über das Malen schreiben wir in unserem Blog.

Wenn Sie das Gemälde verschenken und bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: Der Beschenkte wählt Größe und Motiv selbst.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

Im musée de l’Orangerie in Paris, Inventarnummer INV 20102. Da die Leinwand auf die Wand aufgezogen ist, bewegt das Museum sie nicht wie ein gewöhnliches Werk auf einer Staffelei.

Sind Menschen darauf zu sehen?

Nein. Das Sachregister des Museums nennt Landschaft, Blume, Seerose, Wasser, Garten, Pflanzenwuchs, Teich und Spiegelung — keine Person und kein Gebäude.

Was sagt das Werk in einem Satz?

Dass Monet achteinhalb Meter Wasserfläche aus dem Teich geschnitten und alles entfernt hat, woran man sie hätte messen können.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Es ist nicht verkäuflich. Seit 1922 ist es Staatsbesitz, deshalb gibt es keinen Marktpreis, den wir nennen könnten.

  • Motiv. Ein achteinhalb Meter breiter Ausschnitt des Teiches in Giverny: Laub an beiden Enden, offenes dunkles Wasser in der Mitte, senkrechte Weidenspiegelungen über dem linken Drittel.
  • Original. Öl auf Leinwand, zwei aneinandergefügte Tafeln, 850 x 200 cm, zwischen 1914 und 1926, musée de l’Orangerie, Inv. INV 20102.
  • Unseres. Sechs Formate oder Maßanfertigung, von 130 x 30 bis 350 x 80 cm; das größte bleibt kürzer als die Hälfte des Originals.
  • Wissenswert. Das Museum nennt kein Jahr — es schreibt eine Spanne zwischen 1914 und 1926, und diese Spanne nennen auch wir.

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