Beschreibung
Entstehungsjahr: um 1865
Originalgröße: 89,7 cm x 117,2 cm
Malstil: Impressionismus
Originaltechnik: Öl auf Leinwand
Befindet sich: National Gallery of Art, Washington (Inv. 1963.10.125)
Edmondo und Thérèse Morbilli – Edgar Degas
Eine Frau sitzt im Vordergrund und blickt uns direkt an. Ihr dunkles Haar ist in der Mitte gescheitelt und zurückgesteckt, das Gesicht ruhig und blass. Ein leuchtend roter Schal fällt über Schultern und Schoß, darunter breitet sich ein hellcremefarbener Rock weit aus und nimmt die ganze untere linke Hälfte ein. Unser handgemaltes Ölgemälde bewahrt genau dieses Verhältnis zwischen der roten und der cremefarbenen Fläche.
Zwei Blicke, die sich nicht treffen
Rechts sitzt ein bärtiger Mann in braunoliver Jacke, auf eine Armlehne gestützt, den Körper zur Seite gewandt und den Kopf zu uns gedreht. Sie blickt geradeaus, er über die Schulter; beide sehen den Betrachter an, und keiner sieht den anderen. Dieser Abstand zwischen zwei Blicken trägt das ganze Doppelporträt.
Sofa, Tapete, Türrahmen
Ein rotes Sofa mit geschnitztem Holzrahmen und geschwungener Lehne steigt unten rechts auf, sein Bein ist gedrechselt. Hinter ihnen liegt eine Wand mit grün gemusterter Tapete, senkrechten Streifen und kleinen Blumenmotiven; hinter dem Mann steht ein grauer Türrahmen. Oben rechts öffnet sich ein hellerer ockerfarbener Raum, in dem eine Gestalt dünn angedeutet ist.
Wo das Werk aufhört
Einige Stellen, besonders der Rock und der rechte Hintergrund, sind dünn und unvollendet geblieben, die Leinwand scheint durch die Farbe. Degas ließ das Werk dort, wo es ihm genug gesagt hatte. Ein anderes Porträt am Instrument zeigt Mademoiselle Dihau am Klavier, ein weiteres Doppelporträt Lorenzo Pagans und Auguste De Gas. Die Leinwand misst 89,7 x 117,2 cm.
Unsere Ausführung
Unsere Ausführung ist ein handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand. Jede Leinwand entsteht einzeln, in der Größe und im Rahmen Ihrer Wahl. Der Maler arbeitet mit Pinsel und Ölfarben nach dem Original, so dass Pinselstriche und Schichten sichtbar bleiben – genau das, was ein Druck nicht wiedergeben kann.









































