Beschreibung
Das Ballett aus Robert le Diable zeigt eine Theaterszene, gesehen von einem Platz im Saal: unten eine dunkle Reihe von Köpfen und Rücken der Männer in schwarzen Röcken mit weißen Kragen, dazwischen der Hals eines Kontrabasses, darüber die schmale helle Linie der Bühne, und auf der Bühne eine dunkle Arkade und zwischen ihren Bögen blasse weiße und bläuliche Gestalten. Fast die ganze Leinwand ist dunkel; hell ist es nur dort, wo die Bühne ist. Das Original ist in Öl auf Leinwand gemalt und wird vom Metropolitan Museum of Art in New York unter der Inventarnummer 29.100.552 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemalte Arbeit, in Maßen von 30 x 40 bis 120 x 160 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.
| Titel: | Das Ballett aus Robert le Diable |
| Weitere Titel: | The Ballet from “Robert le Diable” |
| Maler: | Edgar Degas (1834–1917) |
| Entstehungsjahr: | 1871 |
| Größe des Originals: | 66 cm x 54,3 cm |
| Technik des Originals: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Befindet sich: | Metropolitan Museum of Art, New York (Inv.-Nr. 29.100.552) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Maße von 30 x 40 cm bis 120 x 160 cm, auf Wunsch Sondermaß |
Das Ballett aus Robert le Diable – Edgar Degas
Wer ist zu sehen?
Zwei Gruppen von Menschen, getrennt durch die Linie der Bühne. Unten sind Publikum und Orchester: etwa zehn Männerköpfe, von hinten und von der Seite gesehen, in dunklen Röcken mit weißen Kragen. Einer links ist fast im Profil gewandt und sein Gesicht ist beleuchtet; andere sind kahl, einer trägt einen Hut. Zwischen ihnen erhebt sich der Hals eines Kontrabasses. Oben sind auf der Bühne blasse Gestalten in Weiß und Bläulich, die sich zwischen den Bögen bewegen; ihre Gesichter sehen wir nicht, sie sind kaum mehr als helle Striche. Niemand ist benannt.
Was ist auf der Leinwand?
Die Szene ist hochformatig und weitgehend dunkel. Die untere Hälfte ist fast schwarz: Köpfe, Rücken, der Schatten des Saals. Die Mitte durchschneidet die schmale helle Linie des Bühnenlichts. Die obere Hälfte ist die Bühne — eine dunkle Arkade mit hohen Bögen, eine Reihe blasser Säulen und hellere gewölbte Öffnungen, oben rechts eine Reihe heller Nischen. Zwischen der Arkade zerfließen weiße und blassblaue Gestalten. Die Farbskala ist bescheiden: Braun, Schwarz, Schmutzigweiß, ein einziges kaltes Blau. Unten rechts ist die Arbeit signiert.
Warum ist gerade diese Szene wichtig?
Weil dies keine Szene des Balletts ist, sondern eine Szene des Zusehens beim Ballett. Degas hat die Szene dorthin gestellt, wo er selbst saß, und nichts entfernt, was dort stört: die Köpfe vor uns verdecken den unteren Teil der Bühne, der Hals des Kontrabasses hebt sich quer durch die Szene, der Saal ist dunkel und die Bühne ist weit. Genau so sieht eine Vorstellung von einem Platz aus. Das zweite ist das Verhältnis des Lichts: die Menschen, die für den Blick bezahlen, sitzen im Dunkeln, und die Tänzerinnen sind so weit entfernt, dass sie ihre Gesichter verlieren. Der Titel sagt, welche Oper gespielt wird, was Degas weniger beschäftigt als die Art, wie wir sie sehen.
Was bedeutet die Szene?
Das Theater als Erfahrung und nicht als Ereignis. Impressionismus hat bei Degas keine Sonne bedeutet, sondern einen Ausschnitt, so gefasst, wie das Auge ihn wirklich sieht, auch wenn der Blick verstellt ist. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art steht deshalb der Erinnerung an einen Abend näher als der Aufnahme einer Vorstellung. Als Kunstgemälde ist es dunkel und verlangt eine helle Wand oder gutes Licht; der Lohn ist eine Tiefe, die sich erst zeigt, wenn das Auge sich gewöhnt hat. Ein Ölgemälde für ein ruhiges Zimmer mit Musik passt hier sehr gut.
Das Motiv unter den Werken von Degas
Die Oper war für Degas ein einziges großes Thema, gesehen von beiden Seiten der Rampe. Das Orchester der Oper zeigt denselben Graben mit den Musikern aus der Nähe, Die Orchestermusiker stellt ihre Köpfe vor die Tänzerinnen auf der Bühne, und Ballettprobe auf der Bühne zeigt dieselbe Bühne ohne Publikum. Wie Degas eine Tänzerin aus einer Loge sah, zeigt Der Star im Art Institute of Chicago, und wie er dieselbe Bühne über die Köpfe des Orchesters hinweg sah, Ballett an der Pariser Oper ebendort.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und die Technik des Originals ist hier dieselbe wie unsere. Jede unserer Leinwände entsteht Schicht für Schicht, und bei diesem Motiv ist das Dunkel das Schwerste. Die dunkle Hälfte darf keine einheitliche schwarze Fläche werden: in ihr müssen Köpfe, Kragen und die Umrisse der Schultern getrennt bleiben, sonst verliert die Szene den Saal. Das erreicht man mit mehreren dünnen dunklen Aufträgen und nicht mit einem dichten. Die Gestalten auf der Bühne malen wir mit dünnem, raschem Strich, denn sie müssen unbestimmt bleiben — malen wir ihnen Gesichter, ist die Szene kein Blick aus der Ferne mehr. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.
Welches Maß für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welches: 60 x 80 cm. Das Original misst 66 x 54,3 cm; unser Maß 50 x 70 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten, dem Verhältnis nach kommt 40 x 50 cm am nächsten, denn unsere Maße sind etwas schmaler als das Original. Die Maße 30 x 40 und 40 x 50 cm sind für einen kleineren Raum oder einen Flur, wo die Köpfe unten allerdings schon zu einem verschmelzen. Die Maße 50 x 70 und 60 x 80 cm sind die häufigste Wahl über einer Kommode oder neben der Musikecke. Das Maß 70 x 90 cm ist für den Wohnraum, wo genug Licht nötig ist, damit sich die dunkle Hälfte öffnet. Die Maße 80 x 110 und 100 x 130 cm sind für eine größere Wand, und bei 120 x 160 cm sind wir bei den Maßen, in denen die Arbeit durchatmet und die Köpfe des Publikums in Lebensgröße stehen; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, braucht eine hohe Wand. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Hochformat passiert der Fehler meist in der Höhe. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn Ihnen keines der acht Maße passt oder Sie das Verhältnis des Originals wollen, malen wir nach Ihrem Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene, damit die Linie der Bühne auf derselben Höhe bleibt und der Hals des Kontrabasses nicht vom Rand fällt; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar wird auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt geliefert, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie alle Leistenprofile, die wir führen, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — sie dient der Rahmenwahl und sonst nichts. Wollen Sie sehen, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst der Raumplatzierung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist an der oberen Grenze. Wir senden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.
Häufige Fragen
Was geschieht in der Szene?
Die Vorstellung läuft. Unten sehen Publikum und Musiker zu, oben bewegen sich auf der Bühne blasse Gestalten zwischen den Bögen.
Warum sind die Köpfe vorn so groß?
Weil wir die Szene von einem der Plätze aus sehen. Die Menschen vor uns verdecken den unteren Teil der Bühne, genau wie in Wirklichkeit.
Was ist der helle Gegenstand in der Mitte?
Hals und Kopf eines Kontrabasses, der sich aus dem Orchestergraben erhebt und die Szene in der Mitte durchschneidet.
Wer sind die Gestalten auf der Bühne?
Tänzerinnen in weißer und blassblauer Kleidung, aus der Entfernung gesehen. Gesichter haben sie nicht — Degas hat sie mit raschen Strichen gemalt.
Wo befindet sich das Original?
Im Metropolitan Museum of Art in New York, unter der Inventarnummer 29.100.552.
Wie groß ist das Original?
66 x 54,3 cm, also ziemlich klein. Unser Maß 50 x 70 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten.
Haben Ihre Maße das Verhältnis des Originals?
Nicht ganz — unsere sind etwas schmaler. Dem Verhältnis nach kommt 40 x 50 cm am nächsten; wollen Sie das Verhältnis des Originals, malen wir es nach Ihrem Maß.
Ist das ein Druck?
Nein. Die Arbeit wird von Hand mit Ölfarben gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.
Ist die Arbeit sehr dunkel?
Ja. Die untere Hälfte ist fast schwarz und öffnet sich erst bei genügend Licht; an einer hellen Wand oder mit gerichtetem Licht wirkt sie am besten.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, besonders für jemanden, der in die Oper oder ins Theater geht. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie mit der Fertigungszeit; wollen Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: ein dunkler Saal mit den Köpfen des Publikums und dem Hals eines Kontrabasses unten, darüber die beleuchtete Bühne mit Arkade und blassen Gestalten
- Original: Edgar Degas, Ölmalerei, 66 x 54,3 cm, Metropolitan Museum of Art in New York (29.100.552)
- Unseres: von Hand in Öl gemalt, acht Maße von 30 x 40 bis 120 x 160 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: dies ist keine Szene des Balletts, sondern eine Szene des Zusehens — wer für den Blick bezahlt, sitzt im Dunkeln, und die Tänzerinnen sind so weit weg, dass sie keine Gesichter haben









































