Edgar Degas – Szene aus dem Jagdrennen. Der gestürzte Jockey

ab 108,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1527__ Kategorie:

Beschreibung

Szene aus dem Jagdrennen. Der gestürzte Jockey zeigt einen Reiter, der auf dem Rücken im Gras liegt, mit ausgebreiteten Armen und geschlossenen Augen, in rosa Bluse und heller Hose. Über ihm spannt sich quer durch die ganze Szene ein großes braunes Pferd ohne Reiter, mit gestreckten Beinen und leerem Sattel, und links entfernen sich zwei weitere Reiter, die sich nicht umsehen. Der Hintergrund ist ein blassgrünes Feld mit einer dünnen Baumreihe und einem blassrosa Himmel. Das Original ist Öl auf Leinwand und wird von der National Gallery of Art in Washington unter der Inventarnummer 1999.79.10 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemalte Arbeit, in Maßen von 30 x 40 bis 120 x 160 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Szene aus dem Jagdrennen. Der gestürzte Jockey
Weitere Titel:Scene from the Steeplechase: The Fallen Jockey
Maler:Edgar Degas (1834–1917)
Entstehungsjahr:1866
Größe des Originals:180 cm x 152 cm
Technik des Originals:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Befindet sich:National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 1999.79.10)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Maße von 30 x 40 cm bis 120 x 160 cm, auf Wunsch Sondermaß

Szene aus dem Jagdrennen. Der gestürzte Jockey – Edgar Degas

Wer ist zu sehen?

Drei Reiter und drei Pferde, keiner davon benannt. Unten rechts liegt der gestürzte Jockey: auf dem Rücken im Gras, mit ausgebreiteten Armen, zurückgeworfenem Kopf und geschlossenen Augen, in rosa Bluse, heller Hose und schwarzen Stiefeln. Wir wissen nicht, ob er betäubt oder tot ist. Über ihm ist ein großes braunes Pferd ohne Reiter, in der Luft gefasst, mit gestreckten Beinen und leerem Sattel, über den ein weißer Gurt läuft. Links entfernen sich zwei weitere Reiter, der erste mit roter Kappe und Bart, hinter ihm der zweite mit weißer Kappe. Keiner von beiden sieht sich um.

Was ist auf der Leinwand?

Die Szene ist hochformatig und ungewöhnlich groß — das Original ist fast zwei Meter hoch. Die Farben sind blass und kreidig: grünes Gras, blassrosa und cremefarbener Himmel, braune Pferde. Rechts reihen sich in der Ferne einige dünne Bäume. Es gibt keine Tribüne, keinen Zaun, keine Zuschauer, keine Ziellinie — nur das Feld. Die stärksten Farben der ganzen Leinwand sind die rosa Bluse des Liegenden und die rote Kappe des Reiters oben links. An vielen Stellen sind durch die dünn aufgetragene Farbe die schwarzen Zeichenlinien zu sehen, mit denen Beine und Rumpf der Pferde umrissen sind.

Warum ist gerade diese Szene wichtig?

Weil sie einen Unfall zeigt und keinen Sport. Rennszenen waren damals Szenen des Glanzes — Pferde, Kleider, Publikum. Hier gibt es davon nichts: ein Mensch liegt im Gras, das Pferd läuft ohne ihn davon, und die beiden anderen Reiter setzen fort, als wäre nichts geschehen. Das Letzte ist das Unbarmherzigste: Hilfe kommt nicht. Das zweite ist die Größe. Unter allen Arbeiten von Degas in dieser Galerie ist dies eine der größten; so große Leinwände waren zu jener Zeit für geschichtliche Szenen bestimmt, und Degas hat auf eine solche einen Sturz vom Pferd gemalt.

Was bedeutet die Szene?

Einen Unfall ohne Erzählung. Wir erfahren nicht, was vorher war, und nicht, was danach kommt. Impressionismus hat bei Degas nie eine angenehme Szene bedeutet, sondern einen Ausschnitt, gefasst dann, wenn das Auge ihn wirklich sieht — auch wenn der Ausschnitt gewaltsam ist. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art steht deshalb einem Bericht näher als einem Schmuck. Als Kunstgemälde ist es eine anspruchsvolle Wahl: es braucht eine ruhige Wand und einen Betrachter, dem die Szene nicht zu viel ist. Ein Ölgemälde für ein stilles, ernstes Zimmer passt hier besser als eines für das Esszimmer.

Das Motiv unter den Werken von Degas

Pferderennen hat Degas sein Leben lang gemalt, den Unfall aber nur hier. Vor dem Rennen zeigt dasselbe Feld, bevor irgendetwas geschieht, Herrenrennen. Vor dem Start fasst das Warten vor dem Beginn, und Jockeys vor der Tribüne stellt die Pferde vor ein Publikum, das es hier nicht gibt. Wie genau Degas den Reiter zu Pferde studierte, zeigt Jockey im Art Institute of Chicago, und wie lange er zu einer einzigen großen frühen Leinwand zurückkehren konnte, Junge Spartaner in der Londoner National Gallery.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und die Technik des Originals ist hier dieselbe wie unsere. Jede unserer Leinwände entsteht Schicht für Schicht, und bei diesem Motiv ist das Schwerste, die Blässe zu halten. Die Szene ist fast ganz in hellen, gedämpften Tönen, und wird die Farbe zu dicht aufgetragen, verliert sie die Luft und wird zur harten Illustration. Der zweite anspruchsvolle Teil ist das Pferd in der Luft: seine Beine müssen Zeichnung bleiben und dürfen keine modellierte Masse werden, sonst verliert die Szene ihre Geschwindigkeit. Die rosa Bluse des Liegenden malen wir zuletzt, weil sie die einzige echte Farbe der unteren Hälfte ist. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.

Welches Maß für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welches: 70 x 90 cm. Das Original misst 180 x 152 cm und ist damit sehr groß; unser Maß 120 x 160 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten, dem Verhältnis nach kommt 40 x 50 cm am nächsten, denn unsere Maße sind etwas schmaler als das Original. Die Maße 30 x 40 und 40 x 50 cm sind für einen kleineren Raum oder einen Flur, wo sich der Liegende unten allerdings schon schwer erkennen lässt. Die Maße 50 x 70 und 60 x 80 cm sind die Zwischenwahl über einer Kommode. Das Maß 70 x 90 cm ist die häufigste Entscheidung für den Wohnraum, wo eine hohe und ruhige Wand gefragt ist. Die Maße 80 x 110 und 100 x 130 cm sind für eine größere Wand, wo das Feld seinen Raum bekommt, und bei 120 x 160 cm sind wir bei den Maßen, in denen die Arbeit durchatmet und das Pferd fast in Lebensgröße steht; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, braucht eine hohe Wand. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Hochformat passiert der Fehler meist in der Höhe. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn Ihnen keines der acht Maße passt oder Sie das Verhältnis des Originals wollen, malen wir nach Ihrem Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene, damit der Liegende ganz bleibt und der Pferdeschweif am rechten Rand nicht verloren geht; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar wird auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt geliefert, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie alle Leistenprofile, die wir führen, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — sie dient der Rahmenwahl und sonst nichts. Wollen Sie sehen, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst der Raumplatzierung.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist an der oberen Grenze. Wir senden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Was geschieht in der Szene?

Ein Reiter ist vom Pferd gestürzt und liegt im Gras. Das Pferd läuft ohne ihn davon, die beiden anderen Reiter entfernen sich und sehen sich nicht um.

Ist der gestürzte Jockey tot?

Die Szene sagt es nicht. Er liegt auf dem Rücken mit geschlossenen Augen und ausgebreiteten Armen; ob betäubt oder tot, bleibt offen.

Warum hilft ihm niemand?

Weil sonst niemand in der Szene ist. Keine Zuschauer, keine Richter, keine Helfer — nur das Feld und drei Pferde.

Was ist im Hintergrund?

Ein blassgrünes Feld, rechts eine dünne Baumreihe in der Ferne und ein blassrosa-cremefarbener Himmel. Ohne Tribüne und ohne Zaun.

Wo befindet sich das Original?

In der National Gallery of Art in Washington, unter der Inventarnummer 1999.79.10.

Wie groß ist das Original?

180 x 152 cm, also sehr groß und höher als breit. Unser Maß 120 x 160 cm kommt ihm am nächsten.

Haben Ihre Maße das Verhältnis des Originals?

Nicht ganz — unsere sind etwas schmaler. Dem Verhältnis nach kommt 40 x 50 cm am nächsten; wollen Sie das Verhältnis des Originals, malen wir es nach Ihrem Maß.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Arbeit wird von Hand mit Ölfarben gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.

Welches Maß soll ich wählen?

Über einer Kommode meist 70 x 90 cm, für einen kleineren Raum 50 x 70 cm. Der Maßführer steht oben.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, aber überlegen Sie, für wen. Die Szene ist ernst und nicht freundlich; sie passt für jemanden, der starke Motive mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie mit der Fertigungszeit; wollen Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: ein gestürzter Jockey im Gras, ein reiterloses Pferd in der Luft über ihm und zwei sich entfernende Reiter, auf leerem Feld
  • Original: Edgar Degas, Ölmalerei, 180 x 152 cm, National Gallery of Art in Washington (1999.79.10)
  • Unseres: von Hand in Öl gemalt, acht Maße von 30 x 40 bis 120 x 160 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: die Leinwand ist fast zwei Meter hoch — solche Maße waren damals geschichtlichen Szenen vorbehalten, und Degas hat darauf einen Sturz vom Pferd gemalt

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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