Beschreibung
Entstehungsjahr: 1866
Originalgröße: 152 cm x 180 cm
Malstil: Impressionismus
Originaltechnik: Öl auf Leinwand
Befindet sich: National Gallery of Art, Washington (inv. 1999.79.10)
Szene aus dem Jagdrennen. Der gestürzte Jockey – Edgar Degas
Unten rechts liegt ein Jockey auf dem Rücken im Gras, die Arme ausgebreitet, den Kopf zurückgeworfen. Er trägt ein rosa Hemd, eine dunkle Jacke, helle Hosen und hohe schwarze Stiefel. Niemand ist um ihn, der ihm helfen könnte, und genau diese Leere fällt zuerst auf. Unser handgemaltes Ölgemälde bewahrt die Stille des großen Formats.
Das Pferd ohne Reiter
Über dem Gestürzten steigt in weitem Bogen ein braunes Pferd ohne Reiter. Der Schweif weht, der Sattel ist leer, die Steigbügel hängen an der Flanke, und ein Vorderbein streckt sich über den liegenden Körper. Der Sprung ist so gemalt, dass sein Ende nicht zu sehen ist – wir wissen nicht, ob das Pferd den Mann überspringen wird oder nicht. Degas hält diesen Augenblick fest, statt ihn aufzulösen.
Zwei Reiter, die noch kommen
Links hinten nähern sich zwei weitere Reiter, einer mit roter Kappe und Bart, der andere mit weißer Kappe und bläulicher Jacke. Sie sind weit genug entfernt, dass Hilfe noch nicht möglich ist, und nah genug, dass die Szene unverkennbar ein Rennen ist und kein einsamer Unfall. Dasselbe Rennen vor dem Start zeigt das Herrenrennen, das Geschehen unmittelbar davor Vor dem Rennen.
Leere statt Hintergrund
Der Hintergrund ist auf einen blassen Himmel, eine Reihe kleiner Bäume und eine grüne Ebene ohne Einzelheiten reduziert. Die Leinwand misst 152 x 180 cm, für Degas ein großes Format, und erst diese Größe macht die Leere hörbar. Der Maler kehrte über mehrere Jahrzehnte zu dieser Leinwand zurück und überarbeitete sie noch in seinen späten Jahren; heute ist sie in der National Gallery of Art in Washington.
Unsere Ausführung
Unsere Ausführung ist ein handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand. Jede Leinwand entsteht einzeln, in der Größe und im Rahmen Ihrer Wahl. Der Maler arbeitet mit Pinsel und Ölfarben nach dem Original, so dass Pinselstriche und Schichten sichtbar bleiben – genau das, was ein Druck nicht wiedergeben kann.









































