Egon Schiele – Trauernde

ab 167,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 252_144 Kategorie:

Beschreibung

Trauernde ist ein Werk Egon Schieles von 1912: ein blasses Gesicht mit großen dunklen Augen, in ein schweres schwarzes Tuch gehüllt, dahinter links oben ein zweiter Kopf im Dreiviertelprofil neben einer einzelnen roten Rose. Das Original befindet sich im Leopold Museum in Wien unter der Inventarnummer 461 und ist laut Museumseintrag im Geschoss OG3 ausgestellt; es misst 42,5 x 34 cm – 34 cm breit und 42,5 cm hoch, eine kleine, hochgestellte Tafel. Bei uns entsteht es als handgemaltes Ölgemälde auf Leinen, in dreizehn Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand senden wir Ihnen eine Fotografie der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Trauernde
Andere Titel:Mourning Woman · Žalujoča
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1912; rechts unten signiert und datiert „EGON SCHIELE 1912“
Originalgröße:42,5 cm x 34 cm (Höhe vor Breite)
Originaltechnik:Öl auf Holz
Stil:Expressionismus
Standort:Leopold Museum, Wien (Inv. 461), ausgestellt in OG3
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinen, 13 Größen von 50 x 65 cm bis 160 x 205 cm oder ein Maß nach Wunsch

Trauernde – Egon Schiele

Was zeigt das Werk?

Ein Gesicht, das zurückschaut. In der Mitte der Tafel liegt ein blasses, fast weißes Gesicht mit großen dunklen, blau umrandeten Augen, schmaler Nase und roten Lippen; dunkle Locken fallen in die Stirn, und der ganze Kopf ist in ein schweres schwarzes Tuch gehüllt, das den größten Teil der Tafel füllt. Unter dem Kinn zeigen sich ein ockerfarbener Streifen und ein blaues Kleid. Dahinter, links oben, neigt sich ein zweiter Kopf im Dreiviertelprofil heraus, gräulich, mit gespitztem Mund und hochgezogener Braue. Der Grund ist dort oben gelbgrün, darunter orangerot, und auf einem dünnen Stängel steht eine einzelne rote Rose. Rechts vom Gesicht bricht ein Band aus blauen, roten und grauen Streifen durch das Schwarz. Rechts unten steht in drei kurzen Zeilen die Signatur.

Wer ist die Trauernde?

Der Titel sagt es nicht, und er stammt nicht von Schiele: Laut Museumseintrag ist es ein Titel, der „nicht vom Künstler selbst stammt“. Der Eintrag beschreibt eine „melancholisch, aber offensiv“ blickende Person, deren Kopf von einem dunklen Tuch umfangen ist, sodass durch die Kontur und das kontrastierend bleiche Inkarnat der Eindruck eines Schädels entsteht. Das ist die Lesart des Museums, das die Arbeit besitzt, und wir geben sie als die seine wieder.

Wem gehört der zweite Kopf?

Schiele und doch nicht ihm. Laut Eintrag ist die zweite Figur koloristisch fast mit den Rottönen des Hintergrundes verschmolzen, und ihre Physiognomie mit dem spitzen Mund und den hochgezogenen Augenbrauen ist signifikant für Schieles Inszenierungen seines eigenen Gesichts. „Die roten Haare hingegen, derer er sich hier bemächtigt, sind Kennzeichen seiner damaligen Partnerin Wally Neuzil (1894–1917): Die Attribute werden austauschbar, die Grenzen verschwimmen.“ Das Museum liest das als Teil eines größeren Themas seiner Porträts und Selbstdarstellungen – Identität als etwas Instabiles und die Suche nach dem Eigenen im Anderen.

Was bedeutet die Rose?

Der Eintrag führt die Rose unter den Schlagworten des Werks, deutet sie aber nicht, und wir erfinden keine Bedeutung. Auf der Tafel ist sie klein und leuchtend: eine rote Blüte an dünnem Stängel vor dem Gelbgrün und Orange der linken oberen Ecke, neben dem zweiten Kopf.

Worauf ist das Original gemalt?

Auf Holz. Laut Eintrag ist die Technik Öl auf einer Holztafel, rechts unten signiert und datiert. Unsere Reproduktion wird in Ölfarben auf Leinen gemalt. Wir geben das nicht als dasselbe aus: Eine kleine Holztafel und eine gespannte Leinenleinwand sind verschiedene Träger, und wir nennen den Unterschied.

Ist das Format hoch oder quer?

Hoch. Der Eintrag nennt 42,5 x 34 cm, Höhe vor Breite, die Tafel ist also 34 cm breit und 42,5 cm hoch; die Aufnahme des Museums zeigt dasselbe Verhältnis. Unsere Stufen folgen ihr im Hochformat, von 50 x 65 cm bis 160 x 205 cm. Die Höhe lässt das schwarze Tuch vom Scheitel bis zum unteren Rand fallen.

Kann ich das Werk in der Größe des Originals bekommen?

In der Größe des Originals nicht: Die Tafel misst 34 x 42,5 cm, und unsere kleinste Stufe, 50 x 65 cm, ist in beiden Richtungen größer. Im Verhältnis sind drei Stufen genau: Das Original hat ein Seitenverhältnis von 1 : 1,25, und genau dieses Verhältnis haben 60 x 75 cm, 80 x 100 cm und 120 x 150 cm; bei 65 x 81 cm fehlen zweieinhalb Millimeter. Die übrigen neun sind höher geschnitten, um 2,5 cm oder 5 cm. Wenn Ihnen das Verhältnis wichtig ist, wählen Sie eine der drei genauen Stufen; für die Größe des Originals ein Maß nach Wunsch.

Woher kommt das Werk und wo ist es heute?

Diese Seite trug bisher keinen Provenienzvermerk – bei diesem Werk gab es keinen, was wir offen sagen, statt stillschweigend einen Ersatz zu liefern. Was folgt, ist die Kette, wie das Museum sie veröffentlicht: Heinrich Benesch, Wien, vor 1925 bis 1947; Otto Benesch, Wien, 1947–1964; Eva Benesch, Wien, 1964–1983; Jenö Eisenberger, Wien, 1983; Rudolf Leopold, Wien, 1983–1994; und ab 1994 die Leopold Museum-Privatstiftung. Die Deutung ist unsere. Die Kette ist lückenlos, das erste Datum aber nur „vor 1925“. Station für Station gleicht sie der Kette von Kalvarienberg aus derselben Sammlung, und für den letzten privaten Übergang nennt das Museum bei beiden dieselben Belege: eine Quittung vom 30. September 1983 und eine Bestätigung der Kunsthandlung Giese & Schweiger vom 19. Februar 2002. Genannt ist auch ein Dossier von Sonja Niederacher vom 30. April 2011. Das Werk ist heute im Leopold Museum unter der Inventarnummer 461; der gesamte Schiele-Bestand des Museums ist auf der Egon-Schiele-Seite des Leopold Museums vorgestellt.

Wo steht dieses Werk in Schieles Werk?

Unter den Porträts und Selbstporträts von 1912. Aus demselben Jahr stammen das Bildnis Wally Neuzil, das Porträt der Partnerin, deren rote Haare das Museum am zweiten Kopf sieht, und das Selbstbildnis mit Lampionfrüchten, das das Museum als Pendant zu jenem Porträt beschreibt; auch beide sind kleine Tafeln. Die ganze Auswahl steht in der Galerie Egon Schiele, mehr zum Leben des Malers im Artikel über Egon Schiele. Schiele war ein jüngerer Zeitgenosse Gustav Klimts und die Wiener Secession war das Umfeld, aus dem er kam; der Wiener Expressionismus ist die Richtung, die er mitbestimmte, und die österreichische Kunst dieser Jahre wird bis heute über diese beiden Namen gelesen. Als expressionistisches Gemälde gibt es zwei Identitäten auf einer kleinen Tafel Raum. Versinkende Sonne, ein Jahr jünger, ist Öl auf Leinwand; diese Tafel ist es nicht.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Leinwand malt ein Künstler mit Ölfarben, Strich für Strich; es ist kein maschineller Abzug – unter dem Pinsel entsteht eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung. Zwei Stellen sind hier die schwierigsten. Die erste sind die Augen: groß, dunkel, blau umrandet und so gesetzt, dass sie dem Betrachter direkt begegnen; verschiebt der Maler eine Pupille um einen Millimeter, wird der offensive Blick, von dem das Museum spricht, unbestimmt. Die zweite ist der zweite Kopf, dessen Farben fast mit dem Hintergrund verschmelzen – er muss halb verloren bleiben, lesbar, aber nie so stark wie das vordere Gesicht, sonst wird aus dem Werk ein Doppelporträt zweier getrennter Personen. Ist die Arbeit fertig, fotografieren wir sie und senden Ihnen die Fotografie zur Freigabe, erst dann geht sie in den Versand. Für diese Werkfamilie haben wir keine Atelierfotos – in unserer Werkstatt wurde sie noch nicht fotografiert, und es wurde nichts entfernt; wenn sie das nächste Mal gemalt wird, fotografieren wir sie und ergänzen die Aufnahmen hier. Als Reproduktion auf Leinwand ist sie auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig.

Welche Größe für welche Wand?

Kurze Antwort: Ein so direktes Gesicht wirkt nahe der Augenhöhe. Für eine schmale Wand, ein Arbeitszimmer oder neben einer Tür 50 x 65 cm oder 60 x 75 cm, über einer Kommode 80 x 100 cm, für einen großen Raum 120 x 150 cm bis 160 x 205 cm. Unsere kleinste Größe ist 50 x 65 cm. Als Kunstgemälde mit einem einzigen Gesicht wird das Werk mit der Größe direkter: In den kleinen Stufen behält es die Intimität der Tafel, in den großen reicht der Blick quer durch den Raum.

Wie bestelle ich ein Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen?

Wenn keine der dreizehn Größen zu Ihrer Wand passt, malen wir die Arbeit nach Ihrem Maß. Die Leinwand kommt auf einen Holzkeilrahmen gespannt; unsere 3D-Anwendung dient allein der Rahmenwahl, nicht der Ansicht an Ihrer eigenen Wand. Der Rahmen wird gesondert gewählt und muss nicht Teil der Bestellung sein.

Wie wird geliefert und was garantieren wir?

Wir malen auf Bestellung und liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande und Polen. Vor dem Versand senden wir Ihnen eine Fotografie der fertigen Arbeit zur Freigabe, und sind Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden, bessern wir nach oder malen neu. Die Fertigungszeit richtet sich nach der Größe und der aktuellen Auslastung des Ateliers.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

Im Leopold Museum in Wien, Inventarnummer 461; laut Eintrag ausgestellt in OG3.

Hat Schiele den Titel gegeben?

Nein; laut Museum stammt der Titel nicht vom Künstler.

Ist der zweite Kopf Schiele?

Laut Museum sind die Züge seine, die roten Haare die Wally Neuzils.

Ist das Original auf Leinwand gemalt?

Nein: auf Holz, in Öl; unsere Reproduktion wird in Öl auf Leinen gemalt.

Wie groß ist das Original?

34 cm breit und 42,5 cm hoch.

Welche Ihrer Größen hat genau sein Verhältnis?

60 x 75 cm, 80 x 100 cm und 120 x 150 cm.

Wie ist die Arbeit bezeichnet?

Rechts unten mit Signatur und Jahr „EGON SCHIELE 1912“.

Wem gehörte das Werk vor dem Museum?

Laut Eintrag drei Eigentümern namens Benesch, dann Jenö Eisenberger und Rudolf Leopold.

Ist das ein Druck?

Nein. Jede Leinwand malt ein Künstler von Hand mit Ölfarben.

Wie wird geliefert?

Auf einen Holzkeilrahmen gespannt und geschützt verpackt; der Rahmen ist optional.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie unsicher sind, welche Größe die richtige ist, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: ein blasses Gesicht in schwarzem Tuch, dahinter ein zweiter Kopf und eine einzelne rote Rose.
  • Original: 1912, Öl auf Holz, 42,5 x 34 cm, rechts unten signiert, Leopold Museum, Wien, Inv. 461.
  • Unseres: handgemaltes Ölgemälde auf Leinen, 13 Größen oder ein Maß nach Wunsch.
  • Gut zu wissen: Laut Museum stammt der Titel nicht von Schiele.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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