Georges Seurat – Ville-d’Avray, weiße Häuser

ab 108,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1705__ Kategorie:

Beschreibung

»Ville-d’Avray, weiße Häuser« ist ein Ölgemälde auf Leinwand von Seurat aus dem Jahr 1882: Über ein sonniges Getreidefeld blicken wir auf eine Gruppe von Bauernhäusern mit weißen Wänden und roten Dächern, links ragen dunkle Bäume auf, rechts wächst ein dichter grüner Busch. Das Original im Format 46 x 33 cm bewahrt die Walker Art Gallery in Liverpool unter der Nummer WAG 6112 auf. Bei uns entsteht es als Kunstgemälde, handgemalt mit Ölfarben auf Leinwand, in sieben Formaten oder nach Ihren Maßen; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Ville-d’Avray, weiße Häuser
Weitere Titel:»Ville D’ Avray, White Houses«
Maler:Georges Seurat (1859–1891)
Entstehungsjahr:1882
Originalgröße:46 cm x 33 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Einfache Formen und kleine Flecken in Komplementärfarben, noch vor den Punkten
Standort:Walker Art Gallery, Liverpool (Inv.-Nr. WAG 6112)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 7 Formate von 25 x 16 cm bis 120 x 75 cm, auf Wunsch nach Maß

Ville-d’Avray, weiße Häuser – Georges Seurat

Was zeigt das Gemälde?

Bauernhäuser auf dem Land außerhalb von Paris, wie das Museum sie beschreibt, gesehen über ein sonniges Getreidefeld. In der Mitte stehen drei Häuser mit hellen, fast weißen Wänden und roten Dächern, auf denen Schornsteine aufragen; die Fenster sind nur als dunklere Flecken angedeutet. Ganz rechts oben lugt hinter dem Gebüsch noch ein rotes Dach hervor. Vor den Häusern verläuft eine lange, niedrige helle Mauer, die die Szene waagerecht wie ein Strich durchschneidet. Links erheben sich über allem hohe, dunkle Bäume, rechts wächst ein dichter grüner Busch, der von der Mauer bis zum unteren Rand reicht. Die untere Hälfte der Leinwand nimmt das Feld in gelben und goldenen Tönen ein, vor der Mauer liegt ein schmaler Streifen grünes Gras. Kein Mensch ist zu sehen; die Geschichte erzählen allein die Häuser, das Feld und das Licht.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Eine Leinwand im Querformat, 46 cm breit und 33 cm hoch. Das Museum schreibt, dass einfache Formen komplexen Farben gegenübergestellt sind, und das sieht man deutlich: Die Häuser bestehen aus wenigen klaren Flächen, die Wände sind hell, die Dächer ziegelfarben, die Mauer ist ein einziger langer Streifen. Die Farben dagegen sind alles andere als einfach. Das Feld ist mit feinen Strichen in Gelb, Orange, Grün und Rosa gemalt, die aus der Entfernung zu sonnigem Getreide verschmelzen. Der Himmel ist blass gelblich und weiß und verdichtet sich oben zu einem dunkleren, grauvioletten Wolkenband. Zum Busch rechts gibt das Museum an, dass er in verschiedenen Grüntönen mit kleinen Flecken in Rot, Blau und Orange gemalt ist. Die Striche sind kurz und kreuzen sich stellenweise; echte Punkte gibt es noch nicht.

Warum ist dieses Gemälde bedeutend?

Weil hier ein französischer Maler beim Experimentieren zu sehen ist. Das Museum schreibt, dass dieser Ausblick Seurat erlaubte, mit Formen und Farben zu experimentieren. Am schönsten sieht man das am Busch rechts: Nach der Beschreibung des Museums sind es Komplementärfarben, nebeneinandergesetzt, die eine stärkere optische Wirkung erzeugen. Das Grün mit den roten Flecken wirkt deshalb nicht schmutzig, sondern lebendig. Später, so das Museum weiter, entwickelte Seurat diese Methode wissenschaftlicher, wandte sie streng und in größerem Umfang an, malte mit Punkten reiner Farbe und schuf den Stil, mit dem er berühmt wurde – den Pointillismus. Auf dieser Leinwand ist also der Anfang eines Weges festgehalten, der zu seinen bekanntesten Gemälden führte. Für Käufer ist das ein sehr heller und ruhiger Seurat, den man gern jeden Tag vor Augen hat.

Was bedeutet das Gemälde?

Ein stiller Sonnentag auf dem Land, ohne Beschönigung gezeigt. Kein Ereignis und keine Menschen: Die Häuser stehen hinter der Mauer, das Feld leuchtet in der Sonne, die Bäume ruhen. Seurat erzählt keine Geschichte, sondern beobachtet, wie das Licht auf die weißen Wände und das gelbe Getreide fällt und wie sich Grün neben Rot verstärkt. Gerade diese Ruhe gibt der Szene ihre Kraft. Zu Hause wirkt das Gemälde warm und hell; das goldene Feld und die weißen Wände bringen auch im Winter Sonne in den Raum, die dunklen Bäume und der Busch geben dem Ganzen Gewicht.

Welchen Weg hat das Original genommen?

Das Museum veröffentlicht eine Liste früherer Eigentümer, die jedoch nicht der Reihe nach geordnet ist; deshalb nennen wir zuerst die Stationen mit Jahreszahl. Eugene Garlot bzw. Guilot, wie der Eintrag ihn nennt, besaß das Gemälde bis 1936, als es verkauft wurde. Die Galerie Lefevre hatte es ab 1936 und verkaufte es an Frau Chester Beatty. (Alfred) Chester Beatty besaß es bis 1961. In diesem Jahr kaufte die Walker Art Gallery es mit Unterstützung des Art Fund. Ohne Jahreszahl nennt der Eintrag außerdem Mrs Edith Beatty (geb. Dunn) und Henri Lebasque als frühere Eigentümer; wann sich das Gemälde bei ihnen befand, gibt er nicht an. Heute gehört es zur ständigen Sammlung der Galerie und ist laut Museumseintrag in Saal 09 zu sehen. Verzeichnet ist es im Katalog der ausländischen Werke der Galerie von 1977, auf Seite 202. Alle Angaben stammen aus dem Museumseintrag.

Welchen Platz hat es unter Seurats Werken?

Es gehört zu Seurats frühen Leinwänden, die vor den Gemälden mit Punkten entstanden. Aus denselben Jahren bieten wir weitere Kunstwerke an: Vorstadt (La Banlieue), auf dem ebenfalls weiße Häuser hinter einem leeren Feld stehen, Bäuerinnen bei der Arbeit mit zwei Frauen, die sich auf dem Feld über ihre Arbeit beugen, und Bäuerin im Gras sitzend (Paysanne assise dans l’herbe), ein Gemälde aus dem Jahr 1883, das das Guggenheim Museum in New York verwahrt. Zusammen zeigen sie, wie der Maler auf dem Feld und bei den Häusern die Farbe erprobte, bevor er sich an die großen Leinwände wagte.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben; ein Drucker kommt nicht zum Einsatz. Unser Maler arbeitet nach einer Aufnahme des Originals und bewahrt, was diese Leinwand besonders macht: die klaren Flächen der Häuser, die feinen Striche im Getreide und die roten, blauen und orangefarbenen Flecken im grünen Busch. Eine pointillistische Technik wäre hier falsch, denn die Punkte entwickelte Seurat erst später; das Gemälde verlöre seine kurzen, lebendigen Striche. Weil jedes Stück von Hand entsteht, sind zwei Leinwände nie völlig identisch, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Von diesem Motiv besitzen wir noch keine eigenen Aufnahmen einer vollendeten Leinwand; wenn wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und stellen die Aufnahmen hier ein.

Welches Format für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welches Format Sie wählen sollen, nehmen Sie 60 x 40 cm. Das Original misst 46 x 33 cm; in unserem Angebot kommt ihm 50 x 30 cm am nächsten, das 4 cm breiter und 3 cm niedriger ist als das Original. Beachten Sie: Alle unsere Formate für dieses Motiv sind etwas länglicher als das Original, dessen Seitenverhältnis etwa 1,39 : 1 beträgt. Möchten Sie das Gemälde genau in den Proportionen des Originals, bestellen Sie es nach Maß. Das Querformat passt gut über eine Kommode, ein Bett oder ein Sofa. 25 x 16 und 50 x 30 cm eignen sich für eine kleinere Wand oder eine Gruppe von Werken; 60 x 40 und 70 x 45 cm für Flur oder Schlafzimmer; 80 x 50 und 90 x 60 cm wirken allein über dem Schreibtisch oder im Esszimmer; 120 x 75 cm ist das größte Format, das wir für dieses Motiv anbieten, da die Aufnahme des Originals nichts Größeres zulässt. Alle Leinwandgemälde mit diesem Motiv entstehen auf Bestellung.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Passt keines der sieben Formate zu Ihrer Wand oder wünschen Sie das Seitenverhältnis des Originals, malen wir nach Ihren Maßen; das ist unser Gemälde nach Maß. So bleiben Häuser, Feld und Busch im selben Gleichgewicht wie auf der Leinwand in Liverpool. Jede Leinwand liefern wir auf einen Holzkeilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die für dieses Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; sie dient nur der Rahmenwahl. Für eine Ansicht des Gemäldes an Ihrer Wand gibt es unseren separaten Dienst zur Raumvisualisierung.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; je nach Format sollten Sie mit 15 bis 45 Tagen rechnen. Wir verschicken es gespannt, für den Transport geschützt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb Sloweniens und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Seurat-Motive finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und in unserem Artikel über Georges Seurat lesen Sie, wann die Reproduktion eines berühmten Gemäldes wirklich gut ist.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In der Walker Art Gallery in Liverpool, unter der Nummer WAG 6112. Die Galerie kaufte es 1961 mit Unterstützung des Art Fund.

Sind Menschen auf dem Gemälde zu sehen?

Nein. Auf der Leinwand sind nur Häuser, Mauer, Bäume, Busch und Getreidefeld zu sehen.

Was bedeutet der Titel?

Ville-d’Avray ist der Ort, den der Titel nennt; das Museum beschreibt die Szene als Bauernhäuser auf dem Land außerhalb von Paris. Die weißen Häuser sind jene in der Mitte des Gemäldes. Das Museum führt das Werk unter dem Titel »Ville D’ Avray, White Houses«.

Ist das ein Druck?

Nein. Unser Gemälde wird von Hand mit Ölfarben auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.

Welches Format soll ich wählen?

Für die meisten Wände 60 x 40 cm; wer dem Original am nächsten kommen möchte, nimmt 50 x 30 cm. Für das genaue Seitenverhältnis des Originals wählen Sie eine Anfertigung nach Maß. Ausführliche Hinweise stehen weiter oben.

Kann ich ein Format bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und wahren auf Wunsch das Seitenverhältnis des Originals, 46 : 33.

Ist das schon Neoimpressionismus?

Noch nicht. Laut Museumseintrag hat Seurat die Methode, die er hier erprobte, später wissenschaftlicher entwickelt und in größerem Umfang angewandt, mit Punkten reiner Farbe. Diese Leinwand stammt aus dem Jahr 1882, und echte Punkte gibt es auf ihr noch nicht.

Was sagt das Gemälde in einem Satz?

Dass ein paar weiße Häuser hinter einem goldenen Feld zu einem lichterfüllten Gemälde werden können, wenn der Maler die Farben richtig nebeneinandersetzt.

Steht das Original zum Verkauf?

Nein. Die Leinwand gehört zur ständigen Sammlung der Galerie in Liverpool und ist unverkäuflich. Das Motiv malen wir Ihnen aber gern von Hand.

Wie hoch soll ich das Gemälde aufhängen?

Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; kleinere Formate hängen Sie tiefer, näher an den Platz, an dem Sie sitzen.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, besonders für Liebhaber des Landlebens und sonniger Farben. Möchten Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: weiße Bauernhäuser mit roten Dächern hinter einem sonnigen Getreidefeld – 1882
  • Original: 46 x 33 cm, Öl auf Leinwand, Walker Art Gallery, Liverpool (Inv.-Nr. WAG 6112)
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Gemälde, Ölfarben auf Leinwand, sieben Formate von 25 x 16 bis 120 x 75 cm, immer auf Keilrahmen gespannt, auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: im grünen Busch rechts verbergen sich Flecken in Rot, Blau und Orange

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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Wir malen alles: Ihr Motiv, Ihre Farben, Ihre Wunschmaße. Schreiben Sie uns: info@svetslik.si

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