Beschreibung
Episode vor einer arabischen Stadt ist ein Gemälde von Paul Klee aus dem Jahr 1923: Auf einem weichen rosa-violetten Grund zeichnen feine schwarze Linien eine ummauerte Stadt mit hohem Turm und davor winzige Gestalten, ein Tier und eine große, in einen langen Mantel gehüllte Figur. Das Original ist ein kleines Aquarell mit übertragener Druckfarbe auf Papier, nur 25,4 x 32,7 cm groß, und gehört dem Metropolitan Museum of Art in New York. Die kleine Szene vor der Stadt entsteht bei uns von Hand auf Leinwand, in Öl oder Acryl: in 8 Querformaten von 40 x 30 bis 200 x 162 cm oder nach Maß. Bevor wir das Gemälde mit der kleinen Stadt verpacken, bekommen Sie ein Foto der fertigen Arbeit.
| Titel: | Episode vor einer arabischen Stadt |
| Weitere Titel: | Episode Before an Arab Town (englischer Titel) · Episodio davanti a una città araba (italienischer Titel) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1923 |
| Originalgröße: | 25,4 cm x 32,7 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Aquarell und übertragene Druckfarbe auf Papier, auf Karton |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | The Metropolitan Museum of Art, New York, USA |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Episode vor einer arabischen Stadt – Paul Klee
Was zeigt die Episode vor einer arabischen Stadt?
Eine durchscheinende Aquarellschicht in Rosa, Himbeerrot und Violett bedeckt das ganze Blatt. Oben verdichtet sie sich zu einer dunkleren, grauvioletten Wolke, nach unten geht sie in ein warmes Rosa-Orange über. Die Farbe liegt in dünnen Lagen, daher schimmern stellenweise hellere Flecken und das Korn des Papiers durch.
Am Horizont zeichnen dünne schwarze Linien die Stadt: Mauern mit Zinnen, ein paar kastenförmige Häuser und einen hohen Turm mit spitzem Abschluss. Die Gebäude sind etwas heller als der Grund, als läge ein mildes Licht auf ihnen. Rechts setzt sich die Mauer in einer Reihe runder Zinnen fort und verliert sich dann in der welligen Horizontlinie.
Vor der Stadt spielt sich eine kleine Szene ab. In der Mitte sitzt eine Gruppe winziger Gestalten beisammen, links ist ein Tier zu sehen, rechts stehen zwei Figuren: eine dünne Gestalt mit einem Stab und eine hohe, in einen langen Mantel gehüllte Figur, deren Saum fast den Boden berührt. Quer durch die Szene läuft eine lange dünne Linie wie ein Weg.
Links unter der Szene hat Klee klein signiert. Ein grauer Rand, den er selbst gemalt hat, fasst alles ein, und unten darin steht seine Beschriftung.
Welche Geschichte erzählt die Szene?
Der Titel spricht von einer Episode, also von einem kurzen Ereignis vor den Stadtmauern. Wer die Gestalten sind und wohin sie wollen, verrät Klee nicht. Man sieht nur, dass sie sich auf dem Weg vor der Stadt begegnen: Einige sitzen, zwei Figuren stehen abseits, das Tier bleibt am Rand.
Neun Jahre zuvor, 1914, war Klee mit August Macke und Louis Moilliet kurz in Tunesien gewesen, wo ihn das Licht tief beeindruckte. Diese Reise hatte ihm nordafrikanische Städte gezeigt. Das Gemälde ist aber nicht dort entstanden und zeigt keinen bestimmten Ort.
Warum fesselt dieses kleine Blatt so sehr?
Expressionismus, Kubismus und Surrealismus haben den in der Schweiz geborenen deutschen Künstler geprägt. Seine Arbeiten haben oft etwas Zerbrechliches, fast Kindliches und sind meist klein; diese Szene zeigt beides.
Die Linie ist fein und leicht körnig, weil Klee sie nicht direkt mit der Feder auf das Blatt setzte. Er drückte Druckfarbe von einer Zeichnung auf das Papier durch, deshalb nennt das Museum die Technik übertragene Druckfarbe. Der Strich reißt hier und da ab und hinterlässt kleine Schatten, was der Szene etwas Traumhaftes gibt.
Der Dichter Rilke verglich Klees Zeichnungen mit niedergeschriebener Musik. Hier spürt man das im Takt der Zinnen und in der langen Linie, die wie eine Melodie durch die Szene zieht.
Mehr über den Maler erfahren Sie im Artikel über Paul Klee in der englischen Wikipedia; er ist auf Englisch verfasst und behandelt den Künstler, denn einen eigenen Artikel zu diesem Werk gibt es nicht.
Wo befindet sich das Original?
Das Original gehört dem Metropolitan Museum of Art in New York und trägt dort die Inventarnummer 1987.455.14. Es ist Teil der Berggruen Klee Collection, die das Museum mit dem Jahr 1987 angibt.
Klee schuf es 1923, in den Jahren, in denen er am Bauhaus lehrte, von Januar 1921 bis April 1931. Das Blatt misst nur 25,4 x 32,7 cm (Höhe x Breite): Aquarell und übertragene Druckfarbe auf Papier, mit Deckfarbe und Tusche eingefasst und auf Karton aufgezogen.
Episode vor einer arabischen Stadt oder ein anderer Klee?
Dieses Kunstgemälde ist die richtige Wahl für alle, die Geschichten lieben: winzige Gestalten, eine Stadt am Horizont und eine sanfte Farbe, die einen Raum beruhigt.
Zum Vergleich lohnt ein Blick auf Klärung, Komödianten-Handzettel und Mädchen in Trauer; jedes zeigt eine andere Seite desselben Malers.
Jedes weitere Paul Klee Gemälde, das unsere Maler auf Bestellung ausführen, steht im selben Regal, auf der Seite Paul Klee.
Wie malen wir diese Szene von Hand auf Leinwand?
Das Original ist kein Ölgemälde, sondern ein kleines Aquarell auf Papier, dessen schwarze Linien mit Druckfarbe übertragen wurden. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion auf Leinwand: Der Maler führt sie in Öl oder Acryl aus, in der Größe, die Sie wählen, sodass sie an der Wand hängt wie jedes andere gemalte Werk.
Zuerst legt er den rosa-violetten Grund in mehreren dünnen, durchscheinenden Schichten an, damit er weich wie ein Aquarell bleibt, und dunkelt den Himmel oben ab. Dann zieht er mit feinem Pinsel Stadt, Turm, Gestalten und die lange Linie des Weges; der Strich soll fein und leicht körnig bleiben, nie glatt.
Zum Schluss malt er den grauen Rand um die Szene, wie Klee ihn angelegt hat, und die helleren Töne auf den Gebäuden. So behält das Gemälde die Zartheit des kleinen Blattes, nur in größerem Format.
Welche Größe passt an welche Wand?
Kurz gesagt: 40 x 30 oder 50 x 38 cm für ein Regal, einen Flur oder die Wand neben dem Nachttisch, 65 x 49 und 80 x 63 cm über eine Kommode oder einen Schreibtisch, 100 x 79 cm über ein Bett oder ein kleines Sofa, und 130 x 100, 160 x 129 oder 200 x 162 cm für eine große Wand, über die sich die Stadt ausbreiten darf.
Wir malen die Szene in 8 querformatigen Größen (Breite x Höhe): 40 x 30, 50 x 38, 65 x 49, 80 x 63, 100 x 79, 130 x 100, 160 x 129 und 200 x 162 cm. Das Original misst nur 32,7 x 25,4 cm (Breite x Höhe), jede unserer Größen vergrößert es also, die größte sogar rund sechsfach.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 130 x 100 oder 160 x 129 cm über dem Sofa am schönsten, wo die Rosatöne die Wand erwärmen. Kleinere Größen passen ins Schlafzimmer oder in eine Leseecke, wo man sich an der stillen Szene nicht sattsieht.
Gibt es ein Sondermaß und einen Rahmen?
Ja. Hat Ihre Wand ein anderes Verhältnis, bleiben Stadt und Gestalten vollständig, und wir verlängern oder kürzen nur den rosa Grund. Die Erzählung ändert sich dadurch nicht, denn allein der Hintergrund wächst oder schrumpft. Für eine andere Wand schreiben Sie uns Ihr Wunschmaß; Preis und Termin für diese Szene teilen wir Ihnen dann mit.
Die Szene vor der Stadt reist zu Ihnen gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder schon gerahmt. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand auch sicher verpackt. Die Leiste suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die allein der Rahmenwahl dient; möchten Sie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand sehen, ist das ein gesonderter Service.
Zu den zarten Rosatönen passt ein schmaler Rahmen in Grau oder Silber, der Klees grauen Rand aufnimmt, oder eine schlichte Leiste aus hellem Holz. Wer zwei Klees nebeneinander mag, hängt es neben Tiefes Pathos, im gleichen Rahmen.
Wann kommt das Gemälde bei Ihnen an?
Gleich nach Ihrer Bestätigung legt der Maler den rosa Grund an, versandbereit ist das Gemälde nach 15 bis 45 Werktagen. Vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto der fertigen Arbeit und nehmen auf Wunsch Änderungen vor.
Da es innerhalb Sloweniens oder der EU reist, zahlen Sie keinen Zoll, und für die Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Die stille Geschichte vor der Stadt ist ein schönes Geschenk für Menschen, die gern reisen, lesen oder moderne Kunst mögen. Wissen Sie nicht, welche Größe passt, verschenken Sie einen Geschenkgutschein und lassen Sie die Beschenkten selbst wählen.
Häufige Fragen
Wo hängt das Original?
Im Metropolitan Museum of Art in New York, Inventarnummer 1987.455.14.
Was ist darauf zu sehen?
Eine ummauerte Stadt mit hohem Turm, davor winzige Gestalten, ein Tier und eine hohe Figur im Mantel, auf rosa-violettem Grund.
Bekomme ich einen Druck?
Nein, Sie bekommen eine handgemalte Kopie: Jeden Strich setzt unser Maler mit dem Pinsel auf Leinwand, in Öl oder Acryl.
Wie groß ist das Original?
25,4 x 32,7 cm (Höhe x Breite), kaum größer als ein A4-Blatt; unsere Größen reichen bis 200 x 162 cm.
Geht auch ein anderes Seitenverhältnis?
Ja, nennen Sie uns Breite und Höhe, und Sie erhalten ein Angebot mit Preis und Lieferzeit.
Wie lange warte ich auf das Gemälde?
Die Anfertigung dauert 15 bis 45 Werktage, und das Foto der fertigen Szene sehen Sie noch vor dem Versand.
Passt die Szene ins Schlafzimmer, oder taugt sie als Geschenk?
Ja, die sanften Farben und die stille Szene beruhigen, und als Geschenk freut es alle, die gern reisen oder lesen.
Was bedeuten die Gestalten vor der Stadt?
Klee hat es nicht erklärt; der Titel spricht nur von einer Episode vor einer arabischen Stadt, die Geschichte ergänzt jeder selbst.
- Motiv: ummauerte Stadt mit Turm und winzige Gestalten davor auf rosa-violettem Grund.
- Original: Aquarell und übertragene Druckfarbe auf Papier, 1923, 25,4 x 32,7 cm, The Metropolitan Museum of Art.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand gemalt, 8 Größen von 40 x 30 bis 200 x 162 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: entstanden in Klees Bauhaus-Jahren, neun Jahre nach seiner Reise nach Tunesien.









































