Vincent van Gogh – Blühender Pflaumenbaum (nach Hiroshige)

ab 155,00 € inkl. MwSt.

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1917__ Kategorie:

Beschreibung

Blühender Pflaumenbaum (nach Hiroshige) ist das Gemälde, das Vincent van Gogh im Oktober und November 1887 in Paris nach einem japanischen Farbholzschnitt von Utagawa Hiroshige malte: Ein dunkler Pflaumenbaum mit weißen Blüten zieht sich vor rotem Himmel über die Leinwand, dahinter liegen auf grünem Boden ein Garten blühender Bäume und ein niedriger Zaun, und an beiden Seiten laufen orangefarbene Ränder mit japanischen Schriftzeichen herab. Das Original, Öl auf Leinwand, misst 55,6 x 46,8 cm und befindet sich im Van Gogh Museum in Amsterdam. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 135 x 160 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Blühender Pflaumenbaum (nach Hiroshige)
Weitere Titel:Flowering Plum Orchard (after Hiroshige) · Bloeiende pruimenboomgaard: naar Hiroshige
Maler:Vincent van Gogh (1853–1890)
Entstehungsjahr:Oktober–November 1887, Paris
Originalgröße:55,6 cm x 46,8 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Postimpressionismus, Japonismus
Standort:Van Gogh Museum, Amsterdam (Inv.-Nr. s0115V1962)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 16 Formate oder nach Maß

Blühender Pflaumenbaum (nach Hiroshige) – Vincent van Gogh

Was zeigt das Gemälde Blühender Pflaumenbaum (nach Hiroshige)?

Der Baum füllt den Vordergrund. Ein dicker, dunkler Ast tritt unten links ein und steigt schräg bis zum rechten Rand, und aus ihm wachsen ein Stamm und mehrere dünne Triebe bis an die obere Kante der Leinwand. Das Holz ist tief rotbraun mit blauen Tönen, und entlang der Zweige sitzen kleine weiße Blüten mit roter Mitte, die meisten in der oberen Hälfte vor dem Himmel.

Hinter dem Baum öffnet sich der Blick auf einen Obstgarten. Reihen kleinerer Bäume voller heller Blüten stehen auf leuchtend grünem Boden, ihre grauen Stämme verzweigen sich dicht über der Erde, und quer durch die Mitte läuft ein niedriger grüner Zaun. Der Himmel ist oben kräftig rot und geht zum Horizont hin in Orange und Gelb über. Oben rechts sitzt ein gelbes Feld mit Schriftzeichen, weiter unten links ein kleines rotes, und an beiden Seiten verläuft ein breiter orangefarbener Rand mit großen grünen und schwarzen Zeichen, von der Szene durch eine dünne rote Linie getrennt.

Warum kopierte Van Gogh einen japanischen Holzschnitt?

Das Van Gogh Museum nennt ihn einen großen Bewunderer der japanischen Kunst und schreibt, dass er drei Gemälde nach japanischen Drucken aus seiner eigenen Sammlung malte, um Stil und Farbgebung der japanischen Holzschneider kennenzulernen. Nach Angabe des Museums war dies die erste der drei Kopien, nach Utagawa Hiroshiges Blatt Plum Garden in Kameido. Das Museum erwähnt auch, dass er schrieb, die japanische Kunst mache ihn glücklich und heiter.

Der englische Wikipedia-Artikel über seine Japonaiserie liefert den Hintergrund. Ab 1885 sammelte er Ukiyo-e-Holzschnitte, die man in kleinen Pariser Läden kaufen konnte; er besaß zwölf Blätter aus Hiroshiges Serie Hundert berühmte Ansichten von Edo, und 1887 organisierte er in Paris eine Ausstellung japanischer Drucke. Mit seinem Bruder Theo handelte er mit diesen Blättern und trug Hunderte davon zusammen, die heute im Van Gogh Museum sind. Wikipedia nennt Hiroshiges Blatt Plum Park in Kameido, von 1857, und zitiert Van Gogh: „Meine ganze Arbeit beruht gewissermaßen auf der japanischen Kunst.“

Was änderte Van Gogh am japanischen Holzschnitt?

Die Komposition bleibt dieselbe. Laut dem Van Gogh Museum übernahm er Hiroshiges Aufbau genau, steigerte aber die Farben stark. Das Museum verweist auf den Stamm: Wo Hiroshige Schwarz und Grau verwendete, malte Van Gogh ihn in Rot- und Blautönen, darum wirkt das Holz vor dem roten Himmel warm.

Die zweite Änderung ist der Rahmen aus Schriftzeichen. Das Museum schreibt, er habe die beiden orangefarbenen Ränder mit japanischen Zeichen für eine dekorative und exotische Wirkung hinzugefügt, und Wikipedia ergänzt, dass er die Zeichen anderen Drucken entnahm.

Wo befindet sich das Original heute?

Das Original befindet sich im Van Gogh Museum in Amsterdam, das es als Flowering Plum Orchard (after Hiroshige) führt, Paris, Oktober–November 1887, Öl auf Leinwand, 55,6 x 46,8 cm, unter der Objektnummer s0115V1962. Es gehört der Vincent van Gogh Stiftung.

Wie es dorthin kam, zeigt die Provenienz des Museums. Das Museum hält fest, dass das Gemälde in der Wohnung seines Bruders Theo in Paris blieb. Nach Theos Tod am 25. Januar 1891 erbten es seine Witwe Jo van Gogh-Bonger und ihr Sohn Vincent Willem van Gogh. Ab dem 22. Oktober 1931 war es im Stedelijk Museum in Amsterdam, 1952 schenkte Vincent Willem es der Vincent van Gogh Stiftung, und seit der Eröffnung des Van Gogh Museums am 2. Juni 1973 ist es dort.

Blühender Pflaumenbaum (nach Hiroshige) oder ein anderer Van Gogh – welches wählen?

Von den drei Gemälden, die Van Gogh nach japanischen Drucken malte, finden Sie zwei weitere bei uns. Brücke im Regen ist seine zweite Kopie nach Hiroshige, ebenfalls von 1887, nach einem Blatt, das Wikipedia Sudden Shower over Shin-Ōhashi bridge and Atake nennt; auch sie hat Ränder mit Schriftzeichen. Die Kurtisane ist sein Gemälde nach einem Holzschnitt von Keisai Eisen, 1887 in Paris entstanden.

Geht es Ihnen vor allem um die Blüte, stehen ihm zwei spätere Gemälde nahe. Blühender Pfirsichbaum zeigt einen rosa blühenden Pfirsichbaum, 1888 in Arles gemalt, und Mandelblüte, 1890 in Saint-Rémy gemalt, setzt blühende Zweige vor einen blauen Himmel. Wählen Sie den Pflaumenbaum für kräftiges Rot, Grün und Orange mit einem japanischen Rahmen aus Zeichen, die Mandelblüte für eine ruhigere, kühlere Wand.

Wie entsteht unser handgemaltes Gemälde Blühender Pflaumenbaum (nach Hiroshige)?

Der Maler skizziert zuerst die Ränder, den schrägen Ast und die aufsteigenden Triebe und prüft die Proportionen am Original, damit die Zweige die Kanten an denselben Stellen schneiden wie bei Van Gogh. Dann folgen der rote und orangefarbene Himmel, der grüne Boden und der Obstgarten, danach das dunkle Holz des Baums und zuletzt die weißen Blüten und die Zeichen in den Rändern. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen und das Licht fangen.

Bei diesem Gemälde zeigt sich das Relief am stärksten in den weißen Blüten, die als kleine erhabene Tupfen auf den Zweigen sitzen, in den Strichen des roten Himmels und entlang des dunklen Astes. Ein Druck zeigt nur eine flache Fläche, auf unserem Gemälde sind die Striche echt.

Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die eigens für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines genau dem anderen.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: 40 x 50 oder 55 x 66 cm für eine schmale Wand im Flur, im Arbeitszimmer oder neben einem Fenster, 64 x 80 oder 80 x 100 cm über einer Kommode oder dem Bett und 100 x 120 oder 120 x 140 cm über dem Sofa oder an einer großen Wand.

Es gibt 16 Formate: 40 x 50, 55 x 66, 60 x 70, 64 x 80, 70 x 85, 75 x 90, 80 x 100, 85 x 105, 90 x 110, 93 x 115, 100 x 120, 105 x 125, 110 x 130, 120 x 140, 127 x 150 und 135 x 160 cm (Breite x Höhe). Das Original ist etwa 47 cm breit und 56 cm hoch, eine kleine Leinwand, die in der Größe zwischen unseren Formaten 40 x 50 und 55 x 66 cm liegt. Das Hochformat ist etwas breiter als die meisten unserer Formate, und 105 x 125 oder 110 x 130 cm kommen seinen Proportionen am nächsten. Der rote Himmel ist die stärkste Farbfläche, deshalb wirkt das Ölgemälde am schönsten an einer weißen oder hellgrauen Wand. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen.

Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt. Über Sofa, Bett oder Kommode lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.

Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?

Passt keines der 16 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß, in jeder Breite und Höhe. Möchten Sie genau die Proportionen des Originals, bestellen Sie zum Beispiel 47 x 56 cm, die Größe des Originals selbst. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.

Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist unser separater Service der Raumplatzierung. Die gemalten orangefarbenen Ränder wirken bereits wie ein Rahmen, deshalb passt eine schmale schwarze Leiste oder eine aus dunklem Holz, während eine goldene das gelbe Feld und das Orange aufgreift.

Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?

Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und wir korrigieren alles, was nicht stimmt. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie unter allen unseren Gemälden von Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Sind Sie sich beim Format eines Geschenks unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person selbst wählt.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original von Blühender Pflaumenbaum (nach Hiroshige) heute?

Im Van Gogh Museum in Amsterdam. Das Museum führt es als Flowering Plum Orchard (after Hiroshige), Paris, Oktober–November 1887, Öl auf Leinwand, 55,6 x 46,8 cm, Objektnummer s0115V1962, in der Sammlung der Vincent van Gogh Stiftung. Van Gogh ließ es bei seinem Bruder Theo in Paris, und es blieb in der Familie, bis Theos Sohn Vincent Willem es 1952 der Vincent van Gogh Stiftung schenkte.

Wann und wo malte Van Gogh den blühenden Pflaumenbaum?

In Paris, im Oktober und November 1887, so datiert ihn das Van Gogh Museum. Damals sammelte er japanische Holzschnitte und handelte mit seinem Bruder Theo damit, und 1887 organisierte er in Paris eine Ausstellung japanischer Drucke. Nach Angabe des Museums war dieser Pflaumenbaum das erste seiner drei Gemälde nach japanischen Drucken.

Auf welchem Blatt von Hiroshige beruht Van Goghs Pflaumenbaum?

Auf einem Farbholzschnitt von Utagawa Hiroshige von 1857, den das Van Gogh Museum Plum Garden in Kameido und Wikipedia Plum Park in Kameido nennt. Van Gogh besaß zwölf Blätter aus Hiroshiges Serie Hundert berühmte Ansichten von Edo, und das Museum schreibt, dass er alle drei Kopien nach Drucken aus seiner eigenen Sammlung malte.

Warum stehen japanische Zeichen um den Pflaumenbaum?

Van Gogh malte sie als Rand. Das Van Gogh Museum gibt an, dass er die beiden orangefarbenen Ränder mit japanischen Zeichen für eine dekorative und exotische Wirkung hinzufügte, und Wikipedia ergänzt, dass er die Zeichen anderen Drucken entnahm. Auf der Leinwand fassen sie die Szene zu beiden Seiten ein, getrennt durch eine dünne rote Linie.

Kopierte Van Gogh außer dem Pflaumenbaum noch andere japanische Drucke?

Ja, zwei weitere. Wikipedia nennt drei Kopien von Ukiyo-e-Drucken: diese, eine zweite Studie nach Hiroshige mit einer Brücke in einem plötzlichen Regenschauer und die Kurtisane nach einem Holzschnitt von Keisai Eisen. Beide Hiroshige-Kopien haben veränderte Farben und hinzugefügte Ränder mit Zeichen, und beide gibt es bei uns, ebenso die Kurtisane.

Wie groß ist das Original von Blühender Pflaumenbaum (nach Hiroshige)?

55,6 cm hoch und 46,8 cm breit, laut dem Van Gogh Museum, also eine kleine Leinwand im Hochformat. Unser Format 40 x 50 cm ist etwas kleiner, 55 x 66 cm etwas größer. Es gibt 16 Formate von 40 x 50 bis 135 x 160 cm sowie Anfertigungen nach Maß in jedem Verhältnis.

Welches Format des blühenden Pflaumenbaums passt ins Wohnzimmer?

Über dem Sofa wählen Sie 100 x 120 oder 120 x 140 cm, damit das Kunstgemälde eine große Wand trägt und Blüten und Zeichen auch vom anderen Ende des Raums zu erkennen sind. Für eine schmalere Wand, neben einem Bücherregal oder über einem Sideboard genügt 64 x 80 oder 80 x 100 cm. In einem kleinen Raum behält 55 x 66 cm die Kraft der Farben.

Hat Ihr Blühender Pflaumenbaum (nach Hiroshige) die erhabenen Pinselstriche des Originals?

Ja. Wir malen unseren Pflaumenbaum in Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am besten sieht man das an den weißen Blüten, die als kleine Farbtupfen stehen, in den Strichen des roten Himmels und entlang des dunklen Astes, wo das Relief das Licht von der Seite fängt.

  • Motiv: ein dunkler Pflaumenbaum mit weißen Blüten vor rotem Himmel, dahinter Obstgarten und Zaun, an den Seiten orangefarbene Ränder mit japanischen Zeichen.
  • Original: Oktober–November 1887, Paris, Öl auf Leinwand, 55,6 x 46,8 cm, Van Gogh Museum, Amsterdam.
  • Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 135 x 160 cm oder nach Maß.
  • Gut zu wissen: unsere 3D-Anwendung zeigt jedes Rahmenprofil an diesem Gemälde, so wählen Sie den Rahmen schon vor der Bestellung.

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