Vincent van Gogh – Die Arlesierin (Madame Ginoux mit Büchern)

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1877__ Kategorie:

Beschreibung

Die Arlesierin (Madame Ginoux mit Büchern) ist Van Goghs Porträt von Marie Ginoux, die mit ihrem Mann das Café de la Gare in Arles führte: Sie sitzt an einem grünen Tisch, das Kinn auf die Hand gestützt, vor ihr liegen Bücher, hinter ihr ein flacher gelber Grund. Das Original, datiert 1888–89, misst 91,4 x 73,7 cm und gehört dem Metropolitan Museum of Art in New York. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 127 x 160 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Die Arlesierin (Madame Ginoux mit Büchern)
Weitere Titel:L’Arlésienne · L’Arlésienne: Madame Joseph-Michel Ginoux · Porträt der Madame Ginoux
Maler:Vincent van Gogh (1853–1890)
Entstehungsjahr:1888–89, Arles
Originalgröße:91,4 cm x 73,7 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Postimpressionismus
Standort:The Metropolitan Museum of Art, New York (Inv.-Nr. 51.112.3)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 16 Formate oder nach Maß

Die Arlesierin (Madame Ginoux mit Büchern) – Vincent van Gogh

Was zeigt Die Arlesierin mit Büchern?

Eine Frau in den Vierzigern sitzt an einem grünen Tisch, uns zu drei Vierteln zugewandt, und stützt das Kinn auf die linke Hand. Ihr dunkles Haar ist mit einem blauen Band gebunden, das Kleid ist tief blauschwarz, und darüber trägt sie ein weißes Brusttuch mit grünlichem Schimmer und einer kleinen roten Blüte. Hinter ihr ragt die orange Lehne eines Holzstuhls auf. Auf dem Tisch liegen Bücher: ein Stapel mit einem aufgeschlagenen Band und vorn ein geschlossenes rotes Buch. Der Rand der Leinwand schneidet eines davon an, als wäre die Szene überraschend festgehalten.

Alles andere ist gelb. Van Gogh malte den Hintergrund als eine einzige flache, kräftige Farbfläche, sodass sich die dunkle Figur wie eine Silhouette abhebt. Die Blautöne des Kleides und das Grün des Tisches halten das Gelb im Gleichgewicht, und der Halbkreis des Tisches gibt der Szene Tiefe. Sie sieht nicht uns an, sondern an uns vorbei, nachdenklich und ruhig.

Wer war Madame Ginoux?

Marie Ginoux, geboren als Marie Julien 1848 in Arles, heiratete 1866 Joseph-Michel Ginoux. Gemeinsam führten sie das Café de la Gare an der Place Lamartine 30. Van Gogh wohnte dort von Mai bis Mitte September 1888, bevor er in das Haus zog, das er sich selbst eingerichtet hatte und als Das Gelbe Haus malte. Das Innere ihres Cafés zeigt sein Gemälde Das Nachtcafé.

Bis zum Herbst war das Verhältnis vor allem das eines Untermieters zu seinen Wirtsleuten. Dann kam Paul Gauguin nach Arles, und in den ersten Novembertagen 1888 willigte Madame Ginoux ein, beiden Malern Modell zu sitzen. Sie starb 1911 in Arles.

Was bedeutet Die Arlesierin?

L’Arlésienne heißt schlicht „die Frau aus Arles“. Madame Ginoux saß in der örtlichen Tracht der Stadt, dem dunklen Kleid mit hellem Tuch am Hals, sodass das Porträt zugleich eine einzelne Frau und Arles selbst zeigt. Die großen flachen Farbflächen und die festen Umrisse verraten, was Van Gogh und Gauguin damals studierten: japanische Holzschnitte mit ihren vereinfachten Formen.

Van Gogh dachte genau so über Porträts nach. Im Juni 1890 schrieb er seiner Schwester Wil, er wolle Porträts malen, „die den Menschen in hundert Jahren wie Offenbarungen erscheinen“, nicht durch fotografische Ähnlichkeit, sondern durch Farbe, die den Charakter ausdrückt. In dieser Fassung tragen die Bücher dazu bei: Aus der Cafébesitzerin wird eine nachdenkliche Leserin.

Wo hängt das Original?

Das Original gehört dem Metropolitan Museum of Art in New York, das es als L’Arlésienne: Madame Joseph-Michel Ginoux (Marie Julien, 1848–1911) führt, Öl auf Leinwand, 91,4 x 73,7 cm, datiert 1888–89, unter der Inventarnummer 51.112.3. Es kam 1951 als Vermächtnis von Sam A. Lewisohn ins Museum und gehört zur Sammlung europäischer Malerei.

Die anderen Fassungen befinden sich in anderen Städten, daher sind die Bücher das schnellste Erkennungszeichen der New Yorker Arbeit. Mehr über die ganze Gruppe der Porträts, mit Gauguins Zeichnung und den späteren Fassungen, steht in der englischen Wikipedia.

Welche Arlesierin ist das, und welche Werke aus Arles passen dazu?

Van Gogh malte Madame Ginoux mehrmals. Bei der Sitzung im November 1888 fertigte Gauguin eine Kohlezeichnung an, während Van Gogh ein Porträt in voller Größe malte, das er nach eigenen Worten „in einer Stunde hingeworfen“ hatte: Diese erste Fassung, auf grobem Rupfen, zeigt Handschuhe und einen Schirm auf dem Tisch und hängt heute im Musée d’Orsay in Paris. Für die zweite Fassung, die auf dieser Seite, nahm er gewöhnliche grundierte Leinwand und ersetzte Handschuhe und Schirm durch drei Bücher. Im Februar 1890 malte er in Saint-Rémy nach Gauguins Zeichnung weitere Porträts von ihr; eines ist im Kröller-Müller Museum, eines mit rosa Hintergrund im Kunstmuseum von São Paulo, und das für Madame Ginoux selbst bestimmte ging verloren.

Für eine Wand aus denselben Monaten in Arles gibt es die Caféterrasse am Abend, mit ihrer gelben Markise unter dem Sternenhimmel, und das Schlafzimmer in Arles, sein eigenes Zimmer im Gelben Haus am selben Platz. Wählen Sie Die Arlesierin für ein ruhiges Porträt eines einzelnen Menschen; wählen Sie Das Nachtcafé, wenn Sie ihr Café selbst möchten.

Wie entsteht unsere handgemalte Arlesierin?

Der Maler skizziert zuerst die Figur, den Stuhl und den Bogen des Tisches und prüft die Proportionen am Original, denn die Ähnlichkeit hängt an der Neigung des Kopfes auf der Hand. Dann folgen der gelbe Grund in kurzen, dichten Strichen, das blauschwarze Kleid mit seinen dunklen Konturen, der grüne Tisch und die Bücher und zuletzt Gesicht, Hände und das weiße Tuch. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen und das Licht fangen.

Das Relief zeigt sich hier am besten im gelben Hintergrund, den Van Gogh nicht glatt malte, sondern aus sichtbaren Strichen aufbaute. Ein Druck zeigt nur eine flache Fläche, auf unserem Gemälde sind die Striche echt.

Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die eigens für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines genau dem anderen. Vor dem Versand fotografieren wir es und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: 70 x 90 oder 74 x 94 cm über einem Schreibtisch, einer Kommode oder einem Sessel in der Leseecke, 80 x 100 oder 90 x 110 cm über einem Sofa und 120 x 150 cm für eine große freie Wand. Das Hochformat passt gut an eine schmale Wand, zwischen zwei Fenster, in eine Bibliothek oder in einen Flur.

Es gibt 16 Formate: 40 x 50, 49 x 60, 50 x 62, 54 x 65, 60 x 70, 64 x 80, 70 x 90, 74 x 94, 80 x 100, 85 x 105, 90 x 110, 100 x 120, 105 x 125, 109 x 135, 120 x 150 und 127 x 160 cm (Breite x Höhe). Das Original ist 73,7 cm breit und 91,4 cm hoch; unser Format 74 x 94 cm kommt ihm am nächsten, sodass das Porträt an Ihrer Wand fast genau so groß ist wie in New York. Ein kleineres Ölgemälde in 40 x 50 oder 50 x 62 cm passt gut über einen Nachttisch oder in den Flur. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen; ein Hochformat darf auch schmaler sein, wenn es über einem schmalen Möbelstück oder einem Bücherregal hängt.

Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt. Über Sofa oder Schreibtisch lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.

Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?

Passt keines der 16 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß. Wir empfehlen, nah am Seitenverhältnis des Originals zu bleiben, sonst wird die Figur gestaucht oder gedehnt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.

Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist unser separater Service der Raumplatzierung. Zu einem kräftigen gelben Grund passt dunkles Holz oder eine schwarze Leiste, die ihn so fasst, wie das dunkle Kleid das Gesicht fasst; eine warme Goldleiste macht ihn reicher.

Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?

Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und wir korrigieren alles, was nicht stimmt. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie in der Galerie Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Als Geschenk passt eine Frau mit ihren Büchern zu jemandem, der viel liest oder ein eigenes Arbeitszimmer hat; sind Sie bei Motiv oder Format unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person selbst wählt.

Häufige Fragen

Wo hängt das Original der Arlesierin mit Büchern?

Im Metropolitan Museum of Art in New York, unter der Inventarnummer 51.112.3. Das Museum erhielt es 1951 als Vermächtnis von Sam A. Lewisohn. Die erste Fassung, mit Handschuhen und einem Schirm auf dem Tisch statt Büchern, gehört dem Musée d’Orsay in Paris, die beiden Gemälde befinden sich also auf verschiedenen Kontinenten.

Wann malte Van Gogh Die Arlesierin?

Die erste Sitzung fand in Arles in den ersten Novembertagen 1888 statt, als Madame Ginoux Van Gogh und Gauguin gemeinsam Modell saß. Die Fassung mit Büchern folgte als zweites Gemälde, weshalb das Metropolitan Museum of Art sie auf 1888–89 datiert. Weitere Porträts von ihr folgten im Februar 1890 in Saint-Rémy.

Wer ist die Frau auf Die Arlesierin?

Es ist Marie Ginoux, geboren als Marie Julien 1848 in Arles, die mit ihrem Mann Joseph-Michel Ginoux das Café de la Gare an der Place Lamartine führte. Van Gogh wohnte im Sommer 1888 in ihrem Café, und sein Inneres ist das Motiv von Das Nachtcafé. Im November 1888 saß sie ihm und Gauguin Modell.

Was bedeutet der Titel Die Arlesierin?

Er bedeutet „die Frau aus Arles“. Madame Ginoux saß in der örtlichen Tracht der Stadt, mit dunklem Kleid und hellem Tuch am Hals, darum nennt der Titel sie nach ihrer Stadt und nicht nach ihrem Namen. Das Porträt zeigt zugleich eine einzelne Frau und Van Goghs Blick auf die Frauen von Arles im Jahr 1888.

Wie viele Fassungen der Arlesierin malte Van Gogh?

Die Wikipedia zählt eine Gruppe von sechs ähnlichen Porträts. Zwei entstanden 1888 in Arles: das erste mit Handschuhen und Schirm, heute in Paris, und dieses mit Büchern, heute in New York. Die übrigen folgten im Februar 1890 in Saint-Rémy, gemalt nach Gauguins Kohlezeichnung, und eines davon ging verloren.

Was unterscheidet die beiden Arlesierin-Gemälde von 1888?

Die erste Fassung, in etwa einer Stunde auf grobem Rupfen gemalt, zeigt Handschuhe und einen Schirm auf dem Tisch und hängt im Musée d’Orsay. Die zweite, auf gewöhnlicher grundierter Leinwand, ersetzt sie durch drei Bücher und hängt in New York. Haltung, gelber Grund und grüner Tisch sind auf beiden gleich, verschieden sind vor allem die Dinge auf dem Tisch.

Warum ist der Hintergrund der Arlesierin gelb?

Der flache gelbe Grund ist typisch für Van Goghs Monate in Arles, als er kräftige, ungemischte Farben verwendete. Vor ihm heben sich die Blau- und Schwarztöne des Kleides scharf ab, und die großen ruhigen Flächen erinnern an die japanischen Holzschnitte, die er und Gauguin schätzten. Das Gelb gibt der ruhig sitzenden Figur Kraft und Präsenz.

Wie viel ist Van Goghs Arlesierin wert?

Unser Gemälde ist nicht das Original, doch die Originale haben eine bekannte Marktgeschichte. Am 2. Mai 2006 wurde die Fassung von 1890, die Van Gogh seinem Bruder Theo geschenkt hatte, bei Christie’s in New York für mehr als 40 Millionen Dollar versteigert. Die New Yorker Fassung mit Büchern ist Museumsbesitz und nicht verkäuflich.

Hat Ihre Arlesierin die erhabenen Pinselstriche des Originals?

Ja. Wir malen unsere Arlesierin in Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am besten sieht man das im gelben Hintergrund, in den Falten des dunklen Kleides und im weißen Tuch, wo das Relief das Licht fängt. Ein Druck hat dieses Relief nicht, darum wirkt ein solches Kunstgemälde aus jedem Winkel anders.

  • Motiv: Madame Ginoux aus Arles an einem grünen Tisch, das Kinn auf der Hand, Bücher vor sich, vor gelbem Grund.
  • Original: 1888–89, Arles, 91,4 x 73,7 cm, The Metropolitan Museum of Art, New York.
  • Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 127 x 160 cm oder nach Maß.
  • Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

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