Amedeo Modigliani – Bildnis Léopold Zborowski (Israel-Museum)

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1654__ Kategorie:

Beschreibung

Bildnis Léopold Zborowski ist eine Leinwand von 1916, als Dauerleihgabe im Israel Museum in Jerusalem. Ein bärtiger Mann in dunklem Sakko und heller Krawatte blickt aus einem dunklen Grund heraus, die Signatur des Malers steht oben links, und der Name des Dargestellten samt Jahreszahl ist oben rechts in die Farbe geritzt. Bei uns entsteht das Werk als handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, auf Bestellung, in acht Maßen oder in einem Maß, das Sie uns nennen; vor dem Versand senden wir Ihnen eine Aufnahme der fertigen Leinwand.

Titel:Bildnis Léopold Zborowski
Weitere Titel:die Arbeit schreibt ihn selbst: ZBOROWSK, vom Kopf des Dargestellten abgeschnitten
Maler:Amedeo Modigliani (1884–1920)
Entstehungsjahr:1916 – und der Maler hat dieses Jahr selbst auf die Leinwand geschrieben
Originalgröße (Breite × Höhe):43 × 65 cm – die Zahl des Museums; vier weitere Veröffentlichungen nennen vier andere Maße
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Expressionismus, École de Paris
Standort:Israel Museum, Jerusalem, als Dauerleihgabe – die Seite des Museums ist von unserem Server aus nicht lesbar, deshalb verweisen wir nicht darauf
Unsere Reproduktion:handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, acht Maße oder ein Maß nach Wunsch

Bildnis Léopold Zborowski – Amedeo Modigliani

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Ein bärtiger Mann ist bis zu den Schultern zu sehen, aus der Nähe und fast frontal, und füllt den größten Teil der Höhe. Das Gesicht ist ein warmes Orangeocker, hart durchmodelliert und von dunklen Konturen begrenzt; die Brauen sind schwer und schwarz. Die beiden Augen sind nicht gleich gemalt: das linke von uns aus ist eine dunkle Höhlung, fast geschlossen, während das andere eine blass grüngraue Iris trägt und geradeaus blickt. Die Nase ist lang, und ein voller dunkler Bart mit Schnurrbart schließt die untere Gesichtshälfte, sodass der Mund kaum erscheint. Das Haar ist dicht und schwarz, aus einer hohen Stirn zurückgenommen. Er trägt ein fast schwarzes Sakko über weißem Kragen, dazu eine hell graue Krawatte, die als langer Keil herabfällt. Der Grund ist geteilt: links eine fleckig graugrüne Wand, rechts ein dunkel rotbraunes senkrechtes Band vor etwas beinahe Schwarzem. In den unteren Ecken sitzen zwei orangerote Flächen, vom Rand der Leinwand abgeschnitten. Oben links ist die Signatur dünn und dunkel geschrieben; über den oberen rechten Teil läuft in großen blassen, eingeritzten Buchstaben der Name, darunter die Jahreszahl.

Warum trägt die Arbeit den Namen des Dargestellten und das Jahr?

Weil Modigliani sie dort hingesetzt hat, in Farbe, als Teil der Oberfläche. Das Werkverzeichnis notiert die Inschrift als ZBOROWSK und 1916, und genau das zeigt die Aufnahme: die Buchstaben beginnen oben rechts, das dunkle Haar des Dargestellten läuft in sie hinein, und der Name kommt aus diesem Zusammenstoß unvollständig heraus. Dasselbe hat er mehr als einmal getan – Lola de Valence trägt ihren Titel auf dieselbe Weise, wo der Kopf die Schrift abschneidet –, es ist also Gewohnheit und kein Versehen. Wer der Mann ist, wiegt hier schwerer als sonst: Léopold Zborowski war der polnische Dichter, der Modiglianis Händler wurde, ihm Zimmer und Modelle beschaffte und ihn durch die Kriegsjahre in Arbeit hielt. Er ist der Grund, dass ein guter Teil der École de Paris überhaupt erhalten ist, und er steht auf diesem Regal zweimal, denn das andere Porträt von ihm ist Bildnis Léopold Zborowski. Ihm gehörte auch Lolotte, bevor sie in ein Museum kam.

Der Eintrag zum Original und fünf veröffentlichte Maße

Das Original ist Öl auf Leinwand, und das Jahr lautet 1916 in jedem Eintrag, den wir lesen konnten. Beim Maß liegt die Sache anders, und es lohnt, sie offen auszubreiten, denn es ist der deutlichste Fall gelehrter Uneinigkeit auf diesem Regal. Ein veröffentlichtes Modigliani-Werkverzeichnis führt das Museum mit 65 × 43 cm, Restellini mit 65 × 41, Parisot mit 63 × 41, Pfannstiel mit 68 × 41 und die Ausstellungskataloge von 1958 und 1963 mit 65 × 42. Fünf Zahlen für eine Leinwand. Wir drucken die des Museums, 43 × 65 cm mit der Breite zuerst, weil das Museum den Gegenstand vor sich hat, und wir benennen die anderen, statt zu tun, als wäre die Frage entschieden. Wikidata nennt ebenfalls 65 × 43, was übereinstimmt. Bei der Nummer, unter der die Arbeit geführt wird, gibt es eine ähnliche Spaltung: der Wikidata-Eintrag nennt 401219, was zugleich die Nummer in der Webadresse des Museums ist, während das Werkverzeichnis die Leihnummer L-B04.008 verzeichnet. Das sind Nummern verschiedener Art, und wir führen sie nicht zusammen. Lieber würden wir auf das Museum selbst verweisen, aber seine Seite antwortet auf jede Adresse, die wir versucht haben – die Objektseite, einen älteren Pfad, eine archivierte Kopie –, mit derselben leeren Seite, dort ist also nichts zu prüfen, und wir verweisen nicht darauf. Die ganze Auswahl steht in der Galerie Amedeo Modigliani, und über den Maler haben wir einen längeren Artikel geschrieben.

Wo ist die Arbeit gewesen?

Der erste Besitzer war der Dargestellte selbst. Das Werkverzeichnis beginnt die Kette mit L. Zborowski in Paris, das heißt, der Händler behielt sein eigenes Porträt, und versieht das Folgende mit einem eigenen Fragezeichen: die Sammlung Georg Guggenheim-Strauss in Zürich. Von dort kam die Arbeit ins Israel Museum, nicht als Schenkung und nicht als Ankauf, sondern als Dauerleihgabe der Georg-und-Josi-Guggenheim-Stiftung über die Schweizer Freunde des Museums. Darum hängt sie in Jerusalem, während ihre Leihnummer noch mit einem L beginnt. Das Verzeichnis nennt die eigene Forschung unabgeschlossen, und mit diesem Zusatz geben wir die Kette weiter.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Ein Maler malt sie, mit dem Pinsel, in Öl auf Leinwand, auf Ihre Bestellung. Jedes Kunstgemälde entsteht über einige Wochen, und jede Kopie fällt ein wenig eigen aus; das ist die Folge davon, dass ein Mensch arbeitet und keine Maschine. Dies ist eine dunkle Arbeit mit einem beleuchteten Gesicht, und das Gesicht ist nicht glatt: es ist aus orangen, roten und braunen Strichen gebaut, die sichtbar bleiben, deshalb muss die Kopie den Strich behalten und nicht wegblenden. Die beiden Augen sind verschieden und müssen verschieden bleiben. Die Schrift oben ist eher in die Farbe geritzt als auf sie geschrieben, blass auf dunkel, und so muss sie auch aussehen – dünn, ungleichmäßig und dort unterbrochen, wo das Haar sie kreuzt. Die Krawatte ist die einzige saubere helle Form und hält den Blick unten; zu hell gemalt reißt sie alles an sich. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme der fertigen Leinwand und geben sie frei. Ein Druck ist es nie.

Welche Größe für welche Wand?

Für dieses Motiv schlagen wir 80 × 120 cm vor. Ein einzelnes nächstes Maß gibt es nicht, und wir erfinden keines: vier unserer acht teilen dieselbe Form 2 : 3, und alle vier liegen 0,8 Prozent von den Proportionen des Originals entfernt – 40 × 60, 80 × 120, 100 × 150 und 120 × 180 cm sind gleich nah, die Wahl ist also eine Frage der Wand. Die Arbeit ist dunkel und liest sich quer durch den Raum, und das Gesicht ist das einzige Helle darin, was für Größe spricht: bei 80 × 120 cm kommt der Kopf auf Lebensmaß und etwas darüber. An einer kleinen Wand hält 40 × 60 cm sie als Studie. Sie braucht eine helle Wand; an einer dunklen verschmelzen Sakko und Grund, und der Aufbau verschwindet. Ein postimpressionistisches Gemälde in einem Maß, das nicht aufgeführt ist, ist kein Problem: Wir fertigen es nach Wunsch.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

Im Israel Museum in Jerusalem, als Dauerleihgabe und nicht im Eigentum des Museums.

Wie groß ist das Original?

43 × 65 cm nach dem Museum. Vier weitere Veröffentlichungen nennen 65 × 41, 63 × 41, 68 × 41 und 65 × 42 cm; wir folgen dem Museum und benennen die übrigen.

Wer war Zborowski?

Ein polnischer Dichter, der Modiglianis Händler wurde und ihn in seinen letzten Jahren trug. Dies ist sein Porträt, und es gehörte ihm selbst.

Wie genau folgt unsere Leinwand den Proportionen des Originals?

Das Original misst 43 × 65 cm. Am nächsten kommt unser Maß 40 x 60 cm, das vom Verhältnis des Originals um 0,78 % abweicht.

  • Motiv: ein bärtiger Mann bis zu den Schultern, dunkles Sakko und helle Krawatte, Signatur oben links und sein Name oben rechts in die Farbe geritzt
  • Original: 43 × 65 cm, Öl auf Leinwand, 1916, Israel Museum, Jerusalem, als Dauerleihgabe
  • Unsere Fassung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Maße oder nach Maß, mit einer Aufnahme zur Freigabe vor dem Versand
  • Wissenswert: Fünf Veröffentlichungen nennen fünf verschiedene Maße für diese Leinwand, und die Seite des Museums ist von unserem Server aus nicht lesbar, deshalb zitieren und verlinken wir sie nicht

Die Augen auf dieser Leinwand sind ohne Pupillen gemalt. Wir haben alle 76 Werke Modiglianis auf diesem Regal gezählt: 53 sind so, 17 nicht – Werk für Werk.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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