Beschreibung
Raureif ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand im Pariser Musée d’Orsay: im Vordergrund steht bereiftes Gestrüpp, rechts darin liegt ein dunkles Boot, quer durch die Mitte zieht sich eine blasse, ebene Fläche mit kleinen blauen Tupfern, und dahinter steigt im rosa Dunst ein Streifen bereifter Bäume mit hohen schlanken Pappeln auf. Das Original misst 99,5 x 60,5 cm, ist Öl auf Leinwand, unten rechts mit »1880 Claude Monet« signiert, stammt von 1880 und trägt die Inventarnummer RF 2706. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe vor dem Versand.
| Titel: | Raureif |
| Weitere Titel: | Le Givre, effet de soleil ; Le Givre (Titel im Museumseintrag) |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1880 |
| Originalgröße: | 99,5 cm x 60,5 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2706) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß |
Raureif – Claude Monet
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Ein Wintertag im Sonnenlicht, in blassen Farben gemalt. Fast die ganze Leinwand ist in blassem Blau, Rosa und Cremeweiß gemalt, ohne einen einzigen rein weißen Strich. Den unteren Teil nimmt ein Ufer mit bereiftem Gestrüpp ein, und rechts darin liegt ein an Land gezogenes dunkles Boot mit blauen Schatten.
Quer durch die Mitte zieht sich eine breite, blasse, ebene Fläche, bestreut mit kleinen blauen und rosa Tupfern. Dahinter steht ein Streifen bereifter Bäume und Büsche, aus dem hohe schlanke Pappeln in den Dunst steigen, und über allem liegt ein rosa und cremefarbener Himmel mit blauen Flecken. Die Signatur steht unten rechts in Violett.
Der Reif ist im Vordergrund dick aufgetragen: kurze cremefarbene und rosa Striche liegen über rötlich braunen Zweigen, und wo das Gestrüpp im Schatten liegt, kommen dunkelblaue Tupfer hinzu. Weiter hinten werden die Striche weicher und die Farben rücken näher zusammen, sodass Bäume und Pappeln sich im Dunst fast auflösen, während der Himmel oben links am hellsten ist und nach rechts etwas dunkler wird.
Wann ist es entstanden?
Das Museum datiert die Leinwand in seinem Eintrag auf 1880, ohne Vorbehalt. Wikidata nennt dasselbe Jahr mit der Genauigkeit eines Jahres, deshalb trägt der maschinenlesbare Eintrag des Produkts dieses Jahr auch. Dasselbe Jahr steht auch auf der Leinwand, vor dem Namen des Malers.
Die Ereignisse jenes Winters beschreibt das Museum nicht, und wir tun es auch nicht. Was es sagt, ist der Titel: Le Givre, effet de soleil, also Raureif im Sonnenlicht.
Was sagt der Museumseintrag über das Werk?
Das Werk verwahrt das Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2706. Die Maße gibt es in der Folge Höhe, Breite an, 60,5 und 99,5 cm, mit Rahmen 83,5 und 121,5 cm, die Technik als Öl auf Leinwand. Der Titel im Museumseintrag lautet Le Givre, effet de soleil ; Le Givre: Das Museum führt die Leinwand unter beiden Namen.
Ein Feld für Aufschriften hat der maschinenlesbare Museumseintrag nicht, die Lesung der Signatur ist also unsere: unten rechts steht in Violett »1880 Claude Monet«, mit der Jahreszahl vor dem Namen. Unsere Datei misst 4000 x 2429 Pixel und stimmt nicht byteweise mit der Aufnahme überein, auf die sich Wikidata beruft, deshalb stammen alle Maße auf dieser Seite vom Museum, und keines ist von der Datei abgelesen.
Wie kam die Leinwand ins Museum?
Das Museum nennt eine einzige Angabe: »Legs Gustave Caillebotte, 1896«, also ein Vermächtnis von Gustave Caillebotte aus dem Jahr 1896. Das ist die Art des Erwerbs und keine Kette von Besitzern, deshalb schreiben wir hier kein Kapitel über die Herkunft der Leinwand.
Der Museumseintrag nennt weder frühere Besitzer noch Ausstellungen noch ein Feld für Aufschriften, deshalb nennt diese Seite keinen Besitzer vor dem Vermächtnis und keine Ausstellung. Was der Eintrag enthält, also Inventarnummer, Jahr, Maße mit und ohne Rahmen, Technik und beide Titel, steht auf dieser Seite so, wie das Museum es schreibt.
Dieselbe Zeile zum Vermächtnis tragen vier Leinwände, die wir anbieten: Schnee-Effekt bei Vétheuil, RF 3755, Der Tuileriengarten, RF 2705, Eine Ecke der Wohnung, RF 2776, und Der Bahnhof Saint-Lazare, RF 2775.
Welche Winterleinwand von 1880 ist das?
Das Musée d’Orsay verwahrt eine weitere Leinwand von Monet aus demselben Jahr und von genau derselben Größe, Les Glacons ; Debacle sur la Seine, Öl auf Leinwand, 60,5 x 99,5 cm, Inventarnummer RF 1965 10, die das Museum 1965 als Schenkung der Baronin Eva Gebhard-Gourgaud erhielt. Unsere ist RF 2706, Le Givre; wer genau dieses Werk sucht, gehe nach dieser Nummer, denn Maß und Jahr stimmen überein.
Warum ist dieses Werk wichtig?
Weil das Weiß darauf aus Farben gebaut ist: der Reif auf dem Gestrüpp, die ebene Fläche und der Himmel sind in blassem Blau, Rosa und Cremeweiß gemalt, und nur das dunkle Boot unten rechts zeigt, wie hell alles andere ist.
In unserem Regal steht eine weitere Winterleinwand aus demselben Museum, Der Karren auf der verschneiten Straße bei Honfleur, RF 2011. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art erzählt nichts, es hält das Licht eines kalten, sonnigen Tages fest.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Baumwoll- oder Leinengewebe. So entstehen alle unsere Gemälde auf Leinwand, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist im Weiß anspruchsvoll: Der Reif muss aus blassem Blau, Rosa und Cremeweiß aufgebaut werden, sonst wird die Leinwand kreidig und flach.
Die zweite Probe ist das Boot unten rechts, das die einzige dunkle Masse auf der Leinwand bleiben muss. Eine Reproduktion dieser Art hängt daran, ob die Pappeln im Dunst weich bleiben und der Reif im Vordergrund scharf. Ein solches Ölgemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt unseres matt. Eine handgemalte Kopie ist keine Nachahmung bis ins Detail; zwei Leinwände gleicher Größe unterscheiden sich immer im Strich.
Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme der fertigen Leinwand. Prüfen Sie darauf drei Dinge: ob der Reif im Vordergrund aus getrennten blassen Strichen besteht statt aus flachem Weiß, ob das Boot unten rechts das Dunkelste auf der Leinwand bleibt und ob die Signatur mit der Jahreszahl vor dem Namen unten rechts steht wie auf dem Original. Stimmt davon etwas nicht, sagen Sie es uns, bevor Sie das Werk freigeben.
Welche Größe für welche Wand?
Es gibt acht Größen, von 90 x 55 bis 175 x 110 cm. Der Größe nach steht 100 x 60 cm dem Original am nächsten, 0,5 cm breiter und 0,5 cm niedriger, dem Verhältnis nach mit 1,6667 aber etwas gestreckter als das Original mit 1,6446. Dem Verhältnis nach am nächsten ist 90 x 55 cm mit 1,6364, es folgt 130 x 80 cm mit 1,6250.
Wer fast die Größe des Originals will, nimmt 100 x 60; wer seine Form will, 90 x 55, an einer größeren Wand 130 x 80. Die blassen, kühlen Farben passen gut zu warmem Holz und hellen Fliesen, deshalb ist dies ein gutes Gemälde für die Küche. Alle Maße stehen beim Produkt in unserer Galerie Claude Monet.
Das Licht zählt so viel wie das Maß. Die Leinwand ist fast ganz aus blassem Blau, Rosa und Cremeweiß gebaut und wirkt deshalb am schönsten bei Tageslicht oder weichem warmem Licht; unter kaltem Licht wird das Rosa grau, und der Reif verliert seine Wärme. Hängen Sie sie so, dass der Streifen der Bäume etwa auf Augenhöhe liegt.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Für ein Maß, das nicht auf der Liste steht, sind Maße nach Wunsch der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe, das Verhältnis des Originals behalten wir bei. Die Leinwand wird auf einen Holzkeilrahmen gespannt. Ein Rahmen ist nicht im Preis enthalten; der des Museums misst 121,5 x 83,5 cm.
Lieferung und Garantie
Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger. Das Werk kommt auf den Keilrahmen gespannt in einer festen Schachtel oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung. Kommt es beschädigt an oder weicht es sichtbar von der freigegebenen Aufnahme ab, ersetzen wir es oder erstatten den Preis. Kleine Unterschiede im Strich sind bei Handarbeit zu erwarten; ein Schaden ist es nicht.
Häufige Fragen
Wo ist das Original?
In Paris, im Musée d’Orsay, unter der Inventarnummer RF 2706.
Aus welchem Jahr stammt es?
Aus dem Jahr 1880. Museum und Wikidata nennen dasselbe Jahr, und auf der Leinwand steht es vor der Signatur.
Was zeigt es?
Ein bereiftes Ufer mit Gestrüpp und einem dunklen Boot, dahinter eine ebene blasse Fläche und bereifte Bäume im rosa Dunst.
Ist Le Givre, effet de soleil dasselbe Werk?
Ja. Das Museum gibt der Leinwand beide Titel, Le Givre, effet de soleil und Le Givre.
Ist das ein Druck?
Nein. Bei uns entsteht es immer von Hand, in Öl auf Leinwand; Gedrucktes verkaufen wir nicht.
Welche Größe soll ich wählen?
100 x 60 cm, wenn Sie fast die Größe des Originals wollen, und 90 x 55 oder 130 x 80 cm, wenn Ihnen die Form am wichtigsten ist.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?
Ja. Ein Werk nach Ihrem Maß behält das Verhältnis des Originals bei jeder Breite.
Wie kommt das Werk zu mir?
Auf den Keilrahmen gespannt in einer festen Schachtel oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung.
Worum geht es in einem Satz?
Um einen kalten, sonnigen Tag, an dem das Weiß aus Blau, Rosa und Cremeweiß besteht.
Ist das Original zu kaufen und was ist es wert?
Nicht zu kaufen: Es gehört einer Museumssammlung, und einen Wert schätzen wir nicht.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, und wenn Sie beim Maß unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person wählt.
- Motiv. Ein bereiftes Ufer mit einem dunklen Boot, eine blasse ebene Fläche und bereifte Bäume im rosa Dunst.
- Original. Öl auf Leinwand, 99,5 x 60,5 cm, 1880; Signatur unten rechts »1880 Claude Monet«; Musée d’Orsay, Paris, Inv.-Nr. RF 2706.
- Unseres. Acht Größen; 100 x 60 cm kommt der Größe am nächsten, 90 x 55 cm dem Verhältnis.
- Wissenswert. Das Musée d’Orsay erhielt diese Leinwand 1896 durch das Vermächtnis von Gustave Caillebotte, nach seinen eigenen Einträgen zusammen mit vier weiteren Leinwänden aus unserem Regal.









































