Claude Monet – Der Tuileriengarten

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1456__ Kategorie:

Beschreibung

Der Tuileriengarten ist eine handgemalte Reproduktion von Monets Pariser Blick aus dem Fenster: die unteren zwei Drittel füllt der Park, darüber zieht sich die Stadt in hellem Dunst hin, aus dem zwei schlanke Türme ragen, und unten links schimmert ein ovales Becken. Das Original misst 75,5 x 50 cm, ist Öl auf Leinwand und gehört dem Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2705. Das Museum datiert es auf um 1876 und führt es in seinem Eintrag als Skizze. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Der Tuileriengarten
Weitere Titel:Les Tuileries ; esquisse (Bezeichnung im Museumseintrag)
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:um 1876, wie das Museum datiert; ein genaues Jahr nennt es nicht
Originalgröße:75,5 cm x 50 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2705)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Der Tuileriengarten – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Der Blick fällt steil hinab und nach hinten. Die untere Hälfte nimmt die dunkle Masse der Bäume ein: breit und geschlossen, in kurzen kreisenden Strichen gemalt, so dass sich keine Krone von der nächsten löst. In der unteren linken Ecke liegt ein ovales Becken, blass und glatt, daneben ein rosa Weg. Rechts unten öffnet sich eine Rasenfläche, heller und grüner, über die winzige Gestalten gehen. Über den Bäumen zieht ein Band Stadt, in Dunst verwischt, und daraus steigen zwei schlanke Türme und neben ihnen ein niedrigerer. Das obere Viertel ist Himmel, hell und waagerecht verstrichen, ohne Wolken mit hartem Rand. Die Farbskala ist eng: Grün, Grau und ein blasses Gelb.

Von wo aus hat Monet geschaut?

Aus dem Fenster einer Wohnung, die ihm der Sammler Victor Chocquet lieh. Das Musée Marmottan Monet, das eine verwandte Leinwand hütet, hält fest, Chocquet sei ein bescheidener Zollbeamter gewesen und einer der ersten Förderer Paul Cézannes, und er habe Monet 1876 seine Wohnung überlassen. Sie lag im fünften Stock in der Rue de Rivoli 198 und sah auf den Tuileriengarten hinab. Dieser Ausblick hat nach dem Eintrag des Museums vier Werke Monets angeregt. Der Blick von oben herab war damals eine ungewöhnliche Wahl; die Stadt liest sich von dort nicht als Straße, sondern als Fläche.

Warum nennt das Museum diese Leinwand eine Skizze?

Weil es so in seiner Bezeichnung steht. Das Musée d’Orsay führt das Werk unter einem zweiteiligen Namen, getrennt durch sein eigenes Semikolon: „Les Tuileries ; esquisse“. Der zweite Teil ist kein Titel, sondern eine Einordnung: eine Skizze also, eine Leinwand, die das Motiv anlegt und nicht zu Ende führt. Man sieht es dem Werk an. Die Bäume sind als Masse gemalt und nicht als einzelne Stämme, die Gestalten sind Striche ohne Gesicht, die Stadt dahinter ist verwischt. Unsere Tabelle nennt diese Bezeichnung in der Zeile Weitere Titel eben deshalb, weil sie dem Museum gehört und nicht uns.

Warum steht dort kein einzelnes Jahr?

Weil das Museum keines nennt. Unter Datation steht „vers 1876“, also um 1876, und das Museum engt es nicht ein. Deshalb nennen auch wir kein einzelnes Jahr, so ordentlich es aussähe. Die Datenbanken sind hier selbstsicherer als das Museum: Wikidata gibt 1875, und zwar jahresgenau. Wo Museum und Datenbank auseinandergehen, folgen wir dem Museum — auch dann, wenn die Datenbank genauer wirkt als das Haus, das das Werk tatsächlich besitzt. Vorher stand auf dieser Seite 1875, aus der Datenbank übernommen; jetzt steht der Vorbehalt des Museums.

Was sagt der Museumseintrag zu den Maßen?

Das Werk gehört dem Musée d’Orsay unter der Inventarnummer RF 2705. Die Maße nennt es in der Reihenfolge Höhe mal Breite, H. 50 ; L. 75,5 cm, und fügt das Maß mit Rahmen an, 68,5 x 93 cm; unsere Tabelle stellt die Breite voran, deshalb lesen wir hier 75,5 x 50 cm. Die Technik ist Öl auf Leinwand. Auch diese Zahl korrigiert die, die vorher auf dieser Seite stand: wir nannten 50 x 74 cm, wieder nach der Datenbank. Das Museum misst seine Leinwand selbst und kommt auf 75,5 cm Breite, also anderthalb Zentimeter mehr.

Dasselbe Vermächtnis, ein anderes Werk: die Sammlung Caillebotte

Das Museum nennt eine einzige Erwerbungsart: „Legs Gustave Caillebotte, 1896“, also das Vermächtnis Gustave Caillebottes von 1896. Caillebotte war selbst Maler und einer der wenigen, die die Werke ihrer Gefährten kauften, als sie niemand haben wollte; seine Sammlung ist einer der Hauptwege, auf denen der Impressionismus in die französischen öffentlichen Sammlungen kam. Auf demselben Weg kam auch Schnee-Effekt bei Vétheuil ins Orsay, das wir in diesem Regal führen: dasselbe Vermächtnis, dasselbe Jahr, ein anderes Werk. Eine Kette von Eigentümern davor veröffentlicht das Museum nicht, also erfinden wir auch keine.

Vier Werke aus demselben Fenster — welches ist unseres?

Eine Verwechslung ist hier real, denn alle vier zeigen denselben Ausblick. Das bekannteste hängt im Musée Marmottan Monet unter der Inventarnummer 4016, misst 73 x 54 cm und ist auf 1876 datiert. Das Museum selbst nennt es das am weitesten ausgeführte von allen und sagt, eine ausgewogene Komposition hebe es von den übrigen ab. Beiden Leinwänden sieht man das an. Das Marmottan-Werk hält am linken Rand die große helle Masse des Pavillon de Marsan, der Horizont liegt hoch, und im Park unterscheidet man Becken, Beete und Skulpturen. Auf unserem fehlt der Pavillon, der Horizont liegt tiefer, und der Park ist eine einzige dunkle Masse. Das Marmottan-Werk ist also die ausgeführte Fassung und unseres das, welches das Orsay eine Skizze nennt.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, mit Ölfarben auf Baumwoll- oder Leinengewebe. Ein Gemälde auf Leinwand entsteht bei uns ohne Druck, ohne Übertragung und ohne maschinellen Zwischenschritt. Dieses Motiv ist gerade deshalb anspruchsvoll, weil es eine Skizze ist: die Parkmasse besteht nicht aus Formen, die man nachzeichnen könnte, sondern aus hunderten kurzen kreisenden Strichen in drei oder vier Grüntönen. Glättet der Maler sie zu einer gleichmäßigen Fläche, erstarrt der Park und verliert das Flimmern des Originals. Deshalb entsteht er vom dunklen Grund aufwärts. Jedes Ölgemälde aus unserer Werkstatt ist ein wenig eigen. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe.

Welche Größe für welche Wand?

Acht Größen stehen zur Wahl, von 60 x 40 bis 150 x 100 cm. Das Original ist 75,5 cm breit und 50 cm hoch, ihm am nächsten kommt der Größe nach 80 x 55 cm, dem Seitenverhältnis nach 60 x 40, 90 x 60 und 150 x 100 cm, die alle bei 1,50 liegen, das Original bei 1,51. Die Szene ist quer und niedrig und passt daher über Sofa, Kommode oder Bett. Als Kunstgemälde im Esszimmer oder als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt 110 x 75 cm ruhig: die Farbskala ist eng und leise. Verwandte Pariser Motive finden Sie in der Galerie Claude Monet; nach Ort und Zeit nahe stehen Der Bahnhof Saint-Lazare und Frauen im Garten, aus demselben Jahrzehnt Das Becken von Argenteuil.

Anfertigung nach Maß, Keilrahmen und Rahmen

Keine der acht Größen wiederholt das Verhältnis des Originals genau. Wollen Sie eben dieses Verhältnis, führt nur die Anfertigung nach Maß dorthin: senden Sie Breite und Höhe in Zentimetern. Die Leinwand kann auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig geliefert werden, oder gerollt in der Hülse, wenn Sie selbst rahmen lassen. Ein Rahmen ist im Preis nicht enthalten. Zu dieser Szene passt ein schmaler heller Rahmen, der mit der dunklen Parkmasse nicht wetteifert; ein breiter dunkler schließt sie ein. Das Museum verwahrt sein Original in einem Rahmen, mit dem das Ganze 93 x 68,5 cm misst.

Lieferung und Garantie

Die Anfertigung dauert in der Regel zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen länger, denn das Öl muss zwischen den Schichten antrocknen. Gespannte Leinwände versenden wir im festen Karton, gerollte in der Hülse. Kommt das Werk beschädigt an oder weicht es deutlich von der freigegebenen Aufnahme ab, tauschen wir es oder erstatten den Kaufpreis. Eine handgemalte Kopie ist kein Fabrikerzeugnis, kleine Abweichungen im Strich sind zu erwarten; ein Schaden oder ein falsches Motiv sind es nicht. Wir liefern in die Länder der Europäischen Union.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In Paris, im Musée d’Orsay, unter der Inventarnummer RF 2705. Dorthin kam es 1896 mit dem Vermächtnis Gustave Caillebottes.

Welcher Park ist gemalt?

Der Tuileriengarten in Paris, gesehen aus einem Fenster im fünften Stock der Rue de Rivoli 198, die der Sammler Victor Chocquet Monet 1876 überließ.

Ist das Werk im Marmottan dieselbe Leinwand?

Nein. Das Marmottan-Werk misst 73 x 54 cm und zeigt am linken Rand den Pavillon de Marsan, der auf unserem fehlt. Derselbe Ausblick, eine andere Leinwand.

Ist das ein Druck?

Nein. Eine Reproduktion entsteht bei uns immer von Hand, in Öl auf Leinwand. Gedrucktes oder maschinell Übertragenes verkaufen wir nicht.

Welches Maß soll ich wählen?

Messen Sie die Wand oder das Möbel darunter und wählen Sie eine Leinwand, die etwa zwei Drittel dieser Breite einnimmt. Langgestreckte Maße wirken hier gut.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?

Ja. Die Anfertigung nach Ihrem Maß ist bei uns üblich und hält als einzige das Verhältnis des Originals von 75,5 zu 50 ein.

Wie kommt das Werk zu mir?

Auf den Keilrahmen gespannt im festen Karton oder gerollt in der Hülse, nach Ihrer Wahl, mit Sendungsverfolgung. Zuvor erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes.

Was sagt das Werk in einem Satz?

Dass eine Stadt aus einem hohen Fenster wie eine Landschaft aussieht und ein Park von dort keine Reihe von Bäumen ist, sondern eine einzige dunkle Fläche.

Ist das Original zu verkaufen und was ist es wert?

Nein. Es ist seit 1896 in öffentlicher Sammlung. Einen Preis setzt ihm niemand, und wir nennen auch keinen.

Wie hoch soll ich es aufhängen?

Die Mitte etwa 145 cm über dem Boden, über einem Möbel die Unterkante 20 bis 30 cm darüber. Mehr zum Hängen schreiben wir in unserem Blog.

Eignet sich das Werk als Geschenk?

Ja, und wenn Sie nicht wissen, welches Maß Sie wählen sollen, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die Beschenkten Maß und Motiv selbst wählen.

  • Motiv. Der Tuileriengarten aus einem hohen Fenster: die dunkle Masse der Parkbäume über die untere Hälfte, unten links ein ovales Becken, darüber die verwischte Stadt mit zwei schlanken Türmen.
  • Original. Öl auf Leinwand, 75,5 x 50 cm, um 1876 nach der Datierung des Museums; Musée d’Orsay, Inv.-Nr. RF 2705, Vermächtnis Gustave Caillebotte 1896; das Museum führt es als Skizze.
  • Unseres. Acht Größen von 60 x 40 bis 150 x 100 cm oder Anfertigung nach Ihrem Maß, die als einzige das Verhältnis des Originals hält.
  • Wissenswert. Derselbe Ausblick ergab vier Werke Monets; das am weitesten ausgeführte hütet das Musée Marmottan Monet, unseres ist das, welches das Orsay eine Skizze nennt.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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