Claude Monet – Der Bahnhof Saint-Lazare

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1501__ Kategorie:

Beschreibung

Der Bahnhof Saint-Lazare ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand aus dem Pariser Musée d’Orsay: unter dem großen Glasdach der Bahnsteighalle steigt in der Mitte eine blaugraue Dampfwolke auf, darunter steht eine dunkle Lokomotive, und links wie rechts sind durch den Dampf blasse Pariser Häuserblöcke zu erkennen. Das Original misst 105 x 75 cm, ist Öl auf Leinwand und trägt die Inventarnummer RF 2775. Das Museum datiert es auf 1877, und unten rechts lesen wir auf der Leinwand »1877 Claude Monet«. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Der Bahnhof Saint-Lazare
Weitere Titel:La Gare Saint-Lazare (der Name im Museumseintrag); im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 438
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:1877 nach dem Museumseintrag, ohne Vorbehalt; unten rechts auf der Leinwand lesen wir »1877 Claude Monet«, mit der Jahreszahl VOR der Signatur
Originalgröße:105 cm x 75 cm (nach dem Museumseintrag; Wikidata nennt 104 cm Breite)
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2775)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Der Bahnhof Saint-Lazare – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Das obere Drittel nimmt das Hallendach ein: zwei schräge Flächen aus Eisen und Glas treffen sich im First, dunkle Träger kreuzen sie, und das Glas dazwischen liest sich als blaugraues Netz. Unter dem First steigt eine große Dampfwolke auf, blau im Kern und weiß an den Rändern, und reicht fast bis an die Träger.

Mitten auf den Gleisen steht eine Lokomotive, von vorn gesehen: eine dunkle, fast schwarze Masse mit Schornstein, darunter ein hellerer Fleck Glut. Links davon steht ein hoher dunkelgrüner Gebäudeblock, rechts Waggons und dann blasse Pariser Häuser in Weiß, Ocker und Rosa, die der Dampf halb auslöscht.

Am unteren Rand laufen die Gleise auf gelblich grauem Grund auf den Betrachter zu. Rechts der Mitte steht eine einzelne dunkle Gestalt auf dem Bahnsteig, am rechten Rand eine Gruppe winziger Figuren. Den Raum beschreibt nicht die Zeichnung, sondern der Dampf: was dahinter liegt, geht verloren, was davor steht, bleibt hart.

Was steht auf der Leinwand?

Unten rechts, über dem gräulichen Boden, steht die Aufschrift in dunklen Zügen: zuerst die Jahreszahl 1877, dann die Signatur Claude Monet. Die Reihenfolge ist ungewöhnlich, denn bei diesem Maler steht das Jahr fast immer hinter dem Namen.

Der Museumseintrag hat kein Feld für Aufschriften und erwähnt die Signatur nicht. Was oben steht, ist also unsere Lesart, vorgenommen an unserer Aufnahme mit 3606 mal 2637 Punkten und geprüft an beiden Tafeln des Museums, der gerahmten und der ungerahmten, wo sie gleich gut lesbar ist. Die Jahreszahl auf der Leinwand stimmt mit der des Museums überein.

Was sagt der Museumseintrag über das Werk?

Das Werk verwahrt das Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2775. Es datiert es auf 1877, ohne Vorbehalt und ohne Spanne. Die Technik ist Öl auf Leinwand, die Maße veröffentlicht es in der Reihenfolge Höhe und Breite, 75 und 105 cm, mit Rahmen 95,5 und 121 cm. Im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 438.

Warum steht hier 105 und nicht 104?

Weil die Quellen auseinandergehen und die verwahrende Institution Vorrang hat. Das Museum nennt in seinem Eintrag eine Breite von 105 cm. Wikidata nennt 1040 Millimeter, also 104 cm, und genau diese Zahl stand bis heute auf dieser Seite, weil sie von dort übernommen worden war.

Der Unterschied ist ein Zentimeter und bedeutet auf den ersten Blick nichts, auf dieser Seite aber schon. Unser Maß 105 x 75 cm ist nämlich bei der Breite des Museums genau das Original; bei 104 wäre es einen Zentimeter zu breit. Die Korrektur ändert also nicht nur eine Zeile in der Tabelle, sondern die Aussage, die wir über unser eigenes Erzeugnis überhaupt treffen dürfen.

Wie ist die Leinwand ins Museum gekommen?

Durch das Vermächtnis des Malers Gustave Caillebotte von 1896. So steht es im Feld des Museums für die Erwerbungsart, und das ist alles, was das Museum über den Weg dieser Leinwand veröffentlicht; eine Kette von Eigentümern davor nennt es nicht, also stellen auch wir keine zusammen.

Caillebotte war Maler und Sammler aus demselben Kreis, und sein Vermächtnis war damals umstritten. Diesen Streit schildern wir hier nicht, denn im Museumseintrag steht dazu nichts; verzeichnet sind nur Jahr und Name.

Welcher Bahnhof Saint-Lazare ist welcher?

Saint-Lazare hat der Maler mehrfach gemalt, und zwei dieser Leinwände bieten wir an. Diese ist die Pariser, die große, mit dem Blick geradewegs unter den First. Die andere verwahrt das Art Institute of Chicago: Arrival of the Normandy Train, Gare Saint-Lazare unter der Nummer 1933.1158, ebenfalls von 1877, aber kleiner, 80,2 x 60,3 cm, und unten links bezeichnet »Claude Monet 77«.

Bei uns ist diese zweite Leinwand Ankunft des Zuges aus der Normandie. Wer ein bestimmtes Stück sucht, gehe nach der Inventarnummer: RF 2775 ist die Pariser, 1933.1158 die Chicagoer. Die Eisenbahn kommt beim Maler noch auf der Leinwand Die Eisenbahnbrücke bei Argenteuil vor.

Warum ist dieses Werk wichtig?

Weil es sich einen Gegenstand nimmt, der keiner ist. Das Hauptmotiv dieser Leinwand ist der Dampf: ein Stoff ohne Form und ohne Umriss, der sich nur als Licht malen lässt. Alles Harte darauf, Dach, Lokomotive, Häuserblöcke, ist dazu da, dass man den Dampf daneben sieht.

Das Jahr ist 1877, und der Maler hat für diese Arbeit um Erlaubnis gebeten, seine Staffelei auf dem Bahnsteig aufstellen zu dürfen. Das moderne, industrielle Paris war damals ein neues Motiv; ein solches impressionistisches Gemälde zeigte, dass Rauch ebenso leinwandwürdig ist wie ein Garten. Nebel und Rauch malte er später auch in London, auf der Leinwand London, das Parlament im Nebel, und genau dieser Stoff gab der ganzen Bewegung ihren Namen, als Impression, Sonnenaufgang 1874 einen Kritiker erzürnte.

Das Dritte ist der Raum. Weil die Ränder im Dampf weich sind, erschließt der Betrachter die Tiefe aus dem, was noch scharf ist. Eine Reproduktion dieser Art hängt deshalb daran, wo der Strich aufhört, und nicht an der Zeichnung.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Baumwolle oder Leinen. So verlässt jedes Gemälde auf Leinwand unser Haus, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist im Dampf anspruchsvoll: Die blauen und weißen Lagen müssen durchscheinend bleiben, sonst wird die Wolke ein weißer Klecks und verliert ihre Tiefe.

Die zweite Probe ist das Dach. Die Träger müssen gerade und dünn bleiben, sonst fällt die Halle zu einer Fläche zusammen. Ein solches Ölgemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt unseres matt. Eine handgemalte Kopie ist keine Nachahmung bis ins Detail; zwei Leinwände gleicher Größe unterscheiden sich immer im Strich.

Welche Größe für welche Wand?

Es gibt acht Größen, von 50 x 35 bis 150 x 110 cm. Eine davon, 105 x 75 cm, ist nach dem Museumseintrag genau die Größe des Originals — dasselbe Verhältnis und dieselben Maße, ohne Rundung. Das ist in unserem Regal selten und gilt hier nur, weil wir die Breite vom Museum genommen haben und nicht von Wikidata.

Dasselbe Verhältnis 1,4000 hat auch 70 x 50 cm, bei zwei Dritteln der Größe; das ist das nächstkleinere Maß für eine schmalere Wand. Für eine große Wand bleibt 150 x 110 cm. Die grau-blaue Skala drängt sich nicht auf, weshalb dieses Gemälde fürs Büro auch über einem Schreibtisch wirkt. Alle Maße stehen beim Produkt in unserer Galerie Claude Monet, wo auch Der Tuileriengarten steht, das zweite Pariser Motiv dieses Regals.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Für ein Maß, das nicht auf der Liste steht, ist die Maßanfertigung der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe. Die Leinwand spannen wir auf einen Keilrahmen. Ein Zierrahmen ist nicht im Preis; der des Museums misst 121 x 95,5 cm.

Lieferung und Garantie

Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage mehr. Das Werk kommt auf den Keilrahmen gespannt im festen Karton oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung. Kommt es beschädigt an oder weicht es merklich von der freigegebenen Aufnahme ab, tauschen wir es oder erstatten. Kleine Unterschiede im Strich sind Handarbeit; ein Schaden ist es nicht.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In Paris, im Musée d’Orsay, unter der Inventarnummer RF 2775.

Was zeigt es?

Die Bahnsteighalle des Pariser Bahnhofs Saint-Lazare unter dem Glasdach, mit dem Dampf der Lokomotiven.

Ist das dasselbe Werk wie Arrival of the Normandy Train?

Nein. Das ist eine kleinere Leinwand desselben Jahres in Chicago, 80,2 x 60,3 cm, Nummer 1933.1158.

Ist das ein Druck?

Nein. Bei uns entsteht es von Hand, in Öl auf Leinwand; Gedrucktes verkaufen wir nicht.

Welche Größe soll ich wählen?

105 x 75 cm für die Größe des Originals, 70 x 50 cm für dasselbe Verhältnis kleiner.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht gelistet ist?

Ja. Eine Anfertigung nach Ihrem Maß hält das Verhältnis bei jeder Breite.

Wie kommt das Werk zu mir?

Auf den Keilrahmen gespannt im festen Karton oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung.

Worum geht es in einem Satz?

Darum, dass Dampf der Hauptgegenstand eines Gemäldes sein kann.

Ist das Original zu kaufen und was ist es wert?

Nicht zu kaufen: Es gehört einer Museumssammlung und kam 1896 als Vermächtnis dorthin. Wir schätzen keinen Wert.

Wie hoch soll ich es hängen?

Die Mitte etwa 150 cm über dem Boden, damit die Lokomotive auf Augenhöhe bleibt.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, und wenn Sie beim Maß unsicher sind, gibt es einen Wertgutschein, mit dem die beschenkte Person wählt.

  • Motiv. Die Bahnsteighalle von Saint-Lazare: Glasdach, blaugraue Dampfwolke unter dem First, dunkle Lokomotive auf den Gleisen und blasse Pariser Häuser hinter dem Dampf.
  • Original. Öl auf Leinwand, 105 x 75 cm, 1877; unten rechts 1877 Claude Monet; Musée d’Orsay, Paris, Inv.-Nr. RF 2775, Vermächtnis Gustave Caillebotte 1896.
  • Unseres. Acht Größen; 105 x 75 cm ist genau die Größe des Originals, 70 x 50 cm hat dasselbe Verhältnis kleiner.
  • Wissenswert. Die Breite von 105 cm stammt vom Museum; Wikidata nennt 104, und genau diese Zahl stand bisher auch bei uns.

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