Beschreibung
Der Karren auf der verschneiten Straße bei Honfleur ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand im Pariser Musée d’Orsay: in der Mitte steigt eine verschneite Fahrstraße in die Tiefe, darauf steht ein zweirädriger Karren mit einer dunklen Gestalt auf der Bank, links liegt ein niedriges Bauernhaus unter einem dicken Schneedach, rechts steigt eine verschneite Böschung mit kahlem Gebüsch an. Das Original misst 93 x 65 cm, ist Öl auf Leinwand und trägt die Inventarnummer RF 2011. Das Museum datiert es mit »vers 1867«, also mit Vorbehalt. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe vor dem Versand.
| Titel: | Der Karren auf der verschneiten Straße bei Honfleur |
| Weitere Titel: | La Charrette. Route sous la neige a Honfleur (so schreibt es der maschinenlesbare Eintrag des Museums, der Akzente weglässt); La Charrette. Route sous la neige à Honfleur (der französische Name mit Akzenten bei Wikidata); im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 50 |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | um 1867: das Museum schreibt »vers 1867«, also mit Vorbehalt, und Wikidata führt für dieselbe Leinwand zwei Jahreszahlen, 1867 mit dem Zusatz circa und 1865 ohne |
| Originalgröße: | 93 cm x 65 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2011) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß |
Der Karren auf der verschneiten Straße bei Honfleur – Claude Monet
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Der größte Teil der Leinwand ist die Straße unter Schnee. Sie läuft vom unteren Rand zur Mitte und verengt sich zu den Bäumen im Hintergrund; in ihren Spurrinnen ist der Schnee aufgeweicht und braun. Sonst ist der Schnee nicht weiß: im Schatten grau und bläulich, im Licht cremefarben, an den Rändern von Flecken bloßer Erde unterbrochen.
Links steht ein langes niedriges Bauernhaus mit einem Dach unter dicker Schneedecke und zwei kleinen Schornsteinen; der untere Teil der Wand ist dunkel und fast ohne Einzelheiten, dahinter steigen kahle Bäume auf. Mitten auf der Straße steht ein zweirädriger Karren, vom Betrachter abgewandt, auf der Bank eine dunkle Gestalt. Der Karren ist klein, kaum ein paar Prozent der Breite, und doch die einzige dunkle Form im Weiß, weshalb der Blick zuerst auf ihn fällt.
Was steht auf der Leinwand?
Unten links steht in dunklem Graubraun die Signatur »Claude Monet«. Eine Jahreszahl steht nicht daneben. Der Museumseintrag hat überhaupt kein Feld für Aufschriften, also ist diese Lesung unsere: gelesen in voller Auflösung auf unserer eigenen Datei, die byteweise mit der Platte übereinstimmt, auf die sich auch Wikidata beruft. Wir haben auch die untere rechte Ecke angesehen, denn »unten links signiert« ist zugleich eine Aussage über die andere Ecke; dort ist nichts als Schnee und eine braune Spurrille.
Wann ist es entstanden, und warum steht ein »vers« in der Antwort?
Das Museum schreibt in seinem Eintrag »vers 1867«, also um 1867. Das ist keine drucktechnische Vorsicht, sondern die Haltung des Hauses, das das Werk verwahrt: ein genaues Jahr behauptet es nicht. Unser früherer Text schrieb an dieser Stelle 1867 ohne Vorbehalt, und das ist mehr, als die Quelle hergibt; diese Seite korrigiert es.
Wikidata führt für dieselbe Leinwand zwei Jahreszahlen zugleich: 1867 mit dem Zusatz circa und 1865 ohne ihn, beide auf Jahresgenauigkeit. Auch ihre eigene Aufnahme des Werkes liegt unter einem Dateinamen, der »1865 or 1867« lautet. Der Aggregator widerspricht sich bei dieser Leinwand also selbst, während das Museum ehrlich sagt, dass es das Jahr nicht genau kennt.
Deshalb wählen wir hier keine Jahreszahl. Die Seite sagt »um 1867«, und der maschinenlesbare Eintrag des Produktes bleibt ohne Jahr — lieber keine Angabe als eine erfundene. Dasselbe Museum hat einen ähnlichen Fall in La Pie unter RF 1984 164, wo der Eintrag »entre 1868 et 1869« sagt und Wikidata aus der Spanne ein glattes 1868 macht.
Was sagt der Museumseintrag über das Werk?
Das Werk verwahrt das Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2011. Die Maße veröffentlicht es in der Reihenfolge Höhe und Breite, 65 und 93 cm; unsere Tabelle stellt die Breite voran, deshalb lesen Sie hier 93 x 65 cm. Mit Rahmen nennt es 78,4 x 107,5 cm, die Technik als Öl auf Leinwand.
Wie kam die Leinwand ins Museum?
Das Museum nennt eine einzige Angabe: »Legs comte Isaac de Camondo, 1911«, also das Vermächtnis des Grafen Isaac de Camondo von 1911. Das ist eine Erwerbungsart und keine Kette von Eigentümern, deshalb schreiben wir hier kein Kapitel über die Herkunft der Leinwand.
Welche Winterleinwände bieten wir sonst an?
Der Winter ist bei diesem Maler eine Konstante und keine Ausnahme. Zu den Winterleinwänden, die wir anbieten, gehören Schnee-Effekt bei Vétheuil, wo das Flussufer unter Schnee liegt, und Raureif, wo gar nicht der Schnee die Hauptsache ist, sondern der Reif auf dem Gras.
Dem Motiv nach näher steht dieser Leinwand Die Straße von Chailly: auch dort läuft eine Straße vom Betrachter in die Tiefe zwischen Bäumen, nur ohne Schnee. Wen interessiert, wie dasselbe Verfahren im Sommer und im Winter wirkt, für den sind diese beiden das unmittelbarste Paar.
Warum ist dieses Werk wichtig?
Wegen der Farbe des Schnees. Der Schnee ist hier nicht weiß: cremefarben, grau, bläulich im Schatten und braun dort, wo die Räder ihn durchgeknetet haben. Das war in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts neu — der Maler arbeitete draußen, im Winter, vor dem Motiv, und nicht im Atelier nach einer Skizze. Ein solches impressionistisches Gemälde zeigt, dass die Farbe der Schatten eine Frage der Beobachtung ist und keine Regel.
Das Zweite ist die Zurückhaltung. Die Leinwand erzählt nichts: ein Karren fährt die Straße entlang, niemand eilt irgendwohin, nichts geschieht. Auf einer anderen Leinwand setzte derselbe Maler eine Frau und ein Boot ans Ufer, Am Ufer der Seine bei Bennecourt; hier gibt es weder eine erkennbare Gestalt noch ein Ereignis. Es bleibt die Straße.
Das Dritte ist der Maßstab: der Karren ist winzig, die Böschung nimmt fast ein Drittel ein, und der Blick bleibt am Boden. Eine Reproduktion dieser Art hängt daran, ob der Schnee bewegt bleibt, und nicht an Einzelheiten am Karren; wie derselbe Maler im Sommer mit dem Raum umgeht, zeigt Terrasse am Meer, Sainte-Adresse.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Baumwoll- oder Leinengewebe. So entstehen alle unsere Gemälde auf Leinwand, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist gerade im Weiß anspruchsvoll: der Schnee muss aus mehreren Farben bestehen bleiben, sonst wird er zur Fläche, und mit ihr geht die Tiefe der Straße verloren.
Die zweite Probe ist der Karren. Die einzige dunkle Form muss klein und weich bleiben; wird sie scharf, bekommt die Leinwand ein Zentrum, das das Original nicht hat. Ein solches Ölgemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt unseres matt. Eine handgemalte Kopie ist keine Nachahmung bis ins Detail; zwei Leinwände gleicher Größe unterscheiden sich immer im Strich.
Welche Größe für welche Wand?
Es gibt acht Größen, von 50 x 40 bis 150 x 100 cm. Das Original hat das Verhältnis 1,4308, und am nächsten kommt ihm 100 x 70 cm mit 1,4286 — der Unterschied sind zwei Tausendstel und an der Wand nicht zu sehen.
Der Größe nach steht 90 x 60 cm dem Original am nächsten, nur drei Zentimeter schmaler, dem Verhältnis nach aber deutlich weiter, bei 1,5000. Wer die Form des Originals will, nehme 100 x 70; wer seine Größe will, 90 x 60. Für eine breitere Wand geht auch 114 x 81. Alle Maße stehen beim Produkt in unserer Galerie Claude Monet, wo ein Gemälde fürs Wohnzimmer dieser Art gut zu Holz und hellen Wänden passt.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Für ein Maß, das nicht auf der Liste steht, sind Maße nach Wunsch der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe, das Verhältnis des Originals behalten wir bei. Die Leinwand wird auf einen Holzkeilrahmen gespannt. Ein Rahmen ist nicht im Preis enthalten; der des Museums misst 107,5 x 78,4 cm.
Lieferung und Garantie
Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger. Das Werk kommt auf den Keilrahmen gespannt in einer festen Schachtel oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung. Kommt es beschädigt an oder weicht es sichtbar von der freigegebenen Aufnahme ab, ersetzen wir es oder erstatten den Preis. Kleine Unterschiede im Strich sind bei Handarbeit zu erwarten; ein Schaden ist es nicht.
Häufige Fragen
Wo ist das Original?
In Paris, im Musée d’Orsay, unter der Inventarnummer RF 2011.
Aus welchem Jahr stammt es?
Das Museum schreibt »vers 1867«, also um 1867. Ein genaues Jahr behaupten wir nicht, weil es auch das Museum nicht behauptet.
Wen oder was zeigt es?
Eine verschneite Straße bei Honfleur mit einem zweirädrigen Karren, einem Bauernhaus links und einer Böschung rechts.
Ist La Charrette. Route sous la neige à Honfleur dasselbe Werk?
Ja. Das ist der französische Name derselben Leinwand, wie ihn Museum und Wikidata führen.
Ist das ein Druck?
Nein. Bei uns entsteht es immer von Hand, in Öl auf Leinwand; Gedrucktes verkaufen wir nicht.
Welche Größe soll ich wählen?
100 x 70 cm, wenn Ihnen die Form des Originals wichtig ist, und 90 x 60 cm, wenn Ihnen seine Größe wichtig ist.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?
Ja. Ein Werk nach Ihrem Maß behält das Verhältnis des Originals bei jeder Breite.
Wie kommt das Werk zu mir?
Auf den Keilrahmen gespannt in einer festen Schachtel oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung.
Worum geht es in einem Satz?
Um Schnee, der nicht weiß ist, und um eine Straße, auf der niemand eilt.
Wie hoch soll ich es hängen?
Die Mitte etwa 150 cm über dem Boden, so dass die Straße auf Augenhöhe fällt.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, und wenn Sie beim Maß unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person wählt.
- Motiv. Eine verschneite Straße bei Honfleur: ein zweirädriger Karren in der Mitte, links ein niedriges Bauernhaus unter Schnee, rechts eine steile Böschung mit kahlem Gebüsch, darüber ein cremeweißer Himmel.
- Original. Öl auf Leinwand, 93 x 65 cm, um 1867; Signatur unten links, »Claude Monet«, ohne Jahreszahl; Musée d’Orsay, Paris, Inv.-Nr. RF 2011.
- Unseres. Acht Größen; 100 x 70 cm kommt dem Verhältnis am nächsten, 90 x 60 cm der Größe, und das sind nicht dieselben Maße.
- Wissenswert. Das Museum datiert mit Vorbehalt, »vers 1867«, Wikidata führt für dieselbe Leinwand zwei Jahreszahlen, 1867 und 1865; deshalb geben wir bei diesem Produkt maschinenlesbar kein Jahr an.









































