Beschreibung
Entstehungsjahr: 1867–1868
Originalgröße: 27,3 cm x 22,2 cm
Malstil: Impressionismus
Originaltechnik: Öl auf Leinwand
Befindet sich: Metropolitan Museum of Art, New York (Inv. 29.100.182)
Mademoiselle Marie Dihau – Edgar Degas
Die Frau ist im scharfen Profil gemalt, nach links gewandt, an einem Tisch sitzend. Sie trägt eine dunkle Kopfbedeckung mit grünem Schmuck, einen dunklen Pelzbesatz über den Schultern und einen langen schwarzen Ohrring. Unser handgemaltes Ölgemälde bewahrt diese stille, fast häusliche Haltung.
Das scharfe Profil
Das Profil ist mit einer einzigen entschiedenen Linie gezogen: Stirn, Nase, Lippen und Kinn laufen fast ohne Unterbrechung. Das Modell posiert nicht für den Betrachter und sucht seinen Blick nicht; sie sieht geradeaus, als hätte sich der Maler an den Tisch gesetzt und während eines Gesprächs gearbeitet. Die Leinwand misst nur 27,3 x 22,2 cm – die Größe, die ein Maler bei sich trägt.
Der Schal als einzige laute Farbe
Links neben ihr liegt ein großer zusammengerollter Schal mit kräftigem rotem, weißem und grünem Muster – die einzige laute Farbe der Leinwand. Vor ihr steht auf dem Tisch ein Teller mit etwas Kleinem, daneben ein Messer und ein gelber Gegenstand am rechten Rand. Der Hintergrund besteht nur aus einigen senkrechten Strichen, die einen Vorhang und ein grünliches Lichtband andeuten.
Das Modell und ihre Familie
Die Ränder der Leinwand sind sichtbar, denn das Werk war nie auf einen Rahmen gespannt. Das Modell war die Pianistin Marie Dihau, Schwester des Fagottisten aus dem Opernorchester; dasselbe Gesicht am Klavier trägt Mademoiselle Dihau am Klavier, den musikalischen Kreis um die Familie Lorenzo Pagans und Auguste De Gas. Das Metropolitan Museum of Art datiert das Porträt auf 1867–1868.
Unsere Ausführung
Unsere Ausführung ist ein handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand. Jede Leinwand entsteht einzeln, in der Größe und im Rahmen Ihrer Wahl. Der Maler arbeitet mit Pinsel und Ölfarben nach dem Original, so dass Pinselstriche und Schichten sichtbar bleiben – genau das, was ein Druck nicht wiedergeben kann.









































