Beschreibung
Mademoiselle Marie Dihau zeigt eine Frau im strengen Profil, nach links gewandt, die an einem Tisch sitzt. Sie trägt ein dunkles Kleid mit Pelzkragen und einen dunklen Hut mit grüner Feder und einem dunklen Band, das hinter dem Hals fällt; im Ohr hängt ein schwarzer Ohrring. Links neben ihr erhebt sich eine große rote Form mit hellen Strichen, am oberen Rand dunkel, und sie ist das Nächste in der Szene. Unten stehen auf dem dunklen Tisch ein Teller, eine gelbe Frucht und eine weiße Serviette. Das Original ist in Öl auf Leinwand gemalt und wird vom Metropolitan Museum of Art in New York unter der Inventarnummer 29.100.182 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemalte Arbeit, in Maßen von 50 x 40 bis 100 x 80 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.
| Titel: | Mademoiselle Marie Dihau |
| Weitere Titel: | Marie Dihau (1843–1935) |
| Maler: | Edgar Degas (1834–1917) |
| Entstehungsjahr: | 1867–1868 |
| Größe des Originals: | 22,2 cm x 27,3 cm |
| Technik des Originals: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Befindet sich: | Metropolitan Museum of Art, New York (Inv.-Nr. 29.100.182) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 6 Maße von 50 x 40 cm bis 100 x 80 cm, auf Wunsch Sondermaß |
Mademoiselle Marie Dihau – Edgar Degas
Wer ist zu sehen?
Eine einzige Frau, die der Titel benennt: Marie Dihau, Pianistin. Sie ist im strengen Profil zu sehen, nach links gewandt, und sitzt an einem Tisch. Das Gesicht ist blass und ruhig, das Kinn leicht gehoben, der Blick geradeaus gerichtet. Auf dem Kopf trägt sie einen dunklen Hut mit grüner Feder und einem dunklen Band, das hinter dem Hals fällt; im Ohr hängt ein schwarzer Ohrring. Sie trägt ein dunkles Kleid mit Pelzkragen. Sonst ist niemand da.
Was ist auf der Leinwand?
Die Szene ist querformatig, klein und sehr dünn gemalt — die Leinwand ist an vielen Stellen durch die Farbe zu sehen. Links neben der Frau erhebt sich eine große rote Form mit hellen und grünlichen Strichen, am oberen Rand dunkel; sie ist das Nächste in der Szene und die einzige starke Farbe. Unten stehen auf dem dunklen Tisch ein Teller mit etwas Braunem, eine gelbe Frucht und eine weiße Serviette. Hinter der Frau ist ein blasser gestreifter Grund, in der Mitte ein senkrechter grüner Streifen. Farben gibt es wenige: das dunkle Kleid, der blasse Grund, ein Rot und ein Gelb.
Warum ist gerade diese Szene wichtig?
Weil das Porträt an einem Tisch gemalt ist und nicht im Atelier. Vor der Frau stehen ein Teller, eine Frucht und eine Serviette — Gegenstände einer Mahlzeit, nicht eines Porträts. Degas hat also jemanden gemalt, der ihm beim Essen gegenübersitzt, und das so rasch, dass die Leinwand durch die Farbe sichtbar bleibt. Das zweite ist das Verhältnis der Größen: die Szene ist kleiner als ein Blatt Papier, und die Frau darin ist mit vollkommener Ruhe gemalt, während alles um sie herum nur angedeutet ist.
Was bedeutet die Szene?
Nähe ohne Inszenierung. Impressionismus hat bei Degas immer einen Ausschnitt bedeutet, gefasst dann, wenn das Auge ihn wirklich sieht, und hier ist der Ausschnitt über einen Tisch hinweg gefasst. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art ist deshalb kein Auftrag, sondern eine Aufzeichnung. Als Kunstgemälde ist es im Original klein und in der Wirkung vertraulich; es wirkt dort, wo es aus der Nähe gesehen wird. Ein Ölgemälde für das Esszimmer, die Küche oder die Ecke neben dem Tisch passt hier ungewöhnlich gut, gerade wegen der Gegenstände darauf.
Das Motiv unter den Werken von Degas
Die Familie Dihau ist bei Degas eine ganze Gruppe von Arbeiten. Mademoiselle Dihau am Klavier ist ein größeres Porträt derselben Frau am Instrument, Das Orchester der Oper war lange im Besitz derselben Familie, und Joseph-Henri Altès das Porträt eines Flötisten desselben Orchesters. Diese Arbeit ist im Werkverzeichnis von Degas unter der Nummer MS 1897 verzeichnet, und wie Degas eine Frau im Café sah, zeigt Die Caféhaussängerin im Art Institute of Chicago.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und die Technik des Originals ist hier dieselbe wie unsere. Jede unserer Leinwände entsteht Schicht für Schicht, und bei diesem Motiv ist es am schwersten, die Schnelligkeit zu bewahren. Das Original ist dünn und in einem Zug gemalt; wird es langsam und dicht kopiert, wird die Szene fest und verliert ihren Charakter. Deshalb malen wir Grund und Tisch mit dünnen Aufträgen und lassen die Leinwand durchscheinen. Das Gesicht ist der einzige bis zuletzt ausgeführte Teil — genau wie bei Degas. Die rote Form links malen wir zuletzt, denn sie bestimmt das Gleichgewicht der Farben. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.
Welches Maß für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welches: 60 x 50 cm. Das Original misst 22,2 x 27,3 cm und ist damit außerordentlich klein — kleiner als ein Blatt Papier; unser Maß 50 x 40 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten, dem Verhältnis nach kommt 80 x 65 cm am nächsten, denn unsere Maße sind nur eine Kleinigkeit breiter als das Original. Die Maße 50 x 40 und 60 x 50 cm sind für einen kleineren Raum oder für die Wand neben dem Tisch, wo die Szene aus der Nähe gesehen wird. Die Maße 70 x 60 und 80 x 65 cm sind die häufigste Wahl über einer Kommode. Das Maß 90 x 70 cm ist für eine größere Wand, und bei 100 x 80 cm sind wir bei den Maßen, in denen die Arbeit durchatmet und der Kopf größer als natürlich ist — bei einem so dünn gemalten Original eine ausgeprägte Wirkung; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, sollte das bedenken. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Querformat passiert der Fehler meist in der Breite. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn Ihnen keines der sechs Maße passt oder Sie das Verhältnis des Originals wollen, malen wir nach Ihrem Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene, damit die rote Form links ganz bleibt und der Teller unten nicht abgeschnitten wird; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar wird auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt geliefert, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie alle Leistenprofile, die wir führen, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — sie dient der Rahmenwahl und sonst nichts. Wollen Sie sehen, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst der Raumplatzierung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist an der oberen Grenze. Wir senden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.
Häufige Fragen
Wer ist dargestellt?
Marie Dihau, Pianistin. Der Museumseintrag führt sie mit den Jahren 1843–1935.
Was ist die rote Form links?
Der Eintrag sagt es nicht, und die Szene selbst löst es nicht auf. Sie ist der nächste Gegenstand neben der Frau und die einzige starke Farbe der Leinwand; sie ist mit wenigen raschen Strichen gemalt.
Was steht auf dem Tisch?
Ein Teller mit etwas Braunem, eine gelbe Frucht und eine weiße Serviette. Gegenstände einer Mahlzeit, nicht eines Porträts.
Warum wirkt die Szene unfertig?
Weil sie sehr dünn gemalt ist: die Leinwand ist an vielen Stellen durch die Farbe zu sehen. Ausgeführt ist nur das Gesicht.
Wo befindet sich das Original?
Im Metropolitan Museum of Art in New York, unter der Inventarnummer 29.100.182.
Wie groß ist das Original?
22,2 x 27,3 cm, also kleiner als ein Blatt Papier. Unser Maß 50 x 40 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten.
Warum sind zwei Jahreszahlen angegeben?
Weil das Museum einen Zeitraum angibt, 1867–1868, und keine einzelne Jahreszahl. Wo das Jahr nicht bestimmt ist, bestimmen wir es auch nicht.
Haben Ihre Maße das Verhältnis des Originals?
Beinahe — unsere sind nur eine Kleinigkeit breiter. Dem Verhältnis nach kommt 80 x 65 cm am nächsten; wollen Sie das Verhältnis des Originals, malen wir es nach Ihrem Maß.
Ist das ein Druck?
Nein. Die Arbeit wird von Hand mit Ölfarben gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, besonders für einen Musiker oder für jemanden, der kleine, stille Szenen mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie mit der Fertigungszeit; wollen Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: eine Frau im strengen Profil am Tisch, mit Hut und schwarzem Ohrring, links eine große rote Form, unten Teller, Frucht und Serviette
- Original: Edgar Degas, Ölmalerei, 22,2 x 27,3 cm, Metropolitan Museum of Art in New York (29.100.182)
- Unseres: von Hand in Öl gemalt, sechs Maße von 50 x 40 bis 100 x 80 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: das Porträt ist bei Tisch während einer Mahlzeit gemalt — vor der Frau stehen Teller, Frucht und Serviette, und alles außer dem Gesicht ist nur angedeutet









































