Beschreibung
»Die Seine mit Kleidern am Ufer« ist eine Ölstudie Seurats auf einer kleinen Holztafel aus den Jahren 1883–1884: Am grünen Ufer der Seine liegen weiße Kleider und ein Strohhut, dahinter erstreckt sich in einem Bogen eine helle, sandige Kiesbank, und über den Fluss zieht sich eine Brücke, hinter der Fabrikschornsteine aufragen. Das Original im Format 26,35 x 17,15 cm bewahrt die National Gallery of Art in Washington unter der Nummer 2014.18.56. Bei uns entsteht das Motiv als Kunstgemälde, handgemalt in Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihren Maßen, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Die Seine mit Kleidern am Ufer |
| Weitere Titel: | The Seine with Clothing on the Bank (Study for »Bathers at Asnières«) |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1883–1884 |
| Originalgröße: | 26,35 cm x 17,15 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Holz |
| Malstil: | Ölstudie – kurze Striche vor den Punkten |
| Standort: | National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 2014.18.56) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Größen von 25 x 16 cm bis 150 x 100 cm, Sondermaße auf Wunsch |
Die Seine mit Kleidern am Ufer – Georges Seurat
Was zeigt das Gemälde?
Ein Seineufer in der Sommersonne, an dem nur die Kleider zurückgeblieben sind. Unten links liegt im Gras ein Haufen weißer Kleider, daneben ein Strohhut und ein dunkleres Kleidungsstück. Dahinter erstreckt sich in einem weiten Bogen eine helle, sandige Kiesbank bis ans Wasser, und rechts öffnet sich der Fluss in blauen und rosa Spiegelungen. Im Hintergrund zieht sich eine lange Brücke über die Seine, dahinter ragen Fabrikschornsteine auf, und links oben stehen grüne Bäume und helle Gebäude. Das Museum führt das Werk als Studie zu »Badende in Asnières«; Menschen sind darauf nicht zu sehen, von ihnen erzählen allein die abgelegten Kleider.
Wie ist die Holztafel gemalt?
Eine querformatige Holztafel, 26,35 cm breit. Das grüne Ufer ist in dichten, kurzen Strichen aus Gelbgrün und Blau gemalt, die Kiesbank in warmen orangefarbenen und cremigen Strichen, das Wasser in waagrechten blauen, violetten und rosa Flecken, in denen sich die Brücke spiegelt. Die Kleider sind helle weiße und bläuliche Flächen, der Strohhut ein gelber Fleck. Die Striche sind einzeln zu erkennen und werden noch nicht zu Punkten. Das Licht ist kräftig und gleichmäßig; die ganze Tafel atmet Sommer. Fast alles liegt in der Sonne, Schatten gibt es kaum, und so wirkt sie offen und luftig.
Warum ist diese Studie wichtig?
Weil sie zu den Vorarbeiten für Seurats erstes großes Gemälde gehört, »Badende in Asnières«. Am Flussufer malte Seurat, ein französischer Maler, eine Reihe kleiner Tafeln, jede für eine einzelne Frage; hier untersuchte er den Ort ohne Menschen – Ufer, Kiesbank, Wasser und die Industrie im Hintergrund. Der Pointillismus, für den er heute berühmt ist, hatte sich hier noch nicht entwickelt, und erst aus solchen Beobachtungen erwuchs später der Neoimpressionismus. Für Sie als Käufer ist es eine helle, sommerliche Szene, die an der Wand frisch und ruhig wirkt.
Was bedeutet die Szene?
Einen Sommertag am Fluss, an dem wir die Menschen nicht sehen, sie aber spüren. Die abgelegten Kleider und der Strohhut verraten, dass jemand im Wasser oder ganz in der Nähe ist; der Ort bleibt leer und still. Brücke und Schornsteine im Hintergrund erinnern daran, dass wir uns in einem Industrievorort befinden, wo die Arbeiter an freien Tagen an den Fluss kamen. Seurat erzählt keine Geschichte, er zeigt nur den Ort und das Licht. Zu Hause holt das Gemälde den Sommer in den Raum, und die helle Kiesbank gibt ihm Wärme.
Was geschah mit dem Original?
Das Museum veröffentlicht die Provenienz der Tafel. Zuerst befand sie sich bei den Kunsthändlern Bernheim-Jeune in Paris, dann bei Alex Reid & Lefevre in London. Spätestens 1930 besaß sie die New Yorker Firma De Hauke & Co. gemeinsam mit Percy Moore Turner aus London; die Hälfte von De Hauke ging danach an Jacques Seligmann & Co., und Seligmann verkaufte diese Hälfte 1935 an Turner. Später gehörte sie William A. Cargill aus Schottland; bei der Versteigerung seines Nachlasses bei Sotheby’s in London am 11. Juni 1963 wurde sie für Paul Mellon erworben. 1999 vermachte er sie der National Gallery of Art. Alle Angaben stammen aus dem Verzeichnis des Museums.
Welchen Platz hat diese Studie in Seurats Werk?
Sie ist eine der Vorarbeiten für die große Leinwand Badende in Asnières, die sich in der National Gallery in London befindet. Auch andere Vorarbeiten für dasselbe Gemälde führen wir: Studie zu Badende in Asnières (Kansas City) mit Brücke und Schornsteinen, Studie zu Badende in Asnières (London) mit Jungen am Ufer und Regenbogen: Studie zu Badende in Asnières. Alle gibt es bei uns als eigene Produkte, sodass Sie sich eine Gruppe von Ansichten desselben Ortes zusammenstellen können.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, nie aus dem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer hochaufgelösten Vorlage des Originals und bewahrt, was diese Studie besonders macht: die kurzen, dichten Striche, das kräftige Licht und die helle Kiesbank. Die pointillistische Technik wäre hier falsch, denn die Tafel entstand, bevor Seurat diese Technik entwickelte. Weil alles von Hand geschieht, gleichen sich zwei Leinwände nie ganz, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Eigene Fotos einer fertigen Leinwand dieses Motivs haben wir noch nicht; sobald wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und veröffentlichen die Fotos hier.
Welche Größe für welche Wand?
Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie 60 x 40 cm. Dem Original am nächsten kommt unsere Größe 25 x 16 cm, die 1,35 cm schmaler und 1,15 cm niedriger ist; das genaue Maß des Originals führen wir nicht. Das Querformat passt gut über eine schmale Kommode, über ein Bett oder in eine Gruppe kleinerer Kunstwerke. 50 x 30 und 60 x 40 cm eignen sich für Flur oder Schlafzimmer; 70 x 45 und 80 x 50 cm wirken für sich allein über dem Schreibtisch; 90 x 60 cm ist die Größe fürs Wohnzimmer, und 120 x 75 sowie 150 x 100 cm sind für große Wände gedacht, an denen die helle Kiesbank am besten zur Geltung kommt. Jedes Leinwandgemälde mit diesem Motiv malen wir erst nach Ihrer Bestellung.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn keine der acht Größen zu Ihrer Wand passt, malen wir nach Ihren Maßen und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei, damit Ufer und Fluss im Gleichgewicht bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand kommt auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und ist bereit zum Aufhängen. Den Rahmen suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die an diesem Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; sie ist allein für die Wahl des Rahmens gedacht. Möchten Sie das Gemälde vorab an Ihrer eigenen Wand sehen, bestellen Sie gesondert unseren Service zur Raumvisualisierung.
Lieferung und Garantie
Jede Leinwand malen wir auf Bestellung im Atelier in Slowenien; rechnen Sie daher je nach Größe mit 15 bis 45 Tagen. Wir schicken sie gespannt, für den Transport geschützt und auf Wunsch gerahmt, in Slowenien und der EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Motive Seurats finden Sie in der Galerie Georges Seurat; unser Artikel über Georges Seurat erklärt, wann eine Reproduktion eines berühmten Gemäldes wirklich gut ist.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In der National Gallery of Art in Washington, unter der Nummer 2014.18.56, in der Sammlung von Mr. und Mrs. Paul Mellon.
Sind auf dem Gemälde Menschen zu sehen?
Nein. Am Ufer liegen nur Kleider und ein Strohhut; das Verzeichnis des Museums erwähnt keine Menschen, und auf dem Gemälde gibt es keine.
Ist das dasselbe Werk wie »Kleider im Gras«?
Nein. Beide Studien zeigen abgelegte Kleider am Ufer, sind aber getrennte Tafeln in verschiedenen Museen; bei uns gibt es sie als getrennte Produkte.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk wird von Hand mit Ölfarbe auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche kann man sehen und ertasten.
Welche Größe soll ich wählen?
Für Flur oder Schlafzimmer 60 x 40 cm; für die Größe, die dem Original am nächsten kommt, 25 x 16 cm. Die ausführliche Übersicht steht weiter oben.
Kann ich ein Maß bestellen, das nicht aufgeführt ist?
Ja, wir malen nach Ihren Maßen und wahren das Seitenverhältnis des Originals.
Was ist im Hintergrund jenseits des Flusses zu sehen?
Eine lange Brücke und Fabrikschornsteine, die zeigen, dass wir uns in einem Industrievorort von Paris befinden.
Was sagt das Gemälde in einem Satz?
Dass ein paar abgelegte Kleider an einem sonnigen Ufer genügen, um zu erzählen, dass Sommer ist und jemand ins Wasser gegangen ist.
Ist das Original verkäuflich?
Nein. Die Tafel gehört zur öffentlichen Sammlung des Museums in Washington und ist nicht verkäuflich; eine handgemalte Leinwand von uns bringt Ihnen das Motiv jedoch ins eigene Zuhause.
Wie hoch soll ich das Gemälde aufhängen?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden. Kleinere Größen dürfen etwas tiefer hängen, näher an dem Platz, an dem Sie sitzen.
Eignet sich das Motiv als Geschenk?
Ja, das helle Sommermotiv erfreut fast jeden. Wer die Wahl lieber der beschenkten Person überlässt, findet bei uns einen Geschenkgutschein.
- Motiv: weiße Kleider und ein Strohhut am Seineufer, dahinter eine Brücke und Fabrikschornsteine – 1883–1884
- Original: 26,35 x 17,15 cm, Ölfarben auf Holz, National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 2014.18.56)
- Unsere Ausführung: handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand, acht Größen von 25 x 16 bis 150 x 100 cm, stets gespannt, auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: Menschen sind auf dem Gemälde nicht zu sehen – von den Badenden erzählen allein die Kleider am Ufer









































