Henri Rousseau – Eva im irdischen Paradies

ab 155,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: n. v. Kategorie: Schlagwort: , , , , ,

Beschreibung

Titel: Eva im irdischen Paradies
Weitere Titel: Eva im irdischen Paradies (zugleich der Titel des Museums), Eve and the Serpent (englischer Titel)
Maler: Henri Rousseau
Entstehungsjahr: um 1906/07
Originalgröße: 62 cm x 46 cm (Höhe x Breite)
Originaltechnik: Öl auf Leinwand
Malstil: naive Kunst (Primitivismus)
Aufbewahrungsort: Hamburger Kunsthalle, Hamburg, Deutschland (Inv. HK-2992)
Unsere Reproduktion: handgemaltes Öl auf Leinwand, zehn Größen oder Maßanfertigung

Eva im irdischen Paradies ist ein Gemälde von Henri Rousseau, Öl auf Leinwand, von der Hamburger Kunsthalle auf um 1906/07 datiert. Das Original ist 62 cm hoch und 46 cm breit und befindet sich in der Hamburger Kunsthalle unter der Inventarnummer HK-2992, als Dauerleihgabe der Stiftung Hamburger Kunstsammlungen. Zu sehen ist die nackte Eva im Profil, das Haar bis über die Hüften, die von einer blaugrünen, um ein dünnes Bäumchen gewundenen Schlange eine runde orangefarbene Frucht nimmt, mitten in einem dichten grünen Paradies unter rosa Abendhimmel.

Eva im irdischen Paradies

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Die Leinwand ist hochformatig und fast ganz grün: Farne, Palmwedel und spitze, agavenartige Blätter füllen sie von Rand zu Rand, oben schimmert durch das Laub ein Streifen rosa und blassblauer Himmel. Eva steht rechts der Mitte im Profil, nach links gewandt, ihr langes dunkelbraunes Haar fällt ihr über den Rücken bis über die Hüften. Sie streckt die rechte Hand aus, und eine blaugrüne Schlange mit rosa Bauch, um einen dünnen dunklen Stamm links gewunden, hält ihr mit dem Maul eine runde orangefarbene Frucht hin. Über der Schlange trägt ein Bäumchen dieselben orangefarbenen Früchte, einige liegen auch am Boden zu Evas Füßen. Den rechten Rand schließt ein hoher dunkler Stamm ab. Die Signatur Henri Rousseau steht unten rechts. Das Museum liest die Szene als den Moment des Sündenfalls: Eva greift nach der Frucht, die ihr die Schlange reicht, und Adam, der sonst zu dieser Szene gehört, fehlt. Eine weitere Eva von Rousseau, die in Japan aufbewahrt wird, ist das Gemälde Eva im Garten Eden.

Hat Rousseau je einen Dschungel gesehen?

Nach eigener Aussage nicht. Der Text des Museums zitiert Rousseau, er sei nie weiter gereist »als bis zu den Treibhäusern des Botanischen Gartens« in Paris, und doch malte er bis 1910 über zwanzig Urwaldgemälde. Seine Vorlagen fand er, so derselbe Text, eben dort und in ethnographischen Zeitschriften mit Fotografien exotischer Tiere und Landschaften, und fügte sie zu gemalten Urwaldcollagen zusammen. Hier ist der Urwald ein Paradiesgarten: Das Museum nennt Farne, Agaven, Palmen und Gummibäume rund um Eva. Das erste Gemälde dieser Reihe, in der National Gallery in London, ist dasjenige, das wir unter dem Titel Tiger im tropischen Sturm anbieten.

Wem gehörte das Gemälde vor Hamburg?

Das Museum veröffentlicht eine ausführliche Besitzerkette und sagt offen, wo sie Lücken hat: Noch ist nicht geklärt, wann, wie und an wen Rousseau das Gemälde verkaufte oder gab. Der erste Besitzer, den es nennen kann, ist um 1912 der Pariser Sammler Wilhelm Uhde, dann 1913 Léonce und Paul Rosenberg in Paris, von denen Paul und Charlotte von Mendelssohn-Bartholdy aus Berlin es kauften und bis 1927 behielten. Bei Paul von Mendelssohn-Bartholdy und seiner Frau Elsa blieb es bis 1935, bei Elsa bis 1948, als die Galerie Dr. Fritz Nathan und der Kunsthändler Christoph Bernoulli aus St. Gallen und Basel es je zur Hälfte kauften. Im September 1956 kaufte es die Stiftung, die heute Stiftung Hamburger Kunstsammlungen heißt, und seither ist es Dauerleihgabe an die Kunsthalle. Die Orte sind jene, an denen die Besitzer lebten oder handelten. Dasselbe Berliner Paar, Paul von Mendelssohn Bartholdy und seine Frau Elsa, erscheint auch in der Besitzergeschichte des Gemäldes Tropenwald mit Affen.

Wie groß ist das Original, und was heißt das an der Wand?

Das Original ist 62 cm hoch und 46 cm breit und damit kleiner als jede Größe, die wir anbieten. Erhältlich sind zehn Größen: 55 x 70, 58 x 75, 64 x 81, 70 x 92, 74 x 96, 77 x 107, 87 x 110, 90 x 120, 97 x 127 und 107 x 135 cm. Die kleinste, 55 x 70 cm, ist 9 cm breiter und 8 cm höher als das Original; sein Seitenverhältnis trifft 90 x 120 cm am genauesten. Eva nimmt mehr als die halbe Höhe der Leinwand ein, sodass auch kleine Größen sie tragen, während größere zusätzlich das Muster der Schlange und die Früchte zeigen. Ein solches Hochformat passt an eine schmale Wand, ins Schlafzimmer oder ins Treppenhaus. Maße nach Wunsch bestellen Sie über die Seite Gemälde nach Maß.

Wie entsteht eine handgemalte Reproduktion?

Jedes Kunstgemälde malen wir von Hand in Ölfarben, wenn Sie es bestellen, in der Größe Ihrer Wahl. Nach einer hochaufgelösten Vorlage des Originals baut der Maler den Wald in Schichten auf und hält Evas Haut und die orangefarbenen Früchte als hellste Akzente im Grün, wie im Original. Das Malen von Hand macht jede Leinwand ein wenig anders als alle anderen, und das ist der deutlichste Unterschied zwischen einem Gemälde und einem Druck. Die Leinwand ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und bereit für die Wand. Ein weiteres Gemälde von Rousseau mit Schlangen in unserem Angebot ist Die Schlangenbeschwörerin, und die ganze Sammlung finden Sie in der Galerie Henri Rousseau.

Häufige Fragen

Wo wird das Original bewahrt?

In der Hamburger Kunsthalle in Hamburg, Inventarnummer HK-2992, seit 1956 als Dauerleihgabe der Stiftung Hamburger Kunstsammlungen.

Ist die Frucht ein Apfel?

Der Text des Museums nennt sie den Apfel des Sündenfalls. Auf der Leinwand ist sie rund und orange, wie die Früchte am Bäumchen über der Schlange, und so beschreiben wir sie.

Wann ist das Gemälde entstanden?

Das Museum datiert es auf um 1906/07. Die Beschriftung, die das Museum auf der Leinwand verzeichnet, ist allein die Signatur, ohne Jahreszahl.

Ist das ein Druck?

Nein. Es ist von Hand in Ölfarben gemalt, und der Farbauftrag ist sichtbar und fühlbar.

Eignet sich das Gemälde als Geschenk?

Das kann es, für alle, die Rousseaus Urwälder lieben; bedenken Sie, dass Eva nackt ist. Wenn Sie unsicher sind, überlassen Sie die Wahl mit einem Geschenkgutschein dem Beschenkten.

  • Motiv: die nackte Eva im Profil nimmt eine orangefarbene Frucht von einer blaugrünen Schlange, mitten in einem dichten grünen Paradies unter rosa Himmel.
  • Original: Öl auf Leinwand, 62 x 46 cm (Höhe x Breite), Hamburger Kunsthalle, Hamburg, Inv. HK-2992; um 1906/07.
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Öl, zehn Größen von 55 x 70 bis 107 x 135 cm oder Maß nach Wunsch.
  • Wissenswert: Die Besitzergeschichte des Museums benennt ihre Lücken offen und führt eine Kette von Wilhelm Uhde bis zur Hamburger Stiftung, die das Gemälde 1956 kaufte.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

Gemälde nach Wunsch

Wir malen alles: Ihr Motiv, Ihre Farben, Ihre Wunschmaße. Schreiben Sie uns: info@svetslik.si

Ihr Gemälde in Ihrem Raum – noch vor dem Kauf

Mit digitaler Visualisierung beraten wir Sie bei der Platzierung des Gemäldes an Ihrer Wand.

Bilderrahmen in 3D auswählen

Realistische 3D-Ansicht jedes Rahmens am gewählten Gemälde + persönliche Beratung.

15+ Jahre Erfahrung

Unsere Künstler malen seit 2009, mit Referenzen im In- und Ausland.