Henri Rousseau – Die Schlangenbeschwörerin

ab 155,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Titel: Die Schlangenbeschwörerin
Weitere Titel: La Charmeuse de serpents (französischer Originaltitel), The Snake Charmer
Maler: Henri Rousseau (1844–1910)
Entstehungsjahr: 1907, wie das Museum datiert
Originalgröße: 189,5 cm x 167 cm
Originaltechnik: Öl auf Leinwand
Malstil: Naive Kunst (Primitivismus), Paris nach dem Impressionismus
Standort: Musée d’Orsay, Paris (Inv. RF 1937 7)
Unsere Reproduktion: handgemaltes Öl auf Leinwand, zehn Größen oder ein Maß nach Wunsch

Die Schlangenbeschwörerin – Henri Rousseau

Die Schlangenbeschwörerin ist eine nächtliche Dschungelszene und eine der größten Leinwände dieses Malers. Die dunkle Silhouette einer Frau mit einer Flöte steht im Dickicht, um sie herum Schlangen, ein Vogel und ein blasser Mond. Das Original bewahrt das Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 1937 7; das Museum datiert es auf 1907 und gibt eine Höhe von 167 cm und eine Breite von 189,5 cm an. Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl, auf Leinwand, in zehn Größen von 70 x 59 cm bis 140 x 120 cm oder nach Ihrem Maß. Vor dem Versand senden wir Ihnen eine Aufnahme der fertigen Leinwand zur Bestätigung.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Eine Frau steht im Dickicht, dem Betrachter zugewandt, und spielt eine Querflöte. Der Körper ist als nahezu vollständige Silhouette gemalt: aus dem Dunkel leuchtet nur das Weiß der Augen. Eine Schlange windet sich über ihre Schulter, eine zweite steigt im Bogen aus dem Gras, eine dritte liegt entlang eines Astes. Am unteren linken Rand schreitet ein großer Vogel mit langem Schnabel; dahinter zieht ein Band aus Wasser, und über dem Wasser steht eine dunkle Wand aus Wald. Hoch links hängt ein blasser Mond. All das ist zugleich das, was zu dem Werk verzeichnet ist: eine Frau, eine Flöte, eine Schlange, ein Vogel, der Mond, ein Wasserlauf, Schilf und Landschaft. Eine mit Körpern und Mustern gefüllte Nachtszene zeigt Der Traum.

Warum wurde die Maßangabe bei diesem Werk berichtigt?

Weil sie vertauscht war. Unsere Tabelle nennt Maße in der Reihenfolge Breite mal Höhe, und bei diesem Werk stand bisher 167 x 189 cm – also schmaler als hoch, mithin ein Hochformat. Das Museum nennt es umgekehrt: Höhe 167 cm, Breite 189,5 cm. Die Leinwand ist ein Querformat, breiter als hoch. Dass der Fehler in der Reihenfolge lag und nicht in den Zahlen, bestätigt das Angebot selbst: alle Größen dieses Werkes sind Querformate, von 70 x 59 bis 140 x 120 cm. Die Tabelle widersprach damit dem Produkt, auf dem sie steht; sie nennt nun 189,5 x 167 cm, wie es der Eintrag des Museums angibt.

Warum trägt die Silhouette die ganze Szene?

Weil die Hauptgestalt fast keine Binnenzeichnung hat. Alles, was sie bestimmt, ist die Kontur – Schultern, Hüften, die zur Flöte erhobenen Arme – und zwei helle Punkte der Augen. Deshalb hält die Szene auch aus der Entfernung: die Silhouette liest sich als Zeichen und nicht als Porträt. Das ist eine Seltenheit unter den Dschungelleinwänden dieses Malers, auf denen sonst jedes Blatt einzeln gezeichnet ist und keine Form der Kontur allein überlassen bleibt. Hier ruht das ganze Gewicht der Szene auf einer einzigen dunklen Fläche.

Worin unterscheidet sich der nächtliche Dschungel vom Tagesdschungel?

Ein blasser Mond, ein graugrüner Himmel und Wasser ohne Glanz setzen die Szene in die Dämmerung, und das trennt sie von den anderen Dschungeln dieses Malers. Die Leinwand Tiger im tropischen Sturm erhält Richtung und Licht vom Sturm, und andernorts bei diesem Maler ist das Dickicht erhellt und offen. Hier öffnet sich der Wuchs nicht, sondern schließt sich um die Gestalt und hält sie fest. Die Farbskala ist enger: Dunkelgrün, Schwarz, Cremeweiß und ein einziger rosa Strich beim Vogel.

Was bedeutet dieses Gemälde?

Die Szene erklärt nicht, wer die Frau ist oder warum sie spielt. Die Schlangen weichen nicht zurück und greifen nicht an; der Vogel flieht nicht; der Mond erhellt nichts. Das Ganze wirkt wie ein Ritual, das vor der Ankunft des Betrachters begann und nach seinem Weggang weitergeht. Manche lesen darin ein Einvernehmen zwischen Mensch und Tier, andere eine stille Drohung, die gerade dadurch stärker wird, dass sie nie eintritt. Das Werk entscheidet sich nicht, und darin liegt seine Kraft. Eine unmittelbarere Auseinandersetzung zeigt Im tropischen Wald: Kampf zwischen Tiger und Stier.

Wie kam das Werk in das Museum?

Das Museum verzeichnet, dass es 1936 als Vermächtnis von Jacques Doucet in die Sammlung kam und unter der Nummer RF 1937 7 inventarisiert ist. Das ist alles, was die Einrichtung über den Weg der Leinwand veröffentlicht: keine Liste früherer Eigentümer und keine Verkaufsgeschichte. Deshalb nennen auch wir nichts weiter. Das Museum veröffentlicht zudem die Maße des Rahmens – 195 cm hoch, 218 cm breit und 10 cm tief –, woran sich ablesen lässt, wie viel Wand das Original tatsächlich einnimmt.

Was bedeutet Naive Kunst bei diesem Werk?

Naive Kunst ist der Name für die Malerei von Autodidakten, die keine akademische Werkstatt durchlaufen haben und deren Regeln zu Perspektive, Schattierung und Anatomie nicht folgten. Auf dieser Leinwand zeigt sich das im Wuchs ohne Luftperspektive und in einer Gestalt, die aus der Kontur statt aus der Modellierung gebaut ist. Rousseau war Zollbeamter und begann erst in seinen Vierzigern ernsthaft zu malen. Die Bezeichnung Naive Kunst bedeutet daher nicht Unwissenheit, sondern einen Stil, den man auf den ersten Blick erkennt. Mehr über den Weg des Malers finden Sie in unserem Artikel über den Maler.

Wie entsteht Ihre Leinwand bei uns?

Ihre Leinwand wird erst nach Ihrer Bestellung begonnen und in unserer Werkstatt in Slowenien ausgeführt. Das Öl wird in Schichten aufgetragen, vom Himmel und vom Wasser zum Wuchs und zuletzt zur Gestalt. Bei diesem Motiv ist gerade die Silhouette das Schwierigste: ist die Kontur auch nur ein wenig zu weich, verliert die Gestalt die Schärfe, auf der die ganze Szene steht. Wir drucken nicht und verwenden keinen maschinellen Auftrag; eine handgemalte Leinwand unterscheidet sich vom Druck schon beim Berühren, denn der Farbauftrag ist sichtbar und fühlbar. Die Leinwand wird auf einen Holzkeilrahmen gezogen. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Henri Rousseau.

Welche Größe für welche Wand?

Zehn Größen stehen zur Wahl: 70 x 59, 70 x 65, 80 x 68, 90 x 78, 100 x 85, 105 x 96, 115 x 97, 120 x 105, 130 x 110 und 140 x 120 cm. Da es sich um ein Querformat handelt, braucht es eine breite und ununterbrochene Wand: über dem Sofa, über einer Kommode oder im Esszimmer. Für das Wohnzimmer ist 120 x 105 cm oder größer die übliche Wahl. Unter 90 x 78 cm beginnen Laub und Schlangen zu einer dunklen Fläche zu verschmelzen, und die Silhouette verliert die Umgebung, die sie bestimmt. Da das Original 189,5 cm breit ist, erreicht keine unserer Größen sein Maß; die größte entspricht etwa drei Vierteln seiner Breite.

Wie bestelle ich ein Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen?

Ein Maß nach Wunsch bestellen Sie über die Seite Gemälde nach Wunsch, wo Sie Breite und Höhe eintragen. Das Seitenverhältnis ist bei diesem Motiv wichtig: die Gestalt steht etwas links der Mitte, und Wasser und Mond brauchen Raum neben ihr, sodass eine Annäherung an das Quadrat genau diese Anordnung verliert. Bei Sondermaßen schlagen wir vor, das Verhältnis zu halten und nur die Größe zu ändern. Die Leinwand ist immer auf einen Holzkeilrahmen gezogen. Ein Rahmen ist nicht im Preis enthalten und wird gesondert gewählt.

Wie wird geliefert und was garantieren wir?

Wir liefern nach Slowenien, Kroatien, Italien, Österreich, Ungarn und Deutschland. Die Leinwand reist gerollt in einer festen Hülse oder auf den Keilrahmen gezogen, je nach Größe, immer in Schutzverpackung. Wir garantieren, dass jedes Werk von Hand gemalt ist und dass Sie eine Aufnahme der fertigen Arbeit vor dem Versand sehen; ist darauf etwas nicht nach Ihrem Wunsch, korrigieren wir es, bevor das Werk die Werkstatt verlässt. Die Ausführungszeit hängt von der Größe ab und wird bei der Bestellung bestätigt.

Häufige Fragen

Welches Museum bewahrt das Original heute?

Das Musée d’Orsay in Paris, unter der Inventarnummer RF 1937 7. Das Museum nennt Öl auf Leinwand, eine Höhe von 167 cm und eine Breite von 189,5 cm.

Aus welchem Jahr stammt das Werk?

Das Museum datiert es auf 1907, mit einer einzigen Jahreszahl, ohne Spanne und ohne Vorbehalt.

Warum wurde das Maß berichtigt?

Weil die Reihenfolge vertauscht war. Die Leinwand ist ein Querformat: 189,5 cm breit und 167 cm hoch.

Erreicht eine Größe das Maß des Originals?

Nein. Die größte angebotene Größe ist 140 x 120 cm, das Original ist 189,5 cm breit.

Ist das ein Druck?

Nein. Jede Leinwand wird von Hand mit Ölfarben auf Bestellung gemalt. Der Farbauftrag ist sichtbar und fühlbar, was ein Druck nicht nachahmen kann.

Welche Größe soll ich wählen?

Für das Wohnzimmer 120 x 105 cm oder größer, für eine schmalere Wand 100 x 85 cm. Das Querformat braucht Breite, nicht Höhe.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja, ein Maß nach Wunsch fertigen wir ohne Aufschlag für Sondergrößen. Wir empfehlen, das Seitenverhältnis zu halten.

Wie gelangte das Werk in das Museum?

1936 als Vermächtnis von Jacques Doucet; inventarisiert unter RF 1937 7. Weitere Angaben veröffentlicht das Museum nicht.

Was ist dargestellt?

Eine Frau mit einer Flöte, Schlangen, ein Vogel, der Mond, ein Wasserlauf, Schilf und Landschaft – genau das ist zu dem Werk verzeichnet.

Wie wird das Werk geliefert?

Gerollt in einer Hülse oder auf den Keilrahmen gezogen, mit nachverfolgbarer Sendung. Die Ausführungszeit wird bei der Bestellung bestätigt.

Eignet es sich als Geschenk?

Das Motiv ist ruhig und dunkel und wirkt in einem Raum, in dem man kein lautes Werk möchte. Möchten Sie die Wahl den Beschenkten überlassen, gibt es den Geschenkgutschein.

  • Motiv: die dunkle Silhouette einer Frau mit Flöte, Schlangen, ein Vogel und ein Mond über dem Wasser
  • Original: 1907, Öl auf Leinwand, Höhe 167 cm und Breite 189,5 cm, Musée d’Orsay, Paris, Inv. RF 1937 7
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Öl, zehn Größen von 70 x 59 bis 140 x 120 cm oder nach Maß
  • Berichtigt: die Maßangabe war vertauscht und zeigte die Leinwand als Hochformat; das Werk ist ein Querformat

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