Vincent van Gogh – Die Italienerin

ab 155,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1892__ Kategorie:

Beschreibung

Die Italienerin ist das Porträt, das Vincent van Gogh 1887 in Paris malte: Eine Frau mit rotem Kopftuch und weißer Bluse sitzt uns zugewandt, die Hände im Schoß eines langen karierten Rocks gefaltet, vor einem flachen gelben Grund, und entlang des oberen und des rechten Randes der Leinwand läuft eine gestreifte Bordüre aus roten und grünen Strichen. Das Original, Öl auf Leinwand, misst 81,5 x 60,5 cm und hängt im Musée d’Orsay in Paris. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 100 x 130 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Die Italienerin
Weitere Titel:L’Italienne · The Italian Woman
Maler:Vincent van Gogh (1853–1890)
Entstehungsjahr:1887, Paris
Originalgröße:81,5 cm x 60,5 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Postimpressionismus, Japonismus
Standort:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 1965 14)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 16 Formate oder nach Maß

Die Italienerin – Vincent van Gogh

Was zeigt das Gemälde Die Italienerin?

Eine Frau sitzt auf einem Stuhl und blickt uns direkt an, dargestellt bis unter die Knie. Über dem schwarzen Haar trägt sie ein rotes Kopftuch, dazu eine weite weiße Bluse mit kleinen roten Strichen, ein dunkelrotes Mieder und einen langen, weiten Rock, gewebt aus kurzen Strichen in Rot, Grün, Gelb und Blau. Ihre Hände liegen gefaltet im Schoß, und neben ihrem Knie hängen zwei blasse Blüten an einem langen Stiel herab. Links ist hinter ihrer Schulter die blaue Lehne des Stuhls zu sehen.

Hinter ihr gibt es keinen Raum, nur einen gleichmäßigen gelben Grund aus kurzen, gekreuzten Strichen. Am oberen Rand und an der rechten Seite hinab läuft ein Band aus roten und grünen Streifen, direkt auf die Leinwand gemalt wie ein Rahmen. Ohne jede Perspektive füllt die Frau den ganzen Raum und beherrscht ihn.

Wer war die Frau, die für Die Italienerin Modell saß?

Wahrscheinlich Agostina Segatori. Der französische Wikipedia-Artikel über das Gemälde schreibt, die sitzende Frau sei wahrscheinlich Agostina Segatori, ein früheres Modell, das am Boulevard de Clichy in Paris das Café du Tambourin führte, und Van Gogh habe einige Monate vor diesem Porträt eine kurze Liebesbeziehung mit ihr gehabt.

Auch das Musée d’Orsay bringt das Porträt mit ihr in Verbindung und ergänzt, dass sie für Corot, Gérôme und Manet Modell gestanden hatte. Der Titel selbst nennt keinen Namen: Er nennt sie schlicht die Italienerin, und das Museum führt den französischen Titel L’Italienne.

Was bedeutet Die Italienerin?

Es ist ein Porträt, in dem Van Gogh erprobt, was er in Paris gelernt hatte. Das Musée d’Orsay erklärt, dass er in seinen Pariser Jahren, von 1886 bis 1888, die Farbtheorie der Neoimpressionisten studierte und sich zu japanischen Drucken hingezogen fühlte, und dass dieses Porträt beides verbindet. Statt der kleinen Punkte von Seurat und Signac setzt er Komplementärfarben in sich überlagernden Schraffuren nebeneinander: Rot neben Grün im Rock und in der Bordüre, Blau neben Gelb im Stuhl und im Grund.

Nach der Deutung des Museums erinnern mehrere Züge des Gemäldes an japanische Drucke, darunter die asymmetrische Bordüre, und die flächige Farbe weist bereits auf den Fauvismus voraus.

Wo hängt das Original, und wie kam es dorthin?

Das Original hängt im Musée d’Orsay in Paris, das es als L’Italienne führt, 1887, Öl auf Leinwand, 81,5 x 60,5 cm, unter der Inventarnummer RF 1965 14.

In die französischen Nationalsammlungen kam es 1965 als Schenkung der Baronin Eva Gebhard-Gourgaud. Zunächst wurde es in der Galerie des Jeu de Paume verwahrt, die damals zum Louvre gehörte, und 1986 wurde es dem Musée d’Orsay zugewiesen.

Die Italienerin oder ein anderer Van Gogh – welches wählen?

Dieses Porträt zeigt Van Gogh in Paris, mit flächiger Farbe und einer gemalten Bordüre, die er von japanischen Drucken übernahm. Zwei Werke in unserem Sortiment zeigen dieses Interesse noch unmittelbarer, beide von 1887: Die Kurtisane, eine japanische Kurtisane im gemusterten Kimono nach einem Druck von Keisai Eisen, und Brücke im Regen, seine Kopie nach einem Druck von Hiroshige. Aus den Pariser Jahren stammt auch das Selbstporträt als Künstler, auf dem er sich an der Staffelei mit der Palette in der Hand zeigt.

Wenn Sie ein weiteres Frauenporträt suchen, zeigt Die Arlesierin Madame Ginoux, später in Arles gemalt. Wählen Sie dieses Porträt für eine starke Figur auf gelbem Grund, die Kurtisane oder die Brücke für japanische Muster und das Selbstporträt oder die Arlesierin, um ein zweites Gesicht daneben zu hängen.

Wie entsteht unsere handgemalte Italienerin?

Der Maler skizziert zuerst die Figur, den Stuhl und die Bordüre und prüft die Proportionen am Original, damit Kopf, gefaltete Hände und weiter Rock dort sitzen, wo Van Gogh sie angelegt hat. Dann folgen der gelbe Grund in kurzen gekreuzten Strichen, danach Stuhl und Kleidung Strich für Strich, Gesicht und Hände und zuletzt die roten und grünen Streifen der Bordüre und die beiden Blüten. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen und das Licht fangen.

Bei diesem Gemälde zeigt sich das Relief am stärksten in den Schraffuren des gelben Grundes, in den gewebten Strichen des Rocks und in den Streifen der Bordüre. Ein Druck zeigt nur eine flache Fläche, auf unserem Gemälde sind die Striche echt.

Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die eigens für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines genau dem anderen. Vor dem Versand fotografieren wir es und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: 40 x 50 oder 50 x 70 cm für eine schmale Wand im Flur oder neben einem Fenster, 60 x 80 oder 64 x 81 cm über einer Kommode oder einem Bett und 75 x 100 oder 90 x 120 cm über einem Sofa.

Es gibt 16 Formate: 40 x 50, 50 x 66, 50 x 69, 50 x 70, 54 x 75, 59 x 75, 60 x 80, 64 x 81, 70 x 90, 74 x 94, 75 x 100, 80 x 100, 80 x 105, 84 x 105, 90 x 120 und 100 x 130 cm (Breite x Höhe). Das Original ist 60,5 cm breit und 81,5 cm hoch, daher entspricht unser Format 60 x 80 cm fast genau der Größe des Gemäldes in Paris, und 75 x 100 sowie 90 x 120 cm behalten seine Proportionen. Der gelbe Grund ist der hellste Teil, darum wirkt dieses Ölgemälde am besten an einer weißen, hellgrauen oder warm beigen Wand und in warmem Licht. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen.

Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt. Über Sofa, Bett oder Kommode lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.

Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?

Passt keines der 16 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß, in jeder Breite und Höhe. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.

Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist unser separater Service der Raumplatzierung. Weil die gemalte Bordüre die Frau schon an zwei Seiten einfasst, passt eine schmale, schlichte Leiste am besten; eine dünne goldene nimmt den gelben Grund auf, eine dunkle Holzleiste das tiefe Rot des Mieders.

Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?

Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und wir korrigieren alles, was nicht stimmt. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie in der Galerie Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Verschenken Sie es an jemanden, der Paris, Porträts oder kräftige Farben mag, und sind Sie beim Format unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person selbst wählt.

Häufige Fragen

Wo ist das Original der Italienerin heute?

Im Musée d’Orsay in Paris, das es als L’Italienne führt, 1887, Öl auf Leinwand, 81,5 x 60,5 cm, unter der Inventarnummer RF 1965 14. Die Baronin Eva Gebhard-Gourgaud schenkte es 1965 den französischen Nationalsammlungen; es wurde in der Galerie des Jeu de Paume verwahrt und kam 1986 ins Musée d’Orsay.

Wann und wo malte Van Gogh Die Italienerin?

In Paris, im Jahr 1887. Van Gogh lebte von 1886 bis 1888 in Paris, und das Musée d’Orsay ordnet das Porträt diesen Jahren zu, in denen er neoimpressionistische Farbe und japanische Drucke studierte. Laut der französischen Wikipedia entstand es einige Monate nach seiner kurzen Beziehung mit der Frau, die ihm wahrscheinlich Modell saß, bevor er Paris 1888 verließ und nach Arles ging.

Wer ist die Frau auf dem Gemälde Die Italienerin?

Wahrscheinlich Agostina Segatori, die am Boulevard de Clichy in Paris das Café du Tambourin führte. Die französische Wikipedia nennt ihren Namen mit einem „wahrscheinlich“, und das Musée d’Orsay bringt das Porträt mit ihr in Verbindung und ergänzt, dass sie für Corot, Gérôme und Manet Modell stand. Laut der französischen Wikipedia hatte Van Gogh einige Monate zuvor eine kurze Beziehung mit ihr. Der Titel nennt keinen Namen.

Warum hat Die Italienerin eine gestreifte Bordüre?

Van Gogh malte entlang des oberen und des rechten Randes ein Band aus roten und grünen Streifen, sodass die Leinwand ihren eigenen Rahmen trägt. Das Musée d’Orsay zählt diese asymmetrische Bordüre zu den Zügen, die an japanische Drucke erinnern, und die französische Wikipedia bemerkt, dass ihre Farben die des Rocks wiederholen. Sie läuft nur an zwei Seiten, der Rahmen wirkt also bewusst ungleich.

Wie haben japanische Drucke Die Italienerin beeinflusst?

Durch die flächige Farbe und die Bordüre. Laut Musée d’Orsay fühlte sich Van Gogh in Paris zu japanischen Drucken hingezogen, und dieses Porträt verbindet ihren Einfluss mit der neoimpressionistischen Farbtheorie. Der gelbe Grund hat keine Tiefe, die Figur steht in keinem Zimmer, und die ungleiche gemalte Bordüre erinnert an die Ränder eines Drucks. Die Farbe in Schraffuren ist ganz seine eigene.

Warum sind Rot und Grün in der Italienerin so kräftig?

Weil es Komplementärfarben sind und Van Gogh sie nebeneinandersetzte, damit sie sich gegenseitig steigern. Das Musée d’Orsay beschreibt, wie er Komplementärfarben in sich überlagernden Schraffuren auftrug, und zitiert seinen späteren Wunsch, „mit Rot und Grün die schrecklichen Leidenschaften der Menschheit auszudrücken“. Sie sehen das Paar im Kopftuch, im Rock und in der gestreiften Bordüre.

Wie groß ist das Original der Italienerin?

Das Original ist 81,5 cm hoch und 60,5 cm breit, ein mittleres Hochformat. Unser Format 60 x 80 cm ist fast gleich groß, und 75 x 100 sowie 90 x 120 cm behalten dieselben Proportionen. Soll das Kunstgemälde an Ihrer Wand größer sein, gibt es 16 Formate bis 100 x 130 cm sowie Anfertigungen nach Maß in jedem Seitenverhältnis.

Welches Format der Italienerin passt ins Wohnzimmer?

Über einem Sofa wählen Sie 75 x 100 oder 90 x 120 cm, damit das hochformatige Porträt Präsenz hat, ohne die Wand zu überladen. An einer schmaleren Wand oder über einem Sideboard genügen 60 x 80 oder 64 x 81 cm. Zwischen zwei Fenstern oder neben einem hohen Schrank passt das Hochformat 50 x 70 oder 54 x 75 cm gut.

Hat Ihre Italienerin die erhabenen Pinselstriche des Originals?

Ja. Wir malen unser Porträt in Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am besten sieht man das in den kurzen gekreuzten Strichen des gelben Grundes, in den gewebten Strichen des karierten Rocks und in den Streifen der Bordüre, wo das Relief das Licht fängt. Ein Druck kann dieses Relief nicht haben, denn seine Oberfläche ist flach.

  • Motiv: eine Frau mit rotem Kopftuch, weißer Bluse und langem kariertem Rock, sitzend mit gefalteten Händen vor einem flachen gelben Grund, mit einer rot-grün gestreiften Bordüre an zwei Rändern.
  • Original: 1887, Paris, Öl auf Leinwand, 81,5 x 60,5 cm, Musée d’Orsay, Paris.
  • Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 100 x 130 cm oder nach Maß.
  • Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

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