Claude Monet – Am Ufer der Seine bei Bennecourt

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1498__ Kategorie:

Beschreibung

Am Ufer der Seine bei Bennecourt ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand aus dem Art Institute of Chicago: eine Frau im gestreiften Kleid sitzt mit dem Rücken zu uns im Schatten zweier Stämme auf einer Insel in der Seine und schaut zu den Häusern des Weilers Gloton hinüber, neben ihr ein Strohhut mit blauem Band, am Ufer ein grüner Kahn. Das Original misst 100,7 x 81,5 cm, ist Öl auf Leinwand und trägt die Inventarnummer 1922.427. Das Museum datiert es auf 1868, die Signatur unten links liest sich »Cl. Monet 1868«. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Am Ufer der Seine bei Bennecourt
Weitere Titel:On the Bank of the Seine, Bennecourt (der Name im Museumseintrag, mit dem Ufer im Singular); Au bord de l’eau; Bennecourt (Ausstellung 1889); Argenteuil (Lagerbuch Durand-Ruel und Ausstellung 1905); im Wildenstein-Katalog trägt das Werk die Nummer 110
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:1868 nach dem Museumseintrag, ohne Vorbehalt; die Signatur unten links liest sich »Cl. Monet 1868«, die Jahreszahlen stimmen überein
Originalgröße:100,7 cm x 81,5 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:Art Institute of Chicago (Inv.-Nr. 1922.427)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Am Ufer der Seine bei Bennecourt – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Ein Sommernachmittag am Fluss, gesehen von unter einem Baum. Im linken Drittel steigen zwei Stämme über die ganze Höhe auf, darüber eine dichte Krone aus kurzen dunkelgrünen Strichen über fast der ganzen oberen Hälfte, mit blauem Himmel in einigen Lücken. Darunter, links der Mitte, sitzt eine Frau im Gras, mit dem Rücken zu uns, im weißen Kleid mit dunklen senkrechten Streifen; zu ihren Füßen ein Strohhut mit breitem blauem Band, am Wasser ein vertäuter Kahn, innen dunkelgrün und am Rand hell.

Die Mitte nimmt das Wasser ein, in breiten waagerechten Strichen. Darin wiederholen sich die Häuser des gegenüberliegenden Ufers, doch die Wiederholung ist nicht zum Spiegel geglättet: Sie bleibt eine Reihe getrennter Striche in blassem Rosa, Grau und Blau. Drüben ein sandiges Ufer, dahinter steinerne Häuser mit rötlichen und grauen Dächern, rechts eine hohe helle Fassade, darüber der Hang in Streifen bestellten Landes. Am Wasser drüben zwei winzige blaue Gestalten, am rechten Rand dunkle Boote auf dem Sand.

Wer ist die Frau am Ufer?

Das Museum nennt sie selbst, also nennen wir sie auch. Im Eintrag des Art Institute of Chicago steht, dass es Camille Doncieux ist, die spätere Frau des Malers, die auf einer Insel in der Seine sitzt und zum Weiler Gloton bei Bennecourt hinüberschaut, von wo die beiden vermutlich herübergerudert sind.

Derselbe Eintrag sagt zwei Dinge, die die Leinwand nicht zeigt: dass dies das einzige erhaltene Werk aus der kurzen Zeit in Gloton ist, das Émile Zola dem Maler als billiges Quartier nahe Paris empfohlen hatte; und dass Pentimenti, Spuren einer früheren Schicht, darauf hindeuten, dass Camille zunächst ein Kind mit Haube hielt, vermutlich den kleinen Jean. Auf der fertigen Leinwand ist es nicht mehr da.

Camille erscheint in unserem Regal noch dreimal: als Bazille und Camille (Studie zum Frühstück im Grünen), als eine der Gestalten in Frauen im Garten und am Tisch in Das Mittagessen. Das erste davon verwahrt die National Gallery of Art in Washington unter der Inventarnummer 1970.17.41; sie datiert es auf 1865, es misst 68,9 x 93 cm.

Was steht auf der Leinwand?

Unten links, im Gras am Fuß des Stammes, steht die Signatur in dunklen Zügen, darunter die Jahreszahl. Sie liest sich Cl. Monet und 1868. Das Museum gibt sie mit demselben Wortlaut an: bezeichnet unten links, Cl. Monet, Schrägstrich, 1868.

Leinwand und Institution stimmen also im Jahr überein, was erwähnenswert ist, weil es bei Monet keine Regel ist – auf mehreren unserer Rouener Fassaden gehen Signatur und Museumseintrag um ein oder zwei Jahre auseinander.

Was sagt der Museumseintrag über das Werk?

Das Werk verwahrt das Art Institute of Chicago unter der Inventarnummer 1922.427. Die Maße veröffentlicht es in der Reihenfolge Höhe und Breite, 81,5 und 100,7 cm; unsere Tabelle stellt die Breite voran, deshalb lesen Sie hier 100,7 x 81,5 cm. Mit Rahmen nennt es 98,5 x 117,8 x 8 cm, der Zusatz lautet Potter Palmer Collection, und das Werk hängt in Saal 201.

Im Werkverzeichnis von Daniel Wildenstein aus dem Jahr 1979 trägt es die Nummer 110. Wikidata nennt dieselbe Jahreszahl und dieselben Maße auf die Nachkommastelle; die Quellen weichen nicht ab. Wir schreiben das absichtlich hin, denn Schweigen über eine Abweichung und eine nie geprüfte Quelle sehen auf der Seite gleich aus.

Durch wessen Hände ist die Leinwand gegangen?

Das Museum veröffentlicht die ganze Kette der Eigentümer mit den Preisen, also geben wir sie so wieder, wie es sie gibt, und fügen nichts hinzu. Der erste bekannte Eigentümer ist Louis Aimé Léon Clapisson aus Neuilly-sur-Seine, der das Werk spätestens am 21. Juni 1889 besaß und dafür 500 Franc bezahlt hatte; das Museum nennt seine Quelle, den Ausstellungskatalog der Galerie Georges Petit.

Am 21. April 1892 verkaufte Clapisson es an Durand-Ruel in Paris für 1.500 Franc, und dieses am 18. Mai an Potter Palmer aus Chicago für 7.500 – zwei Verkäufe in einem Jahr, der fünfzehnfache Preis in dreien. Nach Palmers Tod 1902 blieb es in der Familie, die es 1922 dem Museum schenkte. Warum der Preis so gestiegen ist, sagt der Eintrag nicht.

Warum wurde diese Leinwand einst als Argenteuil ausgestellt?

Weil sie unter diesem Namen im Lagerbuch stand. Der Herkunftseintrag des Museums nennt für den Pariser Bestand von Durand-Ruel des Jahres 1891 die Nummer 2127 und den Namen Argenteuil, und unter genau diesem Titel war das Werk 1905 in Boston bei der Copley Society zu sehen, als Leihgabe von Mrs. Potter Palmer.

Das ist nicht der einzige fremde Name: 1889 bei Georges Petit war es als Au bord de l’eau; Bennecourt verzeichnet, 1910 in Chicago als Belle Isle, sunshine oder The river, wobei das Museum nicht auflöst, welche der beiden hierher gehört.

Argenteuil ist bei Monet ein Ortsname und nicht bloß ein Versehen: Dorthin zog er 1871, drei Jahre nach dieser Leinwand, und dort entstand eine Reihe von Werken, darunter Die Brücke von Argenteuil. Der Lagerbuchname ist eine Ortsverwechslung, kein anderes Werk; gehen Sie nach der Inventarnummer.

Warum ist dieses Werk wichtig?

Wegen der unteren Hälfte. Die Spiegelung ist mit demselben Gewicht und ebenso breiten Strichen gemalt wie die Häuser selbst und nirgends geglättet. Der Betrachter bekommt zwei gleichwertige Reihen: den Gegenstand und seine Wiederholung auf dem Wasser, gerade so anders, dass man den anderen Stoff erkennt.

Das Jahr ist 1868, bis zur ersten gemeinsamen Ausstellung sind es noch sechs Jahre, und ein impressionistisches Gemälde wie dieses zeigt, dass das Verfahren schon vorher ausgearbeitet war. Zwölf Jahre später nimmt es die ganze untere Hälfte ein: In Die Ufer der Seine bei Vétheuil sind die Häuser aus dem Motiv verschwunden, geblieben sind Fluss und Ufer.

Die Frau sitzt mit dem Rücken zu uns und erzählt nichts; es ist kein Porträt und keine Szene. Ihre Aufgabe ist, dorthin zu schauen, wohin auch der Betrachter schaut, und die untere linke Ecke zu halten. Eine handgemalte Fassung dieser Art hängt an den Verhältnissen, nicht an einem Gesicht.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Baumwolle oder Leinen. So verlässt jedes Gemälde auf Leinwand unser Haus, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist vor allem im Wasser anspruchsvoll: Die Spiegelung muss aus getrennten waagerechten Strichen bestehen bleiben, sonst wird sie eine glatte Fläche und verliert genau das, wofür die Leinwand bekannt ist.

Die zweite Probe ist die Krone, die durchlässig bleiben muss, sonst kippt die obere Hälfte in einen dunklen Fleck. Ein solches Ölgemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt unseres matt. Eine handgemalte Kopie ist keine Nachahmung bis ins Detail; zwei Leinwände gleicher Größe unterscheiden sich immer im Strich.

Welche Größe für welche Wand?

Es gibt acht Größen, von 45 x 38 bis 150 x 120 cm. Der Größe nach steht 90 x 70 cm am nächsten, 10,7 cm schmaler und 11,5 cm niedriger als das Original. Dem Verhältnis nach sind 50 x 40 und 150 x 120 cm am nächsten, beide bei 1,2500 gegenüber 1,2356; 60 x 50 und 120 x 100 liegen bei 1,2000 weiter weg.

Für eine große Wand bleibt 150 x 120 cm, zugleich eines der beiden treuesten Maße. Grün und Blau sind hier ruhig, weshalb dieses Gemälde fürs Wohnzimmer auch über niedrigen Möbeln wirkt. Alle Maße stehen beim Produkt in unserer Galerie Claude Monet.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Für ein Maß, das nicht auf der Liste steht, ist die Maßanfertigung der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe, das Verhältnis behalten wir bei. Die Leinwand spannen wir auf einen Keilrahmen. Ein Zierrahmen ist nicht im Preis; der des Museums misst 117,8 x 98,5 cm und ist 8 cm tief.

Lieferung und Garantie

Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage mehr. Das Werk kommt auf den Keilrahmen gespannt im festen Karton oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung. Kommt es beschädigt an oder weicht es merklich von der freigegebenen Aufnahme ab, tauschen wir es oder erstatten. Kleine Unterschiede im Strich sind Handarbeit; ein Schaden ist es nicht.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In Chicago, im Art Institute of Chicago, Inventarnummer 1922.427, Saal 201.

Nennt das Museum die dargestellte Person?

Ja: Camille Doncieux, die spätere Frau des Malers.

Ist On the Bank of the Seine, Bennecourt dasselbe Werk?

Ja, mit dem Ufer im Singular; unser Titel verwendet den Plural.

Ist das ein Druck?

Nein. Bei uns entsteht es von Hand, in Öl auf Leinwand; Gedrucktes verkaufen wir nicht.

Welche Größe soll ich wählen?

90 x 70 cm, wenn die Größe zählt, und 150 x 120 cm, wenn das Verhältnis zählt.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht gelistet ist?

Ja. Eine Anfertigung nach Ihrem Maß hält das Verhältnis bei jeder Breite.

Wie kommt das Werk zu mir?

Auf den Keilrahmen gespannt in einem festen Karton oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung.

Worum geht es in einem Satz?

Darum, dass die Spiegelung auf dem Wasser nicht weniger wirklich ist als die Häuser, die sie spiegelt.

Ist das Original zu kaufen und was ist es wert?

Nicht zu kaufen: Es gehört einer Museumssammlung, und wir schätzen keinen Wert.

Wie hoch soll ich es hängen?

Die Mitte etwa 150 cm über dem Boden, damit die Wasserfläche auf Augenhöhe liegt.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, und wenn Sie beim Maß unsicher sind, gibt es einen Wertgutschein, mit dem die beschenkte Person wählt.

  • Motiv. Camille Doncieux unter einem Baum auf einer Insel in der Seine, vor ihr die breite Spiegelung der Häuser von Gloton.
  • Original. Öl auf Leinwand, 100,7 x 81,5 cm, 1868; unten links Cl. Monet 1868; Art Institute of Chicago, Inv.-Nr. 1922.427.
  • Unseres. Acht Größen; 90 x 70 cm der Größe nach am nächsten, 50 x 40 und 150 x 120 dem Verhältnis nach.
  • Wissenswert. Unter der Farbe fand das Museum Spuren eines Kindes mit Haube, das Camille im ersten Entwurf hielt.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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