Claude Monet – Die Seerosen – Klarer Morgen mit Weiden

ab 655,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Die Seerosen – Klarer Morgen mit Weiden ist eine handgemalte Reproduktion einer der größten Wandtafeln aus Monets Nymphéas-Zyklus: ein zwölf Meter fünfundsiebzig breiter Streifen des Teichs in Giverny, über den vom oberen Rand Weidenzweige hängen, mit zwei Stämmen an je einer Seite und offener Wasserfläche dazwischen, ohne Himmel und ohne Horizont. Das Original misst 1275 x 200 cm, besteht aus drei aneinandergefügten Öltafeln auf einer an die Wand geklebten Leinwand, und das Museum datiert es zwischen 1914 und 1926 und bewahrt es unter der Inventarnummer INV 20106 im musée de l’Orangerie in Paris. Wir malen es in vier Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Die Seerosen – Klarer Morgen mit Weiden
Weitere Titel:Le Matin clair aux saules · Les Nymphéas
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:zwischen 1914 und 1926 (das Museum nennt eine Spanne, kein Jahr)
Originalgröße:1275 cm x 200 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand, drei aneinandergefügte Tafeln, Leinwand an die Wand geklebt
Malstil:Impressionismus
Standort:musée de l’Orangerie, Paris (Inv. INV 20106)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, vier Größen oder nach Maß

Die Seerosen – Klarer Morgen mit Weiden – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Die Leinwand ist außerordentlich lang und niedrig: Die Breite beträgt etwa das Sechseinhalbfache der Höhe. Zu sehen ist allein die Wasseroberfläche, von oben und leicht schräg betrachtet. Vom oberen Rand hängen über die ganze Länge Weidenzweige — dünne Reihen olivgrüner und graublauer Striche, die wie ein Vorhang fallen und sich unten im Wasser auflösen. Durch diesen Vorhang wachsen zwei Stämme. Der erste steht etwa bei einem Fünftel der Länge vom linken Rand, schlank und leicht geneigt, in braunen, violetten und grauen Bahnen gemalt. Der zweite steht näher am rechten Rand, ist dicker und verzweigt. Zwischen ihnen öffnet sich eine weite, fast leere Wasserfläche in Blassblau und Lila. Die Seerosenblätter sammeln sich in drei Nestern: unten links am ersten Stamm, in einer dünnen waagerechten Linie über der Mitte und unten rechts. Dazwischen sitzen einzelne Blüten, weiß und blassrosa, jede als kurzer, dicker Farbtupfer aufgetragen. Diesem Ölgemälde fehlen Himmel und Ufer, also hat das Auge nichts, woran es Tiefe messen könnte.

Warum ist die Mitte der Leinwand leer?

Weil gerade die Leere die Szene zusammenhält. Die Stämme stehen nahe an beiden Enden und wirken als senkrechte Begrenzung; alles dazwischen ist offenes Wasser. Stünden dort mehr Bäume in gleichmäßigem Abstand, zerfiele die Tafel in eine Reihe gleicher Szenen. Weil es zwei sind und sie weit auseinanderstehen, wandert der Betrachter zwischen ihnen — und diese Wanderung dauert so lange, wie das Werk breit ist. Die Weidenzweige schließen die Szene nach oben ab, sodass der Blick sich nicht zu einem Himmel heben kann, den es ohnehin nicht gibt. Es bleibt der Eindruck, senkrecht ins Wasser zu sehen und zugleich durch etwas hindurch, das vor uns hängt. Ein impressionistisches Gemälde mit dieser Anordnung wirkt ruhig, nicht leer.

Was fehlt auf dieser Leinwand?

Kein Himmel, kein Horizont, kein Ufer, keine Brücke, kein Boot und kein Mensch. Das Museum bezeichnet das Werk schlicht als Malerei und nennt als Material Ölfarbe, Holz und Leinwand — nirgends wird eine Person oder ein Bauwerk erwähnt. Das Fehlen ist eine Entscheidung, kein Mangel. Als Monet alles entfernte, was als Maßstab dienen könnte — Haus, Weg, Figur, Horizontlinie — blieb eine Fläche, auf der sich nicht beurteilen lässt, wie weit etwas entfernt ist. Die Weiden sind die einzige Spur einer Welt außerhalb des Wassers, und auch sie sehen wir nur als Zweige und Stämme, die das Wasser umgibt.

Angaben aus dem Museumseintrag

Das Werk ist im Pariser Museum Orangerie unter der Inventarnummer INV 20106 verzeichnet und in Saal 03 ausgestellt. Im Inventar trägt es den Titel „Le Matin clair aux saules“, als weiterer Titel ist „Les Nymphéas“ angegeben. Die Maße stehen dort als Höhe 200 und Länge 1275 cm; in unserer Tabelle steht die Breite zuerst. Die Beschreibung nennt drei aneinandergefügte Öltafeln auf einer an die Wand geklebten Leinwand. Wikidata führt einen Paralleleintrag unter Q28797618, der mit dem Museum in Inventarnummer, Sammlung, Maler und beiden Maßen auf den Millimeter übereinstimmt; hinzu kommt die Kennung Joconde 000PE003982. Ein Jahr nennen wir bewusst nicht. Das Museum schreibt die Spanne „zwischen 1914 und 1926“, während Wikidatas Jahresangabe auf ein Jahrhundert genau geführt wird und nicht auf ein Jahr; ihre Grenzen sind eben 1914 und 1926. Wo die Quellen sich nicht einig sind, nennen wir die Spanne, die das Haus behauptet, und nicht das Jahr, das niemand behauptet.

Der Weg des Werks vom Maler zur Orangerie

Der Museumseintrag nennt drei Stationen und keine mehr. 1922 ging das Werk als Schenkung des Malers an den französischen Staat; die Urkunde datiert vom 12. April 1922, das Dekret zur Annahme vom 14. Juni desselben Jahres. Danach ist der musée du Luxembourg in Paris verzeichnet. 1927 wechselte es in den musée de l’Orangerie, wo es bis heute ist. Was dazwischen fehlt — wann genau die Tafeln das Atelier verließen und wo sie waren — sagt der Eintrag nicht, also sagen wir es auch nicht.

Das Motiv unter den Monet-Werken bei uns

Aus demselben Zyklus und derselben Pariser Sammlung stammen Die Seerosen – Grüne Spiegelungen; das Museum führt sie unter INV 20102, sie messen 850 x 200 cm und bestehen aus zwei Tafeln, was aus ihrem Museumseintrag hervorgeht. Vorsicht beim Namen: Dieselbe Sammlung führt auch eine Tafel mit dem Titel „Le Matin aux saules“, ohne das Wort clair, und das ist nicht dasselbe Werk. Nur den Baum, ohne den Teich ringsum, zeigt Trauerweide. Denselben Teich im quadratischen Format bietet Seerosen, die Szene mit Architektur Der Seerosenteich (Japanische Brücke).

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Auf der ersten Aufnahme hängt das Werk an einer weißen Wand, schräg von links fotografiert, sodass die Leinwand in die Tiefe zurückweicht und sichtbar wird, wie lang der Streifen wirklich ist; oben rechts ragt eine Holzdecke in die Aufnahme. Auf der zweiten Aufnahme ist dieselbe Hängung schräg von rechts fotografiert — zwei Standpunkte, dasselbe Werk, und erst beide zusammen zeigen, wie sich ein so langes Format an einer echten Wand verhält. Auf der dritten Aufnahme ist aus der Nähe eine Ecke zu sehen: der graubraune Schattenfugenrahmen, der dunkle Spalt und die mitgemalte Kante. Auf der vierten Aufnahme ist die Oberfläche ganz nah fotografiert — das Gewebe der Leinwand, die Striche des Stammes in Braun, Ocker und Violett, seitlich Blätter und eine rosa Blüte über dem Grund. Alle vier Aufnahmen zeigen, was Sie erhalten: eine mit dem Pinsel gemalte Leinwand, vor dem Versand fotografiert.

Welche Größe für welche Wand?

Kurz gesagt: 250 x 39 cm über dem Zweisitzer, 300 x 47 cm über der längeren Garnitur, 200 x 31 cm im Flur. Vier Größen stehen zur Wahl: die kleinste ist ein schmaler Akzent über einer Kommode, die beiden mittleren sind die üblichen Maße über einer Sitzgruppe, und 350 x 55 cm ist für eine große leere Wand gedacht. Alle vier behalten das Seitenverhältnis, sodass auch das größte ein Streifen bleibt und kein gewöhnliches Gemälde fürs Wohnzimmer wird. Ein Wandgemälde dieses Verhältnisses braucht einen hellen Grund: Auf dunkler Wand verliert das blasse Wasser genau das Licht, nach dem die Szene benannt ist.

Anfertigung nach Maß, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine der vier Größen, malen wir das Werk in dem Maß, das Sie festlegen — senden Sie Breite und Höhe, dann nennen wir Preis und Termin. Die Arbeit nach Maß behält das Seitenverhältnis, was bei einem so gestreckten Format wichtiger ist als sonst: Schon wenige Zentimeter mehr Höhe machen aus dem Wasserstreifen eine gewöhnliche Landschaft. Das Gemälde auf Leinwand ist auf einen Holzkeilrahmen gespannt und die Kanten sind mitgemalt, sodass es auch ohne Rahmen nicht unfertig wirkt. Es passt eine schmale graue oder dunkle Leiste; ein breiter Rahmen nimmt dem Wasser das Licht.

Lieferung und Garantie

Das Kunstgemälde reist in sechzehn Länder der Europäischen Union — unter anderem nach Slowenien, Kroatien, Österreich, Deutschland, Italien und Ungarn — in Schutzfolie gewickelt und fest verpackt, bei den größten Maßen in einer langen Kiste. Die Fertigungszeit beträgt 15 bis 45 Tage, bei den größten Maßen näher an der oberen Grenze. Eine Aufnahme der fertigen Leinwand erhalten Sie vor dem Versand: Stimmt darauf etwas nicht, bessern wir nach, solange das Werk in der Werkstatt steht. Weitere Motive Monets finden Sie in der Galerie Claude Monet, über das Malen schreiben wir in unserem Blog.

Häufige Fragen

Wo ist das Original?

Im Museum Orangerie in Paris, Inventarnummer INV 20106, Saal 03. Da die Leinwand angeklebt ist, bewegt das Museum sie nicht wie ein Werk auf der Staffelei.

Sind Menschen auf der Leinwand?

Nein. Der Museumseintrag nennt nur Malerei, Ölfarbe, Holz und Leinwand; keine Person, kein Bauwerk und kein Tier.

Ist „Le Matin clair aux saules“ dasselbe Werk?

Ja — unter diesem Titel ist es im Museumsinventar verzeichnet. Als weiteren Titel nennt das Haus „Les Nymphéas“. Eine Leinwand, drei Namen.

Ist das ein Druck?

Nein. Jedes Werk ist eine handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, auf Bestellung gefertigt. Der Unterschied zeigt sich an den Blüten: Die Farbe steht auf und wirft einen feinen Schatten.

Welche Größe soll ich wählen?

Über dem Zweisitzer 250 x 39 cm, über der längeren Garnitur 300 x 47 cm, für eine große Wand 350 x 55 cm. Messen Sie vorher die Breite des Möbels darunter.

Kann ich eine Größe bekommen, die nicht gelistet ist?

Ja. Senden Sie die gewünschte Breite und Höhe, wir nennen Preis und Termin, bevor wir beginnen.

Wie kommt das Werk zu mir?

Auf den Keilrahmen gespannt, in Folie gewickelt und fest verpackt, an Ihre Adresse. Haben Sie einen Rahmen bestellt, rahmen wir bei uns.

Was sagt das Gemälde in einem Satz?

Dass Monet zwischen zwei Weiden fast dreizehn Meter Wasseroberfläche gefasst und alles entfernt hat, woran man sie messen könnte.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Es ist nicht verkäuflich. Seit 1922 gehört es dem Staat, weil der Maler es Frankreich schenkte; einen Marktpreis gibt es daher nicht.

Wie hoch soll ich es aufhängen?

Die Mitte etwas tiefer als die üblichen 150 cm, etwa auf Augenhöhe einer sitzenden Person: Die Szene blickt auf das Wasser hinab und wirkt tiefer gehängt besser.

Eignet sich das Werk als Geschenk?

Ja, besonders für jemanden mit einer breiten Wand. Sind Sie unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein — die beschenkte Person wählt Motiv und Größe selbst.

  • Motiv. Fast dreizehn Meter breiter Streifen des Teichs in Giverny: Weidenzweige vom oberen Rand, zwei Stämme an den Seiten, dazwischen offenes Wasser mit Blättern und Blüten.
  • Original. Öl auf Leinwand, drei aneinandergefügte Tafeln, 1275 x 200 cm, zwischen 1914 und 1926, musée de l’Orangerie, Inv. INV 20106.
  • Unseres. Vier Größen oder Anfertigung nach Ihrem Maß, von 200 x 31 bis 350 x 55 cm; auch das größte bleibt unter einem Drittel des Originals.
  • Wissenswert. Das Museum nennt kein Jahr, sondern die Spanne zwischen 1914 und 1926, und diese nennen auch wir. Achten Sie auf den fast gleichen Titel ohne das Wort clair, der zu einer anderen Tafel gehört.

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