Claude Monet – Klippen bei Pourville

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1473__ Kategorie:

Beschreibung

Klippen bei Pourville ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand in der National Gallery of Art in Washington: von einem hohen Standpunkt aus sehen wir über zwei grüne Hügel hinweg auf ein weites helles Meer voller Segel, und auf dem linken Hügel sitzt eine Frau, während die andere neben ihr steht. Das Original misst 100 x 60 cm, ist Öl auf Leinwand und trägt die Inventarnummer 1985.64.27. Das Museum datiert es auf 1882, die Leinwand ist unten links »Claude Monet 82« signiert, die Jahreszahlen stimmen also überein. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Klippen bei Pourville
Weitere Titel:Sur la Falaise à Dieppe (Katalog Wildenstein 1974, II, Nr. 754) · On the Cliff at Dieppe · Cliffs at Dieppe (beide im Katalog der Wiener Ausstellung 2014–2015)
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:1882 nach dem Museumseintrag; das Museum selbst gibt die Signatur unten links als »Claude Monet 82« wieder, die Jahreszahlen stimmen also überein
Originalgröße:100 cm x 60 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 1985.64.27)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Klippen bei Pourville – Claude Monet

Wer sitzt und wer steht auf dem Hügel?

Namen nennt das Museum nicht, auch kein vorsichtiges höchstwahrscheinlich, und wir ersetzen das nicht durch Raten. Es nennt aber genau, was zu sehen ist: auf dem Hügel zur Linken sitzt eine Frau, die andere steht neben ihr. Beide tragen eine Kopfbedeckung und einen langen Rock in mattem Rosa und Taubengrau. Die Sitzende hat einen einzigen pfirsichfarbenen Tupfer im Gesicht, und so viel Gesicht gibt es hier. Der Stehenden hebt sich hinter dem Hut ein roter Schleier, als trage ihn der Wind.

Unsere ältere Beschreibung behauptete, Monet habe den Menschen diesmal weggelassen. Das trifft nicht zu: es sind zwei Gestalten, und das Museum führt sie selbst auf. Die Behauptung steht hier nicht mehr.

Was ist auf der Leinwand?

Zwei einander überlappende smaragdgrüne Hügel formen ein flaches V über das untere Drittel; der rechte steigt über die halbe Höhe des rechten Randes. Sie sind mit Strichen und langen Zügen in Meerschaum- und Wiesengrün angelegt, mit Schwüngen aus Pfirsich und Königsblau. Das Wasser ist zart blau, der Horizont liegt zwei Drittel oben, der Himmel besteht aus denselben Tönen. Dreiecke und Striche in Schieferblau ergeben etwa drei Dutzend Segelboote und einen Dampfer; Kringel in Meergrün sind deren Spiegelungen. Stellenweise ist die Farbe so dünn, dass die Webung der Leinwand durchscheint, am stärksten im Himmel.

Zwei Aussagen unserer älteren Beschreibung gelten hier nicht mehr. Erstens: es gibt keine Kalkwand, die ins Wasser fällt, denn das Museum spricht von zwei smaragdgrünen Hügeln, und genau das zeigt unsere Aufnahme. Zweitens: es gibt keinen weißen Felsen aus Rosa- und Blautönen. Rosa und Blau stecken im Gras, im Wasser und im Himmel, und darum ist die Leinwand so hell.

Wie ist das Werk datiert, und was sagt die Leinwand?

Die National Gallery of Art nennt 1882, ohne Spanne und ohne vorsichtiges um. Im selben Eintrag gibt das Museum die Inschrift selbst wieder, mit Angabe der Ecke: unten links, »Claude Monet 82«. Dasselbe haben wir auf unserer Aufnahme des Originals in 4000 mal 2386 Punkten gelesen, dicht über dem unteren Rand. Eintrag und Leinwand stimmen also überein, und das sagen wir ausdrücklich, weil eine Seite mit diesem Hinweis und eine Seite ohne jeden Vergleich gleich aussehen.

Was sagt der Museumseintrag zur Größe?

Das Werk bewahrt die National Gallery of Art unter der Inventarnummer 1985.64.27, derzeit nicht ausgestellt, in der Sammlung Mr. and Mrs. Paul Mellon. Die Maße veröffentlicht sie als Höhe mal Breite, 60 x 100 cm; unsere Tabelle stellt die Breite voran, hier lesen Sie 100 x 60 cm. Die Korrektur betrifft nur die Reihenfolge: die Zahlen waren richtig, standen aber in der Reihenfolge des Museums. Mit Rahmen nennt das Museum 118,27 x 78,58 x 6,99 cm.

Die Datensammlung Wikidata stimmt diesmal vollständig mit dem Museum überein: dieselbe Inventarnummer, dasselbe Jahr bei Genauigkeit 9, dieselben Maße. Eine Einzelheit ist erwähnenswert: hier sind sie in Zentimetern gespeichert, 100 und 60, beim Chicagoer Zwilling in Millimetern, und damit ist die Aussage über Übereinstimmung auch eine über Einheiten.

Von Durand-Ruel zu Mellon

Für diese Leinwand veröffentlicht das Museum eine Kette von Eigentümern statt einer Erwerbszeile. Im Januar 1883 kaufte sie das Handelshaus Durand-Ruel in Paris unmittelbar vom Maler; 1939 war sie bei Arthur Tooth & Sons in London. Danach hatte Lady John Hope sie und verkaufte sie 1953 an Paul Mellon, der sie 1985 der Galerie schenkte.

Jede Station belegt das Museum mit einer Quelle: die erste mit dem Wildenstein-Katalog von 1974, den Verkauf an Mellon mit den eigenen Kuratorenakten. Ein Widerspruch findet sich in der Kette nicht, was gerade deshalb erwähnt sei, weil das Museum beim Chicagoer Zwilling selbst festhält, dass sein Eintrag sich dort an einer Stelle widerspricht.

Welche unserer beiden Klippen bei Pourville ist diese?

Wir verkaufen zwei Leinwände aus demselben Jahr und von derselben Küste, die leicht zu verwechseln sind. Dies ist die Washingtoner, 100 x 60 cm, deutlich breiter und niedriger. Die andere heißt Spaziergang auf der Klippe bei Pourville, wird vom Art Institute of Chicago unter 1933.443 bewahrt und misst 82,3 x 66,5 cm.

Vier Punkte unterscheiden sie. Auf unserer sitzt eine Frau und die andere steht neben ihr; auf der Chicagoer stehen beide. Auf unserer fehlt der Sonnenschirm, und das Rot ist ein Schleier hinter einem Hut. Unser Blick kommt aus größerer Höhe und öffnet sich über zwei grüne Hügel; die Chicagoer hat unter dem Grat eine dunkle Felswand. Und die Signatur: unsere unten links, die Chicagoer unten rechts. Beide tragen dieselbe Jahreszahl, es unterscheidet sie also die Ecke.

In unserer Galerie Claude Monet steht das Werk neben Leinwänden derselben Küste: Das Zollhäuschen bei Varengeville entstand im selben Jahr wenige Kilometer weiter; dieselbe Begegnung von Gras, Fels und Wasser zeigen Felsen bei Port-Goulphar; dasselbe Meer bei schlechtem Wetter ist Sturm an der Küste von Belle-Île; von derselben normannischen Küste stammt auch Der Aufbruch der Boote, Étretat.

Unter wie vielen Namen ist die Leinwand gereist?

Der Wildenstein-Katalog von 1974 führt sie als Sur la Falaise à Dieppe, und im Unteren Belvedere in Wien wurde sie 2014 und 2015 unter drei Namen zugleich genannt: On the Cliff at Dieppe, Cliffs at Dieppe und Sur la falaise à Dieppe. Dieppe liegt wenige Kilometer von Pourville entfernt, und der Name ist eine Falle in beide Richtungen, denn der Chicagoer Zwilling wurde 1904 in Brüssel als Falaises de Dieppe gezeigt. Unser Titel folgt dem Namen, unter dem wir das Werk verkaufen. Gereist ist die Leinwand viel: 1910 nach Wien, 2013 nach Japan, 2015 nach Aarhus, 2024 nach Giverny.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Baumwoll- oder Leinenleinwand. So entsteht jedes Gemälde auf Leinwand bei uns: ohne Druck, ohne Übertragung, ohne maschinellen Zwischenschritt. Dieses Kunstgemälde ist aus einem ungewöhnlichen Grund anspruchsvoll: gut zwei Drittel der Fläche sind blasses Meer und blasser Himmel in einem sehr engen Wertebereich, so dass alles auf Unterschieden von einem einzigen Ton beruht. Das Museum hält fest, dass die Farbe stellenweise so dünn ist, dass die Webung durchscheint, und diese Dünne muss die Vergrößerung überstehen. Bei Arbeit im Freien, en plein air, bleibt die Untermalung hell und der Schatten wird aus kühlen Lasuren aufgebaut.

Welche Größe für welche Wand?

Acht Größen stehen zur Wahl, von 90 x 50 bis 394 x 238 cm, und es gibt zwei Antworten. Der Größe nach liegt 90 x 50 cm am nächsten, und es ist die einzige Größe unter der des Originals: die Leinwand ist kleiner als sieben der acht. Nach dem Seitenverhältnis ist gerade diese eine von dreien, die danebenliegen, denn ihr Verhältnis beträgt 0,556, das des Originals 0,600. Fünf Größen, 150 x 90, 200 x 120, 250 x 150, 300 x 180 und 350 x 210 cm, treffen 0,600 auf drei Dezimalstellen. Wer das Verhältnis will, kauft eine Vergrößerung; wer die Größe will, verfehlt das Verhältnis. Im Flur genügen 90 x 50 cm, über dem Sofa 150 x 90 cm, als Gemälde fürs Wohnzimmer an einer großen Wand 200 x 120 cm.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Wollen Sie genau das Verhältnis des Originals in einer Größe, die nicht auf der Liste steht, ist die Anfertigung nach Maß der einzige Weg: schicken Sie uns Breite und Höhe in Zentimetern. Die Leinwand kommt aufgespannt auf einem Keilrahmen oder gerollt in einer Hülse; der Rahmen ist nicht im Preis enthalten. Zu diesem Motiv passt eine schmale Leiste in hellem Holz, während eine breite Vergoldung das blasse Blau in den Hintergrund drängt.

Lieferung und Garantie

Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger, weil das Öl zwischen den Schichten trocknen muss. Aufgespannte Leinwände reisen im festen Karton, gerollte in einer Hülse. Kommt das Werk beschädigt an oder weicht es deutlich von der freigegebenen Aufnahme ab, ersetzen wir es oder erstatten den Preis. Eine handgemalte Kopie ist kein Fabrikprodukt, kleine Unterschiede im Strich sind zu erwarten.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In Washington, in der National Gallery of Art, unter der Inventarnummer 1985.64.27, nach eigenem Eintrag derzeit nicht ausgestellt.

Wer sind die beiden Frauen auf dem Hügel?

Das Museum nennt sie nicht. Es sagt nur, dass eine sitzt und die andere neben ihr steht.

Ist Sur la Falaise à Dieppe dasselbe Werk?

Ja. Unter diesem Namen führt es der Wildenstein-Katalog von 1974, unter der Nummer 754.

Ist das ein Druck?

Nein. Ein Ölgemälde entsteht bei uns immer von Hand, in Öl auf Leinwand. Gedruckte Werke verkaufen wir nicht.

Welche Größe soll ich wählen?

90 x 50 cm für die Größe des Originals, 150 x 90 cm für das Seitenverhältnis; sonst etwa zwei Drittel der Wandbreite.

Kann ich ein Maß erhalten, das nicht auf der Liste steht?

Ja, und das ist bei uns üblich, hier besonders, weil der Sprung von der ersten zur dritten Größe groß ist.

Wie kommt das Werk zu mir?

Aufgespannt im festen Karton oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung.

Was sagt das Werk in einem Satz?

Dass sich eine weite Leere so malen lässt, dass sie nicht leer wirkt, sondern voll.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Nein, es gehört zur Museumssammlung und kam 1985 als Schenkung dorthin. Einen Wert nennen wir nicht, weil kein öffentlicher Eintrag ihn festlegt.

Wie hoch soll ich es hängen?

Die Mitte etwa 145 cm über dem Boden; bei einem so ausgeprägten Querformat eher höher.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, und wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: die beschenkte Person wählt Größe und Motiv selbst.

  • Motiv. Zwei Frauen auf einem grünen Hügel über einem weiten hellen Meer, eine sitzt, eine steht.
  • Original. Öl auf Leinwand, 100 x 60 cm, 1882; National Gallery of Art, Inv.-Nr. 1985.64.27.
  • Unsere Ausführung. Acht Größen; 90 x 50 cm der Größe nach am nächsten, 150 x 90 cm dem Verhältnis nach.
  • Wissenswert. Das Museum gibt die Signatur »Claude Monet 82« unten links selbst wieder; die Jahreszahlen stimmen überein.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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