Claude Monet – Die Weiden

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1479__ Kategorie:

Beschreibung

Die Weiden ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand in der National Gallery of Art in Washington: im unteren Drittel eine Wiese aus langen aufrechten Zügen mit gelben Blüten, daraus eine mächtige Weide rechts der Mitte, von links ein Vorhang aus Weidenzweigen über den oberen Rand, hinter der Wiese ein blasses Band Wasser und am anderen Ufer niedrige Häuser mit rötlichen Dächern. Das Original misst 81,92 x 66,68 cm, ist Öl auf Leinwand und trägt die Inventarnummer 2015.19.65. Das Museum datiert es auf 1880; die Signatur unten rechts ist lesbar, die Jahreszahl darunter nicht. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Die Weiden
Weitere Titel:Das Museum nennt keine; im Wildenstein-Katalog steht das Werk unter Nr. 611
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:1880 nach dem Eintrag des Museums, ohne Vorbehalt; die Signatur unten rechts gibt das Museum als »Claude Monet / 188[?]« wieder, weil die letzte Ziffer nicht zu lesen ist
Originalgröße:81,92 cm x 66,68 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 2015.19.65)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Die Weiden – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand?

Das untere Drittel nimmt die Wiese ein. Das Gras ist in langen aufrechten Zügen aus Grün, Blaugrün und blassem Gelb gemalt, dazwischen gelbe Blüten, am dichtesten unten rechts. Aus der Wiese wächst eine mächtige Weide, rechts der Mitte: ein dicker Stamm mit dunklem Auswuchs, auf halber Höhe in zwei Hauptäste gegabelt, von dort dünne Zweige im Bogen mit blassgrünem Laub.

Von links hängt über den oberen Rand ein Vorhang aus Weidenzweigen in kurzen Häkchen, die wie Regen fallen. Zwischen beiden Bäumen steigen zwei schlanke, fast kahle Stämme auf. Hinter der Wiese liegt ein blasses Band Wasser, grau mit violettem Anflug, darüber am anderen Ufer niedrige Häuser mit rotbraunen Dächern, eines mit ockerfarbener Fassade in der Mitte und eines am rechten Rand. Der Himmel ist cremeweiß mit rosa und grünlichen Tönen.

Hier steht die erste Berichtigung. Unsere ältere Beschreibung behauptete, die Bäume stünden in einer Reihe am Ufer und ihre Zweige fielen ins Wasser, wo sie sich in einer Spiegelung auflösten. Nichts davon ist auf der Leinwand: die Weide steht in der Wiese auf unserer Seite des Wassers, kein Zweig berührt es, und eine Spiegelung gibt es nicht.

Was steht auf der Leinwand?

Unten rechts, in dunkel blaugrauen Zügen über dem Gras, steht die Signatur. Der Name ist lesbar, Claude Monet. Darunter folgt eine zweite Zeile, blasser und von Grashalmen überdeckt, und in ihr steht die Jahreszahl.

Diese Jahreszahl können wir nicht lesen. Das Museum liest sie selbst nicht und gibt sie als »Claude Monet / 188[?]« wieder, mit dem Hinweis, dass die letzte Ziffer nicht zu erkennen ist. Dasselbe zeigt die Aufnahme des Originals in 4000 mal 3207 Punkten: den Namen mühelos, die Zeile darunter nicht. Unlesbar nennen wir unlesbar und nicht eine Vermutung.

Wie ist das Werk datiert, wenn die Jahreszahl nicht zu lesen ist?

Das Museum datiert es dennoch auf 1880, ohne Vorbehalt; die Jahreszahl steht also nicht auf der Signatur, sondern im Eintrag.

Gestützt wird sie von der ersten Station der Eigentümerkette: im November 1880 kaufte Cahuzac die Leinwand unmittelbar vom Maler, in demselben Jahr also. Die Jahreszahl, die auf der Leinwand nicht zu lesen ist, wird aus der Besitzgeschichte bestätigt und nicht aus dem Gemälde.

Was sagt der Museumseintrag zur Größe?

Die National Gallery of Art in Washington bewahrt es unter der Inventarnummer 2015.19.65, nach eigenem Eintrag in Saal 80 des Westbaus. Die Maße erscheinen als Höhe mal Breite, 66,68 x 81,92 cm; unsere Tabelle stellt die Breite voran, deshalb lesen Sie hier 81,92 x 66,68 cm. Mit Rahmen 106,05 x 90,49 x 9,53 cm, ebenfalls umgestellt.

Hier steht die zweite Berichtigung. Unsere ältere Beschreibung hatte dieselben Zahlen auf 66,7 x 81,9 cm gerundet und in der Reihenfolge des Museums belassen. Die Zahlen waren richtig, standen aber verkehrt herum und ohne die zweite Dezimale.

Die Datensammlung Wikidata stimmt hier in allem überein, was sie angibt, und das sagen wir laut, weil eine Seite mit geprüfter Übereinstimmung und eine, auf der niemand verglichen hat, gleich aussehen. Dieselbe Inventarnummer, dieselben Maße auf die Hundertstel, dasselbe Jahr 1880 bei Genauigkeit 9 und dieselbe Wildenstein-Nummer 611.

Das Seitenverhältnis lässt sich auch an der Aufnahme prüfen. Unsere liegt bei 0,802, die museumseigene Tafel bei 0,802, die gemessene Leinwand bei 0,814, beide also gut ein Prozent breiter, wie es ein Beschnitt am Gemälde ergibt.

Von Cahuzac nach Washington

Das Museum veröffentlicht eine lange Eigentümerkette und schreibt sie dem Wildenstein-Katalog von 1996 zu. Im November 1880 kaufte Cahuzac die Leinwand vom Maler, danach ging sie an Doktor Filleau in Paris, im September 1883 an das Haus Durand-Ruel.

Von da an wiederholt sich derselbe Name. Im Juli 1891 verkaufte das Haus das Werk an Potter und Bertha Palmer aus Chicago, 1892 kehrte es zu Durand-Ruel zurück, 1893 hatte es William H. Fuller in New York, und 1897 war es wieder bei Durand-Ruel. Dreimal dasselbe Haus in vierzehn Jahren.

Spätestens 1907 besaßen es Edward C. und Mary Griffin Walker, die auf dem Anwesen Willistead Manor in Walkerville in Ontario und in Washington lebten. Mary Walker vermachte es am 4. Mai 1937 der Corcoran Gallery, und 2015 erwarb es die National Gallery of Art. Daher der Sammlungsname im Eintrag, Corcoran Collection.

Auf welchen Ausstellungen war es?

Das Museum nennt drei, die erste mit Vorbehalt. Womöglich war es 1882 auf der siebten Ausstellung der unabhängigen Künstler in Paris, unter Nummer 91; das Wort womöglich gehört dem Museum. Ohne Vorbehalt nennt es zwei Ausstellungen in Detroit, 1913 unter Nummer 26 und 1915 unter Nummer 32.

Den Titel, unter dem es damals hing, nennt das Museum für keine der drei, deshalb stehen in der Tabelle keine weiteren Titel, sondern nur die Wildenstein-Nummer. Eine leere Zeile hieße, wir hätten nicht nachgesehen; diese heißt, das Museum schreibt keinen anderen Namen.

Welche weiteren Weiden und Ufer Monets verkaufen wir?

In unserer Galerie Claude Monet trennen die Weiden mehr als dreißig Jahre. Die Seerosen – Klarer Morgen mit Weiden ist eine Tafel aus dem Nymphéas-Zyklus, die das musée de l’Orangerie unter der Inventarnummer INV 20106 bewahrt. Dort sind die Weiden Ränder eines riesigen Wasserfeldes, bei uns ist die Weide ein ganzer Baum, mit Wurzeln im Gras.

Daneben stehen drei Werke. Trauerweide ist eine spätere, dunklere Leinwand desselben Baums. Mohnfeld (Giverny) stammt aus Chicago und gehörte zwischen 1893 und 1901 demselben Potter Palmer wie diese Leinwand. Wiese bei Giverny von 1886 liegt im Museum of Fine Arts in Boston, und Schnee-Effekt bei Vétheuil zeigt denselben Ort im Winter, aus dem Musée d’Orsay.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Baumwoll- oder Leinenleinwand. So entsteht jedes Gemälde auf Leinwand bei uns, ohne Druck und ohne Maschine. Dieses Kunstgemälde ist im Laub schwierig: das Museum zählt selbst die Töne auf, aus denen es gebaut ist, von Frühlingsgrün über Salbei bis Stahl- und Meerblau, und gerade diese Vielfalt hält es am Leben.

Die zweite Probe ist die Wiese. Die langen aufrechten Züge müssen jeder für sich bleiben, sonst verklebt das untere Drittel zur Fläche und der Baum verliert den Boden. Im Freien, en plein air, bleibt die Untermalung hell, der dichtere Auftrag geht nur in die gelben Blüten. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt das Ölgemälde bei uns matt.

Welche Größe für welche Wand?

Verfügbar sind acht Größen, von 46 x 38 bis 150 x 120 cm, und es gibt zwei Antworten. Der Größe nach liegt 90 x 70 cm am nächsten, 8,1 cm breiter und 3,3 cm höher als die Leinwand in Washington. Dem Seitenverhältnis nach liegt 110 x 90 cm am nächsten, bei 0,818 gegen 0,814 des Originals, während 90 x 70 cm bei 0,778 liegt. Kein Maß trifft das Verhältnis auf drei Dezimalen.

Der Abstand zwischen den Antworten ist kleiner als sonst. Für ein mittelgroßes Zimmer ist 90 x 70 cm richtig, zählt das Verhältnis mehr, 110 x 90 cm, im schmalen Raum genügt 60 x 50 cm. Als Gemälde fürs Schlafzimmer wirkt dieses Motiv, weil keine starke Farbe darin abends den Blick zieht.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Wünschen Sie ein Maß, das nicht auf der Liste steht, ist die Maßanfertigung der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe in Zentimetern. Der Rahmen ist nicht im Preis; hierzu passt eine helle Naturleiste oder eine weiße, während ein dunkler Rahmen die Wiese in den Schatten drückt.

Lieferung und Garantie

Die Herstellung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen etwas länger, weil das Öl zwischen den Schichten trocknen muss. Aufgespannte Leinwände reisen im festen Karton, gerollte in der Hülse. Kommt das Werk beschädigt an oder weicht es merklich von der freigegebenen Fotografie ab, tauschen wir es oder erstatten den Preis. Eine handgemalte Kopie ist kein Fabrikerzeugnis; kleine Unterschiede im Strich sind zu erwarten, ein Schaden nicht.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In der National Gallery of Art in Washington, Inventarnummer 2015.19.65, nach dem Eintrag in Saal 80.

Welcher Fluss ist auf der Leinwand?

Das Museum nennt ihn nicht. Es spricht nur von einem Fluss mit Gebäuden am anderen Ufer, also nennen wir ihn auch nicht.

Ist das ein Werk aus der Corcoran-Sammlung?

Ja. Die Corcoran Gallery erhielt es 1937, und 2015 ging es an die National Gallery of Art.

Ist das ein Druck?

Nein. Eine Reproduktion entsteht bei uns immer von Hand, in Öl auf Leinwand; Gedrucktes verkaufen wir nicht.

Welche Größe soll ich wählen?

90 x 70 cm für die Größe des Originals und 110 x 90 cm für sein Verhältnis; der Unterschied ist hier klein.

Kann ich ein Maß erhalten, das nicht auf der Liste steht?

Ja. Arbeit nach Maß ist bei uns üblich und gibt das Verhältnis des Originals bei jeder Breite.

Wie kommt das Werk zu mir?

Aufgespannt im festen Karton oder gerollt in der Hülse, mit Sendungsverfolgung.

Was sagt das Werk in einem Satz?

Dass ein Baum eine ganze Szene sein kann, wenn man ihm genug Leinwand gibt.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Nein, es gehört zur Sammlung des Museums. Einen Wert nennen wir nicht; das Museum verzeichnet in der Eigentümerkette keinen einzigen Preis.

Wie hoch soll ich es hängen?

Die Mitte etwa 145 cm über dem Boden, so dass das Band Wasser nahe der Augenhöhe liegt.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, und wenn Sie beim Maß unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein, bei dem die beschenkte Person selbst wählt.

  • Motiv. Eine Weide in der Wiese mit gelben Blüten, dahinter ein blasses Band Wasser und Häuser.
  • Original. Öl auf Leinwand, 81,92 x 66,68 cm, 1880; National Gallery of Art, Washington, Inv.-Nr. 2015.19.65.
  • Unsere Ausführung. Acht Größen; 90 x 70 cm der Größe nach, 110 x 90 cm dem Verhältnis nach.
  • Wissenswert. Die Jahreszahl auf der Leinwand ist nicht zu lesen; 1880 steht im Eintrag und in der Kette.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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